"Bruderherz, Lea, die guten Götter mit euch beiden!
Ich weiß nicht, wie ich diese Zeilen verfassen soll. Wie auch, wenn doch alles dagegen spräche. Alles, nur nicht diese eine Kleinigkeit: Das Leben ruft! Die Kinderzeiten sind vorbei, die Jugend auch nicht mehr nah. Wir alle wachsen, einige werden älter, andere weiser. Ich jedenfalls merkte, dass es da noch eine Sache gibt, die ich nicht ungelöst lassen kann. Vielleicht war es diese faule Zeit, die ich hier verbrachte. Irgendetwas jedenfalls öffnete mir die Augen und ich bin dankbar dafür, es nun vielleicht besser verstanden zu haben.
Und wenn nicht - es werden sicherlich bei unserem nächsten Treffen eine Fülle neuer Geschichten zu erzählen sein. So bleibt mir glücklich, bleibt mir einig, lebt, streitet, keift und badet. Freut euch auf die Zeit, in der das Haus nicht besetzt ist, denn wenn ich wieder da bin, wer weiß, wie lange es dauert, bis mich ein weiteres Hirngespinst oder die Begeisterung heimsucht!
Ich bleibe in Gedanken bei euch. Immer.
Kleiner Bruder: Lern für mich irgendwas mit Hand und Fuß. Deine Zauberei ist einfach zu eigensinnig!"