Gedanken schwirrten ihm im Kopf herum, Gedanken die er schon immer hatte jedoch immer mit genug Rum abtöten konnte.
Alt war er, verflucht alt, sah seine Freunde sterben - fand neue, sah auch diese sterben.
Was hatte er noch worauf es aufzubauen galt?
Nichts...
Er hörte ihn, er hörte ihn nach sich rufen, sein Pakt sollte gehalten werden. Sein hab und Gut, alles fein säuberlich sortiert in Kisten gepackt wurde auf seine kleine Jolle gepackt. Das kleine Segel wurde gesetzt und Hein fuhr raus, raus aufs Meer, dem Ruf entgegen.
Das Mövengekreische verstummte nach und nach, je weiter er auf das offene Meer trieb.
"Arrr, dett sollt de Stelle seyn, sieht tief jenuch ut!"
So fuhr er fort, holte das Segel ein und warf den Anker, seine Kisten, allesamt mit Gold beschwert flogen als erstes über Bord und sanken.
Bei der letzen Kiste angekommen, hielt er schnauffend inne, er warf sich sein Kettenzeug über und hing sich das restliche Gold, welches er in Beutel verstaut hatte mit einigen Haken an sein Kettenzeug, die letzte Kiste flog über Bord.
"Klabauda! Stell den Rum kald un sorch dafüä dett de scheyße nech to verwässert sey! Ick kimme vorsicht doa undn!"
Als er den letzten Satz beendet hatte, sprang er und sank, wie er es immer predigte: wie ein Stein, die Tiefe raubte ihm nach sehr kurzer Zeit bereits die Sinne um ihm die Qualen des Ertrinkens zu ersparen.
Vollgepackt mit Gold, würde er nun dem Klabautermann gegenübertreten und fortan im ewigen Besäufnis den Klabautermann unter den Tisch trinken.