Ein schöner Tag - ein verhängnisvolles Ende

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Fabrizio al Cor
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Ein schöner Tag - ein verhängnisvolles Ende

Beitrag von Fabrizio al Cor »

Wieder einmal war Fabrizio mit seinem Freund Gregor unterwegs. Es war ein schöner Tag und sie hatten viel Spaß miteinander. Er wollte ihm etwas zeigen. Sie schauten sich Häuser an, weil sie in Adoran einen neuen Kontor errichten wollten. Sie schauten hier und dort und besprachen was sie machen wollten. Als der Tag langsam zur Neige ging, machten sie sich auf den Weg zur neuen Hauptstadt des Reiches. Sie staunten nicht schlecht über die Pracht. Aufgeregt sprachen sie darüber wie das Leben hier wohl sein werde. Sie schauten ob sie noch ein Baugrundstück für den Neubau finden könnten. Nahe der Mine war noch eine große unbebaute Stelle. Aufgeregt vermaßen sie diese, sie wäre Groß genug stellten sie dabei fest.

Plötzlich sagte Gregor, er müsse noch zum Regiment, sich bei Oberst Toberen melden. Er habe die Aufforderung dazu erhalten, um beim Ausbau der Stadtmauern zu helfen. So machten sich die Zwei auf den Weg zum Gebäude des Regiments, nicht ahnend wie verhängnisvoll dieser Besuch für einen von ihnen enden sollte. Es dauerte länger als gedacht, da sie die neue Stadt nicht kannten. Als sie endlich dort ankamen waren viele Leute versammelt und sie warteten bis sie an der Reihe waren. Schnell war der Oberst sich mit Gregor einig über die Bauarbeiten, welche gemacht werden müssten um die Stadt vor den dunklen Horden zu schützen. Gregor erzählte ihm noch davon warum sie in die Stadt gekommen waren, wegen des Neubaus eines Kontors.

Danach wandte sich der Oberst an Fabrizio. „Auch ihr habt euch mit eurem Handwerk der Sicherheit der Stadt und Schmiedearbeiten bereitzuhalten“, sagte dieser zu ihm. “Nun ich kann gut mit dem Hammer umgehen. Ist dies ein Befehl oder eine Frage.“ „Ein Befehl“ donnerte der Oberst.

Doch dann kam ein verhängnisvoller Satz den Fabrizio so nicht meinte, wie es die Adligen verstanden. Verschmitzt drein schauend sagte er. „Nun Herr Oberst meint ihr nicht, dass ein Bewohner mit Häuschen, mehr bereit ist zum Kampfe als ein Auswertiger wie ich jetzt bin?“ Er erwiderte: „Ihr sollt nicht kämpfen, sondern bauen.“

Daraufhin sprach die Vogtin der Stadt Fabrizio direkt an. „Wollt Ihr damit sagen, dass Eure Treue zum Reich von Eurem Wohlstand abhängig ist?“ Verwirrt schaute er sie an und sagte. „So habe ich das nicht formuliert!“ Sie daraufhin zu Fabrizio. „Ich weiß, wie Ihr es formuliert habt und ich war so frei, Eure Worte auf den Punkt zu bringen.“

Zwischenzeitlich wurden Worte wie, „Wenn ich euch so ansehe hätte ich gute Lust euch zu packen und oben an die Zinne zu nageln.“ oder „Ich glaube ich nehme euch gleich wegen Hochverrats fest.“ und „Und wenn ihr eure Pflicht nicht erfüllt, lasse ich euch vor ein Exekutionskommando stellen!“ All dies ließ Fabrizio unbeantwortet. Nur eine Frage sprach er aus: „Wollt ihr mir drohen?“

So nahm das Unheil seinen Lauf. In einem Gespräch sollte Sire Thelor von Reensdorf ihm ihren Standpunkt darlegen. Doch Fabrizio fühlte sich nicht schuldig. So beharrte er stur, wie er nun einmal ist darauf, dass die Vogtin, Mariella von Dragenfurt, ihn um seine Hilfe bitte. Auch möglich unter vier Augen damit sie ihr Gesicht wahren könne. Er würde der Garde komplette Plattenrüsten aus 1000 Silberbarren schmieden und obendrein noch ein Pyrianbastardschwert zu jeder hinzufügen ohne Lohn. Dies entspräche einem Wert von 180 Kronen. Aber nur unter der Voraussetzung welche er ihm eben genannt hatte, da er die Verdächtigung der Gier unhaltbar fände.

Thelor führte das Gespräch mit der Freiin. Ihre Reaktion fiel jedoch ganz anders aus. Ihr Stolz war größer als der Wunsch dem Reich zu nützen. Sie ließ Fabrizio packen und in den Kerker werfen.

Doch plötzlich betritt der Richter Antarian von Weylenstein. Er lässt sich den Vorfall erzählen und ordnet dann an Fabrizio mit Seife den Mund auszuwaschen. Zwei Gardisten erhalten den Befehl dies zu tun. Sie machen sich ans Werk. Widerstrebend und sich sträubend geht es in einen Pferdestall vor eine Tränke. Dort kommt es zur Rangelei zwischen Friedolin Ragwyn und Ihm. Friedolin drückt seinen Kopf mehrmals unter Wasser bis Fabrizio Luft holen muss. In diesem Augenblick steckt er ihm das Stück Seife in den Mund. Krampfhaft versucht er es zu verhindern, doch Friedolin gelingt sein Vorhaben. Nach geraumer Zeit verliert Fabrizio die Beherrschung über seinen Körper und erbricht sich. Benommen bleibt er am Boden liegen. Gemeinsam schleifen ihn die Gardisten dann in die Zelle für die Nacht. Sie fordern ihn auf sich auszukleiden. Nehmen ihm alles ab, selbst seine Stiefel. Er bekommt ein kurzes Hemd, eine dünne Hose und findet benommen auf seinem Bett eine dünne Decke. Frierend wickelt er sich in die Decke und schläft unruhig ein.

Ein langer verhängnisvoller Tag geht zu Ende.
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