Planung und Bau einer Burg für die Ritterschaft

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Rafael von Arganta

Planung und Bau einer Burg für die Ritterschaft

Beitrag von Rafael von Arganta »

Skizze um Skizze warf er ins Feuer und starrte dann weiter in den Kamin.
Der Neue Regent hatte klare Vorstellungen von dem WIE es mit Hohenfels weitergehen würde, und Rafael konnte nicht behaupten das es ihm missfiel.
Am liebsten wäre er vom Tisch aus aufgestanden hätte die Faust geschüttelt und ein JAWOHL! aus tiefster Brust gerufen.
Anaras Knochen zurück holen.
Ein Wunsch, ein Alptraum der ihn Jahre schon quälte.
Varuna befreien ... Stärke zeigen ...
Ja ...
Ja... zu allem hätte er zustimmend auf dem Tisch trommeln können
Und den Bau einer Ritterburg am Fuße der Schlucht.

Und jene sollte er bauen.
Himmel. Wo er doch selbst lieber andere Einrichten ließ.
Taktiken war eine Sache, eine Burg planen eine andere.
Das Grundrisszeichnen hatte er aufgegeben. Stattdessen plante er was drin sein sollte wie es genutzt werden sollte.
Gut zu verteidigen war eine der wichtigsten Sache.
Ein großer Stall, ein Kampfplatz ... ein Tjostenplatz ... beides wichtig für die Übungen mit den Knappen.
Dies in der Burganlage selber.
Drinnen, der Raum für die Greifenrunde. Einen Schild in Farben der Ritter über ihren Plätzen oder gar ein Schwert in ihren Farben auf dem Tisch ... eine kleine Küche, ein Essraum ... eine große Bibliothek im Keller, mit Lesemöglichkeiten für die Knappen.
Bücher hatte er, und würde sie einbringen.
Ein Schlafraum für die Knappen mit vier Betten, und mindestens zwei Gästezimmer.
Ein Büro und ...
Schon wieder verwarf er die Planungen und das zusammengeknüllte Pergament landete im Feuer.

Er hatte schon bestimmte Vorstellungen. Aber es würde und sollte eine Burg sein für die gesamte Ritterschaft. Auch vielleicht um Turniere aus zu richten, Gäste auf zu nehmen.
Eine Burg die viel überstehen musste und in Notfällen auch Bürgern Schutz bieten sollte.
Aber vor allem... Angriffe des Feindes abwehren konnte.
So etwas bedurfte der genauen Planung und würde einen mal eben hingeworfenen Plan sicherlich nicht standhalten.
Er würde die Ritter selber noch mit einbeziehen. Gemeinsam würde man sicherlich noch besseres kreiiren können.
Eine Burg der Burg zu Hause nachempfunden ... und doch noch eher etwas besonderes.
Der Sitz der Ritterschaft zu Hohenfels.

Neue Pergamente wurden vorbereitet.
Eines heimwärts um den Befehl zu senden neue Steine zu schicken, und eines nach...
Sternwall. Mit der Hoffnung dieses mal Rückantwort zu bekommen.
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Dienstag 23. Juni 2009, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Aufatmend hielt er den Brief in den Händen und nickte dem Boten dankend zu, während er ihr einige Geldstücke in die Hand drückte und seinen Knappen anwies die Frau in die Küche zu führen wo sie sich von dem Ritt stärken konnte, dann war er schon hinaus geeilt um die erst Fuhre Steine und Hölzer zu begutachten die mit den Fuhrwerken angebracht worden waren.
Alle Vorräte Hohenfels zusammen würden nicht ausreichen um eine Reichs und Landes Burg hochzuziehen.
Neues Wahrzeichen von Schutz Schild und Ritterschaft,
Die Steine waren akkurat geschlagen und von Steinmetzen bereits in die richtige Form gebracht worden.
Wenn man bedachte das ein Steinmetz höchstens 10 Steine am Tag schaffte, wollte Rafael gar nicht erst daran denken wie viele dieser Handwerker an der Arbeit gewesen waren. Vor allem aber die Kosten die dafür angefallen waren.
Rafael schätze das die Steine die die Fuhrwerke brachten, reichten um die ersten Mauern zu ziehen.

Es wurde Zeit den Bergfried ab zu stecken und sich noch einmal mit der Ritterschaft zu treffe um die nächsten Schritte zu Planen.
Als Andreas heraustrat winkte er ihn heran und trug ihm auf die Fuhrleute mit ihrer Fracht schon einmal an den auserkorenen Platz zu geleiten.
Der Bau der Burg würde eine lange Zeit und viele Arbeiter in Anspruch nehmen, aber Rafael wusste das es sich lohnen würde.
Andreas Myrtol

Beitrag von Andreas Myrtol »

Der Knappe musste einfach seine Arbeit nachgehen.
Auch wenn man anmerkte, wie er präzise der geworden war und nach vollendeter Arbeit sich immer wieder zurückzog für sich allein.

Sobald es aber wieder hieß für ihn auf beiden Beinen zu stehen,
ertönte kein meckern, kein ächzen- einfach nur strikte Befolgung der Befehle. Er führte die Arbeiter heran, jedoch nicht erhaben zu wirken- folgt ein schlichtes Nicken und es wurde selbst an den Sachen mit Hand angelegt. In der Arbeit vertieft und immer wieder ausrufend- wo das Material nun hingehöre, rannen schon die Schweißperlen an seiner Stirn herab . Als man den Knappen sodann holte, weil sein Mentor nach ihm rief, wies er die Arbeiter in ihren Treiben noch zurecht und wendete sich ab.

Eine ausgezerrte Frau benötigte Ruhe und wie ihm befohlen war, und einen anderen Anschein zu geben als von seiner Unruhe- lächelte der Knappen verhalten und brachte sie zur Küche. Er nutze noch schnell die Zeit ihr eine Brotlaibe zu überreiche mit Käse und Wurst, und ein Krug Wasser, ehe er sie mit einem Lächeln und keinem einzigen Wort verließ.

Draußen wieder angekommen, mussten die Steine und Hölzer überprüft werden. Ausgelesen sollten sie sein, und da Andreas selbst schon mit dem Bau ein wenig Erfahrung hatte, nutzte er jedoch den Rat der erfahrenen Architekten des Reiches um letztendlich unnutzes auszusortieren. Der Tag wurde anstrengender, beinahe zerreißend anstrengend. Wieder mal hieß es selbst Hand mit anpacken, als der Ritter ihn heran winkte und zur Frach anwies.
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Nach quälend harter Arbeit, schlürfte der Knappe nach Hause und setzte sich an den Essenstisch und musterte mit einem ehrlichen und sanften Lächeln ein Zettelchen.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Freitag 7. August 2009, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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