Er wusste, dass es am gestrigen Tage ein anstrengender Tag werden wurde. Doch das Ende jenes konnte er sich selber nicht im Traume ausmahlen.
Er verliess sein Haus mit Wissen, dass er einige namenhafte PErsönlichkeiten aufsuchen musste.
Zuerst stand sein alter Freund Rafael auf der Liste. Er sprach ihn vor Inaras Haustüre an, an jenen Abend, als er die beiden sah, wie Sie eng umschlungen ihre Lippen aufeinander pressten.
Was auch immer er wollte, einem alten Freunde verwehrt man nicht ein Gespräch und so traf er ihn auch schon, wie vom Dämon gebissen, angestürmt bei der Adlerfestung.
Man entschloss sich, hinein zu gehen, um in Ruhe zu reden. Selina, die Malachai begleitete, folgte auf dem Fuße und man sprach gar nicht lange um den heißen Brei:
"Was weißt du über diesen Schattenlord?"
Die Frage kam direkt, wenn nicht überraschend. Rafael zeigte Interesse, was er nun wusste und was er nun wissen sollte, lag im eigenen Ermessen.
Man sprach einige Zeit, Stiefel der Akademie will er gesehen haben und Malachai gab ihm genügend Andeutungen. Er hätte es beinahe von selbst ausgesprochen, als Hudgarr sich dazu gesellte.
Von diesem Moment an sollte das Thema erst einmal beschwiegen werden.
Doch man entsann sich anderer, interessanter Themen. Allen voran Malachai´s ehemalige Frau Inara. Sie wären sich ähnlich, sagte Sie noch während ihres Streites zu Malachai, ehe Sie ihn förmlich hinaus warf.
Wir würden für andere Entscheiden, egoistisch mag man es nennen....doch Malachai schimpfte es wie immer nur Feige.
Hudgarr kam darauf zu sprechen, was Malachai damals mit seinem Bruder tat, mit dem Besitzer Inaras...was dieser Tyrann, dieser Unmensch verdiente und noch hätte bekommen sollen.
Ja, man lachte, man spaßte und man redete in Ruhe, bis eine Dame erschien und es nun hiess, für Malachai die zweite Städte aufzusuchen.
Adrian würde er, nach seinen Informanten, in der Herberge von Adoran treffen, dort, wo er vor einiger Zeit Leah zur Rede stellte.
Er befand sich schon direkt am Eingang und man entschied, auch hier ruhigere Räumlichkeiten aufzusuchen.
Das Gespräch ging recht schnell, man wurde sich einig und der Muntschatz war neu ausgehandelt. Nun sollten die Hürden für Cyrion zu seiner Geliebten überwindbar, wenn aber auch nicht leicht sein.
Er verliess den Raum und sah in der Schenke, nebst einigen bekannten Gesichtern wie Alea, auch Inara. Nur mit einem grummeln sprach sie ihre Grußworte aus, Malachai hingegen beachtete Sie nicht. Noch immer stand die Wut des Streites in seinem Kopfe....ein Streit, der weiter geführt wurde, direkt vor den Augen der Gäste und das nicht minder laut. Rafael war zwischenzeitlich hinaus gegangen, ein Bote hatte ihn aufgesucht. Er war schon seit der Ankunft in Adoran recht säuerlich, was Adrian auch spürte und deswegen mit ihm reden wollte.
Nunja, Inara verliess die Herberge...Malachai wusste nicht, ob er wütend oder demütig sein sollte. Soviel kreiste durch seinen Kopf, soviele Gedanken bezüglich seiner Exfrau...soviele Gefühle.
Es tat ihm leid, es tut ihm immer leid.
Stetig diese Schuldgefühle, stetig der Gedanke, an allem Schuld zu sein...an ihrer Lage, ihren Problemen.
Er entschloss sich zu ihr zu reiten, es zu klären. Ein Kunde war dort. Wie immer schnell mit der Hand am Griff, weil ja ein schwarzgekleideter Mann dort stand. Malachai hasste dieses kleinkarierte Denken und als dann eine Stimme in seinem Kopfe ihm drohte, wurde es zuviel.
Wo lebte Inara nur?
Im Irrenhaus?
Durch einfaches darstehen von einem Fuchtler bedroht zu werden, der zu Feige war, sich zu zeigen?
Sicher, die Option lag nahe, dass der Kunde es war, doch man sollte nicht wahllos anfangen, Menschen zu töten und so eskalierte abermals das Gespräch mit Inara. Sicher, sie mag keine Schuld haben...sicher, sie hat nicht die Gedankenstimme hervorgehoben...doch Marick war in einem schwierigen Alter...und dieser Ort entpuppt sich langsam als nicht mehr sicher.
*Fortsetzung folgt*
Der Adel...und nur Probleme
- Malachai Schwarzmourne
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Der Adel...und nur Probleme
Zuletzt geändert von Malachai Schwarzmourne am Donnerstag 25. Juni 2009, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Rafael von Arganta
Er stierte ins Feuer.
Lange schon hatte er geahnt was nun Gewissheit geworden war.
Der Schattenlord war ihm näher gewesen als er stets gedacht hatte.
Erst in der Nacht, sehr spät als alles für ihn in dem Moment kaum mehr Sinn gemacht hatte, hatte er es erfahren und doch war er zu aufgebracht und es zu spät um noch weiter nach zu bohren.
Der Tag war für ich n ein Fiasko geworden.
Noch immer hatte er keine Antwort aus Sternwall erhalten, und er überlegte ob er offen beim Kronrat um Valentina werben sollte. Er vermisste sie und und wie so oft verfluchte er sich das er die Gefühle wieder hatte zugelassen.
Inara war der Grund gewesen.
Sie war so eine Starke anziehende Frau, und sie hatten beide so viel gemeinsam das es war als würden sie sich schon ewig kennen.
Stunden hatten sie miteinander geredet und natürlich fühlte Rafael sich zu ihr hingezogen ...
Aber sie war was sie war ...
Eine Bäuerin.
Beiden war bewusst das es keine Zukunft gab, so wollten sie nur Freunde sein, Freunde bleiben.
Ein Kuss ... den Malachai wohl gesehen hatte war der Letzte gewesen. An jenem Abend damals.
Denn auch an diesem Abend sagte sie ihm klar das sie die Freundschaft wollte. Die Zukunft war beiden nur zu klar. Es gab keine Gemeinsame.
Seine Hand an ihrer Wange war sie ausgewichen, und dann war Hudgarr gekommen und hatte ihn fortgeholt. Seine Hoheit wollte ihn wohl sprechen.
Ungnädig darüber das Gespräch nicht fortführen zu können, oder über das Schicksal an sich, war er Hudgarr gefolgt, nur um die nächsten zwei Hiobsbotschaften zu bekommen.
Spjall ... Kampfgefährte aus alten Tagen war tot.
Und dann als würde dieses für den Tag noch nicht gereichen, kam auch noch sein Bote aus Sternwall zurück.
Valentina hatte geheiratet ... Sie war nun nur noch Ehefrau und Mutter ihre baldigen Kinder.
Wie eine Faust erdrückte es Rafael und er wollte nur noch an die Luft.
Seine Wut, seinen Zorn herausschreien oder ... gar ertränken.
Vielleicht gar gen Kryndlagor reiten.
Hieß es nicht es geschehen nur 3 Gute oder Schlechte Dinge am Tage? Da konnte doch jetzt nichts mehr schief gehen.
Vielleicht aber sollte er auch einfach reiten und Valentina entführen, aber das wäre dann wohl der Untergang für seine Grafschaft.
Auf dem Weg zur Adlerfeste begleiteten ihn Luca und Andreas und als sie am Hofe Inaras vorbeikamen, stand sie noch dort mit Malachai.
Kurz nur wechselten er einige Worte mit ihr und konnte spüren wie verärgert, verzweifelt sie war. Aber sie schickte ihn fort, wollte alleine sein.
Warum mussten Frauen nur so kompliziert sein!
Innerlich fluchend riss er sein Pferd herum und ritt weiter, nur um vor Berchgard noch einmal von Malachai aufgehalten zu werden.
Und nun kam es zum Streit.
Schnell war Rafael von seinem Pferd gestiegen, überließ Luca das große Kampfross und stellte sich dem Dunklen gegenüber.
Er wollte ihr wirklich Marrick nehmen.
Wusste er nicht was er ihr damit antat? Doch er wusste es. Er wollte ihr damit nicht schaden sondern eher sie und seinen Sohn damit schützen.
Rafael warf sich ihm entgegen, und reizte ihn am Ende so sehr das Malachai auf ihn losging, die Hände ans einem Hals, ließ Rafael sich fallen und schüttelte ihn nur mit sehr viel Mühe ab, doch hätte er wohl wenig entgegen zu setzen gehabt, hätte Malachai nachgesetzt.
So redeten sie weiter, bis der Dunkle dann ging.
Er wollte Inara Zeit lassen.
Rafael sah ihm lange nach.
Er war sich sicher das Malachai wohl noch immer etwas für diese Frau empfand, und gerade darum war es so schwer für ihn.
Und für Rafael ... war es schwer zu wissen das es zwischen ihm und ihr nur Freundschaft geben würde.
Warum nur hatte er das Gefühl der Sehnsucht in sich wieder zugelassen.
Jetzt .. jetzt war es sehr schwer es wieder zu vergraben.
Lange schon hatte er geahnt was nun Gewissheit geworden war.
Der Schattenlord war ihm näher gewesen als er stets gedacht hatte.
Erst in der Nacht, sehr spät als alles für ihn in dem Moment kaum mehr Sinn gemacht hatte, hatte er es erfahren und doch war er zu aufgebracht und es zu spät um noch weiter nach zu bohren.
Der Tag war für ich n ein Fiasko geworden.
Noch immer hatte er keine Antwort aus Sternwall erhalten, und er überlegte ob er offen beim Kronrat um Valentina werben sollte. Er vermisste sie und und wie so oft verfluchte er sich das er die Gefühle wieder hatte zugelassen.
Inara war der Grund gewesen.
Sie war so eine Starke anziehende Frau, und sie hatten beide so viel gemeinsam das es war als würden sie sich schon ewig kennen.
Stunden hatten sie miteinander geredet und natürlich fühlte Rafael sich zu ihr hingezogen ...
Aber sie war was sie war ...
Eine Bäuerin.
Beiden war bewusst das es keine Zukunft gab, so wollten sie nur Freunde sein, Freunde bleiben.
Ein Kuss ... den Malachai wohl gesehen hatte war der Letzte gewesen. An jenem Abend damals.
Denn auch an diesem Abend sagte sie ihm klar das sie die Freundschaft wollte. Die Zukunft war beiden nur zu klar. Es gab keine Gemeinsame.
Seine Hand an ihrer Wange war sie ausgewichen, und dann war Hudgarr gekommen und hatte ihn fortgeholt. Seine Hoheit wollte ihn wohl sprechen.
Ungnädig darüber das Gespräch nicht fortführen zu können, oder über das Schicksal an sich, war er Hudgarr gefolgt, nur um die nächsten zwei Hiobsbotschaften zu bekommen.
Spjall ... Kampfgefährte aus alten Tagen war tot.
Und dann als würde dieses für den Tag noch nicht gereichen, kam auch noch sein Bote aus Sternwall zurück.
Valentina hatte geheiratet ... Sie war nun nur noch Ehefrau und Mutter ihre baldigen Kinder.
Wie eine Faust erdrückte es Rafael und er wollte nur noch an die Luft.
Seine Wut, seinen Zorn herausschreien oder ... gar ertränken.
Vielleicht gar gen Kryndlagor reiten.
Hieß es nicht es geschehen nur 3 Gute oder Schlechte Dinge am Tage? Da konnte doch jetzt nichts mehr schief gehen.
Vielleicht aber sollte er auch einfach reiten und Valentina entführen, aber das wäre dann wohl der Untergang für seine Grafschaft.
Auf dem Weg zur Adlerfeste begleiteten ihn Luca und Andreas und als sie am Hofe Inaras vorbeikamen, stand sie noch dort mit Malachai.
Kurz nur wechselten er einige Worte mit ihr und konnte spüren wie verärgert, verzweifelt sie war. Aber sie schickte ihn fort, wollte alleine sein.
Warum mussten Frauen nur so kompliziert sein!
Innerlich fluchend riss er sein Pferd herum und ritt weiter, nur um vor Berchgard noch einmal von Malachai aufgehalten zu werden.
Und nun kam es zum Streit.
Schnell war Rafael von seinem Pferd gestiegen, überließ Luca das große Kampfross und stellte sich dem Dunklen gegenüber.
Er wollte ihr wirklich Marrick nehmen.
Wusste er nicht was er ihr damit antat? Doch er wusste es. Er wollte ihr damit nicht schaden sondern eher sie und seinen Sohn damit schützen.
Rafael warf sich ihm entgegen, und reizte ihn am Ende so sehr das Malachai auf ihn losging, die Hände ans einem Hals, ließ Rafael sich fallen und schüttelte ihn nur mit sehr viel Mühe ab, doch hätte er wohl wenig entgegen zu setzen gehabt, hätte Malachai nachgesetzt.
So redeten sie weiter, bis der Dunkle dann ging.
Er wollte Inara Zeit lassen.
Rafael sah ihm lange nach.
Er war sich sicher das Malachai wohl noch immer etwas für diese Frau empfand, und gerade darum war es so schwer für ihn.
Und für Rafael ... war es schwer zu wissen das es zwischen ihm und ihr nur Freundschaft geben würde.
Warum nur hatte er das Gefühl der Sehnsucht in sich wieder zugelassen.
Jetzt .. jetzt war es sehr schwer es wieder zu vergraben.
- Malachai Schwarzmourne
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- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
"Wir wollen es miteinander versuchen"...stetig hallen diese Worte durch seinen Kopfe. Ja, Rafael wählte den Zeitpunkt, um es ihm zu sagen perfekt..gerade, als er sich erhob, um zu gehen.
Ihn gingen die letzten Tage durch den Kopf, was alles geschehen war, was alles gesagt wurde...
Rafael wusste nun genau über die Existenz der Schatten und Malachais Rolle in jener bescheid. Ebenso wusste er, dass auch Marick einer ist und warum er nun mit Malachai fort muss.
Er verstand, er hatte auch keine andere Wahl. Doch es muss viel für ihn gewesen sein, was alles um Inaras Leben traf.
Er entsann sich, als er auf ihn zustürmte, Wutentbrannt ihm nur seinen adligen Hintern versohlen wollte. Hart waren die Worte, die von jenen unwissenden Freund kam, wohl nur geschockt durch die Aussage, Malachai wäre es, der Inara einst umbringen wollte.
Sicher, die Worte hätte man besser wählen können, doch angesichts der Wut des Schattenlords, war es ihm egal.
Er stiess sich gegen den harten Panzer des Ritters, er warf ihn über die Schulter, als der schwarze Mann versuchte, ihn mit seinem Arme am Halse zu würgen, ergriff seinen Umhang und zerrte das Gesicht Rafaels nahe an seines.
Luca, jener kleine Quälgeist, der mehr und mehr negativ in Malachai´s Augen aufstiess, hob das Schwert in seiner Hand, auch Andreas rannte zu den beiden sich prügelnden, um zu schlichten.
Ja, Malachai war definitiv in der Enge getrieben, doch es war ihm egal.
Leise sprach er die Worte, direkt in die Augen seines Freundes blickend:
"Marick ist ein Schatten."
Es bedachte nicht mehr, damit er verstand. Er wollte dennoch nicht, dass Inara von ihm getrennt wurde...doch es war keine Entscheidung, die zur Diskussion stand, als Sie sich in jener dunklen Nacht trennten und Malachai beschloss, abermals Inara aufzusuchen und das ruhige, klärrende Gespräch zu beginnen.
Sie stimmte ihm zu, all die Worte, die er ihr an den Kopf war, benickte Sie nur. Marick musste gehen, er musste beginnen, zu lernen und somit zu verstehen. Zu groß war die Gefahr, die kommen könnte, wenn er seine Kräfte entdeckte und beginnt, Leute zu schaden, wenn jener kleine Junge der Macht verfällt, die in ihm ruhen könnte.
Sie gingen versöhnt hinaus, alle Differnzen geklärt und der schwarze Reiter zurück in sein Heim, zu seiner Frau...zu seinem ungeborenen Kinde.
Dennoch bekam er wenig schlaf, hielt Sienara im Arme, doch musste stetig an Inara denken.
Was Sie erleiden musste durch Ihn, den Schmerz, den sie erfuhr und der Sie auf ewig prägen würde.
Ja, er wäre ein Lügner, wenn er abstreiten würde, dass sein Herz nicht mehr für seine vergangene Frau schlagen würde. Egal, wie sehr er Sienara liebte...Inara würde immer ein Teil fes Herzens bleiben und es schmerzte ihn bei den Gedanken, Sie und Rafael küssend zu sehen, an die Vision, welch Schmerz er ihr zufügen könne...ungewollt...doch kommend.
Am nächsten Tage musste das Gespräch mit seinem alten Freund wieder aufgenommen werden. Er musste erklären, damit der Ritter verstand...und das tat er. Malachai war froh, dass er sich ihm offenbarte...etwas, was er schon lange vor hatte...er schätzte Rafael richtig ein, verständnisvoll, weise, neutral und nicht geblendet. Er wäre keine Gefahr, nein, weiter ein Freund, ein Verbündeter.
Doch jene letzten Worte, nach diesem Gespräch..."Wir wollen es miteinander versuchen"...sie stachen tief in ihm. Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Es war IHR Leben, er hatte kein Recht, sich diesem in den Weg zu stellen, noch sich einzumischen.
Doch es sollte geheim bleiben, es musste geheim bleiben machte Rafael Malachai klar...und Malachai kannte es...das Leben in einem Geheimnis...und wozu es führen könne.
Was wäre, wenn er Sie dann doch verlassen würde?
Wenn der Adel, der so oft den radikalen Weg wählt, ihr etwas antun würde, weil Sie Inara nicht als ihresgleichen ansehen?
Der Amarth damals, was das beste Beispiel für Grausamkeit, was geschehen kann, wenn jemand seinesgleichen sich mit einer "einfachen Bäuerin" abgeben würde. Sicher, Inara war mehr als dies...sie war eine starke, gefühlvolle Frau...so einzigartig...dennoch...in deren Augen nur eine Bäuerin.
Doch er musste diese Gedanken vertreiben, Selina, die dem Gespräch wie Andreas beiwohnte, mag jenen Unmut im Herzen des Schattenlords spüren...spüren, wie seine Blutsvehnen pochten, als er von dannen ging, mit dem Geräusch von Sohlen auf Steinen über den Zinnen Berchgaards verschwand.
Er wollte die Freundschaft nicht auf die Probe stellen, er sprach Rafael seine Bedenken nur einmal aus, ihm wissen lassend, dass es ihr Leben sei, als die beiden sich abermals vor Inaras Toren trafen. Er sagte nur kurz, was er wollte, dass er Marick nun bald abholen würde, ehe er wie das 5. Rad am Wagen in der Dunkelheit entschwand, nur noch mitbekommend, wie sein Freund in das Haus seiner ehemaligen Frau hineinglitt.
Er kuschelte sich an Sienara...gab ihr einen Kuss. Er war glücklich, ja, und er bereute nicht die Entscheidung, die er einst treffen musste...doch das Stechen im Herze wird nie enden...da war er sich sicher.
Ihn gingen die letzten Tage durch den Kopf, was alles geschehen war, was alles gesagt wurde...
Rafael wusste nun genau über die Existenz der Schatten und Malachais Rolle in jener bescheid. Ebenso wusste er, dass auch Marick einer ist und warum er nun mit Malachai fort muss.
Er verstand, er hatte auch keine andere Wahl. Doch es muss viel für ihn gewesen sein, was alles um Inaras Leben traf.
Er entsann sich, als er auf ihn zustürmte, Wutentbrannt ihm nur seinen adligen Hintern versohlen wollte. Hart waren die Worte, die von jenen unwissenden Freund kam, wohl nur geschockt durch die Aussage, Malachai wäre es, der Inara einst umbringen wollte.
Sicher, die Worte hätte man besser wählen können, doch angesichts der Wut des Schattenlords, war es ihm egal.
Er stiess sich gegen den harten Panzer des Ritters, er warf ihn über die Schulter, als der schwarze Mann versuchte, ihn mit seinem Arme am Halse zu würgen, ergriff seinen Umhang und zerrte das Gesicht Rafaels nahe an seines.
Luca, jener kleine Quälgeist, der mehr und mehr negativ in Malachai´s Augen aufstiess, hob das Schwert in seiner Hand, auch Andreas rannte zu den beiden sich prügelnden, um zu schlichten.
Ja, Malachai war definitiv in der Enge getrieben, doch es war ihm egal.
Leise sprach er die Worte, direkt in die Augen seines Freundes blickend:
"Marick ist ein Schatten."
Es bedachte nicht mehr, damit er verstand. Er wollte dennoch nicht, dass Inara von ihm getrennt wurde...doch es war keine Entscheidung, die zur Diskussion stand, als Sie sich in jener dunklen Nacht trennten und Malachai beschloss, abermals Inara aufzusuchen und das ruhige, klärrende Gespräch zu beginnen.
Sie stimmte ihm zu, all die Worte, die er ihr an den Kopf war, benickte Sie nur. Marick musste gehen, er musste beginnen, zu lernen und somit zu verstehen. Zu groß war die Gefahr, die kommen könnte, wenn er seine Kräfte entdeckte und beginnt, Leute zu schaden, wenn jener kleine Junge der Macht verfällt, die in ihm ruhen könnte.
Sie gingen versöhnt hinaus, alle Differnzen geklärt und der schwarze Reiter zurück in sein Heim, zu seiner Frau...zu seinem ungeborenen Kinde.
Dennoch bekam er wenig schlaf, hielt Sienara im Arme, doch musste stetig an Inara denken.
Was Sie erleiden musste durch Ihn, den Schmerz, den sie erfuhr und der Sie auf ewig prägen würde.
Ja, er wäre ein Lügner, wenn er abstreiten würde, dass sein Herz nicht mehr für seine vergangene Frau schlagen würde. Egal, wie sehr er Sienara liebte...Inara würde immer ein Teil fes Herzens bleiben und es schmerzte ihn bei den Gedanken, Sie und Rafael küssend zu sehen, an die Vision, welch Schmerz er ihr zufügen könne...ungewollt...doch kommend.
Am nächsten Tage musste das Gespräch mit seinem alten Freund wieder aufgenommen werden. Er musste erklären, damit der Ritter verstand...und das tat er. Malachai war froh, dass er sich ihm offenbarte...etwas, was er schon lange vor hatte...er schätzte Rafael richtig ein, verständnisvoll, weise, neutral und nicht geblendet. Er wäre keine Gefahr, nein, weiter ein Freund, ein Verbündeter.
Doch jene letzten Worte, nach diesem Gespräch..."Wir wollen es miteinander versuchen"...sie stachen tief in ihm. Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Es war IHR Leben, er hatte kein Recht, sich diesem in den Weg zu stellen, noch sich einzumischen.
Doch es sollte geheim bleiben, es musste geheim bleiben machte Rafael Malachai klar...und Malachai kannte es...das Leben in einem Geheimnis...und wozu es führen könne.
Was wäre, wenn er Sie dann doch verlassen würde?
Wenn der Adel, der so oft den radikalen Weg wählt, ihr etwas antun würde, weil Sie Inara nicht als ihresgleichen ansehen?
Der Amarth damals, was das beste Beispiel für Grausamkeit, was geschehen kann, wenn jemand seinesgleichen sich mit einer "einfachen Bäuerin" abgeben würde. Sicher, Inara war mehr als dies...sie war eine starke, gefühlvolle Frau...so einzigartig...dennoch...in deren Augen nur eine Bäuerin.
Doch er musste diese Gedanken vertreiben, Selina, die dem Gespräch wie Andreas beiwohnte, mag jenen Unmut im Herzen des Schattenlords spüren...spüren, wie seine Blutsvehnen pochten, als er von dannen ging, mit dem Geräusch von Sohlen auf Steinen über den Zinnen Berchgaards verschwand.
Er wollte die Freundschaft nicht auf die Probe stellen, er sprach Rafael seine Bedenken nur einmal aus, ihm wissen lassend, dass es ihr Leben sei, als die beiden sich abermals vor Inaras Toren trafen. Er sagte nur kurz, was er wollte, dass er Marick nun bald abholen würde, ehe er wie das 5. Rad am Wagen in der Dunkelheit entschwand, nur noch mitbekommend, wie sein Freund in das Haus seiner ehemaligen Frau hineinglitt.
Er kuschelte sich an Sienara...gab ihr einen Kuss. Er war glücklich, ja, und er bereute nicht die Entscheidung, die er einst treffen musste...doch das Stechen im Herze wird nie enden...da war er sich sicher.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
- Selina Talmar
- Beiträge: 457
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Sie hatte die drei schon eine Weile beobachtet aus dem Schatten heraus. Sie wusste noch nicht genau, ob sie sich zeigen sollte oder nicht. Oder ob sie die Robe eher ablegen sollte. Schon einmal war das Gespräch im Sand verlaufen, sie wollte nicht daran denken, zu scheußlich waren die Inhalte. Heute hatte sie die Neugier hergetrieben. Das Gespräch verlief her uninteressant für sie und sie beschränkte sich auf das Beobachten. Bis ein kurzer Blick in ihre Richtung ging und ein unmerkliches Nicken folgte. Sie trat an den Tisch heran und blieb einige Momente stehen, bis sie von den beiden anderen auch bemerkt wurde, dann folgte ein deutliches Nicken und sie gesellte sich dazu und nahm hinter ihrem Lord Aufstellung. Sie wurde als Schattenwirkerin vorgestellt und es war ein Vergnügen zu sehen, wann bei Rafael der Groschen fiel. Zugegeben sie hatte es ihm her als leicht gemacht. Zu erst hatte er ihre Augen aufblitzen sehen. Ein Farbton, der ihn schon stutzig werden ließ, aber nicht mehr er runzelte nur die Stirn. Nun ja sie konnte immer noch spielen. Sie öffnete die Robe gemächlich ein wenig, so das ihre Kette zum Vorschein kam, während sie sich lässig an den Flug lehnte und Rafael weiter beobachtete. Er kannte sie gut, aber anscheinend noch nicht gut genug. Es wirkte wie Zufällig, dass ihr dieser Fehler unterlaufen war, doch das war er nicht. Er biss an. Wie gestochen sprang er auf und ein lautes “DU” entwich ihm. Fassungslos sah er sie an. Sie verschloss die Robe wieder und die Kette verschwand so schnell wie sie zu sehen war. Es dauerte eine Weile und es war Glück, das gerade niemand zu sehen war, der diesen Ausbruch beobachten konnte.
Sie verschwand wieder wie sie gekommen war. Und tauchte schlendernd wieder aus der anderen Richtung auf. In knapper Lederkleidung, wie er sie kannte. Nein er glaubte es immer noch nicht. Und auf einmal wurde der treue Freund misstrauisch. Sie lächelte nur und ihre Erwiderung tilgten Zweifel, wenn auch nicht auf Dauer.
Immerhin war er bei bester Gesundheit, trotz allem was geschehen war.
Ja sie passte nicht zu den Gerüchten, aber Gerüchte waren gut, sie nährten den Glauben. Sicher Rafael hielt sie für die nette Frau von neben an, mit vielleicht einigen Kleinigkeiten, aber mehr traute er ihr nicht zu. Sie musste immer noch Lachen, welch Irrglaube sie da gesäht hatte. Nein einer jungen Mutter traute man nicht viel zu. Sollte es ruhig so bleiben.
So war immer wieder für Überraschungen gesorgt.
Das Gespräch verlief recht harmonisch, auch wenn Malachais Anspannung gerade zu spürbar war. Es stand etwas unausgesprochen zwischen Rafael und ihm. Sie erfuhr auch später worum es ging. Inara.
Sie wusste um Malachais sorgen und auch seine Ängste und da war ein Freund, der ihr erneut schmerzen zufügte nicht das Richtige.
Sie ließ ihn gehen, wohl wissend, welch Sturm in seinem Herzen tobte. Nur das sie ihn besuchen würde, sagte sie zum Abschied, sie wandte nicht einmal mehr den Kopf, sie spürte welchen Weg er nahm. Anstrengen um jeden Preis, vergessen, beruhigen, abkühlen. Sie hatte gespürt, wie er innerlich die Faust geballt hatte, bei den Worten von Rafael. Leise seufzte sie, als er verschwunden war. Diese Last konnte sie ihm nicht nehmen, aber sie konnte versuchen seine anderen Sorgen zu zerstreuen auch wenn es sicher schwer werden würde. Denn ob sie war würden konnte nur die Zeit zeigen.
Sie verschwand wieder wie sie gekommen war. Und tauchte schlendernd wieder aus der anderen Richtung auf. In knapper Lederkleidung, wie er sie kannte. Nein er glaubte es immer noch nicht. Und auf einmal wurde der treue Freund misstrauisch. Sie lächelte nur und ihre Erwiderung tilgten Zweifel, wenn auch nicht auf Dauer.
Immerhin war er bei bester Gesundheit, trotz allem was geschehen war.
Ja sie passte nicht zu den Gerüchten, aber Gerüchte waren gut, sie nährten den Glauben. Sicher Rafael hielt sie für die nette Frau von neben an, mit vielleicht einigen Kleinigkeiten, aber mehr traute er ihr nicht zu. Sie musste immer noch Lachen, welch Irrglaube sie da gesäht hatte. Nein einer jungen Mutter traute man nicht viel zu. Sollte es ruhig so bleiben.
So war immer wieder für Überraschungen gesorgt.
Das Gespräch verlief recht harmonisch, auch wenn Malachais Anspannung gerade zu spürbar war. Es stand etwas unausgesprochen zwischen Rafael und ihm. Sie erfuhr auch später worum es ging. Inara.
Sie wusste um Malachais sorgen und auch seine Ängste und da war ein Freund, der ihr erneut schmerzen zufügte nicht das Richtige.
Sie ließ ihn gehen, wohl wissend, welch Sturm in seinem Herzen tobte. Nur das sie ihn besuchen würde, sagte sie zum Abschied, sie wandte nicht einmal mehr den Kopf, sie spürte welchen Weg er nahm. Anstrengen um jeden Preis, vergessen, beruhigen, abkühlen. Sie hatte gespürt, wie er innerlich die Faust geballt hatte, bei den Worten von Rafael. Leise seufzte sie, als er verschwunden war. Diese Last konnte sie ihm nicht nehmen, aber sie konnte versuchen seine anderen Sorgen zu zerstreuen auch wenn es sicher schwer werden würde. Denn ob sie war würden konnte nur die Zeit zeigen.
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Inara Schwarzmourne
"Ich kann Malachai ja schlecht vorwerfen, dass er es nicht wenigstens nochmal versuchen wollte damals und dich dann fort schicken, obwohl du es versuchen möchtest!"
Nun hatte sie es also getan... sie hatte so lange mit sich gerungen und nicht gedacht, dass es nochmal so weit kommt, aber nun hatte sie es tatsächlich getan! Ihr war irgendwie schwindelig und gleichzeitig glühten ihre Wangen wie Feuer. Sie kam sich vor wie ein Backfisch und doch... sie war einfach nur glücklich!
So lange hatten sie gerungen mit sich, mit einander, mit den Umständen. Sie hatten versucht sich aus dem Weg zu gehen, hatten versucht es zu verdrängen, hatten sich vorgenommen, nur Freunde zu sein... alles vergebens. Diese Worte, sie waren ihrer beiden Erlösung. Keine Scharade mehr, nur noch das Glück geniesen.
Sicher, es musste ihr Geheimnis bleiben. Es durfte niemals offiziell werden, sie war nicht sein Stand. Aber Liebe kannte nunmal keinen Stand, es war einfach Liebe.
Nur einen Lidschlag hatte es gedauert, nur eines Blickes hatte es bedurft, nur wenige Worte..ab da waren ihrer beiden Wege miteinander verwoben, ob es ihnen nun passte oder nicht.
Keiner von beiden wollte nach allem, was gewesen war, sich je wieder öffnen. Beide hatten sich mit ihren Masken abgefunden, sie waren zur zweiten Haut geworden.
Doch gegeneinander konnten sie sich nicht verstellen. Sie blickten sich in die Augen...und ERKANNTEN sich... wer sie waren, wer sie sind...im Hauch eines Augenblickes.
Die Stunden des Gespräches danach bestätigten nur, wass sie sofort wussten. Es war etwas besonderes, ein Geschenk Eluives.
Doch sie ehrten das Geschenk nicht, sie versuchten sich zu wehren. Zu vieles schien dagegen zu sprechen, zu stark waren sie gefangen in ihren Vorstellungen von Stand und Erwartungen, die man in sie setzte. Rafael hatte für einen Erben zu sorgen, einen Sohn, der seine Blutlinie und somit seine Grafschaft weiter führte. Und Inara hatte so viele Geheimnisse zu wahren, die nie ans Tageslicht kommen durften. Sie hatte Verantwortung für ihren Sohn, Rafael für seine Tochter.. doch egal, wie sehr sie auch versuchten, es zog sie immer wieder zusammen. Mit aller Macht schien Eluive sie zusammen sehen zu wollen. Wer wusste schon, warum. Die Wege der Götter waren Inara immer fremd gewesen, doch was interessierte sie ein Plan. Sie genoss es nur, glücklich zu sein, endlich wieder ... und nichts und niemand konnte ihr im Moment dieses Gefühl nehmen.
Und so tauschten sie heimlich ihrer Liebe Pfand aus und küssten sich innig, hielten sich fest, gegen den Sturm der Wirklichkeit und der Vernunft. Und nur das zählte nun für sie.
Nun hatte sie es also getan... sie hatte so lange mit sich gerungen und nicht gedacht, dass es nochmal so weit kommt, aber nun hatte sie es tatsächlich getan! Ihr war irgendwie schwindelig und gleichzeitig glühten ihre Wangen wie Feuer. Sie kam sich vor wie ein Backfisch und doch... sie war einfach nur glücklich!
So lange hatten sie gerungen mit sich, mit einander, mit den Umständen. Sie hatten versucht sich aus dem Weg zu gehen, hatten versucht es zu verdrängen, hatten sich vorgenommen, nur Freunde zu sein... alles vergebens. Diese Worte, sie waren ihrer beiden Erlösung. Keine Scharade mehr, nur noch das Glück geniesen.
Sicher, es musste ihr Geheimnis bleiben. Es durfte niemals offiziell werden, sie war nicht sein Stand. Aber Liebe kannte nunmal keinen Stand, es war einfach Liebe.
Nur einen Lidschlag hatte es gedauert, nur eines Blickes hatte es bedurft, nur wenige Worte..ab da waren ihrer beiden Wege miteinander verwoben, ob es ihnen nun passte oder nicht.
Keiner von beiden wollte nach allem, was gewesen war, sich je wieder öffnen. Beide hatten sich mit ihren Masken abgefunden, sie waren zur zweiten Haut geworden.
Doch gegeneinander konnten sie sich nicht verstellen. Sie blickten sich in die Augen...und ERKANNTEN sich... wer sie waren, wer sie sind...im Hauch eines Augenblickes.
Die Stunden des Gespräches danach bestätigten nur, wass sie sofort wussten. Es war etwas besonderes, ein Geschenk Eluives.
Doch sie ehrten das Geschenk nicht, sie versuchten sich zu wehren. Zu vieles schien dagegen zu sprechen, zu stark waren sie gefangen in ihren Vorstellungen von Stand und Erwartungen, die man in sie setzte. Rafael hatte für einen Erben zu sorgen, einen Sohn, der seine Blutlinie und somit seine Grafschaft weiter führte. Und Inara hatte so viele Geheimnisse zu wahren, die nie ans Tageslicht kommen durften. Sie hatte Verantwortung für ihren Sohn, Rafael für seine Tochter.. doch egal, wie sehr sie auch versuchten, es zog sie immer wieder zusammen. Mit aller Macht schien Eluive sie zusammen sehen zu wollen. Wer wusste schon, warum. Die Wege der Götter waren Inara immer fremd gewesen, doch was interessierte sie ein Plan. Sie genoss es nur, glücklich zu sein, endlich wieder ... und nichts und niemand konnte ihr im Moment dieses Gefühl nehmen.
Und so tauschten sie heimlich ihrer Liebe Pfand aus und küssten sich innig, hielten sich fest, gegen den Sturm der Wirklichkeit und der Vernunft. Und nur das zählte nun für sie.