Den Weg der Natur

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Caillean Hinrah

Den Weg der Natur

Beitrag von Caillean Hinrah »

Erinna!

schlagartig wurde sie wach und ihr wurde gewahr dass erinna nicht zwischen sie und falk gekuschelt lag. So schmiegte sie sich enger an Falk und seufzte wohlig als sie seine Haut spuerte. seine Waerme die von dem durchtrainierten Koerper ausging und als sein maennlicher Duft in ihre Nase stieg.

Wieso reagierte sie ploetzlich so sensibel auf Falk? Ihre Hormone spielten voellig verrueckt. Sie war die Frau an der Seite des Jarl vom Hinrah Clan und doch... genoss sie so manches Mal seine Dominanz. Seine Intelligenz. Seine Hingabe und seinen Mut. All das brachte alles in ihr zum schrillen.
War ihr ploetzlich verstaerkter Kinderwunsch der Grund dafuer? Oder eher weil sie sich seit langer Zeit - wie beim ersten Mal - voellig ueberraschend ihre Liebe zueinander gestanden hatten?
Oder oder oder?

Sie schmiegte sich eng an seinen Koerper und unterdrueckte ein weiches lachen als sie spuerte wie ein teil von ihm erwachte. Seine haende jagten kleine schauer ueber ihre haut.. so gross.. so kraftvoll.. so toedlich.

Doch bis auf einmal griff er stets behutssam und sanft nach ihr.
Aisling hatte er mal ein blaues Auge verpasst.. aber Cailleans Knochenbau war viel zarter und weniger robust als die der Tieflaender. er wuerde ihr den kiefer brechen wenn nicht sogar das genick.

Sie schauderte als sie sich im rhythmus ihres liebesspiels bewegten und sie laechelte als sie sich vorstellte wie ein fuenfjaehriger welpe von ihr und falk den clan verrueckt machte. mit ihnen als eltern war der terror schon vor programmiert... bei zwei so dickschaedeligen charakteren.
Ein blonder junge mit tiefgruenen augen... welch ein prachtvoller junger Mann er werden wuerde..

Sie hoffte instaendig.. dass anhaenger alatars niemals von ihrer ziehtochter oder ihrem noch nicht empfangenen kind erfahren wuerden oder gegen den sie verwenden..
Sie schlief ein in falks armen als diese gedanken ihr durch den kopf spukten.

und erwachte als falk leise und fast zaghaft vor sich hin schnorchelte. sie tapste ans fenster und besah sich den himmel

Sie oeffnete leise das fenster und spuerte den kuehlen Morgenwind hereinwehen. ein Kalter Nordwind, der Nebel mit sich brachte. Ihr nachthemd flatterte gespenstisch um sie herum. einer der ersten sonnenstrahlen brach aus den wolken hervor und schien auf ihren Bauch. waermte ihn je laenger sie dort stand.

Sie schloss die augen und lauschte. in sich hinein und in den wind. doch nichts drang an ihre ohren. Es blieb stumm an diesem Morgen. doch fuehlte sie sich beschwingt und federleicht. die glaeubigen wuerden vielleicht sagen wie von Goetterhand beruehrt, jubelte ihr herz ueber diesen neuen Tag.

Sie ruettelte ungeduldig falk wach und fluesterte...

" liebster es ist Morgen.. die sonne ist erwacht und du schlaefst noch "

er zog sie muede brummelnd in seine arme und hielt sie sanft wie in einem schraubstock, bis sie nachgab und sich erneut zu ihm legte.
und lachte heiter und unbeschwert als sie spuerte wie unermuedlich er war, sie mit einem kind seines blutes beschenken zu wollen.

Fuer einen egoistischen moment gestattete sie sich den gedanken alles was sie braeuchte waere Falk .. und seine Liebe.

"sag es mir noch einmal falk" Fluesterte sie heisser und matt in sein feuchtes haar und lauschte dem rauen klang der sprache seiner alten heimat waehrend sie mit einander verschmolzen und kleine schmetterlinge stoben aus ihrem bauch und wild umher , als sie eine altvertraute stimme hoerte.

Sanft. Weiblich... mit glockenhellem lachen schien der wind sie nur allzuschnell wieder fortzutreiben und liess zwei Eltern zurueck...
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