Das leise kratzen von Krallen auf den Dachschindeln verriet ihr beim hinaustreten auf den Hof, dass die Kreatur noch da war, doch als sie hinauf sah, erkannte sie nur eine kleine Hand, die sich offenbar am Kaminschlot festzuhalten schien.
Sie hatte sich also nicht getäuscht, als sie gestern eine kleine Kreatur bei Alex glaubte zu sehen und sich eingebildet hatte, kurz den Laut eines Flügelaffen zu hören. Wahrscheinlich hatte er ihn als Wächter zurück gelassen.
Sie schmunzelte, konnte sie ihm das doch nicht verübeln, nachdem er gestern erstmals Malachai kennen gelernt hatte. Beim Gedanken an ihn, lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Langsam begann sie sich zu fragen, was sie jemals an ihm gefunden hatte und warum es trotz der Zeit, die nun vergangen war, doch noch wehtat, an ihn zu denken.
Wahrscheinlich war es nichts weiter als verletzter Stolz und der Schmerz darüber, dass SIE ihrem Sohn immer erklären musste, warum sein Vater nicht ständig bei ihm war, warum er ihn nur besuchen kam, warum es nicht er war, der ihm eine gute Nacht Geschichte vorlas. Nein, das war nun ihre Aufgabe. Und für Marick war sein Vater sein strahlender Held und so sollte es auch bleiben.
Trotzdem wusste sie nur zu gut, dass dieser strahlende Held auch gefährlich sein konnte und so war es wohl besser, wenn sie Alex eine Warnung schickte. Malachai würde sicher Erkundigungen einziehen. Und wenn sich die Dinge so weiterentwickelten wie bisher, würde er sicher nicht erfreut sein über einen temoragläubigen Magier, der Einfluss auf seinen Sohn hatte. Aber der Anziehung, die er auf sie ausübte, konnte sie nicht ewig widerstehen, dass wusste sie. Fast hätte sie ihn sogar schon geküsst! Das hatte sie mehr als alles andere erschreckt. Sie musste schliesslich an Marick denken. Sie musste sich ganz sicher sein und er sollte es auch sein. Marick sollte ihn auch akzeptieren und dafür musste man sich noch besser kennen lernen. Und sie selbst würde es wohl auch nicht ertragen können, wenn man ihr noch mal das Herz brach. Aber daran wollte sie nun nicht denken. Und so ging sie zurück ins Haus und schrieb eine [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=41125//url]Nachricht an Alex[/url].
Ein neuer Tag für ein neues Leben
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Inara Schwarzmourne
Ein neuer Tag für ein neues Leben
Zuletzt geändert von Inara Schwarzmourne am Samstag 25. April 2009, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Alex Rijendahl
Als es an der Tür klopfte, sah er nachdenklich von seinen Apparaturen auf und zog vorsichtshalber den Glaskolben von dem kleinen Brenner, in dem eine alt-rosa-fabene Flüssigkeit kurz davor stand zu Sieden.
Mit einem leisen Seufzer erhob er sich und ging zur Tür um nach zusehen wer ihn von seiner Beschäftigung weg holte. Beim Experimentieren mit verschiedensten Zutaten konnte er, seit er damit begonnen hatte, die Gedanken am besten schweifen lassen. Zuviel gab es, über das er nachdenken mußte, vor allem seit seinen letzten Unterhaltungen mit Inara. Zweifelsfrei war sie nicht erwacht, oder ließ sich zumindest nichts anmerken, aber behext hatte sie ihn doch. Des nächtens spukte sie durch seine Träume und Tags konnte er sich kaum auf sein Tagwerk besinnen. In den Höhlen hätten ihn einige räudige Orks beinahe überwältigt, während er über ihr eigenartiges Verhalten nachdachte.
Ja, einmal wollte sie sich ihm nähren, da war es sich sicher. Doch wenn er ihr entgegen kam, wich sie aus oder trat gar wieder etwas zurück. Frauen sind wirklich seltsam, dachte er nochmals wie zur Bestätigung, ehe er die Tür öffnete.
Nachdenklich sah er den Boten an, als müße er erst realisieren was der Jüngling vor ihm, der ihm eine Schriftrolle hin hielt, überhaupt von ihm wolle, ehe er die Schriftrolle entgegen nahm und ihn angemessen dafür entlohnte. Als der Bote fort war, setzte er sich an den Tisch und brach das Siegel. Aufmerksam überflog er die Zeilen die Inara ihm zukommen ließ. Noch mehr Dinge über die er Nachdenken müßte. Aber er hatte ja so oder so vorgehabt, sich in naher Zukunft darin weiter zu bilden, wie man Applikationen am geeignetsten zur eigenen Verteidigung verwendet. Nachdenklich rollte er den Brief auf und steckte ihn in seine gürteltasche, ehe er wieder zu seinem Versuchsaufbau ging und den nun abgekühlten Sud von neuem erhitzte. Wie frei die Gedanken doch durch kleine Versuche wurden...
Mit einem leisen Seufzer erhob er sich und ging zur Tür um nach zusehen wer ihn von seiner Beschäftigung weg holte. Beim Experimentieren mit verschiedensten Zutaten konnte er, seit er damit begonnen hatte, die Gedanken am besten schweifen lassen. Zuviel gab es, über das er nachdenken mußte, vor allem seit seinen letzten Unterhaltungen mit Inara. Zweifelsfrei war sie nicht erwacht, oder ließ sich zumindest nichts anmerken, aber behext hatte sie ihn doch. Des nächtens spukte sie durch seine Träume und Tags konnte er sich kaum auf sein Tagwerk besinnen. In den Höhlen hätten ihn einige räudige Orks beinahe überwältigt, während er über ihr eigenartiges Verhalten nachdachte.
Ja, einmal wollte sie sich ihm nähren, da war es sich sicher. Doch wenn er ihr entgegen kam, wich sie aus oder trat gar wieder etwas zurück. Frauen sind wirklich seltsam, dachte er nochmals wie zur Bestätigung, ehe er die Tür öffnete.
Nachdenklich sah er den Boten an, als müße er erst realisieren was der Jüngling vor ihm, der ihm eine Schriftrolle hin hielt, überhaupt von ihm wolle, ehe er die Schriftrolle entgegen nahm und ihn angemessen dafür entlohnte. Als der Bote fort war, setzte er sich an den Tisch und brach das Siegel. Aufmerksam überflog er die Zeilen die Inara ihm zukommen ließ. Noch mehr Dinge über die er Nachdenken müßte. Aber er hatte ja so oder so vorgehabt, sich in naher Zukunft darin weiter zu bilden, wie man Applikationen am geeignetsten zur eigenen Verteidigung verwendet. Nachdenklich rollte er den Brief auf und steckte ihn in seine gürteltasche, ehe er wieder zu seinem Versuchsaufbau ging und den nun abgekühlten Sud von neuem erhitzte. Wie frei die Gedanken doch durch kleine Versuche wurden...
Zuletzt geändert von Alex Rijendahl am Donnerstag 23. April 2009, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Aira Sokarth
Informationsaustausch. Ein abendliches Ritual, welches unumgänglich ist um dem Willen des Seelenfressers zu entsprechen. Die schwarze Krähe ließ sich neben Aira aufs Bett nieder, wo sie so gleich beginnt ihr Federkleid zu putzen.
"Ich habe etwas, dass du beobachten musst."
Die pechschwarzen Augen der Krähe blicken zu ihr auf. Kurz wartet sie noch bis er ihr signalisiert, dass sie seine volle Aufmerksamkeit hat, dann berichtet sie.
"Alex scheint Interesse an Inara zu haben. Und Inara scheint mir, als würde sie dem nicht ewig standhalten. Zu verletzt ist ihr Herz, als dass es die Linderung nicht dankend annehmen würde. Doch Inaras Ex-Mann, scheint mir nicht ungefährlich. Von ihm mag eine Gefahr ausgehen, wie sie auch von Arsen zu beführchten wäre. Malachai, ich erzählte dir von ihm. Die beiden haben einen Sohn, sechs Jahre alt. Da ich nicht weis wie gefährlich eine Verbindung zu Inara für Alex werden könnte, wäre es möglich, dass du es herausfinden könntest?"
Schließt sie ihren kleinen Bericht und betrachtet die Krähe. Diese bewegt kurz den Kopf, gleich einem Nicken, ehe sie sich in die dunkle Nacht erhebt.
"Ich habe etwas, dass du beobachten musst."
Die pechschwarzen Augen der Krähe blicken zu ihr auf. Kurz wartet sie noch bis er ihr signalisiert, dass sie seine volle Aufmerksamkeit hat, dann berichtet sie.
"Alex scheint Interesse an Inara zu haben. Und Inara scheint mir, als würde sie dem nicht ewig standhalten. Zu verletzt ist ihr Herz, als dass es die Linderung nicht dankend annehmen würde. Doch Inaras Ex-Mann, scheint mir nicht ungefährlich. Von ihm mag eine Gefahr ausgehen, wie sie auch von Arsen zu beführchten wäre. Malachai, ich erzählte dir von ihm. Die beiden haben einen Sohn, sechs Jahre alt. Da ich nicht weis wie gefährlich eine Verbindung zu Inara für Alex werden könnte, wäre es möglich, dass du es herausfinden könntest?"
Schließt sie ihren kleinen Bericht und betrachtet die Krähe. Diese bewegt kurz den Kopf, gleich einem Nicken, ehe sie sich in die dunkle Nacht erhebt.