Mit dem Dolch begann es, mit dem Dolch endet es.
Verfasst: Freitag 4. Juli 2008, 16:12
Die großen Kleiderberge wurden wild durchwühlt und lose wurde die Kleidung im Raum verteilt. Es war ihm klar, dass er keine Zeit hatte, sich darum zu kümmer, hier wieder aufzuräumen. Immerhin hatte sich Raniya darum zu sorgen. Sie hatte die Aufgabe als Ehefrau übernommen und musste dieser gerecht werden, auch wenn er hier nicht mehr viel Hoffnung hatte. Sie würde doch genauso hart arbeiten wie er, deswegen sah er über ihre kleinen Schwächen hinweg. Auch, dass sie ihm nicht jeden Abend seine wohlverdiente Mahlzeit präsentierte, wie er es doch von einer Ehefrau erwarten würde. Sie liebten sich und darüber war er stets froh gewesen. Als er dann seine Handschuhe in dem Kleiderberg gefunden hatte, zog er sie sich über und verließ das Haus den Festland, um dort einen Händler für Edelsteine aufzusuchen.
Die Reise dauerte nicht ungewöhnlich lange und er hatte am Ende wieder einen ganzen Batzen Gewinn gemacht, so wie man es von ihm gewohnt war. Ishaaaq war nunmal überaus geschwätzig und charismatisch. Er konnte leicht Leute um den Finger wickeln und ihnen alles verkaufen, wie es ihm gefiel. Als er dann aber wieder zur Haustüre eintrat, war Raniya natürlich wieder nicht gegeben. Sie hatte das Haus so zurückgelassen, so wie auch er es zurückgelassen hatte. Es roch nicht nach frischem Essen und auch sonst strahlte das Haus eine leere Kälte aus. Er warf seinen Rucksack in die Ecke und schnappte sich aus einer der Obstschalen eine Banane, um sie zu zerkauen. Oft war es so, dass er sie lediglich neben sich spürte, wenn sie in der Nacht nach Hause kam und sich zu ihm legte. Allerdings geschah dies auch aus anderer Sicht. So konnte es allerdinsg wirklich nicht weitergehen, denn diese Abwesenheit und die Zurückhaltung der beiden zueinander, machte viele Gefühle kaputt, die vor der Hochzeit, während der Hochzeit und noch kurz danach so stark waren, dass Ishaaq niemals glaubte, dass sie versiegen würden.
Diese Nacht lag er noch lange auf der Terrasse, die so liebevoll von Raniya für beide eingerichtet worden war, wo sie es sich beide bequem machen konnten. Er war wieder allein und starrte nachdenklich zum Himmelszelt hoch, das er eingehend musterte. Die einzige Lösung, die sich hier bot, hatte er sich lange zurechtgelegt, um dann doch wieder davon abzusehen. Allerdings wich er diesem Plan dann doch wieder aus, um sich andere Möglichkeiten auszumalen, womit er sie nicht verletzen würde und auch seine eigene Ehre retten konnte. Diesen Abend sah er aber keine anderen Möglichkeiten und musste diesmal ausnahmsweise die harte Schiene fahren, die ihm sicherlich sonst keiner zugetraut hätte. Langsam schweifte sein Blick gen seiner Hand, wo er seinen Ehering betrachtete. Die Fingerkuppe fuhr die feine Gravur entlang und las den Text, den sie für ihn machen ließ. Sein Herz erweichte deutlich dabei und als hätte ihn etwas dort gestochen, hielt er sich seine Brust, um gleich darauf seine Gedanken daran abzuschütteln. Er musste diesmal hart bleiben, damit sich etwas änderte und sie vielleicht doch das Leben das sie lebten... in strikter Art und Weise trennten.
Mit glasigen Augen lag er und starrte die Decke an. Der Schmerz saß deutlich in seiner Brust und hatte sich tief in seinen Körper gebohrt, der körperlche Schmerz war jedoch deutlich schwächer, als der, der seinem Geiste zugefügt wurde. Er hätte es wissen müssen, dass er so nicht mit seiner Liebsten umspringen musste, auch, dass er dann mit den Konsequenzen leben musste. Leben, das war nun zu Ende. Er hatte es wirklich nicht geglaubt, aber es war doch immer schwer einzuschätzen, wie sie sich verhalten würde. Sie war für ihn unberechenbar und das war dies, was für ihn diesen besonderen Reiz ausmachte. Es begeisterte ihn. Als ihm das Leben ausgehaucht wurde, waren die Räume wieder kälter, lediglich Raniya hatte ihre alte Wärme wieder und hielt ihn fest, als würde sie ihn retten wollt. Dabei hatte er Hoffnung dass es vielleicht doch noch ein Traum war, oder Eluive selbst ihn ins Leben zurückholt. Als er dann die Trauer in den liebenden Augen Raniyas sah, wurde er eines Besseren belehrt und konnte nur noch in die warmen Hände Eluives gleiten....
Die Reise dauerte nicht ungewöhnlich lange und er hatte am Ende wieder einen ganzen Batzen Gewinn gemacht, so wie man es von ihm gewohnt war. Ishaaaq war nunmal überaus geschwätzig und charismatisch. Er konnte leicht Leute um den Finger wickeln und ihnen alles verkaufen, wie es ihm gefiel. Als er dann aber wieder zur Haustüre eintrat, war Raniya natürlich wieder nicht gegeben. Sie hatte das Haus so zurückgelassen, so wie auch er es zurückgelassen hatte. Es roch nicht nach frischem Essen und auch sonst strahlte das Haus eine leere Kälte aus. Er warf seinen Rucksack in die Ecke und schnappte sich aus einer der Obstschalen eine Banane, um sie zu zerkauen. Oft war es so, dass er sie lediglich neben sich spürte, wenn sie in der Nacht nach Hause kam und sich zu ihm legte. Allerdings geschah dies auch aus anderer Sicht. So konnte es allerdinsg wirklich nicht weitergehen, denn diese Abwesenheit und die Zurückhaltung der beiden zueinander, machte viele Gefühle kaputt, die vor der Hochzeit, während der Hochzeit und noch kurz danach so stark waren, dass Ishaaq niemals glaubte, dass sie versiegen würden.
Diese Nacht lag er noch lange auf der Terrasse, die so liebevoll von Raniya für beide eingerichtet worden war, wo sie es sich beide bequem machen konnten. Er war wieder allein und starrte nachdenklich zum Himmelszelt hoch, das er eingehend musterte. Die einzige Lösung, die sich hier bot, hatte er sich lange zurechtgelegt, um dann doch wieder davon abzusehen. Allerdings wich er diesem Plan dann doch wieder aus, um sich andere Möglichkeiten auszumalen, womit er sie nicht verletzen würde und auch seine eigene Ehre retten konnte. Diesen Abend sah er aber keine anderen Möglichkeiten und musste diesmal ausnahmsweise die harte Schiene fahren, die ihm sicherlich sonst keiner zugetraut hätte. Langsam schweifte sein Blick gen seiner Hand, wo er seinen Ehering betrachtete. Die Fingerkuppe fuhr die feine Gravur entlang und las den Text, den sie für ihn machen ließ. Sein Herz erweichte deutlich dabei und als hätte ihn etwas dort gestochen, hielt er sich seine Brust, um gleich darauf seine Gedanken daran abzuschütteln. Er musste diesmal hart bleiben, damit sich etwas änderte und sie vielleicht doch das Leben das sie lebten... in strikter Art und Weise trennten.
Mit glasigen Augen lag er und starrte die Decke an. Der Schmerz saß deutlich in seiner Brust und hatte sich tief in seinen Körper gebohrt, der körperlche Schmerz war jedoch deutlich schwächer, als der, der seinem Geiste zugefügt wurde. Er hätte es wissen müssen, dass er so nicht mit seiner Liebsten umspringen musste, auch, dass er dann mit den Konsequenzen leben musste. Leben, das war nun zu Ende. Er hatte es wirklich nicht geglaubt, aber es war doch immer schwer einzuschätzen, wie sie sich verhalten würde. Sie war für ihn unberechenbar und das war dies, was für ihn diesen besonderen Reiz ausmachte. Es begeisterte ihn. Als ihm das Leben ausgehaucht wurde, waren die Räume wieder kälter, lediglich Raniya hatte ihre alte Wärme wieder und hielt ihn fest, als würde sie ihn retten wollt. Dabei hatte er Hoffnung dass es vielleicht doch noch ein Traum war, oder Eluive selbst ihn ins Leben zurückholt. Als er dann die Trauer in den liebenden Augen Raniyas sah, wurde er eines Besseren belehrt und konnte nur noch in die warmen Hände Eluives gleiten....