Ein Schwert, zwei Dolche und ein Ring
Verfasst: Sonntag 16. November 2008, 14:23
Als der Mann im braunen Gewand aus der Bewusstlosigkeit erwachte, klaffte eine große Wunde an seinem Kopf. Seine Kleidung war zerfetzt, staubig und mit Blut besudelt. Seinem Blut, schien es. Er blickte sich um. Wo war er?
Er schleppte sich und die paar Dinge, die er bei sich hatte, aus der Schlucht. An einem kleinen See wusch er sich und versuchte, sein Gewand zu säubern. Doch viel war da nicht mehr zu machen. Das Blut war eingetrocknet, der Stoff zerrissen.
Irgendwie kam ihm dieser See und die Umgebung sehr vertraut vor, doch wusste er in diesem Moment nicht, wohin er seine Schritte lenken sollte, um einen Heiler zu finden. Er wusste es nicht? Aber er wusste, dass er unbedingt …?
Er schloss die Augen, horchte in sich. Er spürte, dass da so vieles war, doch nichts Konkretes. Wer war er?
Sein Magen knurrte. Er blickte sich suchend um, ob da jemand wäre, der ihm etwas zu essen bringen würde. Wieso tat er dies? Hier in der Einsamkeit war doch niemand! In seinem Beutel fand er etwas Proviant. Dazu einen Schluck aus seinem Wasserschlauch. Doch was war das? Darin befand sich kein Wasser, sondern wohlschmeckender Wein.
Nachdem er seinen Hunger getilgt hatte, besah er sich die Gegenstände, die er mit sich trug. Da war ein silberner Dolch in der Form eines Delphins, ein gesiegelter Eisendolch und ein mächtiger Zweihänder mit einem Zeichen, das Runen beinhaltete. Neben mehreren Bund Dietrichen fand sich ein Gerbermesser, etwas Gold, einige Tränkeflaschen, zum Teil kaputt und ausgeronnen, sowie ein riesiger Schlüsselbund.
Was war er? Ein Dieb? Ein Einbrecher?
In seiner Hosentasche entdeckte er einen Tiegel mit einer Salbe darin. Ein Name fiel ihm ein. Wina. Hatte sie diese Salbe gemacht? In der anderen Hosentasche eine zermatschte Zitrone. Als er die Frucht betrachtete, hatte er sofort das Gefühl, noch etwas erledigen zu müssen. Aber was?
Fast hätte er ihn übersehen, diesen seltsamen Ring, der sich ganz unten in seinem Beutel in einem kleinen Säckchen fand. Ein Schwert und eine Kampfaxt führte er als Motiv. Er besah sich seine Hände. Sie waren abgearbeitet und rau. Die Fingernägel eingerissen. An seinem Ringfinger entdeckte er eine hellere Stelle. Er schob den Ring darüber. Die Form des Ringes und der helle Fleck stimmten überein. Was bedeutete dieser Ring? Warum hatte er ihn nicht getragen?
Er packte seine Sachen wieder zusammen. Er musste los. Einen Heiler finden. Abermals horchte er in sich und wusste plötzlich, in welche Richtung er seine Schritte lenken musste.
Er schleppte sich und die paar Dinge, die er bei sich hatte, aus der Schlucht. An einem kleinen See wusch er sich und versuchte, sein Gewand zu säubern. Doch viel war da nicht mehr zu machen. Das Blut war eingetrocknet, der Stoff zerrissen.
Irgendwie kam ihm dieser See und die Umgebung sehr vertraut vor, doch wusste er in diesem Moment nicht, wohin er seine Schritte lenken sollte, um einen Heiler zu finden. Er wusste es nicht? Aber er wusste, dass er unbedingt …?
Er schloss die Augen, horchte in sich. Er spürte, dass da so vieles war, doch nichts Konkretes. Wer war er?
Sein Magen knurrte. Er blickte sich suchend um, ob da jemand wäre, der ihm etwas zu essen bringen würde. Wieso tat er dies? Hier in der Einsamkeit war doch niemand! In seinem Beutel fand er etwas Proviant. Dazu einen Schluck aus seinem Wasserschlauch. Doch was war das? Darin befand sich kein Wasser, sondern wohlschmeckender Wein.
Nachdem er seinen Hunger getilgt hatte, besah er sich die Gegenstände, die er mit sich trug. Da war ein silberner Dolch in der Form eines Delphins, ein gesiegelter Eisendolch und ein mächtiger Zweihänder mit einem Zeichen, das Runen beinhaltete. Neben mehreren Bund Dietrichen fand sich ein Gerbermesser, etwas Gold, einige Tränkeflaschen, zum Teil kaputt und ausgeronnen, sowie ein riesiger Schlüsselbund.
Was war er? Ein Dieb? Ein Einbrecher?
In seiner Hosentasche entdeckte er einen Tiegel mit einer Salbe darin. Ein Name fiel ihm ein. Wina. Hatte sie diese Salbe gemacht? In der anderen Hosentasche eine zermatschte Zitrone. Als er die Frucht betrachtete, hatte er sofort das Gefühl, noch etwas erledigen zu müssen. Aber was?
Fast hätte er ihn übersehen, diesen seltsamen Ring, der sich ganz unten in seinem Beutel in einem kleinen Säckchen fand. Ein Schwert und eine Kampfaxt führte er als Motiv. Er besah sich seine Hände. Sie waren abgearbeitet und rau. Die Fingernägel eingerissen. An seinem Ringfinger entdeckte er eine hellere Stelle. Er schob den Ring darüber. Die Form des Ringes und der helle Fleck stimmten überein. Was bedeutete dieser Ring? Warum hatte er ihn nicht getragen?
Er packte seine Sachen wieder zusammen. Er musste los. Einen Heiler finden. Abermals horchte er in sich und wusste plötzlich, in welche Richtung er seine Schritte lenken musste.