Eine lange Reise und seine Folgen
Überstürzt war ihre Abreise an jenem Tag gewesen. Nur die notwendigsten Dinge für diese Reise nahm sie mit sich. Ihre Gedanken immer wieder zu dem Schreiben schweifend, musste sie sich innerlich öfters zusammenreißen, sich zu konzentrieren um nichts zu vergessen.
Nur eine kleine Notiz hinterließ sie auf dem Schreibtisch im Kloster, das sie im Kloster von Viesenthal in der Grafschaft von Seylenborn zu finden sei. Innerlich hoffte sie das man ihr diesen so raschen, überhasteten Schritt nicht übel nahm. Aber wenn solch alte Freunde rufen konnte sich nicht nein sagen und ebenso nicht wenn jemand um Hilfe bat.
Auf dem Schiff angekommen, ging sie sogleich in ihre Kabine und machte sie sich für die Wochenlange Überfahrt etwas gemütlicher. Den Brief legte sie auf den kleinen Tisch, der direkt unter der Schiffsluke stand. Einige Kerzen im Raum enzündend, schaute sie sich dann in dem karg wirkenden Raum um.
Danach nahm sie auf dem Stuhl Platz und erneut schweiften ihren Augen über das Schreiben. Seine Hochwürden Mathias Thromeren erbat um ihre Hilfe. Dieser Name brachte viele, vor allem alte Erinnerungen in ihr auf. Er war es damals der sie im Wald fand, als sie ihre Mutter verloren hatte. Er war es der sie in das Kloster von Viesenthal brachte und sie dort aufnahm. Er war es der ihr die ersten Lehren der Temora vermittelte, ihr das Lesen und Schreiben beibrachte. So vieles hatte sie ihm zu verdanken, das sie ihm jenen Wunsch nicht abwehren wollte. Mit Krieg wurd das Land überzogen, es fehlte an Priestern um das Volk und vor allem die Armee des Reiches zu stärken. Sie hoffte innerlich das sie rechtzeitig dasein würde um noch helfen zu können.
Möge Temora die Seelen der Menschen die in jenem Kriege fallen zu sich nehmen und in ihrer Halle der Tugenden zu sich nehmen. Mögen sie dort ein weiterführendes Leben haben im Lichte der Herrin selbst.
Mit jenen letzten Worten des Gebetes war die erste Nacht angebrochen.
3 Wochen später....
Ihre Augen waren nach vorn gerichtet auf eine Mauer aus Schildern, Schwertern und Rüstungen. Eine komplette Armee vor ihren Augen die nur sie anblickten, abwartend darauf beharrten ihre Worte zu vernehmen. Im Hintergrund vernahm man bereits die ersten Kampfgeräusche auf dem Schlachtfeld. Sie alle wollten kaum mehr länger warten, doch die Geduld hatten sie alle inne zuerst den Worten der Priesterin zu lauschen.
Herrin Temora, Lichtbringerin
Wir alle hier erbitten deine Segen, deine Stärke, deinen Willen
Unsere Schwerter werden jene niederstrecken, die nicht unseren Weg folgen nicht unserem Glauben
Jene die verblendet sind in ihrem Herzen und schwarz deren Seelen sind
Der Glaube an dich , gütige Herrin sei unser Schild
Er soll all jene Schläge abhalten die versuchen uns zu brechen
Alleine das Licht deiner, Lichtbringerin soll jene blenden
Das sie verstehen auf dem falschen Weg zu sein
Und jene auf den rechten Weg zu leiten, durch den Tod
Wir hier, alle sind jene Armee die diesen zerstreuten Seelen entgegenwirkt
Wir sind jene die jene schlagen werden
Wir sind jene die heute Siegen werden
Mit Temora an unserer Seite werden wir siegen!
Der Sieg sei unser im Namen der Herrin Temora!
Mit den letzten Worten reckt sie ihren Stab einen Deut in die Luft und lässt jenen sogleich wieder zu Boden saussen. In jenem Moment scheint eine warme Welle durch die ganze Armee hindurchzugleiten, welche jene wohl auch wahrzunehmen scheinen. Die ihren Kampfgeist noch viel weiter anspornt, als alleine schon durch ihre Worte. Die Waffen und Schilde werden angehoben und sie wenden sich herum um auf das Schlachtfeld zu gehen und um zu siegen. Sie selbst hielt sich am Anfang nich mit im Hintergrund. Versuchte hier und da mit ihren Wundern der Herrin auszuhelfen wo es knapp zu werden schien. Jene Angreifer die bis zu ihr hindurchdrangen wusste sie durch gezielte Schläge mit ihrem Stab außer Gefecht zu setzen. Nun wusste sie wozu die Kampfausbildung da war. Auch ein Priester der Herrin sollte sich zu verteidigen wissen und jene könnten gefährlicher werden als manch ein Krieger. Die Schlacht dauerte viele Stunden an, ehe am früherem Abend dann endlich das Siegeshorn geblasen wurde. Am Horizont war bereits zu sehen das die Sonne unterging und sich der Himmel dabei rot färbte. Rot wie die Farbe des Blutes der Gefallenen auf dem Schlachtfeld.
Eine lange Reise und ihre Folgen
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Victoria Mecandis
Mit den Feldscherern zusammen machten sie sich daran die Toten auf die Bahren zu laden und jene zu einem Grab zu bringen. Jene Krieger die noch dazu in der Lage waren, halfen dabei eine Grube auszuheben. Nach und nach füllte sich die Grube mit den Toten durch jene Schlacht. Bis sehr spät in die Nacht hinein arbeiteten sie noch alle zusammen. Doch bevor es zur Abschiedszeremonie kommen sollten, wollten alle etwas schlafen. Am nächsten Tage sollte seine Hochwürden Thromeren eintreffen um diese abzuhalten.
Sie selbst verblieb an jenem offenem Grabe noch eine ganze Weile im tiefen Gebet für die Gefallenen, ehe sie sich auch hinlegte um einige Stunden zu schlafen. Denn als bereits die ersten Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen waren wurde sie bereits geweckt. Ein Bote hatte eine Nachricht für sie gebracht die äußerst wichtig erschien. Als sie jene öffnete, dachte sie im ersten Moment das jemand ihr den Boden unter den Füßen nahm. Seine Hochwürden Thromeren war im Kampfe gefallen, er starb an seinen schweren Verletzungen noch in der letzen Nacht. Lautlos bewegten sich ihre Lippen zu einem stillen Gebet für ihren alten Freund und Mentor. Doch wusste sie das er noch weiterlebte, nun in den Hallen der Lichtbringerin. Ganz sicher nahm sie ihn zu sich auf, nach all seinen Taten die er in ihrem Namen vollbracht hatte.
Doch nun war es an ihr diese Abschiedszeremonie der gefallenen Krieger abzuhalten.
Als sie aus ihrem kleinem Zelt herrauskam, sah sie das bereits das Grab fast zugeschaufelt worden war.
Nach einiger Zeit sammelten sich alle um das Grab herum, eine wahre Menschenmasse die nun ihren Worten für die gefallenen lauschte.
...Temora wird sich nun um jene Seelen kümmern, sie zu such aufnehmen und sie werden erneut an ihrer Seite kämpfen wenn es um eine neue Schlacht geht.
Gepriesen seist du Temora!
Mit jenen Worten endete ihre etwas längere Andacht an die Gefallenen, ehe sich das Heer zurück aufmachte gen der Hauptstadt des Landes.
Dort angekommen machte sie sich auf direktem Weg in die Kirche der Stadt. Die Nachricht über den Vorfall sollte dort vorgetragen werden und eine Andacht für seine Hochwürden geplant werden.
Sie war ein wenig überrascht wie herzlich sie seine Eminenz begrüsste. Doch aus dem folgenden Gespräch kam heraus das seine Hochwürden Thomeren sie wohl desöfteren erwähnt hatte und sie niemals aus den Augen verloren hatte in den letzen Jahren ihres Weges.
Seine Eminenz Ramiras wusste bereits um den Tod und betrauerte diesen ebenso wie sie. Er bat sie noch bis nach der Andacht in der Stadt zu bleiben, schon alleine um Wissen auszutauschen. Nur zu gerne nahm sie das Angebot an, wusste sie doch um die große Bibliothek in der Stadt. Die nächsten 3 Tage der Vorbereitungen war sie tagsüber mit bei den Planungen dabei und in den Abendstunden vergrub sie sich in den Büchern.
Die Kirche war an jenem Tage überfüllt, als jene Andacht stattfand. Sie war ihr alter Mentor ein sehr bekannter Name im Volk und anerkannt.
Einige Stunden dauerte jene Andacht, war diese verbunden mit einer darauffolgenden Messe durch seine Eminenz. Als die Kirche sich dann zu späterer Stunde leerte waren nur mehr der Klerus in der Kirche vertreten.
Sie wollte sich gerade verabschieden gehen, als seine Eminenz sie nochmals zu sich heranholte.
Er bedankte sich bei ihr, vor allen anderen des Klerus, für ihre Hilfe in jenem Krieg und ebenso für die Todesmesse in Vertretung seiner Hochwürden Thromeren. Für sie war all jenes selbstverständlich gewesen.
Aus dem Hintergrund sah sie einen der anderen aus dem Klerus mit einer blauen Robe auf seine Eminenz zukommen. Die eingearbeiteten Runen schimmerten in den letzen Sonnenstrahlen die in die Kirche hereinschienen. Diese Runen waren äusserst markant als die Schutzrunen eines Hohepriesters. Er nahm die Robe äusserst sorgsam an sich und gab sie in ihre Richtung weiter. Im ersten Moment war sie sprachlos. Seine Eminenz sprach erneut von ihren Taten und auch von ihrem Tun in Reiche Alumenas. Das dort derzeit ein Hohepriester fehle der den Glauben an das Volk weitergeben soll. Durch den Tod seiner Eminenz van Sareth war eine Lücke hinterlassen worden. Diese sollte sie nun füllen und im Namen der Herrin Temora an seine Stelle treten um für das Volk dazusein.
Ein Schritt in eine Zukunft die sie sich schon immer erhofft hatte. Eine treue und tiefgläubige Diener der Herrin Temora zu sein, war etwas was schon immer Traum war und den sie nun schon so lange lebte. Dies war nun der letzte Schritt, einen weiteren Schritt auf die Herrin selbst zu. Die Verantwortung auf ihren Schultern würde nun stärker werden, aber sie wird ihrer gewachsen sein. Mit einem Tiefen Knicks seiner Eminenz gegenüber streift sie sodann die Robe über und nahm den Stab an sich, der sie nun als eine Hohepriestern zeigte.
Gleich am nächsten Tag würde die Überfahrt zurück in ihre neue Heimat sein, eine neue und alte Zukunft würde sie dort erwarten. Wo so viele Aufgaben noch zu bewältigen waren.
Sie selbst verblieb an jenem offenem Grabe noch eine ganze Weile im tiefen Gebet für die Gefallenen, ehe sie sich auch hinlegte um einige Stunden zu schlafen. Denn als bereits die ersten Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen waren wurde sie bereits geweckt. Ein Bote hatte eine Nachricht für sie gebracht die äußerst wichtig erschien. Als sie jene öffnete, dachte sie im ersten Moment das jemand ihr den Boden unter den Füßen nahm. Seine Hochwürden Thromeren war im Kampfe gefallen, er starb an seinen schweren Verletzungen noch in der letzen Nacht. Lautlos bewegten sich ihre Lippen zu einem stillen Gebet für ihren alten Freund und Mentor. Doch wusste sie das er noch weiterlebte, nun in den Hallen der Lichtbringerin. Ganz sicher nahm sie ihn zu sich auf, nach all seinen Taten die er in ihrem Namen vollbracht hatte.
Doch nun war es an ihr diese Abschiedszeremonie der gefallenen Krieger abzuhalten.
Als sie aus ihrem kleinem Zelt herrauskam, sah sie das bereits das Grab fast zugeschaufelt worden war.
Nach einiger Zeit sammelten sich alle um das Grab herum, eine wahre Menschenmasse die nun ihren Worten für die gefallenen lauschte.
...Temora wird sich nun um jene Seelen kümmern, sie zu such aufnehmen und sie werden erneut an ihrer Seite kämpfen wenn es um eine neue Schlacht geht.
Gepriesen seist du Temora!
Mit jenen Worten endete ihre etwas längere Andacht an die Gefallenen, ehe sich das Heer zurück aufmachte gen der Hauptstadt des Landes.
Dort angekommen machte sie sich auf direktem Weg in die Kirche der Stadt. Die Nachricht über den Vorfall sollte dort vorgetragen werden und eine Andacht für seine Hochwürden geplant werden.
Sie war ein wenig überrascht wie herzlich sie seine Eminenz begrüsste. Doch aus dem folgenden Gespräch kam heraus das seine Hochwürden Thomeren sie wohl desöfteren erwähnt hatte und sie niemals aus den Augen verloren hatte in den letzen Jahren ihres Weges.
Seine Eminenz Ramiras wusste bereits um den Tod und betrauerte diesen ebenso wie sie. Er bat sie noch bis nach der Andacht in der Stadt zu bleiben, schon alleine um Wissen auszutauschen. Nur zu gerne nahm sie das Angebot an, wusste sie doch um die große Bibliothek in der Stadt. Die nächsten 3 Tage der Vorbereitungen war sie tagsüber mit bei den Planungen dabei und in den Abendstunden vergrub sie sich in den Büchern.
Die Kirche war an jenem Tage überfüllt, als jene Andacht stattfand. Sie war ihr alter Mentor ein sehr bekannter Name im Volk und anerkannt.
Einige Stunden dauerte jene Andacht, war diese verbunden mit einer darauffolgenden Messe durch seine Eminenz. Als die Kirche sich dann zu späterer Stunde leerte waren nur mehr der Klerus in der Kirche vertreten.
Sie wollte sich gerade verabschieden gehen, als seine Eminenz sie nochmals zu sich heranholte.
Er bedankte sich bei ihr, vor allen anderen des Klerus, für ihre Hilfe in jenem Krieg und ebenso für die Todesmesse in Vertretung seiner Hochwürden Thromeren. Für sie war all jenes selbstverständlich gewesen.
Aus dem Hintergrund sah sie einen der anderen aus dem Klerus mit einer blauen Robe auf seine Eminenz zukommen. Die eingearbeiteten Runen schimmerten in den letzen Sonnenstrahlen die in die Kirche hereinschienen. Diese Runen waren äusserst markant als die Schutzrunen eines Hohepriesters. Er nahm die Robe äusserst sorgsam an sich und gab sie in ihre Richtung weiter. Im ersten Moment war sie sprachlos. Seine Eminenz sprach erneut von ihren Taten und auch von ihrem Tun in Reiche Alumenas. Das dort derzeit ein Hohepriester fehle der den Glauben an das Volk weitergeben soll. Durch den Tod seiner Eminenz van Sareth war eine Lücke hinterlassen worden. Diese sollte sie nun füllen und im Namen der Herrin Temora an seine Stelle treten um für das Volk dazusein.
Ein Schritt in eine Zukunft die sie sich schon immer erhofft hatte. Eine treue und tiefgläubige Diener der Herrin Temora zu sein, war etwas was schon immer Traum war und den sie nun schon so lange lebte. Dies war nun der letzte Schritt, einen weiteren Schritt auf die Herrin selbst zu. Die Verantwortung auf ihren Schultern würde nun stärker werden, aber sie wird ihrer gewachsen sein. Mit einem Tiefen Knicks seiner Eminenz gegenüber streift sie sodann die Robe über und nahm den Stab an sich, der sie nun als eine Hohepriestern zeigte.
Gleich am nächsten Tag würde die Überfahrt zurück in ihre neue Heimat sein, eine neue und alte Zukunft würde sie dort erwarten. Wo so viele Aufgaben noch zu bewältigen waren.