Von Stern und Feder - Die Vogelfreien sind zurück!

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Kimroth Gruenfels
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Von Stern und Feder - Die Vogelfreien sind zurück!

Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Jetzt wo der lange Winter endlich vorübergezogen war und die Vorräte die man sich mühsam zusammengehortet hatte wieder zur Neige gingen musste sich Kimroth Einiges einfallen lassen, damit er schnell wieder an Profit kam. Das letzte Jahr war turbulent, aber auch ziemlich spannend und lustig gewesen.
Waldo Weizenkorn, der diebische Bürgermeister Bajards, der mit der Dorfkasse getürmt war war definitiv ein Höhepunkt seiner Karriere als diebischer Gauner. es war schlichtweg ein Spaß und außerdem sehr einträglich. Schmiergeld zu kassieren um wegzusehen wenn jemand etwas plante war absolut in seinem Sinne. So stellte er sich überdies sowieso die perfekte Wache vor. Alles in Allem jedenfalls war der Eintrag durch Erpressung, Drogenhandel und Schmiergeld außerordentlich fruchtend.
Nun galt es neue Ziele anzustreben. Das olle alte Lager der Anguren war brüchig und die Flicken überstanden den Winter nur spärlich, also musste sich der gute Kimroth mit seinen Vogelfreien einmal etwas ausdenken.
Er sah sich nie als Spielfigur auf einem Schachbrett. er zählte nicht zu weiß, er zählte nicht zu schwarz. er sah sich vielmehr als jemand, der weiß und schwarz gerne gegeneinander ausspielte um sich daran zu bereichern - und Kimroth war gut darin.
Augenscheinlich war er dümmer als man meinen wollte. Aber ein Fuchs will auch nicht zwingend auffallen. Was hatte man von diesen schwarzgekleideten lackaffen, die umherirrten und einen auf Geheimnisvoll machten? Sie waren bestenfalls nützliche Werkzeuge, aber keine ernstzunehmenden Gegnet. Kimroth war zu lange im Geschäft um die Nützlichkeit dieser angeblich so gefährlichen Hirngespinste von Asassinen nicht zu erkennen.
Die Vogelfreien waren da anders. Und das war auch das Geheimnis ihres Erfolges. Sie waren Spezialisten in ihrem Fach ohne dabei diese Klischees zu vertreten. Und nun traten sie wieder in Erscheinung.

Die Vogelfreien waren zurück.
Zuletzt geändert von Kimroth Gruenfels am Freitag 24. April 2009, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Rahal...
Eine wirklich hässliche Stadt, wie Kimroth fand - aber auch eine ziemlich nützliche.
Das Hafenviertel bot an und für sich alles was man brauchen konnte. Leichte Mädchen für kurzweilige Abende (sah man davon ab, dass die Rate der von Filzläusen befallenen dramatisch anstieg), Händler die verbotene Ware in das Viertel und auch wieder hinausschmuggelten, käufliche Leute die für ein paar Münzen auch gerne einen Mord verübten.
Doch die Struktur fehlte in diesem Wirrwar von engen Gassen und geheimen Gängen. Es fehlte jemand, der die Fäden ziehen würde - es fehlte schlicht und ergreifend an einem tüchtigen Geschäftemacher.
Die Vogelfreien trafen sich neuerdings des Öfterem in ihrer Lieblingskaschemme und dort wurden auch weitere Schritte besprochen. Ein Unterfangen das aufwändig werden dürfte, ein Unterfangen, welches nicht so ohne Weiteres klappen konnte, aber auch ein Unterfangen, welches so unmöglich nicht war.
Sie waren genug und sie würden noch mehr werden. Alles, was in der Zukunft lag war nun nur noch ein geschicktes Ziehen der Fäden. Zu allererst einmal musste Phase Eins glücken. Die Karten wurden gezinkt und auch Hermann geb Kimroth aus seiner eigens erundenen Münzprägerei ein paar falsche Münzen mit. Falschgeld war so eine Sache. Aber vielleicht konnte man dies tatsächlich unter die Leute bringen. Man würde sehen.
Kimroth hatte ein so klares Bild vor sich - eine so klare Vorstellung. Wenn alles gut gehen würde, wie es sollte, dann würde auf die Vogelfreien - ja gar auf das ganze zwielichtige Gesindel im Hafenviertel eine Zeit von Tatendrang, Spaß und gar Abenteuern zukommen. Es war an der Zeit dass man aufhörte ständig alleine, jeder für sich zu arbeiten. Gemeinsam konnte man gar viel mehr erreichen.
Die Zeit würde es zeigen.

Und die Vogelfreien waren wachsam.
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Fisch!
überall stank es penetrant nach Fisch, Kot von Tieren und unachtsamen menschen. Von der Krypta her wehte ab und an der grauenhafte Gestank verwesenden fleisches hoch.
Alles in allem war das Hafenviertel alles andere als von Klasse geprägt. Gar die leichten Mädchen; sie waren oft alt, verbraucht, und fast ausnahmslos potthässlich. Unnötig zu erwähnen, dass sich die Filzläuse in tieferen Regionen gedachten, einigen Festen hinzugeben und nur darauf warteten, dem nächsten Freier an die Pelle zu rücken.
Doch Kimroth hatte mehr Klasse. Wandersleute kannten ihn als Hauptmann Grüni oder dem König der Vagabunden; ein Paradiesvogel und Lebemann unter den habenichtsen dieser Welt. Und er gedachte Klasse in dieses Viertel zu bringen.
Kimroth liebte das Leben, und er liebte die Frauen. Es war höchstwahrscheinlich, dass unter den nächtlichen unbekannten eroberungen des Grünlings die ein oder andere Frau war, die ein Kind von ihn austrug. Insgeheim hoffte er, dass ihn nie eine von ihnen finden würde.
Doch gleichwohl. Kimroth war ein Mann von Klasse, und er hatte durchaus einen Frauengeschmack. So mag es kaum verwunderlich sein, dass ein Blumenhändler im Hafenviertel beauftragt wurde: "Bau doch statt deiner dummen hässlichen Tabakpflanzen und dem hübsch aufgeschmückten Unkraut und anderer Pflanzen, deren namen unsäglich ist und sogar Heiler davor zurückschrecken, sie in ihre Plörre zu tun doch endlich mal Rosen an!"
eine schöne rote Rose für eine schöne Frau.
Kimroths neue Eroberung sollte dauerhaft sein; er war sich da sicher. Denn sie gehörte zu den seinen.

Im Rahaler Hafenviertel begann sich etwas zu rege. Und es trug das Zeichen von Stern und Feder.
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Und sie wuchsen und wuchsen....
Kimroth scharrte immer mehr Leute um sich. "Ich bin Unternehmer - die Söldner sind jedoch nur EIN Zweig meiner Geschäftsidee"
Das stimmte auch. Kimroth hatte es schon lange nicht mehr nötig zu lügen. Wer seinen Namen kannte, wusste ohnehin woran er war. manche mochten in ihm Abschaum sehen. Doch der Hauptmann der Vogelfreien, der immer mehr zu einem Paradiesvogel und "Geschäftsmann" avancierte wusste, dass seine Feinde wussten, dass sie, wenn sie Geschäfte mit ihm tätigten, mehr hatten als wenn sie versuchen würden, Seiner habhaft zu werden.
Andererseits aber sprach sich im Untergrund Gerimors nach und nach immer mehr herum, dass Kimroth Grünfels sich selbst zum "König der Diebe" "Fürsten des Untergrunds" oder schlichtweg "den Boss" erhob. Und er schien gut damit zu gehen.
Was er versprach gedachte er auch wahr zu machen. "Was wir nicht haben können wir besorgen"
Handel mit Informationen
Schwarzmarkt
Zuhälterei
Raubzüge
Schutzgeld
...
All diese Attribute waren es letztendlich, die einen Vogelfreien ausmachten. Und es war tatsächlich ein lukratives Geschäft.
So würde Kims Leitsatz schon sehr bald lauten: "Ich mache Euch ein Angebot, das Ihr nicht abschlagen könnt"

Die Vogelfreien wuchsen und wuchsen...
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Serad Mordaran
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Beitrag von Serad Mordaran »

Schurke im Glück oder der neue Vogelfreie

Düster war es in der Spelunke gewesen und unruhig und nervend waren einige der Figuren gewesen vor allen Dingen der winkende komiker der mit seinem Leben spielte. Am abend dann war er beigetreten dieser Vereinigung von finsteren Gesellen die sich selbst den Namen 'Vogelfreie' gab. Interessant war es dort und eine bunte Mischung verschiedenster Persönlichkeiten hatten dort zusammengefunden für ein und die selben Ziele. Gaunerreien auf dem höchst möglichen Niveau wie man es sich nur vorstellen konnte. Söldnerrei, Glücksspiele und Hurrerreien, alkoholschmugel, Verkauf von gefälschten Schriftstücken und allerlei mehr. Selbst diebstall war ganz weit forne bei dieser Vereinigung von Tunichtguten.

Arbeit Gab es satt und genug waren doch die Magier immer stets am Jagen in finsteren ORten und hatten gegen die gesellschaft eines Kundigen Schlossmeisters nichts einzuwenden. Ausgezeichnet liefen die Geschäfte und das Öffnen von Schätzen so das er schon eine recht ORdentliche Ausrüstung und eine nicht geringe Menge an Golde sein eigen nennen Durfte. Bei dem Glück der Schurken es war wirklich eine gute Zeit konnte das noch besser werden?

Am nächsten Tag war er dann gemütlich im Hafenviertel gewesen und hatte sich eine der düsteren kleinen Kämmerchen gemietet welches er fortan sein eigen nennen konnte. Interessant ward es hier und zum Angeln war am Hafen mehr als genug Platz. Später dann war er nach einer sehr gemütlichen Jagd für das Mietgold nach der Fischstadt diesem Bajard hin geritten und siehe da seine Momentane Glückssträne riss nicht ab. Glitzend im Mondlicht glänzte es im Gras und er sprang ab vom Pferde um sich dies näher anzusehen. War das vieleicht ein sehr Edeles Schmuckstück! oder gar noch besser Gold oder Edelste Steine die irgendwer leichtsinnig wegwarf. Nanu.. was war den dies.. ein Dolch.. Naja wenigstens war er aus Silber auch wenn der Name des Schmiedes.. irgend ein Hufeisen.. ihm nichts Sagte. Wenigstens etwas er hatte wirklich eine Glückssträne und ein schargfer Dolch war nie zu verachten. Zufrieden strich er jenen Dolch ein zu seinen Habseeligkeiten er war wirklich im Land von Milch und Honig angekommen so schien es zumindest. Hoffentlich ward ihm das Schurkenglück auch weiter so herlich gut und hold.
Zuletzt geändert von Serad Mordaran am Sonntag 3. Mai 2009, 21:17, insgesamt 2-mal geändert.
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

"Ronny!
Ronny!
...
RONNY mein Freund!"
Kimroth breitete die Arme aus nachdem der alte Tavernenbesitzer schlielich Kund tat, dass er mit seiner vermeintlich neuen Frau auf Hochzeitsreise ging. "Ronny, du weißt doch, du kannst auf mich zählen. Komm! Ich werde solange den Laden für dich schmeißen."
Ronny meinte, er müsse darüber schlafen, wirkte aber gut gelaunt. nunja. Stockbesoffen eine Frau geheirtat und nun dazu genötigt, auf Hochzeitsreise zu fahren. Das war die Gelegenheit.
War es foch angeblich sein viertel, so würde er sich wundern wenn er zurück kam. Nein! Er wäre vermutlich entsetzt.
Gleichwohl - der nächste Tag brach an und Kim wartete in der Taverne - wartete auf eine Antwort seines neuen besten Freundes....

"RONNYYYYY!"
Drekon Dalar

Beitrag von Drekon Dalar »

Seufzend betritt er die heruntergekommene Taverne im Rahaler Hafenviertel. Er streift sich langsam die Kapuze vom Kopf während er sich vorsichtig umsieht. Als er keinen Gast entdecken kann atmet er einmal tief ein und bereut dies auch im nächsten Moment wieder.
"Die Luft hier ist echt nicht die beste"
Drekon begibt sich nun zu der nächstbesten Sitzgelegenheit mit Blick auf die Eingangstür.Bevor er sich setzt winkt er kurz der Bedienung zu.
"Ein kühles Bier bitte"
Als sie ihm dieses kurz darauf bringt nickt er ihr einmal kurz dankend zu. Nach dem ersten Schluck bier lässt er seine Gedanken frei Kreisen.
"Ob wohl alles gut gehen wird mit den Vogelfreien?Hab ich mich wirklich richtig entschieden hier mitzumachen?Eigentlich ist die Organisation wie auf meinen Leib geschnitten.Ja was habe ich überhaupt zweifel daran.Etwas besseress hätte mir nicht passieren können.Wir wachsen und wachsen und bis jetzt gefällt es mir sehr gut hier."
Bilder seiner vergangenen Taten schwirren durch seinen Kopf.Er schmunzelt bei den aufkommenden Gedanken.
"Ja ich passe hier wirklich hin.In einer Vereiningung die peinlich auf alle Gesetze achtet wäre ich ja wohl total fehl am Platze.Ich hoffe es geht hier so gut weiter wie bisher und ich mache meine Weg.Mal sehen was die Zukunft bringen wird."
Mittlerweile hat er fasst das ganze Bier hinter sich gebracht und dies wird nicht das erste sein an diesem Abend.Drekon bestellt weiter und weiter beseelt von den guten Gedanken in seinem Kopf...
Zuletzt geändert von Drekon Dalar am Sonntag 3. Mai 2009, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Serad Mordaran
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Beitrag von Serad Mordaran »

Alsbald schon war ein nettes Häuschen schön verkommen und unauffällig gefunden und so zog er aus getarnt als Gentleman und began Dinge zu besorgen welche man brauchte um eine kleine Basis für Operationen aufzubauen. Bauernleute wurden mit freundlichkeit und Zuvorkommenheit begegnet und im hohen Masse umgarnt damit die PReise für die ihren Waren auch nicht alzu hoch wurden. Arbeit fand er leicht gab es doch mehrere hoch begabte Magier welche ihn nur alzugerne in die Tiefsten Orte Mitnamen an welchen Kisten in verschiedensten Grössen warteten auf seine Kundigkeit im eröffnen von Schlössern. Eine Freude war es diese Dinge Leer zu räumen doch weniger freudig waren die Bewacher jener Orte. Zum Glück hatte er Magier dabei so das er selber nur eiligst sich verdrücken musste wenn es einmal Eng wurde. Den eins war er nunmal bei sowas ein wenig feige und immer auf den eigenen Vorteil bedacht! Warum sollte er Kämpfen und seine Haut gefärden wenn der freundliche Magier das schon tat nein nein dem würde er nur im Weg stehen besser einfach warten der macht das schon!
So ging es einige Tage weiter und er häufte die ersten Dinge an und versorgte sich mit Ausrüstung. Alsbald ward es soweit und er würde ausziehen können um endlich die Gegend zu erkunden! Einige Häuser sahen wirklich verlockend aus wie zum Beispiel dieser Haushalt von Seranyth. Die kommenden Tage würden zeigen wie Lukrativ den dieses Städtchen sein konnte und welche Objekte es hier aufzutun gab für die Vogelfreien. Ja es wurde interesant! War es nun die Taverne mit dem hervorragenden Keller oder eben die anderen Orte! Die Vogelfreien breiteten sich aus und mit ihnen ein kleiner und sehr Habgieriger Schurke der mit ihnen überall hinzog. Wer konnte schon wissen wie nützlich die Vogelfreien für ihn noch werden würden oder wie lange sie gemeinsam den Weg beschritten. Auf jeden Fall war es zumindest vorerst eine hervorragende Vereinigung und ein Ort wo er Schutz und Sicherheit fand solang er selber wenig bis gar nicht die Finger Krum machen muste. Momentan lief wirklich alles Hervorragend und es zeichnete sich eine angenehme Zeit für ihn ab. Lang leben die Vogelfreien... zumindest solange er bei ihnen war und sie sich als nützlich erwiesen!
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Ronny war fort und das Viertel gehörte im übertragenen Sinne den Vogelfreien. Die Taverne, das Zentrum des Geschehens und Treffpunkt des größten Abschaums wurde nun durch Kim geführt - zumindest so lange wie Ronny weg war.
Der Keller dieser Taverne war gewaltig. Im Zentrum die Kampfarena, die Sitzplätze drum rum. Fluchtwege - alles war da, und die Vogelfreien hatten ihr erstes Ziel erreicht. Das Hafenviertel war in ihrer Hand. Niemand der dort rein oder raus ging blieb weitgehend unbeachtet und wurde vernommen. In der Hoffnung, die Garde hielt sich an die Vereinbarung blieb der Hafen auch weitgehend unbewacht und sollte in der Hand des Abschaums bleiben. Klar. Rahal war es ein Ärgernis, und wer sich dahin begab lief gefahr, an der nächsten Straßenecke überfallen oder gar abgemurkst zu werden. Hier war das wahre Übel vereint - Rahal selbst war bestens bewacht, aber das Hafenviertel war nichts weiter als die Müllhalde des alatarischen Reiches. Kim machte sich darüber keine Illusionen - es war so - und nicht anders.
Allerdings war der schlaue Fuchs nicht geneigt, dies anders haben zu wollen. Er war ein Paradiesvogel unter den schwarzen Katzen, doch er dachte wie sie. Persönlicher Vorteil - persönlicher Profit.
Was nun also galt als nächstes zu tun, nachdem diese Taverne letztendlich gut gehen würde? Man würde die geschäfte ausweiten. Überall seine Augen und Ohren haben und mit diesen Informationen zu handeln.
Und das Beste war: Es hatte bereits begonnen. Irgendwo waar immer irgendwer der nicht irgendwie in die Machenschaften und Geschäfte verstrickt war, die über Kimroth gingen. Wer sich mit den Vogelfreien einlassen würde, würde entweder große Vorteile daraus ziehen dass sie ihm gaben wonach es ihm verlangte, oder aber es würde in einem Fiasko enden.
Kimroth führte eine Schwarze Liste mit potentiellen Gegnern, die es galt im Notfall auszuschalten.
Und der erste Name stand bereits darauf.
Anastasia Swynedd.
Oh ja - sie würde durch ihren Verrat irgendwann noch ordentlich daran zu beißen zu haben. Und Kim schwebte schon vor, wie er das machen würde ohne dass eine Spur auf ihn zurückfallen würde...
Kimroth Gruenfels
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Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Inzwischen hatte sich die Lage im hafenviertel beruhigt. Die Fronten waren geklärt - die friedliche Übernahme geschah ohne Waffengewalt. Sah man von dem Vorfall mit der Pest ab, der Kimroth mehr belustigte als ärgerte gab es kaum Probleme - und so betrachtet war alles in allerbester Ordnung.
Die Gesetze des hafenviertels waren nun klar definiert; ebenso auch das Abkommen mit Rahal selbst. Was gab es denn daran noch zu rütteln? Inzwischen war diese jene Viertel unter der Hand der Vogelfreien.
Ordnungsgemäß wurden die Schiffsladungen überprüft, zweifelhafte Geschäfte wurden nach dem Motto "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen" am besten unter der Versenkung abgewickelt. Geschäftiges Treiben war an der Tagesordnung.
Die Hafentaverne lief verhältnismäßig gut, die schnapsbrennerei florierte - und auf jedem Falle in diesem Teil Rahals war politisch betrachtet alles hervorragend. Wozu auch nicht, hier endeten die gewichtigen Entscheidungen. Dieser Hafen war nur ein Durchzugsort, und dieser sollte es auch bleiben.
Eines musste man den politischen Umwälzungen ja allgemein zugestehen: Am Ende würden diejenige profitieren, die fähig waren, sich jedwede Situation zu Nutze zu machen: Nichts anderes tat dieses Gesocks ja. Und in diesem Falle war es zu keinerlei Nachtein - für niemanden!
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