Pantherpack

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Isgar Hinrah

Pantherpack

Beitrag von Isgar Hinrah »

und plötzlich wurde es ihm schwarz um die Augen. Der Knauf der Letharin landete einen unsanften Treffer auf dem ungeschützen Kopf und so sackter er benommen in sich zusammen. Ein zweiter Hieb brachte die völlige Dunkelheit. Die Schritte der Letharin, die aus der Guft ging konnte er nichteinmal mehr registrieren. Nur diese unendliche Dunkelheit. Stille durchbrach seine Gedanken. Nichts, stundenlanges Nichts füllte seine Gefühle aus. Zum wiederholten mal traf er diese verdammte Blauhaut, und diesmal war es nicht bei einem heftigen Wortwechel gebliegen. Diesmal schaffte es sie den Tieflaender so sauer zu machen das er mit der Waffe auf die Letharin zustürmte.

Die Wut war es die ihn trieb und so schaffte es der Krieger der zwar geübt mit dem Bogen war nicht die Letharin, welche ihr Schwert so gewand zu führen wüsste zu besiegen. Sie kniete über ihm und richtete das Schwert auf seinen Hals. Nur eine ruckartige Bewegung und er haette die Reise zu den Ahnen antreten können. Aber sie sah ihn nur spöttelnd an. Tod könne er die Macht Alatars nicht erkennen und ihm dienen. Beim letzten Treffen hatte er sie verwundet im Unheilsberg zurückgelassen. Diesmal war er in die Gruft bei Varuna gezogen um dieser Letharin aus dem Weg zu gehen. Aber auch diesmal hatte sie ihn gefunden.

Und wieder die selben Worte. Alatar kann Dir geben, wonach Du suchst, kann Dir Deine tiefsten Wünsche erfüllen. Als ob sein Clan das nicht auch könnte. Wie kann man einen Gott dienen, der einem eine dunkelblaue Haut gibt und einen von den Menschen jagen läßt. Er zumindest hatte diese Probleme nicht. Er wurde nicht gejagd. Ob es ihm Angst machen würde, wenn er gejagd würde. Wem würde das keine Angst machen ? Aber zumindest wußte er wohin er fliehen konnte. Die Feste des Clans war immer ein sichres Stück Land. Und wer auch immer ihn jagen würde, in der Feste würde man ihn so leicht nicht bekommen.

Noch immer lag er benommen in der Gruft, nur langsam verschwand das Schwarz und wandelte sich in in dreckiges Grau. Das Grau der Steine der Waende und des Bodens. Irgendwie konnte er sich die Treppen hinauf schleppen und aufs Pferd gelangen. Mit einer tiefen Wunder am rechten Oberarm und einem Schnitt im linken Oberarm zog er sich irgendwie auf das Pferd, eher liegend als sitzend, den Kopf an den Hals des Tieres gelegt. Wie das Tier den Weg in den Nebelwald und vor die Feste fand bemerkte er gar nicht mehr, denn das Dunkel der Bewußtlosigkeit fand wieder den Weg zu Isgar. Und so steht in den Morgenstunden das Pferd vor dem Tor, das den Tieflaender halb herunterhaengend auf dem Rücken liegen hat. Wunden bluten an beiden Oberarmen und beim genauen Untersuchen wird man auch sehen das der Halsschutz einen tiefen Schnitt eines Schwertes zu spüren bekam.
Falk Hinrah

Beitrag von Falk Hinrah »

Es war noch sehr früh als Falk erwachte. Sein Blick fiel auf Caillean und ein liebevolles Lächeln legte sich auf seine Züge. Dann bemerkte er Erinna die zwischen ihm und seiner Frau entspannt zusammengerollt schlief.
Ein so friedliches Bild, er, seine Frau und seine Ziehtochter gemütlich in den Fellen liegen. Vor den Fenstern war nur Nebel zu sehen und das morgendliche Zwitschern der Vögel des Nebelwaldes drang von draussen herein. Liebevoll legte er seine Lippen auf die von Caillean, welche ihm im Schlaf mit einem leisen Seuftzen und einem weichen Lächeln antwortete. Das Herz ging ihm auf bei dieser Reaktion und langsam beugte er sich zu Erinna herab um auch diese auf die Stirn zu küssen und dann vorsichtig um zu drehen. Zum Glück wachte die Kleine nicht auf sondern schmiegte sich, noch immer schlafend gleich an Caillean.
Dann stand er auf und zog sich langsam an, als Krieger des Clans konnte er es sich nicht leisten lange zu schlafen, mochte es noch so angenehm sein. Er würde wach und bereit sein müssen um seinen Clan zu beschützen. Ein Blick hinaus in den dichten Nebel liess ihn kurz zögern, das sah so kalt und unwirklich aus... aber nein. Er musste sich zusammenreissen und sich fertig machen, der morgendliche Gang die Palisade entlang war etwas überlebenswichtiges.

Noch einmal kratzte er sich ausgiebig im Schritt und seufzte erleichtert auf, dann klimperte die Gürtelschnalle als er die Hose schloss und sich die Fellrüstung über warf. Er griff nach einem Stück Winterbrot und genüsslich kauend machte er sich auf den Weg nach draussen. Doch die all morgendliche Gemütlchkeit wurde jäh unterbrochen als er von der Treppe hinab blickte und im Nebel vor dem Tor das Pferd stehen sah.

Blutig rote Streifen von Isgars Blut rannen die Flanken des Tieres herab und Falks Neffe bewegte sich gar nicht mehr. "LAAAIIILAAAA!" Donnerte die sturmgeprüfte Lunge des Hünen während er die Treppe hinab hastete und ohne vorher zu sichern das Tor der Festung aufzog.
"LAAAAIIILAAAAAA!" Rief er erneut die Schamanin des Clans, doch vermutlich würde die gesamte Familie dadurch aufwachen. Schon hob er Isgar aus dem Sattel und trug seinen Neffen die Treppe hinauf. Oben angekommen öffnete ihm Laila, nur im Nachthemd, die Tür und blickte ihn verschlafen an. Ihr Blick wurde jedoch sofort hellwach als sie den Blutüberströmten Isgar sah. Sofort wendete sie sich um und schob mit einer einzigen Bewegung alles Störende von dem Tisch in ihrem Zimmer. Freia, die das Zimmer mit Laila teilte eilte herbei und ging der hoch gewachsenen Schamanin sofort zur Hand als Falk den Bewusstlosen auf den Tisch legte und den Raum verliess.
Während drinnen Laila Freia umher schickte um heisses Wasser, saubere Tücher, verschiedene Kräuter und Tinkturen zu holen traf Falk draussen auf den halben Clan. Doch die Freunde vor der Tür musste er erst einmal beruhigen und zurück in ihre Zimmer oder an die Arbeit schicken. Wichtig war dass sie Laila nicht im Weg stehen würden.

Dann liess Falk sich im grossen Saal in seinen Thron sinken und atmete erstmal durch. Zorn flammte in ihm auf, Zorn auf wer auch immer seinen Neffen derart verwundet hatte...

Dafür würde diese Person zahlen.
Ari´derya

Beitrag von Ari´derya »

Ari`derya warf dem bewusstlosen Hinrah noch einen letzten Blick zu, ehe sie ihre Knochenmaske vom Boden aufhob, welche Isgar ihr im Laufe der Auseinandersetzung vom Gesicht gerissen hatte, und sie wieder aufsetzte. Daraufhin wandte sie sich von ihm ab und verließ mit langsamen Schritten die Gruft. Den ganzen Heimweg über spielte ein triumphierendes, stolzes Lächeln um ihren Mund... Endlich war es ihr gelungen, diesem widerspenstigen Hinrah die Kraft der Jünger Alatars unter Beweis zu stellen.
Mochte es ihm eine Lehre sein...
Wieder einmal war sie Isgar zufällig auf einem ihrer Streifzüge begegnet, und wieder einmal war rasch eine heftige Diskussion entbrannt. Oh, wie sie diesen Hinrah hasste... er war es gewesen, der ihr nach ihrer Niederlage gegen Falk die Fesseln anlegte, er war es gewesen, der ihr vor einigen Wochen im Unheilsberg einen Pfeil in die Schulter schoss... und ständig verleugnete er die Macht Alatars, stellte sogar seine Existenz in Frage und spottete über Seine Gläubigen. Auch an diesem Abend war es so gewesen. Jedoch hatte sie ihre Wut vorerst heruntergeschluckt und zurückgedrängt... Statt ihn ihren Hass spüren zu lassen, hatte sie versucht, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Zorn und Hass waren stark in ihm, das spürte sie, und ein geschickter Kämpfer war er auch. Er würde einen mächtigen Streiter in den Reihen der Bruderschaft darstellen... Aber alles war vergeblich. Weder durch Versprechungen ließ er sich locken, noch durch Drohungen einschüchtern. Dieser Sturkopf!
Im Laufe der Diskussion wurde er immer wütender, so lange, bis die Wut ihn übermannte und er sie angriff. Ein harter Kampf entbrannte, in welchem mal Isgar, und mal sie die Oberhand hatte. Als der Hinrah sie verletzte und sie später durch einen gut gezielten Wurf seiner Axt ihren Schild verlor, hatte sie für einen Moment alles verloren geglaubt... aber es gelang ihr letztendlich doch, ihn zu überwältigen. Verletzt und bewusstlos ließ sie ihn in der Gruft zurück. Mochten die Götter über sein Schicksal entscheiden...
Caillean Hinrah

Beitrag von Caillean Hinrah »

Sie schreckte auf und warf in gleichem Atemzug die felle von sich sprang wie der Blitz auf dem Lager. presschte durch den vorhang , riss die Tuer auf und sah nur noch wie Falk einen Bewusstlosen, blutueberstroemten Mann in lailas Zimmer trug.

Sie eilte hinterher und blieb in der Tuer stehen und wurde blass.

ISGAR

Der schreck sass ihr in allen gliedern und wie ein Orkan rasten die gedanken durch ihren Kopf. Sie schaffte schnell nadel und faden heran, erhitzte wasser legte eine erhitzte nadel auf eine sauberes stueck tuch, nachdem sie einen starken faden durch das Oehr faedelte. rachte zwei drei heiltraenke um erstmal di eblutung zu stopppen und bandagen. Dann versuchte sie so wenig wie moeglich im Weg zu stehen.

nach einer kleinen weile ging sie betruebt nach draussen, sog die feuchte kalte luft in ihre lungen und wischte sich hilflose traenen fort waehrend sie sich an einen der pfeiler die ihre schmiede umrahmte sich mit der schulter lehnte.
das holz schnitt ihr ins shcluesselbein, doch sie ignorierte es.

Stumm bat sie die dame im wind Isgar genesen zu lassen.
Sie vertraute laila voellig, ganz und gar wenn es um wundbehandlung ging... sie hat sie bisher noch kein Einziges mal fehlen sehen.... aber es schadete nicht inbruenstig um beistand zu bitten fuer isgar.
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