Seid Wochen dachte sie nur an ihren geliebten Aventius.
Sie sahen sich kaum noch und wenn, dann nur auf Versammlungen der Burg.
Doch dort verhielt er sich ihr gegenüber immer distanziert,
ließ sich keinen Funken von Liebe anmerken und blickte sie nur
bei der Begrüßung an.
Es war schlimm für Kyara und innerlich schrie sie.
An den meisten Versammlungen wollte sie schon gar nicht mehr
teilnehmen, doch wollte sie ihren Meister nicht enttäuschen.
So ritt sie Tag ein und Tag aus auf ihrem treuen Ross Melethron
und genoss die herrliche Landschaft auf Lameriast, welche sie immer etwas in
Erinnerung schwelgen ließ.
Durch diese Ausritte versuchte sie ihre Sorgen etwas
zu vergessen und… dies gelang ihr zuerst auch sehr gut.
Nach einigen Tagen, sie war gerade dabei sich zu Bette zu legen,
schaute sie auf das leere Bett.
Sie stand im Türrahmen und wischte sich auf einmal eine Träne weg,
welche sachte über ihre Wange rollte.
Ihr Blick wanderte nun zum Schreibtisch, wo sie sich dann ran setzte.
Feder, Tintenfässchen und eine Schreibrolle wurden langsam aus der
Schublade hervor gezückt und so begann sie ihre Gedanken aufzuschreiben.
Sie drehte die Schriftrolle nun ein und legte diese am nächsten Morgen
in seinen Briefkasten.
So er sie finden mag, wird er folgende Zeilen zu lesen bekommen…
[img]http://img116.imageshack.us/img116/8793/papierrolledn4.jpg[/img]
Schreiende Seele
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Kyara Dilangra
Schreiende Seele
Zuletzt geändert von Kyara Dilangra am Montag 23. Juni 2008, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Aventius Vandokir
Relativ ruhig liest Aventius ein Pergament, welches er heute auf seinem Schreibtisch fand. Als er aus dem Schrein kam, wusste er schon fast dass er daheim
niemanden antreffen würde.
Obwohl... Zuhause. Daheim. Es gab viele Wörter für einen solchen Ort. in Ort wo man sich wohl fühlen sollte.
Doch wirklich wohl fühlte Aventius sich kaum noch irgendwo. Die Burg, sicher. Auch der Schrein den er, seit der der Fertigstellung, kaum noch verlässt.
Das Pergament in der rechten Hand lässt Aventius' Stirn runzeln. Diese Schrift kam von seiner Geliebten Kyara.
"...Darum verlasse ich dich nun..."
Keinen Sinn...
Schmerzen...
Verbrauchte Seele...
Was soll das?
Was schreibt sie dort?
Welchen Sinn hat das was sie schreibt?
Langsam legt Aventius das Pergament nieder und stützt sich an seinem Stab.
"Die Burg hat dich verändert..."
Die Burg hat mich verändert...?
Blasphemie!
Gehab dich wohl, alter Freund...
Eine finstere Miene legt sich auf Aventius' Gesicht nieder.
Wie kann sie es wagen? Niemand spricht so über die Burg oder die Untergebenen des Burgherren. Sie selbst ist eine Frau der Eisenwart!
Und hat nicht solch ein Mundwerk zu haben!
Einen Moment lang erzürnt Aventius. Sichtlich ist er in Wut verfallen.
Dieses Weib...
Nach einigen Augenblicken jedoch löst sich der Gesichtsausdruck von Aventius. Seine Miene verfällt in die übliche monotone Art.
Es war eine Frage der Zeit...
Sie war zu Schwach, als dass sie des Meisters Worte hören könne.
Sie hätte damit zufrieden sein sollen was sie hatte.
Doch typisch...
Einige flüchtige Blicke warf Aventius noch durch den Raum.
Dann aber zogen seine raschen Schritte ihn hinaus.
In Richtung Burg.
Der Eisenwart.
Unterwegs aber kam ihm eine Gestalt entgegen..
Eine zierliche Gestalt..
Doch nicht Kyara war es...
Ein leichtes lächeln bildete sich auf sein Gesicht...
niemanden antreffen würde.
Obwohl... Zuhause. Daheim. Es gab viele Wörter für einen solchen Ort. in Ort wo man sich wohl fühlen sollte.
Doch wirklich wohl fühlte Aventius sich kaum noch irgendwo. Die Burg, sicher. Auch der Schrein den er, seit der der Fertigstellung, kaum noch verlässt.
Das Pergament in der rechten Hand lässt Aventius' Stirn runzeln. Diese Schrift kam von seiner Geliebten Kyara.
"...Darum verlasse ich dich nun..."
Keinen Sinn...
Schmerzen...
Verbrauchte Seele...
Was soll das?
Was schreibt sie dort?
Welchen Sinn hat das was sie schreibt?
Langsam legt Aventius das Pergament nieder und stützt sich an seinem Stab.
"Die Burg hat dich verändert..."
Die Burg hat mich verändert...?
Blasphemie!
Gehab dich wohl, alter Freund...
Eine finstere Miene legt sich auf Aventius' Gesicht nieder.
Wie kann sie es wagen? Niemand spricht so über die Burg oder die Untergebenen des Burgherren. Sie selbst ist eine Frau der Eisenwart!
Und hat nicht solch ein Mundwerk zu haben!
Einen Moment lang erzürnt Aventius. Sichtlich ist er in Wut verfallen.
Dieses Weib...
Nach einigen Augenblicken jedoch löst sich der Gesichtsausdruck von Aventius. Seine Miene verfällt in die übliche monotone Art.
Es war eine Frage der Zeit...
Sie war zu Schwach, als dass sie des Meisters Worte hören könne.
Sie hätte damit zufrieden sein sollen was sie hatte.
Doch typisch...
Einige flüchtige Blicke warf Aventius noch durch den Raum.
Dann aber zogen seine raschen Schritte ihn hinaus.
In Richtung Burg.
Der Eisenwart.
Unterwegs aber kam ihm eine Gestalt entgegen..
Eine zierliche Gestalt..
Doch nicht Kyara war es...
Ein leichtes lächeln bildete sich auf sein Gesicht...
Zuletzt geändert von Aventius Vandokir am Dienstag 24. Juni 2008, 00:09, insgesamt 1-mal geändert.