Schrein der Demut
Am Abend des 23. Searum verließen zwei Reiter das Gelände des heiligen Orden der Temora in Richtung Berchgards. Bei den beiden Reitern handelte es sich um Vater und Sohn, gerüstet und gekleidet in den Farben des Ordens.
Nach dem sie sich durch den Berg gekämpft hatten und wieder an die frische Luft traten, atmeten sie erleichtert auf und genossen die letzten Moment des Sonnenuntergangs.
Anschließend machten sie sich auf in Richtung des Schreins der Demut. Nach Überquerung der Brücke zur kleinen Insel auf der sich der Schrein befand, knieten die beiden mit gezogenen Waffen niedern und stützen sich auf diese. Demütigt senkten sie das Haupt, und der Sohn Sprach folgende Worte…:
„Ilara, Kind unser Herrin, Schöpferin der Demut, erhöre unsere Gebete.
Lass unser Herz hier an deinem Schrein, einer der Säulen der Tugenden, erfahren und
finden den Stolz, jedoch lehre uns diesen stets unter Kontrolle zu halten.
Auf das die Pflanze des Hochmutes nie unser Herz und unseren Glauben in die falsche Richtung lenke.
Demut soll der Pfad sein welchen wir nehmen um stets nur Dir zu dienen.
Herrin… möge dein Licht stets unser Herz erhellen... deine Wärme uns stets vor der
kühlen Hand der Dunkelheit bewahren und die Demut eingeschlossen in unserm Herz verwahren.“
Als die Worte gesprochen waren, verweilten sie noch einige Zeit an diesem Ort. Stillschweigend, die Kraft des Ortes in sich aufnehmend. Schließlich erhoben sie sich und schoben ihre Klingen zurück in die Schwertscheiden. Nach weiteren Momenten der Stille machten sie sich schließlich auf den Rückweg.
Die Reise zu den Tugenden...
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Die Reise zu den Tugenden...
Zuletzt geändert von Tiberias Lefar am Dienstag 30. September 2008, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein der Geistigkeit
Die Sonne war schon seit einigen Stunden untergegangen als sich Vater und Sohn erneut wieder für einen Abend zusammen fanden um eine Reise zu den Tugenden zu unternehmen. Sie verließen das Anwesen der Familie gekleidet in den Farben des Ordens und ritten gen Westen, in Richtung des Schreines. Es war ein kühler Abend am 30. Searum 251. Der Wind pfiff gehörig aber der Weg war nicht weit und so erreichten sie nach kurzem aber strammen Ritt den Schrein der Geistlichkeit, mitten im Wald.
Die Tiere wurden sorgfältig festgebunden ehe sie die Türen des Schreins aufzogen und in den Energie erfüllten Raum eintraten. Kurz wurde mit einem Blick die Situation erfasst und langsamen, gediegenen Schrittes auf den Ankh zu gegangen. Schließlich knieten sie gemeinsam nieder und der Sohn begann folgende Worte…
„Im Angesicht der Geistlichkeit, im Namen Fasamar´s, jenem Kind erwählt von der Herrin…
Beugen wir unser Knie vor der Lehre, und der Bedachtheit, um das Wissen welches uns gegeben und welches wir weiter reichen, durch Taten ein Bild des Friedens in den Geistigen-Seelen treiben.
Der Ankh der Geistlichkeit zeigt in alle Richtungen und weißt uns damit dass der Geist keine Grenzen kennt und sich in jeder Richtung ausbreitet. Die Lehre der Herrin kennt keine irdischen Grenzen, keine Mauern und keine Hürden. Sie dringen zu jedem und allem vor, egal wo er sich befinden mag, solange er bereit ist sich jener zu öffnen.“
Nach diesen Worten knieten sie noch eine Weile neben einander. Lange hallte die Worte in dem kleinen Raum nach ehe sie verklungen. Zeit genug um sich die Worte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und über ihren Sinn und ihre Bedeutung nachzudenken.
Schließlich erhoben sie sich wieder und verharrten noch einen Moment mit geneigtem Haupt vor dem Schrein ehe sie die Türen aufzogen und ins Freie traten. Sorgfältig wurden die Türen wieder verschlossen ehe sie sich in ihre Sättel schwangen und zurück zum Orden ritten.
Die Sonne war schon seit einigen Stunden untergegangen als sich Vater und Sohn erneut wieder für einen Abend zusammen fanden um eine Reise zu den Tugenden zu unternehmen. Sie verließen das Anwesen der Familie gekleidet in den Farben des Ordens und ritten gen Westen, in Richtung des Schreines. Es war ein kühler Abend am 30. Searum 251. Der Wind pfiff gehörig aber der Weg war nicht weit und so erreichten sie nach kurzem aber strammen Ritt den Schrein der Geistlichkeit, mitten im Wald.
Die Tiere wurden sorgfältig festgebunden ehe sie die Türen des Schreins aufzogen und in den Energie erfüllten Raum eintraten. Kurz wurde mit einem Blick die Situation erfasst und langsamen, gediegenen Schrittes auf den Ankh zu gegangen. Schließlich knieten sie gemeinsam nieder und der Sohn begann folgende Worte…
„Im Angesicht der Geistlichkeit, im Namen Fasamar´s, jenem Kind erwählt von der Herrin…
Beugen wir unser Knie vor der Lehre, und der Bedachtheit, um das Wissen welches uns gegeben und welches wir weiter reichen, durch Taten ein Bild des Friedens in den Geistigen-Seelen treiben.
Der Ankh der Geistlichkeit zeigt in alle Richtungen und weißt uns damit dass der Geist keine Grenzen kennt und sich in jeder Richtung ausbreitet. Die Lehre der Herrin kennt keine irdischen Grenzen, keine Mauern und keine Hürden. Sie dringen zu jedem und allem vor, egal wo er sich befinden mag, solange er bereit ist sich jener zu öffnen.“
Nach diesen Worten knieten sie noch eine Weile neben einander. Lange hallte die Worte in dem kleinen Raum nach ehe sie verklungen. Zeit genug um sich die Worte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und über ihren Sinn und ihre Bedeutung nachzudenken.
Schließlich erhoben sie sich wieder und verharrten noch einen Moment mit geneigtem Haupt vor dem Schrein ehe sie die Türen aufzogen und ins Freie traten. Sorgfältig wurden die Türen wieder verschlossen ehe sie sich in ihre Sättel schwangen und zurück zum Orden ritten.
Zuletzt geändert von Tiberias Lefar am Dienstag 14. Oktober 2008, 14:41, insgesamt 1-mal geändert.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein der Opferbereitschaft
Kurz vor dem Mittag brachen an diesem Tage Schwester und Bruder von den Mauern des heiligen Orden in Richtung Süd-Ost auf. Der Wind trieb seine Spiele mit dem Laub zur rechten und linken Seite des Waldweges ehe die kleine Insel auf welcher sich der Schrein befand in Sicht kam. Ein ruhiger und abgeschiedener Ort war es welchen sie betraten. Ein luftiges Steingewölbe mit dem Schrein in seinem inneren. Die schöpferische Kraft war zu spüren, gar prickelte es fast auf der Haut. Nach einige Zeit des Gespräches kniete der Bruder schließlich nieder und senkte den Blick im Angesicht des Ankhs und sprach folgende Worte…
„Hier nun stehen wir im Schrein der Opferbereitschaft der göttlichen Tochter Brynn. Warum dieser Flecken Erde gewählt wurde kann nur die Mutter beantworten doch soll uns das Bild der Brynn für ewig ein Vorbild der Opferbereitschaft und Nächstenliebe sein. Lass unser Wesen mit deinem Geiste beleben so dass wir deinem Beispiel folgen mögen. Vieles wurde aufgegeben und in Kauf genommen um das Leiden anderer zu lindern, so erhoffe ich jemals etwas vergleichbares zu bewerkstelligen. „
Nach diesen Worten kniete er noch einige weitere Augenblicke stumm vor dem Ankh ehe er sich langsam wieder aufrichtete den Blick dennoch gesenkt still verharrend.
Erst nach weiteren stillen Minuten wendete er sich dann langsam um und verließ mit seiner Schwester die Halle des Schreines.
Als sie wieder an die frische Luft traten umspielte ein stärker auffrischender Wind die beiden ehe sie sich wieder auf dem Heimweg machten.
Kurz vor dem Mittag brachen an diesem Tage Schwester und Bruder von den Mauern des heiligen Orden in Richtung Süd-Ost auf. Der Wind trieb seine Spiele mit dem Laub zur rechten und linken Seite des Waldweges ehe die kleine Insel auf welcher sich der Schrein befand in Sicht kam. Ein ruhiger und abgeschiedener Ort war es welchen sie betraten. Ein luftiges Steingewölbe mit dem Schrein in seinem inneren. Die schöpferische Kraft war zu spüren, gar prickelte es fast auf der Haut. Nach einige Zeit des Gespräches kniete der Bruder schließlich nieder und senkte den Blick im Angesicht des Ankhs und sprach folgende Worte…
„Hier nun stehen wir im Schrein der Opferbereitschaft der göttlichen Tochter Brynn. Warum dieser Flecken Erde gewählt wurde kann nur die Mutter beantworten doch soll uns das Bild der Brynn für ewig ein Vorbild der Opferbereitschaft und Nächstenliebe sein. Lass unser Wesen mit deinem Geiste beleben so dass wir deinem Beispiel folgen mögen. Vieles wurde aufgegeben und in Kauf genommen um das Leiden anderer zu lindern, so erhoffe ich jemals etwas vergleichbares zu bewerkstelligen. „
Nach diesen Worten kniete er noch einige weitere Augenblicke stumm vor dem Ankh ehe er sich langsam wieder aufrichtete den Blick dennoch gesenkt still verharrend.
Erst nach weiteren stillen Minuten wendete er sich dann langsam um und verließ mit seiner Schwester die Halle des Schreines.
Als sie wieder an die frische Luft traten umspielte ein stärker auffrischender Wind die beiden ehe sie sich wieder auf dem Heimweg machten.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein der Tapferkeit
Am späten Nachmittag des siebten Tages der Woche reisten seine Eminenz Sandroval, Knappe Alexandre de Galbadan und Knappe Tiberias Lefar in Richtung es Unheilsberges um von dort aus den durch Gang in den Nebelwald zu erkämpfen. Nach einiger Gegenwehr von unheiligen Wesen die durch die reinige Flamme oder gesegneten Klingen geläutert wurden, setze man seinen Weg durch den Nebelwald zum Schrein Tapferkeit fort.
Dort angekommen erfuhren die beiden Knappen von seiner Eminenz noch so einiges über die Geschichte des Schreins und über Boresal die ihnen vorher nicht bekannt waren.
Am ende dieses Gespräches trat Tiberias schließlich vor und kniete nieder, den Blick zum Ankh gerichtet und begann mit folgenden Worten…
„Hoher Patron und Vater der heiligen Tugend der Tapferkeit, gerufen Boresal. Du warst einst der Sohne eines grausamen Mannes, jedoch war es dein Schicksal von der heiligen Lichtbringerin berührt zu werden, und einen anderen Weg zu gehen als dein Vater. Du erkanntest das feige Tun deines Vaters und stelltest dich offen gegen ihn. Danach verbreitetest du deine Lehre und errichtetest diesen Schrein an dem wir nun deiner gedenken. Schenke uns nur einen Teil deiner Kraft aus deinem Herzen und wir werden niemals weichen wo wir standhaft bleiben müssen. „
Als die Worte gesprochen waren erntete er ein anerkennendes Nicken von Seiten seiner Eminenz. Kurz verharrten sie noch vor dem Schrein in Stille und Gedenken. Nach einigen Minuten der Stille wendeten sie sich schließlich um und verließen die Hallen des Ortes um sich wieder auf den Heimweg zu machen und die gehörten und gesprochenen Worte auf sich wirken zu lassen.
Am späten Nachmittag des siebten Tages der Woche reisten seine Eminenz Sandroval, Knappe Alexandre de Galbadan und Knappe Tiberias Lefar in Richtung es Unheilsberges um von dort aus den durch Gang in den Nebelwald zu erkämpfen. Nach einiger Gegenwehr von unheiligen Wesen die durch die reinige Flamme oder gesegneten Klingen geläutert wurden, setze man seinen Weg durch den Nebelwald zum Schrein Tapferkeit fort.
Dort angekommen erfuhren die beiden Knappen von seiner Eminenz noch so einiges über die Geschichte des Schreins und über Boresal die ihnen vorher nicht bekannt waren.
Am ende dieses Gespräches trat Tiberias schließlich vor und kniete nieder, den Blick zum Ankh gerichtet und begann mit folgenden Worten…
„Hoher Patron und Vater der heiligen Tugend der Tapferkeit, gerufen Boresal. Du warst einst der Sohne eines grausamen Mannes, jedoch war es dein Schicksal von der heiligen Lichtbringerin berührt zu werden, und einen anderen Weg zu gehen als dein Vater. Du erkanntest das feige Tun deines Vaters und stelltest dich offen gegen ihn. Danach verbreitetest du deine Lehre und errichtetest diesen Schrein an dem wir nun deiner gedenken. Schenke uns nur einen Teil deiner Kraft aus deinem Herzen und wir werden niemals weichen wo wir standhaft bleiben müssen. „
Als die Worte gesprochen waren erntete er ein anerkennendes Nicken von Seiten seiner Eminenz. Kurz verharrten sie noch vor dem Schrein in Stille und Gedenken. Nach einigen Minuten der Stille wendeten sie sich schließlich um und verließen die Hallen des Ortes um sich wieder auf den Heimweg zu machen und die gehörten und gesprochenen Worte auf sich wirken zu lassen.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein der Ehre
Der kalte Herbstwind peitschte ihnen entgegen als sie das Tor des Ordens durchquerten um wieder einmal eine Wanderung zu einem Schrein der heiligen Tugenden zu unternehmen. Das Wetter schlug nun immer mehr und mehr um, gar einem Unwetter gleich. Zumindest boten die Baumkronen die immer noch so einiges an Blättern trugen, wenn auch nicht mehr ein lückenloses Dach bildeten, einiger maßen Schutz vor dem kalten Regen.
Langsam bewegten sie sich auf die kleine Insel zu auf der der Schrein der Ehre einst errichtet wurde. Gemessenen Schrittes betraten sie die kleine Insel und auch die Halle des Schreines selber. Eine tiefe Verbeugung ließen ihm sowohl seine Eminenz Sandroval, als auch der junge Knappe zuteil werden. Nach einigen Minuten des Wissenslückenfüllenden Gespräches kniete der Knappe schließlich nieder und begann mit folgenden Worten eines kurzen Gebetes…
„ Alsamar, hoher Patron dieser heiligen Tugend der Ehre, einer der wichtigsten und bedeutsamsten für einen Ritter. Du brachst einst mit der Tradition deiner Sippe da sie von Grausamkeit geprägt und nicht unter dem Siegel der Ehre stritten. Du wurdest von der Tugendbringerin berührt und kehrtest deiner Heimat und Familie den Rücken zu um durch die Welt zu wandern und deine Lehre zu verbreiten bis du hierher kamst und diesen Schrein errichtetest um uns immer daran zu erinnern. Schenke uns ebenso einen Teil deiner Kraft und präge deine Lehre in unseren Herzen.“
Kurz darauf erhob der Knappe sich wieder und gesellte sich zurück zu seiner Eminenz der ihn mit einem Lächeln bedachte. Anschließend folgten noch einige abschließende Worte seinerseits ehe sie den Schrein und damit die kleine Insel wieder verließen und die Rückreise in den Orden antraten. Auf ihrem Rückweg hörte es schließlich auf zu regnen und die Sonne brach für wenige Stunden durch die Wolkendecke, bis am Abend dann ein gar heftiges Unwetter herein brach.
Der kalte Herbstwind peitschte ihnen entgegen als sie das Tor des Ordens durchquerten um wieder einmal eine Wanderung zu einem Schrein der heiligen Tugenden zu unternehmen. Das Wetter schlug nun immer mehr und mehr um, gar einem Unwetter gleich. Zumindest boten die Baumkronen die immer noch so einiges an Blättern trugen, wenn auch nicht mehr ein lückenloses Dach bildeten, einiger maßen Schutz vor dem kalten Regen.
Langsam bewegten sie sich auf die kleine Insel zu auf der der Schrein der Ehre einst errichtet wurde. Gemessenen Schrittes betraten sie die kleine Insel und auch die Halle des Schreines selber. Eine tiefe Verbeugung ließen ihm sowohl seine Eminenz Sandroval, als auch der junge Knappe zuteil werden. Nach einigen Minuten des Wissenslückenfüllenden Gespräches kniete der Knappe schließlich nieder und begann mit folgenden Worten eines kurzen Gebetes…
„ Alsamar, hoher Patron dieser heiligen Tugend der Ehre, einer der wichtigsten und bedeutsamsten für einen Ritter. Du brachst einst mit der Tradition deiner Sippe da sie von Grausamkeit geprägt und nicht unter dem Siegel der Ehre stritten. Du wurdest von der Tugendbringerin berührt und kehrtest deiner Heimat und Familie den Rücken zu um durch die Welt zu wandern und deine Lehre zu verbreiten bis du hierher kamst und diesen Schrein errichtetest um uns immer daran zu erinnern. Schenke uns ebenso einen Teil deiner Kraft und präge deine Lehre in unseren Herzen.“
Kurz darauf erhob der Knappe sich wieder und gesellte sich zurück zu seiner Eminenz der ihn mit einem Lächeln bedachte. Anschließend folgten noch einige abschließende Worte seinerseits ehe sie den Schrein und damit die kleine Insel wieder verließen und die Rückreise in den Orden antraten. Auf ihrem Rückweg hörte es schließlich auf zu regnen und die Sonne brach für wenige Stunden durch die Wolkendecke, bis am Abend dann ein gar heftiges Unwetter herein brach.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein des Mitgefühls
Die Sonne war nur noch als orangefarbener Halbkreis über den Wipfeln der Bäume zu erkennen als seine Eminenz und Tiberias den Orden verließen. Heute stand eine Unterrichtsstunde in einer der Tugenden Temoras an. Das Mitgefühl. Sie reisten eine ganze Weile in Richtung Norden, hinauf zum Nebelwald und der Heimat der Elfen. Langsam aber sicher durch querten sie den Wald, bis die Halle des Schreins auf ihrer Insel in Sicht kam.
Über zwei Brücke und enge Verbindungswege standen sie schließlich vor dem Inneren des Schreins und seine Eminenz begann mit einigen Worten zu erklären was dieser Ort für eine Bedeutung hat. Nach einiger Zeit der Belehrung senkte Tiberias sich schließlich auf die Knie hinab und sprach folgende Worte…
„Amyra, Patronin dieser heiligen Tugend, deine Lehre des Mitgefühls sowie dein handeln als eben mit jener Eigenschaft mag auch selbst den dunkelsten und verdorbensten Seelen einen Hauch der Menschlichkeit zurückbringen. Hilf uns dabei mit deinem Vorbild andere Leben und ihre vertrackten Situationen nicht nur mit den Augen sondern auch mit den Herzen zu betrachten.“
Nach diesen Worten des jungen Knappen nickte seine Eminenz mit einem kurzen Lächeln auf dem Gesicht ehe er ihm andeutete sich wieder zu erheben. Kurz sprach seine Eminenz selber noch einige abschließende Worte ehe sich die beiden wieder auf die nicht gerade kurzen Rückweg zum Orden machten.
Die Sonne war nur noch als orangefarbener Halbkreis über den Wipfeln der Bäume zu erkennen als seine Eminenz und Tiberias den Orden verließen. Heute stand eine Unterrichtsstunde in einer der Tugenden Temoras an. Das Mitgefühl. Sie reisten eine ganze Weile in Richtung Norden, hinauf zum Nebelwald und der Heimat der Elfen. Langsam aber sicher durch querten sie den Wald, bis die Halle des Schreins auf ihrer Insel in Sicht kam.
Über zwei Brücke und enge Verbindungswege standen sie schließlich vor dem Inneren des Schreins und seine Eminenz begann mit einigen Worten zu erklären was dieser Ort für eine Bedeutung hat. Nach einiger Zeit der Belehrung senkte Tiberias sich schließlich auf die Knie hinab und sprach folgende Worte…
„Amyra, Patronin dieser heiligen Tugend, deine Lehre des Mitgefühls sowie dein handeln als eben mit jener Eigenschaft mag auch selbst den dunkelsten und verdorbensten Seelen einen Hauch der Menschlichkeit zurückbringen. Hilf uns dabei mit deinem Vorbild andere Leben und ihre vertrackten Situationen nicht nur mit den Augen sondern auch mit den Herzen zu betrachten.“
Nach diesen Worten des jungen Knappen nickte seine Eminenz mit einem kurzen Lächeln auf dem Gesicht ehe er ihm andeutete sich wieder zu erheben. Kurz sprach seine Eminenz selber noch einige abschließende Worte ehe sich die beiden wieder auf die nicht gerade kurzen Rückweg zum Orden machten.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht
- Tiberias Lefar
- Beiträge: 4
- Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36
Schrein der Gerechtigkeit
Ihre Eminenzen Sandroval und Sanyarin warteten bereits vor dem Eingang des Klosters auf Tiberias als dieser an der Kreuzung abbog und auf die Eingangspforte zusteuerte. Er war keines Falls zu spät, nur sie jedoch etwas überpünktlich.
Nach einer kurzen Begrüßung machten sie sich auch schon auf den Weg in Richtung des Schreins der Gerechtigkeit der nahe der Bucht von Bajard lag. Nach einer kurzen Zeitspanne an Fußmarsch erreichten sie schließlich das kleine Bauwerk direkt am Wasser gelegen. Seine Eminenz Sandroval erzählte ausführlich über das Schicksal von Semborel und dessen Geschichte und gab dem Knappen auch einige Fragen auf zu beantworten. Nachdem die Unterrichtung beendet war, wand sich Tiberias nochmals zum Schrein um und kniete nieder um einige Worte zu sprechen.
„Semborel, Hoher Patron der Gerechtigkeit, du musstest Willkür und Taten gegen wider der Gerechtigkeit ertragen durch deines Vaters Tyrannei. Nicht hinabgezogen zu jener Ungerechtigkeit die ihm innewohnte, wandtest du dich ab um die Gerechtigkeit in die Welt hinaus zutragen. Hier an diesem Ort wurdest du von der göttlichen Kraft Temoras erfüllt und errichtetest diesen Schrein an dem wir nun deiner und aller heiligen Tugenden gedenken.“
Nach diesen Worten kniete Tiberias noch eine ganze Weile vor dem Schrein das der Gerechtigkeit gewidmet war, einer der Tugenden die ihm über alles gingen.
Erst nach einigen weiteren Zeitspannen erhob er sich schließlich und begab sich zu den beiden wartenden Hohepriestern um mit ihnen die Rückreise in den Orden anzutreten.
Ihre Eminenzen Sandroval und Sanyarin warteten bereits vor dem Eingang des Klosters auf Tiberias als dieser an der Kreuzung abbog und auf die Eingangspforte zusteuerte. Er war keines Falls zu spät, nur sie jedoch etwas überpünktlich.
Nach einer kurzen Begrüßung machten sie sich auch schon auf den Weg in Richtung des Schreins der Gerechtigkeit der nahe der Bucht von Bajard lag. Nach einer kurzen Zeitspanne an Fußmarsch erreichten sie schließlich das kleine Bauwerk direkt am Wasser gelegen. Seine Eminenz Sandroval erzählte ausführlich über das Schicksal von Semborel und dessen Geschichte und gab dem Knappen auch einige Fragen auf zu beantworten. Nachdem die Unterrichtung beendet war, wand sich Tiberias nochmals zum Schrein um und kniete nieder um einige Worte zu sprechen.
„Semborel, Hoher Patron der Gerechtigkeit, du musstest Willkür und Taten gegen wider der Gerechtigkeit ertragen durch deines Vaters Tyrannei. Nicht hinabgezogen zu jener Ungerechtigkeit die ihm innewohnte, wandtest du dich ab um die Gerechtigkeit in die Welt hinaus zutragen. Hier an diesem Ort wurdest du von der göttlichen Kraft Temoras erfüllt und errichtetest diesen Schrein an dem wir nun deiner und aller heiligen Tugenden gedenken.“
Nach diesen Worten kniete Tiberias noch eine ganze Weile vor dem Schrein das der Gerechtigkeit gewidmet war, einer der Tugenden die ihm über alles gingen.
Erst nach einigen weiteren Zeitspannen erhob er sich schließlich und begab sich zu den beiden wartenden Hohepriestern um mit ihnen die Rückreise in den Orden anzutreten.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht