Das Duell aufs Dritte Blut
Verfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 16:44
Es gab nicht mehr viel auf das er sich konzentrieren konnte, außer auf das Duell das anstand.
Aufs Dritte Blut ...
In seinem Kopf pochte es immer wieder.
Dieser eine Satz. „Aufs dritte Blut.“
Der Kampf würde enden wenn einer der Kontrahenten Tod war.
Sein Tod ... oder der von Mirvyn Tefra, Ritterin Alatars ... Ritterin des Alkas.
Viele Duelle hatte er schon geführt, einige davon Verloren, einige davon Gewonnen, doch noch keines aufs dritte Blut geführt.
Den Tag davor hatte er mit Rehya verbracht, viele Stunden mit ihr und Rahel, dann in der Nacht, die Kirche zu Varuna aufgesucht und dort kniend im Gebet verbracht.
Das er dann Morgens noch hatte etwas essen können, hatte Rahel nicht verstanden und Rafael versucht vor ihr und vor seinen Freunden seine innerliche Unruhe, zu verbergen.
Natürlich war er längst nicht so ruhig wie man von ihm glaubte.
Sein Magen rumorte, seine Hände schweißnass...
Das Testament geschrieben.
Was würde sein? Was würde werden? Würde seine Schulter mithalten?
Mirvyn oder er? Wer würde am nächsten Morgen noch die Luft atmen, die Sonne sehen?
Die Freunde... die Familie in den Arm nehmen können.
Eminenz Sandroval ... und ihre Eminenz Sanyarin segneten ihn und sein Schwert noch ... und Luca, gab ihm sogar sein Amulett von dem er sich kaum trennte.
Was konnte denn noch schief gehen ...
Ja was...
Viel!
Sie hätte diese Forderung nicht ausgesprochen, wäre sie sich nicht sicher gewinnen zu können.
Aufs Dritte Blut ... erneut hämmerten diese drei Worte durch seinen Kopf, rauschten durch sein Blut.
Würde er sterben?
War es nicht sein Wunsch gewesen in einem Kampf zu fallen?
Aber es wäre ihm zu früh.. was würde Rehya denken. Er wollte sie doch nie alleine lassen.
Als es soweit war ging er gemeinsam mit Rahel und Alexandre zum Kloster um dort noch einmal am Baum des Lichtes zu Beten.
Die Ruhe dort tat ihm gut, der Baum... die Ausstrahlung nahm Besitz von ihm, durchflutete ihn mit Zuversicht und Entschlossenheit, und nur leise sprach er die Worte des Gebetes.
Temora, der du bist die Lichteneine.
Ich bin ohne Furcht, denn ich folge den Tugenden,
Stärke meinen Schild,
auf dass die Waffe meines Feindes daran zerbrechen.
Führe mein Schwert,
auf dass mein Feind die gerechte Strafe wiederfährt.
Ich bin dein Schwert und dein Schild.
Befreie meinen Geist von Furcht und stärke ihn,
auf dass ich zu handeln vermag nach deinem Willen,
und so gestärkt hineingehe in diesen Kampf.
Das Adrian neben ihm kniete merkte er erst als er aufstand und wie in früheren Jahren legten sei einander die Hände auf die Schultern.
„Von Bruder zu Bruder der Deine auch bis in den Tod hinaus.“
Er schluckte ob der Worte.
Erneut der Gedanke das dieses der letzte Tag seines Lebens sein könnte.
„Sie sind da, Sire!“ hörte er den dazutretenden Alexandre leise und Rafael nickte.
„Ich komme.“
Betont Ruhig trat er hinaus.
Im Angesichts Mirvyns wurde er selber ruhiger, sicherer.
Wie immer in einem Kampf oder vor einem Kampf, fiel jeder andere Gedanke, tiefster Konzentration.
Auf Arenvirs Worten hin, reagierte er eher Automatisch, seinen Gegner die ganze Zeit über nicht aus den Augen lassend.
Das Schwert, der Schild wurden überprüft, bevor der Unparteiische den Kampf freigab.
Wie Neulinge umschlichen Mirvyn und er sich erst einmal.
Ein vorsichtiges Antesten, bis sich zum ersten male die Klingen kreuzten.
Schlag um Schlag, Parade um Parade, wechselten sich ab und vom Kampflärm wurden immer mehr Schaulustige angelockt, so das Arenvir Tilianas Probleme bekam gleichzeitig auf den Kampf und auf die Leute zu achten.
Rafael und Mirvyn nahmen jene gar nicht wirklich wahr, denn jede Ablenkung wäre der Tod gewesen.
Erst nach einiger Zeit gelang Rafael der erste Treffe.
Seine Klinge traf Mirvyns Schwertarm so heftig das diese ihr Schwert verlor, Rafael setzte sofort nach, seine Chance witternd doch Mirvyn schlug ihm die Faust ins Gesicht das er kurz zurücktaumelte, sie sich ihr Schwert erneut greifen konnte, und dem erneut nachsetzenden Rafael mit einem Schildschlag in die Schranken wies, und mit ihrem eigenen Angriff sein Wappenrock sowie die Seite seiner Rüstung aufschlug.
Treffer gegen Treffer ...
Erneut umschlichen sie sich bis sie einander wieder angriffen.
Weit war der Kampfeslärm zu hören und bald schon ihre Schilde so verbeult das Mirvyn ihm das ihre entgegenschleuderte.
Rafael wehrte es mit dem Seinen ab, und schleuderte es dann ebenso davon.
Nun standen sie sich ohne Schilde gegenüber. Das Schwert geführt nun mit beiden Händen.
Jeder kleinere Blessuren habend, die jedoch noch nicht wirklich störten.
Die dunkle Ritterin griff erneut an, ein Angriff dem Rafael ausweichen konnte, einen Schritt zur Seite dann das eigen Schwert hochziehend, in den Angriff Mirvyns hinein.
Stoff riss, die Rüstung gab nach und das erste ernsthafte Blut floss.
Rafael hatte ihren Unterbauch getroffen, noch in der Drehung begriffen vermocht er jedoch ihren noch im Aufschrei ausgeführten Angriff nicht zu trotzen und ihr Schwert traf seinen Linken Arm, durchtrennte Rüstung, und Haut.
Ihr Blut vermischt sich mit dem Seinen und beide trennten sich für den Moment.
Beide den Schreck des Schmerzes zu kompensieren suchend.
Der Linke Arm ... Rafael nach das Schwert in die Rechte, den Blick nicht von seiner Kontrahentin lassend, der man nun ansehen konnte das sie schwer mit der Wunde zu kämpfen hatte.
Seine Chance ...
Keine Zeit verlieren... ihr die Kraft rauben, bevor sie ihn selber verließ.
Er griff erneut an, und Mirvyn trotzte seinem Angriff mit wilder Entschlossenheit.
Wie lange der Kampf währte hätte er nicht sagen können.
Sein Schweiß vermischte sich längst mit dem Blut der Armwunde, doch wohl wie Mirvyn, verdrängte er den Schmerz, zu sehr noch im Kampf gefangen.
Einen Ausfall machend ließ er Mirvyn die Klinge hochziehen, und hatte so nun freie Bahn.
Ihre Seite war ungeschützt, und Mirvyn wohl aus Kraftmangel nicht mehr in der Lage den gefälschten Angriff ab zu blocken.
Scharf und ungebremst fuhr ihr seine Klinge, tief in die Schulter hinein.
Ihr Aufschrei erklang über den Duellplatz und sie ließ die Klinge fallen.
Rafael stieß mit seinem Körpergewicht nach und Mirvyn stürzte zu Boden.
Gnade! Fuhr es ihm nur für den einen Moment durch den Kopf.
Dann jedoch dachte er an den Kopf des Gardisten den sie ihm geschickt hatte, dachte an die Familie des andren Gardisten ...
Würde Mirvyn nicht hier sterben, würde sie es am Galgen ...
Ein Ritter ... da war er sich sicher, würde lieber auf dem Schlachtfeld sterben.
Er hob sein Schwert...
Der Finale Stoß ...
Unruhe bei den Umstehenden … die ihn nicht ablenkten, Das Schwert erhebend, es niedersausen lassen …
Alleine die Absicht blieb.
Ein jäher scharfer Schmerz im Oberarm des Schwertarmes ließ ihn die Klinge verlieren.
Ein Bolzen hatte dort die ‚Rüstung durchschlagen, ließ ihn in die Knie gehen.
Alexandre der sofort bei hm war, ihn vom Schlachtfeld zog,
Arenvir ebenso nach einiger Zeit,
Dann wurde er von Beiden ins Kloster gebracht, wo Arenvir begann notdürftig seine Wunden zu behandeln, bis Zoe kam.
Das Duell ... war beendet.
Wie es der dunklen Ritterin ging ... wusste niemand.
Das interessierte Rafael in dem Moment auch nicht mehr.
Er lebte ... und das letzte woran er dachte als er von Zoes Medizin einschlief war ...
Er würde den Morgen erleben.
[#OOC noch einmal einen Dank an alle Beteiligten, vor allem einen Gruß von hier aus an Mirvyn]
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=33239
Aufs Dritte Blut ...
In seinem Kopf pochte es immer wieder.
Dieser eine Satz. „Aufs dritte Blut.“
Der Kampf würde enden wenn einer der Kontrahenten Tod war.
Sein Tod ... oder der von Mirvyn Tefra, Ritterin Alatars ... Ritterin des Alkas.
Viele Duelle hatte er schon geführt, einige davon Verloren, einige davon Gewonnen, doch noch keines aufs dritte Blut geführt.
Den Tag davor hatte er mit Rehya verbracht, viele Stunden mit ihr und Rahel, dann in der Nacht, die Kirche zu Varuna aufgesucht und dort kniend im Gebet verbracht.
Das er dann Morgens noch hatte etwas essen können, hatte Rahel nicht verstanden und Rafael versucht vor ihr und vor seinen Freunden seine innerliche Unruhe, zu verbergen.
Natürlich war er längst nicht so ruhig wie man von ihm glaubte.
Sein Magen rumorte, seine Hände schweißnass...
Das Testament geschrieben.
Was würde sein? Was würde werden? Würde seine Schulter mithalten?
Mirvyn oder er? Wer würde am nächsten Morgen noch die Luft atmen, die Sonne sehen?
Die Freunde... die Familie in den Arm nehmen können.
Eminenz Sandroval ... und ihre Eminenz Sanyarin segneten ihn und sein Schwert noch ... und Luca, gab ihm sogar sein Amulett von dem er sich kaum trennte.
Was konnte denn noch schief gehen ...
Ja was...
Viel!
Sie hätte diese Forderung nicht ausgesprochen, wäre sie sich nicht sicher gewinnen zu können.
Aufs Dritte Blut ... erneut hämmerten diese drei Worte durch seinen Kopf, rauschten durch sein Blut.
Würde er sterben?
War es nicht sein Wunsch gewesen in einem Kampf zu fallen?
Aber es wäre ihm zu früh.. was würde Rehya denken. Er wollte sie doch nie alleine lassen.
Als es soweit war ging er gemeinsam mit Rahel und Alexandre zum Kloster um dort noch einmal am Baum des Lichtes zu Beten.
Die Ruhe dort tat ihm gut, der Baum... die Ausstrahlung nahm Besitz von ihm, durchflutete ihn mit Zuversicht und Entschlossenheit, und nur leise sprach er die Worte des Gebetes.
Temora, der du bist die Lichteneine.
Ich bin ohne Furcht, denn ich folge den Tugenden,
Stärke meinen Schild,
auf dass die Waffe meines Feindes daran zerbrechen.
Führe mein Schwert,
auf dass mein Feind die gerechte Strafe wiederfährt.
Ich bin dein Schwert und dein Schild.
Befreie meinen Geist von Furcht und stärke ihn,
auf dass ich zu handeln vermag nach deinem Willen,
und so gestärkt hineingehe in diesen Kampf.
Das Adrian neben ihm kniete merkte er erst als er aufstand und wie in früheren Jahren legten sei einander die Hände auf die Schultern.
„Von Bruder zu Bruder der Deine auch bis in den Tod hinaus.“
Er schluckte ob der Worte.
Erneut der Gedanke das dieses der letzte Tag seines Lebens sein könnte.
„Sie sind da, Sire!“ hörte er den dazutretenden Alexandre leise und Rafael nickte.
„Ich komme.“
Betont Ruhig trat er hinaus.
Im Angesichts Mirvyns wurde er selber ruhiger, sicherer.
Wie immer in einem Kampf oder vor einem Kampf, fiel jeder andere Gedanke, tiefster Konzentration.
Auf Arenvirs Worten hin, reagierte er eher Automatisch, seinen Gegner die ganze Zeit über nicht aus den Augen lassend.
Das Schwert, der Schild wurden überprüft, bevor der Unparteiische den Kampf freigab.
Wie Neulinge umschlichen Mirvyn und er sich erst einmal.
Ein vorsichtiges Antesten, bis sich zum ersten male die Klingen kreuzten.
Schlag um Schlag, Parade um Parade, wechselten sich ab und vom Kampflärm wurden immer mehr Schaulustige angelockt, so das Arenvir Tilianas Probleme bekam gleichzeitig auf den Kampf und auf die Leute zu achten.
Rafael und Mirvyn nahmen jene gar nicht wirklich wahr, denn jede Ablenkung wäre der Tod gewesen.
Erst nach einiger Zeit gelang Rafael der erste Treffe.
Seine Klinge traf Mirvyns Schwertarm so heftig das diese ihr Schwert verlor, Rafael setzte sofort nach, seine Chance witternd doch Mirvyn schlug ihm die Faust ins Gesicht das er kurz zurücktaumelte, sie sich ihr Schwert erneut greifen konnte, und dem erneut nachsetzenden Rafael mit einem Schildschlag in die Schranken wies, und mit ihrem eigenen Angriff sein Wappenrock sowie die Seite seiner Rüstung aufschlug.
Treffer gegen Treffer ...
Erneut umschlichen sie sich bis sie einander wieder angriffen.
Weit war der Kampfeslärm zu hören und bald schon ihre Schilde so verbeult das Mirvyn ihm das ihre entgegenschleuderte.
Rafael wehrte es mit dem Seinen ab, und schleuderte es dann ebenso davon.
Nun standen sie sich ohne Schilde gegenüber. Das Schwert geführt nun mit beiden Händen.
Jeder kleinere Blessuren habend, die jedoch noch nicht wirklich störten.
Die dunkle Ritterin griff erneut an, ein Angriff dem Rafael ausweichen konnte, einen Schritt zur Seite dann das eigen Schwert hochziehend, in den Angriff Mirvyns hinein.
Stoff riss, die Rüstung gab nach und das erste ernsthafte Blut floss.
Rafael hatte ihren Unterbauch getroffen, noch in der Drehung begriffen vermocht er jedoch ihren noch im Aufschrei ausgeführten Angriff nicht zu trotzen und ihr Schwert traf seinen Linken Arm, durchtrennte Rüstung, und Haut.
Ihr Blut vermischt sich mit dem Seinen und beide trennten sich für den Moment.
Beide den Schreck des Schmerzes zu kompensieren suchend.
Der Linke Arm ... Rafael nach das Schwert in die Rechte, den Blick nicht von seiner Kontrahentin lassend, der man nun ansehen konnte das sie schwer mit der Wunde zu kämpfen hatte.
Seine Chance ...
Keine Zeit verlieren... ihr die Kraft rauben, bevor sie ihn selber verließ.
Er griff erneut an, und Mirvyn trotzte seinem Angriff mit wilder Entschlossenheit.
Wie lange der Kampf währte hätte er nicht sagen können.
Sein Schweiß vermischte sich längst mit dem Blut der Armwunde, doch wohl wie Mirvyn, verdrängte er den Schmerz, zu sehr noch im Kampf gefangen.
Einen Ausfall machend ließ er Mirvyn die Klinge hochziehen, und hatte so nun freie Bahn.
Ihre Seite war ungeschützt, und Mirvyn wohl aus Kraftmangel nicht mehr in der Lage den gefälschten Angriff ab zu blocken.
Scharf und ungebremst fuhr ihr seine Klinge, tief in die Schulter hinein.
Ihr Aufschrei erklang über den Duellplatz und sie ließ die Klinge fallen.
Rafael stieß mit seinem Körpergewicht nach und Mirvyn stürzte zu Boden.
Gnade! Fuhr es ihm nur für den einen Moment durch den Kopf.
Dann jedoch dachte er an den Kopf des Gardisten den sie ihm geschickt hatte, dachte an die Familie des andren Gardisten ...
Würde Mirvyn nicht hier sterben, würde sie es am Galgen ...
Ein Ritter ... da war er sich sicher, würde lieber auf dem Schlachtfeld sterben.
Er hob sein Schwert...
Der Finale Stoß ...
Unruhe bei den Umstehenden … die ihn nicht ablenkten, Das Schwert erhebend, es niedersausen lassen …
Alleine die Absicht blieb.
Ein jäher scharfer Schmerz im Oberarm des Schwertarmes ließ ihn die Klinge verlieren.
Ein Bolzen hatte dort die ‚Rüstung durchschlagen, ließ ihn in die Knie gehen.
Alexandre der sofort bei hm war, ihn vom Schlachtfeld zog,
Arenvir ebenso nach einiger Zeit,
Dann wurde er von Beiden ins Kloster gebracht, wo Arenvir begann notdürftig seine Wunden zu behandeln, bis Zoe kam.
Das Duell ... war beendet.
Wie es der dunklen Ritterin ging ... wusste niemand.
Das interessierte Rafael in dem Moment auch nicht mehr.
Er lebte ... und das letzte woran er dachte als er von Zoes Medizin einschlief war ...
Er würde den Morgen erleben.
[#OOC noch einmal einen Dank an alle Beteiligten, vor allem einen Gruß von hier aus an Mirvyn]
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=33239