Der Weg eines Söldners

Antworten
Alexia Raid

Der Weg eines Söldners

Beitrag von Alexia Raid »

Als Alexia nach einem Streit und einem Kampf nach Bajard zurück ging
sprach sie Alexyos Rachus an.
Er fragte sie ob sie Interesse habe an einem Auftrag.
Es ging um einen Mann der als Gefangener genommen sollte und sie
solle ihm dabei helfen und ihn auch bis zur Burg Eisenwart begleiten.
Er bot ihr dafür 20Kronen an und sie willigte ein.
So gingen sie in die Bank wo Alexyos die Person gesichtet hat
um die es in dem Auftrag ging. Laut scheppernd ging Alexyos voran und sie folgte ihm.
Sie musterte die Umgebung, es waren noch zwei Frauen anwesend
die aber ihres Erachtens nach keine Gefahr darstellten, sie verließen auch rasch das Gebäude.

Fast gleichzeitig mit Alexyos nahm sie den Bogen von der Schulter,
griff zum Köcher und legte einen Pfeil ein der mit einer
Tinktur versehen war und er zog die Klinge.
Sie spannte die Sehne und richtete den Pfeil auf seinen Kopf.
Der Mann zog seine Klinge und einige Worte wurden gewechselt,
ehe Alexyos und Er die Schilde zur Hand nahmen.

Die Frauen die zuvor gingen kamen wieder doch blieben sie auf Abstand.

Alexia fackelte nicht lange und visierte die mögliche Stelle an
wo sich das Bein befinden könnte, da der Mann eine Robe trug war es nicht ganz einfach.
Sie spannte den Pfeil, welcher mit einer betäubenden Tinktur versehen war nun noch etwas mehr und schoss auf die Stelle.
Der Pfeil hatte das Ziel getroffen welches sie treffen wollte und er viel
zu Boden. Die beiden Frauen waren schon längst wieder verschwunden. Alexyos und Alexia packten sich den Mann und schliffen ihn hinter sich her aus der Bank raus.

Es war ein kleiner Kraftakt den betäubten Mann auf das Pferd wie ein Gepäckstück zu laden.
Alexia stieg in den Sattel und Alexyos nahm die Zügel und Alexia folgte ihm auf die Fähre.
Auf der Insel Lameriast angekommen brachte Alexia zusammen mit Alexyos den Mann zur Burg Eisenwart. Als die Wachen Alexyos sahen
und den betäubten Mann kamen zwei durch das Tor hinaus und führten den Mann in die Burg.

Alexia blickte zu Alexyos auf der ihr darauf hin gleich das ausgemachte
Gold gab und sie verschwand sogleich in Dunkelheit des Waldes
Zuletzt geändert von Alexia Raid am Freitag 24. April 2009, 16:36, insgesamt 2-mal geändert.
Alexyos Rachus
Beiträge: 0
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Alexyos Rachus »

Sie beide ließen sich den durch die Situation hervorgerufenen Stress nicht anmerken lassen. Der Freiherr stolz und äußerlich von der Bereitschaft von Waffengewalt des Legionärs unbeeindruckt, Alexyos von der Richtigkeit seines Vorhabens überzeugt und unerschrocken dafür Opfer bringen zu müssen. Denn es spiegelte den Willen seines Herrn diesen Mann, auf welche Art auch immer, in den Keller der Warte zu befördern. So standen sie sich beide gegenüber, bewaffnet und mit dem Schild in der Hand, bereit auf die Reaktion des anderen zu antworten. Die Söldnerin stand im Hintergrund, den Bogen mit angespanntem Pfeil, dessen Spitze mit einem lehmendem Gift übersehen war, auf den Kopf des Freiherren richtend. Doch dieser Mann würdigte sie kaum eines Blickes.

Der Freiherr sprach und nannte Alexyos seinen Namen und Rang. Bei der Vollendung dieses Satzes hob er seine Waffe zu einem Salut an, doch die scheinbar nervöse Schützin interpretierte dies wohl als einen Ansatz zum Angriff auf den Legionären. Sie zielte in einer ruckartigen Bewegung auf das linke Bein des Mannes und ließ einen Pfeil los. Dieser erwischte eine günstige Stelle duch das Kettengeflecht, welches das Bein schützen sollte, und drang in sein Bein ein. Das Gift mischte sich mit dessen Blut und entfaltete seine Wirkugn augenblicklich. Ein Wackeln... und schon stürzte dieser bewusstlos zu Boden... mit Alexias Hilfe trugen sie ihn aus der Bank hinaus, entwaffneten ihn und luden ihn wie ein Gepäck auf den Mustang. Im Schutze der dunklen Gassen transportieren sie ihn zum Hafen von Bajard, wo dem Hafenmeister ein Geldbeutel zugeworfen wurde. Dieser Verstand sofort, dass es nur ein Sack Kartoffel war, welchen der Mustand am Rücken mit sich trug ...

Auf Lameriast erfolgte der Transport ohne Zwischenfällen. Beim Anblick der Burg atmeten beide Geiselnehmer erleichtert auf. War es doch ein gutes Gefühl sich endlich auf sicherem Boden zu befinden.
Beim Tor angekommen entlohnte Alexyos die Söldnerin Raid großzügig, verabschiedete sie mit dem Dank und Gruß der Eisenwart und ließ den immer noch bewusstlosen Freiherrn von der Mauerwache in den Kerker hineintragen. Auf seine Bitte hin wurde er nicht, wie üblich, auf den Boden mit dem Gesicht voran geworfen, sondern auf das kleine Bett gelegt. Weitere Gegenstände, welche als Fluchtmittel oder Waffe dienen könnten, wurden ihm abgenommen. Auch die Rüstung wurde ihm ausgezogen und sorgfältig in eine Kiste im Kerker gelegt. Nach einiger Zeit erschien eine Wache, welche einen Krug Wasser in die Zelle legte und einen Holzteller mit Erbsen neben das Bett warf, so dass die Hälfte des Essens auf den Boden aufklatschte.
Zuletzt geändert von Alexyos Rachus am Freitag 24. April 2009, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.
Alexyos Rachus
Beiträge: 0
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Alexyos Rachus »

Da die Eisenwart erfuhr, dass Rilas entadelt wurde, sank der Wert der Austauschware erheblich. Außerdem waren die Kerker zu genüge gefüllt, die Gefangenen mussten sich nahe zu wie Vieh in einem Käfig aufeinander stappeln. Rilas wurde mitten in der Nacht nackt vor die Tore gesetzt, hinterher wurden ihm seine Rüstung, Waffen, Kleidung und Wertgegenstände geworfen. Da Rilas tagelang nur Wasser zur Verfügung gestellt worden war und keine feste Nahrung, warf eine Legionärswache dem wohl schon sehr hungertem Rilas ein Stück Käse und Brot hinterher, wobei beide Mundvorräte abseits von ihm in einer dreckigen Lacke landeten. Somit war der Freiherr wieder frei. Doch warnend rief ihm noch der barmherzige Legionär, der dem ehemaligen Gefangenen eben noch Essen hinunter katapultiert hatte: "Beweg deinen Hintern zum Hafen, solltest du bis Sonnenaufgang diese Insel nicht wieder verlassen haben, töten wir Dich. Danach töten wir deine Familie. Danach die Freunde deiner Familie, anschließend deren Freunde. Heil der Eisenwart!"
Zuletzt geändert von Alexyos Rachus am Dienstag 28. April 2009, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
Antworten