Eine Anleitung zum Überleben
Unruhig ging sie in ihrem Haus auf und ab. Die Treppe wieder hinauf, die Treppe wieder hinab. Hatte sie alle Vorbereitungen im Palast getroffen? War alles vorbereitet und so wie es der Emir vielleicht wünschen könnte?
Im Kopf ging sie langsam die Liste durch. Die weise Kleidung lag im Palast bereit. Sie hatte sie sechs mal gewaschen und sogar in Rosenöl ausgekocht, damit sie gut riechen würde und keinen falls nach irgendwelchen Desinfektionsmitteln. Denn dieser unangenehme Geruch könnte den Emir durchaus stören und seine empfindliche Nase zum niesen bringen.
Sie nickte jenen Punkt für sich selbst ab und ging hinüber zu den Instrumenten. Eine Kiste hatte sie zurecht gelegt, eine kleine goldene Kiste innen mit weichem Samt ausgelegt. Die Instrumente sollten nicht zu kalt sein aber vor allem nicht bedrohlich auf einem Tablett liegen. Die Kiste hatte sie zur Verwahrung im Palast gelassen, sie war versiegelt, dass auch keine Dreckfinger die sauberen Gerätschaften berühren könnten. Oben auf in der Kiste lagen weiche Lederhandschuhe, sie sollten dafür sorgen, dass sie die Haut des Emirs nie direkt mit ihrer eigenen berühren würde.
Auch jener Punkt wurde als erledigt abgehackt.
Die Salben waren vorbereitet, mit denen sie angegriffene Hautstellen des Emirs salben könnte aber auch andere Tinkturen gegen kleine Wehwechen waren zubereitet worden. Aber auch Teemischungen gegen Stress und Kopfschmerzen waren in Beutelchen gefüllt.
Der nächste Punkt stand an, wie sollte sie den Emir richtig untersuchen, wenn sie immer einen Kopf tiefer wie er sitzen sollte? Wie sollte sie sonst seinen Rücken abtasten oder in seine Ohren sehen?
Aber noch schwieriger war der Blick in seine Augen, wie bei Eluive sollte sie in jene blauen Augen ihres Herrschers sehen um vielleicht Krankheiten daran abzulesen ohne dabei den Emir zunahe zu treten.
Sie lehnte sich einen Moment ruhig an die Wand und atmete tief durch. Wie sollte sie nur jene Untersuchung überleben ohne ihre Familie vielleicht zu beschämen. Ohne Zhen zu blamieren?
Nun war nur noch abzuwarten wann der Emir sie rufen lassen würde...
Wie untersuche ich einen Emir?
-
Nazeeya Rafa Masari
Ihre Hände zitterten nach dem sie den Boten entlassen hatte. Der gesiegelte Brief lag in ihren Händen, das Sigel der Omar.
Der Brief…
Jener Brief der ihr Schicksal bekundete, der Ruf in den Palast. Sie entfaltete langsam die Seite die den Brief darstellte. War es des Emirs eigene Handschrift?
Sie wusste es nicht, aber es war auch einerlei. Ihre Augen tasteten, hangelten sich gar den Zeilen entlang nach vorne.
>>Du mögest nach Rosen duften um meiner Nase zu schmeicheln<<
Sie schaute zuversichtlich auf die Flaschen mit Ölen sie hatte drei Stück bereitgestellt. Eines was sie nach Veilchen hätte duften lassen, eines wo sie gerochen hatte nach den süßesten Datteln der Oase und eines, ein ganz besonderes, lies sie nach roten Rosen duften.
Sie hatte damals die Rosen auf dem Festland züchten lassen und nur die noch verschlossenen Blüten verwendet um daraus ein Öl zu bereiten.
Sie würde sich damit einreiben, jede Stelle ihres Körpers, dass er schweben könnte auf jenem feinen Duft und nichts anderes der Welt mag riechen können.
Es beruhigte sie ungemein, dass sie mit ihrer Intention richtig lag, doch krochen ihre Augen weiter.
>> mögest du deine feinsten Gewänder tragen um meinem Auge zu schmeicheln<<
Feinste Gewänder, weise Kleidung hatte sie ausgesucht, strahlend und rein. Sie verband damit auf eine Art und Weise, dass was ein Heiler sein sollte. Rein und Sauber und voller Zuversicht. Ein Schleier fein bestickt mit Ornamenten hatte sie dazu gewählt. Es würde seinen Augen hoffentlich schmeicheln, aber sie war sich eigentlich sicher, dass es das tun würde. Saajid hatte ihr oft schon gesagt, wie bezaubernd sie in weis aussah und auch Zhen mochte das fehlen von Farbe an ihr, es würde ihre Augen wunderbar betonen.
Also würde auch die Sorge nicht zu groß werden, aber noch war der Brief nicht zuende.
>>deine Hände mögen zart und eingeölt sein ehe sie meinen Körper berühren<<
Bei Eluive und bei dem ewigen Wüstensand. Sie hatte Handschuhe erwartet…
Das ihre Finger seinen kostbaren Leib nicht berühren würden Haut auf Haut. Aber eingeölte Hände?
Zart waren ihre Hände ohne Frage, sie mochte keine feste Haut an ihren Fingern, aber ihn untersuchen mit eingeölten Fingern, sie würde an allen Instrumenten förmlich abglitschen.
Sie müsste sich gedanken darüber machen wie sie dies bewerkstelligen könnte.
>> deine Medikamente sollten süßlisch schmecken um dem Gaumen deines Herren wohl zu gefallen.<<
Hier konnte sie wieder durchatmen, sie hatte alle Medikamente mit Honig versetzt und Dattelmus, damit sie schön süß wurden und auch die Tränke waren zusätzlich gesüßt worden, aber sie rechnete sowieso nicht damit, dass er welche benötigen würde.
Sie wollte gerade weiterlesen, da klopfte es an der Tür. Der Brief wurde auf dem Kissen abgelegt und wohl dort vergessen. So würde die junge Heilerin nie das Ende des Briefes erfahren und die von ihr erwartete Massage.
Der Brief…
Jener Brief der ihr Schicksal bekundete, der Ruf in den Palast. Sie entfaltete langsam die Seite die den Brief darstellte. War es des Emirs eigene Handschrift?
Sie wusste es nicht, aber es war auch einerlei. Ihre Augen tasteten, hangelten sich gar den Zeilen entlang nach vorne.
>>Du mögest nach Rosen duften um meiner Nase zu schmeicheln<<
Sie schaute zuversichtlich auf die Flaschen mit Ölen sie hatte drei Stück bereitgestellt. Eines was sie nach Veilchen hätte duften lassen, eines wo sie gerochen hatte nach den süßesten Datteln der Oase und eines, ein ganz besonderes, lies sie nach roten Rosen duften.
Sie hatte damals die Rosen auf dem Festland züchten lassen und nur die noch verschlossenen Blüten verwendet um daraus ein Öl zu bereiten.
Sie würde sich damit einreiben, jede Stelle ihres Körpers, dass er schweben könnte auf jenem feinen Duft und nichts anderes der Welt mag riechen können.
Es beruhigte sie ungemein, dass sie mit ihrer Intention richtig lag, doch krochen ihre Augen weiter.
>> mögest du deine feinsten Gewänder tragen um meinem Auge zu schmeicheln<<
Feinste Gewänder, weise Kleidung hatte sie ausgesucht, strahlend und rein. Sie verband damit auf eine Art und Weise, dass was ein Heiler sein sollte. Rein und Sauber und voller Zuversicht. Ein Schleier fein bestickt mit Ornamenten hatte sie dazu gewählt. Es würde seinen Augen hoffentlich schmeicheln, aber sie war sich eigentlich sicher, dass es das tun würde. Saajid hatte ihr oft schon gesagt, wie bezaubernd sie in weis aussah und auch Zhen mochte das fehlen von Farbe an ihr, es würde ihre Augen wunderbar betonen.
Also würde auch die Sorge nicht zu groß werden, aber noch war der Brief nicht zuende.
>>deine Hände mögen zart und eingeölt sein ehe sie meinen Körper berühren<<
Bei Eluive und bei dem ewigen Wüstensand. Sie hatte Handschuhe erwartet…
Das ihre Finger seinen kostbaren Leib nicht berühren würden Haut auf Haut. Aber eingeölte Hände?
Zart waren ihre Hände ohne Frage, sie mochte keine feste Haut an ihren Fingern, aber ihn untersuchen mit eingeölten Fingern, sie würde an allen Instrumenten förmlich abglitschen.
Sie müsste sich gedanken darüber machen wie sie dies bewerkstelligen könnte.
>> deine Medikamente sollten süßlisch schmecken um dem Gaumen deines Herren wohl zu gefallen.<<
Hier konnte sie wieder durchatmen, sie hatte alle Medikamente mit Honig versetzt und Dattelmus, damit sie schön süß wurden und auch die Tränke waren zusätzlich gesüßt worden, aber sie rechnete sowieso nicht damit, dass er welche benötigen würde.
Sie wollte gerade weiterlesen, da klopfte es an der Tür. Der Brief wurde auf dem Kissen abgelegt und wohl dort vergessen. So würde die junge Heilerin nie das Ende des Briefes erfahren und die von ihr erwartete Massage.