Billig

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Katrina Mynt

Billig

Beitrag von Katrina Mynt »

Es war einige Zeit hergewesen, dass sie billig genannt wurde. Meist waren es irgendwelche Männer, die sie um Geld betrogen hatte oder die sie verlassen hatte, weil sie besseres gefunden hatte. Aber hatte sie denn eine Wahl gehabt? Sie war eine fürchterliche Kämpferin und das einzige Talent, was sie hatte, war ihr loses Mundwerk und das konnte man gut dazu benutzen, um Männer um den Finger zu wickeln. So wie sie es auch schon in diesen Landen versucht hatte bei einem Mann von hoher Position.

Zuerst hatte sie Aspin nur reizen wollen. Seine Arroganz und sein falsches Gehabe waren ihr auf die Nerven gegangen und so hatte sie ihn versucht aus der Reserve zu locken und so seine Schwachstellen zu finden und das hatte auch ganz gut geklappt, bis er plötzlich irgendwie den Spieß umdrehte. Wert? Wer konnte schon wirklich Wert im Leben behalten, wenn man ihn nach Maßstäben von Moral messen würde?

Eine Adelige werden? Was ein absurder Gedanke! Alleine wegen ihrer Vergangenheit war das nahezu unmöglich und doch war es ein prickelnder Gedanke, der Macht in sich trug. Und Frieden. Sie müsste nicht mehr all diese Rollen spielen und sich nicht mehr verbiegen. War er die Lösung? War dieser kindische, naive Adelige ihr Ausweg aus der Sackgasse?

Konkurrenz hatte sie auch bei dem anderen Mann gehabt, den sie um den Finger wickeln wollte. Doch diesmal schien sie reelle Chancen zu haben.
Aspin

Beitrag von Aspin »

Wer war sie überhaupt das sie das Recht hatte über mich zu Urteilen? Ihr loses Mundwerk brachte mich regelrecht zur Weißglut, doch war sie es überhaupt Wert? Ich besann mich des besseren, sie war nur eine einfache Bürgerliche. Warum war sie dennoch so intresannt? Das sie keine Familie hatte überraschte ihn doch, suchte sie nur eine Familie? Wollte sie nur eine loyale Freundin sein die sich nach Gesellschaft sehnt? Nach was war sie aus?
Diese Frau sie war mir ein Rätsel...

In den Adel wollte sie wohl, das war ihm nun gewiss, doch mit ihrem unfreundlichen Verhalten wird sie nicht weit kommen. Sie ist ein Freigeist, kann sich keiner Führungsperson unter ordnen wie es heute der Fall war bei der Patroullie. Das miese Wetter gegen Ende der Patroullie war wohl Anlass für Katrin nicht einfach mal die Klappe zu halten um der Wachtmeisterin Respekt zu zollen.
Zuletzt geändert von Aspin am Sonntag 31. August 2008, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Nun stand sie eindeutig zwischen zwei Männern. Aspin hatte angedeutet, dass er sie wirklich mochte und er hatte gesagt, dass er mit ihr eine Familie gründen wolle. Diese Worte hatten sie tief berührt und auch sie fühlte sich zu ihm hingezogen, ja vielleicht sogar mehr als das. Und ihn zu küssen fühlte sich gut an, dann war sie geborgen und sicher. Und hinter seiner manchmal recht rauen Schale, steckte ein zärtlicher Mann, dass wusste sie nun.

Doch der andere Mann.....Sie hatte ihn einfach gefragt. Wollte er weitermachen und riskieren Ansehen zu verlieren, sollte es publik werden oder sollte es weitergehen und wer weiß wohin führen. Er konnte sich nicht direkt entscheiden und so musste sie nun auf seine Antwort warten, um sich selber klar zu werden, wen sie nun wollte.
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Aspin hatte sich gegen sie entschieden und ihre Gefühle nicht verstehen können. Er konnte nicht verstehen, dass sie eine Entscheidung wollte. Sie wollte nicht teilen und es auch nicht unnötig schwer gestalten. Es endete in einem Streit und damit schien alles zwischen den Beiden beendet. So blieb noch der Andere? Blieb er denn wirklich? Eine Zukunft mit ihm war so wahrscheinlich, wie die mit Aspin. Alindra hatte recht, Katrina suchte sich Männer, die sie nicht haben konnte und die auch nie wirklich etwas mit ihr anfangen würden.

Sie würde heute Abend auch eine Entscheidung von dem zweiten Mann fordern. Dieses doppelte Spiel war nichts für sie.
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Und so war es klar geworden, wen sie wollte und wen nicht. Während sie versucht hatte ihn zu verführen und er sie abgelehnt hatte, wurde es ihr klar, dass sie Aspin nur gewählt hatte, um ihn eifersüchtig zu machen und um ihn zu vergessen, doch auch wenn sie um alle Schwierigkeiten und seine Ehe wusste, konnte sie das nicht. In der gestrigen Nacht war ihr umso mehr bewusst geworden in wen sie sich wirklich verliebt hatte und diese Gefühle machten ihr Angst. Was sollte aus ihrem Auftrag werden und konnte sie weiterhin neutral bleiben?

Würde sie sich irgendwann zwischen ihm und dem Rest entscheiden, vielleicht gerade dann, wenn sie ihn vollends gewonnen hätte? Er sorgte sich um sie, dass hatte er zugegeben. Und er war zutiefst verwirrt aufgrund seiner Gefühle und der Angst alles zu verlieren.

Vielleicht war ihr Versuch ihn bisher mit purer Körperlichkeit zu verführen falsch gewesen und sie musste mehr auch auf seine Gefühle Rücksicht nehmen. Katrina Mynt nimmt Rücksicht auf die Gefühle von jemandem, wie lächerlich das doch klang. Sie mit der messerscharfen Zunge.

Ein gemeinsamer Ausflug wäre sicher nicht schlecht. Sie musste nur wissen wohin. Was würde sich anbieten? Was könnte sie sich leisten? Sie musste wohl oder übel ein wenig umher fragen.
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Er hatte es beendet. Nein, er hatte es nie angefangen. Sie war spannend für ihn gewesen, aber nun besann er sich auf seine Familie. Er hatte sie benutzt und mit ihr gespielt. Nicht auf die Art und Weise, wie die Freier sie damals benutzt hatten. Nein, seine Art war grausamer gewesen. Denn bei den Freiern hatte sie nichts empfunden. Es war nun mal so gewesen, aber geliebt hatte sie diese Männer nie. Aber sie liebte Ron. Und er hatte sie benutzt.

Der Schmerz war überwältigend und ungekannt. Sie, die sie meinte die Männer unter Kontrolle haben zu können, war besiegt worden von eben einem solchen. Sie hatte ihm die Wahrheit gesagt über ihre Vergangenheit, aber das spielte keine Rolle mehr. Sie hatte ihn verloren.

Wenn er doch nur verstehen würde, dass er es war der sie änderte. Sie wollte für ihn kämpfen, ruhiger werden, dem Regiment dienen. Deswegen traf sie sich nur so selten mit ihren Auftragsgebern und ließ ihre Arbeit schleifen. Das wurde ihr nun genommen und so stellte sich die quälende Frage.

War das Regiment noch der geeignete Ort für sie?
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Sie war wirklich billig. Aspin hatte sie völlig durchschaut. Obwohl sie Hudgarr nur hatte helfen wollen, hatte sie mit ihm geschlafen. Er empfand Schmerz und so sie auch, auch wenn seiner größer und tiefer war, hatten sie wohl beide in diesem Akt Trost gesucht.

Er hatte sie beeindruckt mit einfachen Gesten und Sätzen. Er war ein aufrichtiger, gut erzogener Mann. Und er hatte sie mit Respekt behandelt und das war zugegeben eine Schwachstelle ihrerseits. Sie kannten sich kaum, das stimmte, aber es war schön gewesen und es tat gut, dass er so zärtlich war, denn die meisten ihrer Freier waren das nicht gewesen.

Ob sie sich in ihn verlieben könnte? Ob er sich in sie verlieben könnte? Vermutlich saß der Schmerz zu tief bei Beiden. Aber war ein wenig Zuneigung und Spaß verkehrt? Sie wusste es nicht.
Hudgarr Stolzenfels
Beiträge: 6
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Hudgarr Stolzenfels »

Hudgarr machte sich stundenlang Vorwürfe, weil er es am Tage zuvor hatte soweit kommen lassen.
Die Nacht hatte er nicht eine Minute geschlafen,
nur zu Fleur geschaut und sich geschämt für das was er getan hatte.
Er wollte es nicht, doch sehnte er sich so sehr nach Flo, dass er die Berührungen und alles was folgte geschehen lies.


Am Morgen versuchte er einwenig Kochen zulernen, da klingelte Katrina an der Tür. Er sagte ihr offen und ehrlich wie er sich fühlte und das er sich zur zeit keine Beziehung wünsche, da es ihm nur Schmerzen bereitete.
Er liebte Flo, und nichts konnte dieses Gefühl der Liebe ersetzen.
Der liebe Priester der Eluive Erken kam zu besuch, um sich nach Hudgarr zu erkundigen, und brachte ihm einigen Fisch.
Er wollte Hudgarr wohl nur einige nette Ratschläge erteilen, doch trug er sie so umständlich vor wie es nur ein Druide kann und brachte Katrina dazu ihre Beherrschung zu verlieren, und sie benahm sich so als wäre es ihr Haus in dem sie waren.
Hudgarr wurde das alles zuviel und er bat beide zugehen, worauf Katrina wütend das Haus verließ und meinte sie sei wohl doch nur für das eine gut.


Hudgarr war sehr entsetzt über diese Worte das er beschloss sie erstmal nicht wieder sehen zu wollen, denn er hatte sie nie als ein Spielzeug gesehen, noch sie so behandelt.
Katrina Mynt

Beitrag von Katrina Mynt »

Und so war sie das erste Mal auf Lameriast gewesen und die Teile, die sie hatte erblicken können waren durchaus idyllisch. Thoran hatte sie "einfach so" zur Besprechung und zum Training der Akademie eingeladen und so saß sie zwischen einem Haufen Fremder und lauschte Dingen von denen sie recht wenig wusste. Auch der Übungskampf war nicht wirklich etwas, was sie interessierte, aber immerhin gab man sich Mühe sie als Gast sehr gut zu behandeln und das gefiel ihr.

Das Cyrion in der Akademie war, wusste sie nicht und das er allen hier anscheinend von dem "Rehlein" erzählt hatte auch nicht, aber sie fand es niedlich. Er schien wirklich in Leah verliebt zu sein und das freute sie.

Vielleicht um sie zu beeindrucken stief Thoran dann auch in die Arena, jedoch unterlag er seinem Kontrahenten Merrik knapp, sodass er den Rest des Training neben ihr auf der Bank saß.

Schließlich zogen sie sich zurück in seinen Wohnraum, der sich als Keller entpuppte. Dort offenbarten sie sich einige Dinge und schliefen schließlich aneinander gekuschelt ein.

Es war eine seltsame Erfahrung. Nicht einmal geküsst hatten sie sich. Es war eine andere Art der Nähe, als die, die sie mit Hudgarr geteilt hatte. Sie war schöner und befriedigender. Vielleicht war er ja derjenige, der ihr Cyrion sein würde? Der bei ihr bleiben würde? Auch wenn es noch einige Offenbarungen zu überstehen galt, fühlte sie sich guter Hoffnung.

Erst in den frühen Morgenstunden verließ sie das Haus leise und machte sich auf den Weg in Richtung Kastell, um dort gleich einen Brief an ihn zu verfassen und abzuschicken.
Thoran Wynther

Beitrag von Thoran Wynther »

Ein komisches Gefühl machte sich in seinem Bauch breit. Wohligwarm, ein leichtes Zwicken. Sehnsucht und Unsicherheit. Freude und Zweifel.

Mit einem Tee in der Hand stand er in der Stube des Hauses und blickte aus dem Fenster. So wohl wie am gestrigen abend hatte er sich seit langer Zeit nicht mehr gefühlt und nun am anderen Morgen das zweite Extrem. Er wachte wieder allein auf und fühlte sich bestätigt in seinem Gefühl nicht so weit gegangen zu sein. Er hatte sie nicht an sich heran kommen lassen und nun fühlte er doch etwas. Ärger kochte in ihm hoch.

Was konnte es auch für eine Frau sein die sich gleich am ersten Abend die Akademie zeigen liess, dann so wortkarg dem Geschehen folgte und sich zu ihm nach Hause einladen liess? Und hatte sie ihn nicht in der Taverne angesprochen? Hatte sie es nicht hinbekommen dass er sie einlud mit auf die Insel zu kommen? Und war er es wirklich allein der sie zu sich einlud?

Immer noch mit Ärger im Bauch hörte er es draussen am Briefkasten klappern und sah eben noch den Boten wie er ums Häusereck bog. Kurz darauf stand er draussen, hielt ihren Brief in den Händen und aller Ärger war verflogen. Miene und Augen wurden wieder weich und die nächsten Zeilen waren einfach und schnell.

http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=35174
Zuletzt geändert von Thoran Wynther am Mittwoch 24. September 2008, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
Thoran Wynther

Beitrag von Thoran Wynther »

Der Oger war schon tot nur hette Thoran ihm noch nicht die Zeit gelassen umzufallen. Einen Augenschlag später sackte der Hühne an der Felswand entlang zu Boden. Einen kurzen Augenblick sah er zu ihm hinunter bevor er tiefer ins Dunkel hinabstieg. An einen Ort wo er sich konzentrieren musste und die Gedanken von sich schieben konnte.
Die Zweifel und die Ungewissheit. Den Ärger und die Sehnsucht.
Warum musste sie seine Zweifel auch bestätigen und ihm erzählen was sie getan hatte und wie sie sich anderen gegenüber verhalten hatte?
Warum musste sie ihn wieder der Ungewissheit preisgegen nicht zu wissen wie sie sich in Zukunft verhalten würde?
Warum musste sie ihn in diese Lage bringen in der er nie wusste ob er sich über sie ärgerte oder sich selbst?
Und warum musste sie dieses tiefe Gefühl der Sehnsucht in ihm wecken obwohl er sich in seinem tiefsten Innern sicher wahr dass es Schmerz bedeuten würde?

Mit jedem Schlag den er hier unten verteilte wich die Anspannung aus ihm. Mit jedem Schritt den er hinabstieg schien die Last geringer zu werden. Bis er vor einer dunklen Türe stand und sich einen Moment setzte.

Im Dunkel vor ihm schien ihre Silouette zu erscheinen und er blickte solang darauf bis sich langsam ihr Gesicht formte und ihre weichen Züge heraustraten. Fast schien er in ihre braunen Augen zu blicken, ihre duftenden Haare zu riechen und ihren Atem zu spüren. Er verspürte den Drang aufzustehen und nach oben zu gehen. Nach Varuna zu eilen und ins Kastell einzudringen. Und dann plötzlich war es wieder der Kopf der ihn zwang aufzustehen und weiter hinab zu gehen.

So stiess er die Tür auf und trat in den nächsten Gang. Dunkler und stickiger als der letzte mit dem leicht süsslichen Geruch der Verwesung. Hinter der zweiten Ecke dann das bekannte Brüllen und es dauerte keinen Moment bis Thorans Schwert sich zuerst in das Bein, dann in den Arm und schliesslich in den Hals des Ungetümes grub. Doch halbherzig geschlagen, unkonzentriert und ohne grossen Kraftaufwand reichte es nicht und der Troll warf ihn an die Wand. Verdammt er hatte nicht aufgepasst. War in Gedanken schon wieder bei Ihr gewesen. Kaum stand Thoran wieder traf ihn die gewaltige Keule und es wurde dunkel.

Thoran was machst du hier unten? Warum gehst du nicht zu ihr? Diese Stimme ... so fern und doch so nah ... lang vermisst und doch immer da ... Mutter!!!

Er schlug die Augen wieder auf und blickte auf einen gehäuteten Troll. Weiter hinten im Gang hörte er zwei Stimmen und das Gerüsch von Stahl auf Stahl. Sie mussten gleich nach ihm gekommen sein sonst hätte der Troll wohl noch mehr auf ihn eingeschlagen.
Langsam erhob er sich. Er fühlte sich leicht und befreit. Keine Zweifel und keine Ungewissheit. Kein Ärger und doch ... die Sehnsucht war geblieben. So überlegte er sich auf dem Weg nach Varuna immer wieder seine Worte doch vergass er sie immer wieder. Sie sollte ihre Chance erhalten und beweisen dass mehr in ihr steckte als dass was sie heute war. Aber er würde sich in Acht nehmen. In Acht nehmen vor dem Tag an dem alles zusammenbrechen würde. Aber er fühlte sich nicht mehr allein und das war es doch was zählte.
Thoran Wynther

Beitrag von Thoran Wynther »

Lange hatten sie an dem kleinen Teich gesessen und viel hatten sie geredet. Obwohl wenn man ehrlich war hatte er die meiste Zeit gesprochen doch es gab auch viel zu erzählen. So war sie eine der wenigen die er in sein Geheimniss eingeweiht hatte. Ihre Nähe und der Duft ihrer Haare den er die ganze Zeit in der Nase hatte liessen in ihm ein tiefes Gefühl der Geborgenheit zu, welches ihn alles um sie herum vergessen liess und nun musste er warten.
Warten auf einen Menschen der es geschafft hatte sein ganzes Leben zu verändern. Der ihn vergessen liess wie es vorher war. Wie er nur allein leben konnte. Und woher er die Kraft genommen hatte als sie noch nicht da war.

Er hatte sich so sehr vorgenommen dass eben dies nicht passieren sollte. Er wollte nicht diese Sehnsucht spüren, wollte nicht spüren wie es ist allein zu sein. Er wollte auch nicht ständig an sie denken. Und am wenigsten hatte er sie so nah an sich herankommen lassen wollen. Und nun?

Nun sass er wieder einmal in der Taverne von Varuna und wartete. Auf den Anblick ihrer tiefen grauen Augen in denen er versinken konnte um alles hinter sich zu lassen. Auf den blumigen Duft ihrer Haare der ihn beruhigen vermochte auf dass nichts mehr wichtig zu sein schien. Auf die wohlige Wärme ihrer Nähe die sein Innerstes traf wenn er sie nur sah. Den Klang ihrer Stimme die in seinen Ohren so lieblich klang wie nur Feen klingen können.

In Gedanken schalt er sich einen Narren. Wie konnte er es nur so weit kommen lassen? Wie konnte er es nur zulassen dass ER jetzt wie ein verliebter Trottel hier sass und auf sie wartete?

Der Krug Bier vor ihm musste schon schahl sein so lange wie Thoran darauf starrte und die Tropfen zählte, die sich an der Aussenseite bildeten und am Glas herabliefen um dort in die Tischdecke zu dringen. Sie waren alle weg und nur er sass hier noch. Starrte immer noch auf die gelbliche Flüssigkeit die gülden hinter den Glas schimmerte. Immerwieder den Kopf hebend um zur Tür zu blicken wenn wieder einmal sie aufgestossen wurde und ein Hauch der herbstlichen Luft hereinströmte. Doch immer waren es andere, unbekannte Menschen denen der junge Mann vor dem Kamin nur kurz auffiel ehe sie sich setzten oder gingen. Sie fehlte. Immer noch.
Zuletzt geändert von Thoran Wynther am Samstag 18. Oktober 2008, 20:03, insgesamt 1-mal geändert.
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