An diesem Morgen mochte vielleicht jemand zum Gebet die Gemeinde des Horteras betreten. Allein der Umstand jedoch, dass Seine Eminenz Titus nicht zugegen war mochte schon verwirrend genug wirken. Sollte sich jemand die Mühe jedoch machen, die Türe zum Nebenraum zu öffnen so wird er vermutlich etwas äußerst erschütterndes feststellen.
zwei Männer fanden den Tod in dieser Nacht, eng umschlungen liegen sich die nackten leiber zweier älterer Herren in den Armen, von denen einer ungewöhnlich dick sein mag. Der andere mag einen gequälten Gesichtsausdruck vorweisen, die Augen treten hervor und es scheint eine gewisse Art der Strangulation als Ursache zu gelten. Ein heimtückischer mord?
Die Nacht davor...
Sie hatten sich gefunden und geliebt. Zwei einsame Männer im herbste ihres Lebens, die sich auf Anhieb verstanden haben. Bruder Titus empfand es als zeichen der Sterne, endlich einen mann gefunden zu haben, der genau verstand, was seine geheimsten Wünsche und begierden waren.
Der erste Kuss war eine Offenbarung. Sardok störte der Bart des Titus keinesfalls. Sie beide waren glücklich, sich unter dem Sternenlicht des Horteras endlich gefunden zu haben und seit langer Zeit fühlte sich der Hohepriester in den Armen seines Geliebten wieder jung und glücklich.
"Wir haben uns mein Bärchen", flüsterte Sardok ihm zu. Titus war sprachlos. Soviel Zärtlichkeit lag in der Stimme Sardoks, soviel Liebe und soviel Zuversicht. Titus streichelte die Wange Sardoks und seufzte - dann verloren sie sich lange Zeit wieder in einem scheinbar ewig währenden Kusss.
Die Leiber umspielten sich in der darauffolgenden Stunde, ihrer Erotik freien Lauf lassend verübten die Beiden einen Tanz der Wollust auf dem knarzenden Holzboden der Kirche des Horteras. Es war ein Anblick, den Horteras mit Wohlwollen sah, da waren sich Beide sicher.
Doch wie das Schicksal so mitspielt mochte Titus' Herz nicht länger dieses Spiel mitspielen. Im Augenblick höchster Ekstase verspürte er einen stechenden Schemerz im linken arm. Ihm vorde schwarz vor augen, gerade als er zum letzten Stoß ausholen wollte. Unter ihm vernahm Titus das krächzige schwere Keuchen Sardoks, doch es war schon zu spät. Titus Starb im Augenblick seiner Hingebung an seinen Geliebten und begrub Sardok unter sich.
Doch auch Sardok konnte sich aus dem Griff Titus' nicht mehr befreien. er erstickte einfach - und so gingen beide Liebende dahin - in die Freiheit Horteras - ad Astra - zu den Sternen...
Und so starben die beiden Priester des Horteras - doch eines hatte der sternenvater ihnen gewährt.... - ein Sterben in Schönheit und Freude. Ein Geschenk, das nur die Wenigsten hatten.
Doch die Liebe der Beiden währt ewig.
Ein Sterben in Schönheit (Chartod am 1. April)
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Tithus Hemmel
Ein Sterben in Schönheit (Chartod am 1. April)
Zuletzt geändert von Tithus Hemmel am Donnerstag 2. April 2009, 23:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Sardok Telkontar
Es kam Sardok anfangs komisch vor, doch nach einer Zeit schien sogar ihm es zu gefallen. Eigendlich hatte Sardok ja schon immer etwas fuer Tithus uebrig gehabt und nun war der Zeitpunkt gekommen andem sie sich innig Liebten. Tithus zaertliche beruehrungen fingen an Sardok zu gefallen, doch mit der Zeit wurde es fuer ihn anscheinend unertraeglich.
Doch nach einer Weile auf dem Boden der Gemeinde, erkannte Sardok wie ihm die Luft knapp wurde. Die Umarmung von Tithus war zu Fest, sodass der Alte Priester sich nicht mehr aus der "umarmung" befreien konnte. Sardok erstickte sodann und lag sowie Tithus Regungslos am Boden.
Doch nach einer Weile auf dem Boden der Gemeinde, erkannte Sardok wie ihm die Luft knapp wurde. Die Umarmung von Tithus war zu Fest, sodass der Alte Priester sich nicht mehr aus der "umarmung" befreien konnte. Sardok erstickte sodann und lag sowie Tithus Regungslos am Boden.
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Tithus Hemmel