Eine ereignisreiche Nacht
Verfasst: Donnerstag 12. Juni 2008, 21:11
Es war ein Tag wie viele andere zuvor.
Amelie ging ein wenig spazieren. Sie hatte sich das angewöhnt, da sie so gerne an der frischen Luft war und so ein wenig Bewegung machte. Zusätzlich hatte wohl Rondrian mal wieder vor lauter Arbeit vergessen nach Hause zu kommen. Herum marschieren taten ihr und dem Kind in ihrem Bauch sehr gut. Außerdem wollte sie wieder sehen, ob der große Felsen in Berchgard ganz hoch oben am Berg noch hielt.
Fabrizio al Cor hatte ihr erzählt, dass der Berg gesprengt werden würde, und da sie von Natur aus sehr neugierig war, führte ihr Weg sie auch heute wieder dorthin.
Und wie jeden Tag stand auch der Schmied wieder an der Mine und verrichtete seine Arbeit.
Freundlich begrüßten sie sich und wechselten ein paar Worte.
Aber Amelie wollte nicht gleich wieder zurück nach Hause. Sie wollte noch ein paar gute Freunde besuchen.
So machte sie sich auf den Weg zu Liliana, ihrer Freundin, die kurz vor Berchgard ihr Haus hatte, Haus und Heilerstube zugleich.
Als sie Liliana in ihrem Haus nicht antraf, ging sie langsam wieder zurück.
Doch bei der Nachbarin Liuma Leinenbach hörte sie ein Stimmengewirr. Als sie vorbeiging erkannte sie Liliana, Herrn Drachenfels und auch Frau Leinenbach.
Sogleich ging sie näher und begrüßte sie alle. Schnell wurde sie ins Gespräch miteinbezogen, und man ging die Stufen hoch um sich oben auf der großen Terrasse hinzusetzen.
Es wurde Wein getrunken, viel erzählt, geplaudert und gelacht, während Amelie an ihrer Bananenmilch nippte.
Schnell merkte Amelie, dass sie müde wurde, dass sie wirklich viel Zeit brauchte um sich zu schonen und auszuruhen.
So verabschiedete sie sich bei allen, als von unten eine Stimme zu hören war.
Eine tiefe Stimme rief immer wieder, "Ein paar Almosen bitte, eine milde Gabe. Bitte ein bisschen Brot für meine sieben Kinder…"
Es war wohl ein Bettler, der für sich und für seine Kinder um Essen und Trinken bat.
Sogleich eilten alle zusammen zum Eingang des Hauses.
Der Mann war in Fetzen gekleidet, er roch eigenartig, irgendwie nach Schnaps und sonst noch übel, hatte völlig zerzauste Haare. Amelie taxierte ihn genau, da fiel ihr Blick auf seine Hand.
Sie sah irgendwie schrecklich aus. Nicht wie eine Hand, sondern…… Amelie konnte es nicht beschreiben, ihr wurde schrecklich übel.
Schnell setzte sie sich auf die Stufe am Eingang und versuchte tief durchzuatmen.
Liliana schien das sogleich zu merken und Amelie stützend nahm sie sie sogleich ins Heilerhaus mit. Der Bettler und Herr Drachenfels folgten.
Amelie legte sich sogleich auf eines der Betten, und als Liliana sie versorgt hatte, schlief Amelie ein.
Doch Amelie wälzte sich im Bett hin und her, immer erschien ihr im Traum der Mann.
Es war schon einige Zeit nach Mitternacht, als Amelie aufwachte, weil sie ein komisches Ziehen und Schmerzen im Bauch verspürte. Erst wusste sie überhaupt nicht, wo sie eigentlich war. Sie sah sich um, rappelte sich vorsichtig auf, nahm die Kerze vom Nachttisch und tapste in Lilianas Heilerstube umher.
Da stieß sie leicht an ein Bett, und als Liliana wohl ziemlich erschrocken hochfuhr, sprach Amelie leise zu ihr und teilte ihr mit, dass sie Wehen hatte.
Sogleich war Liliana putzmunter. Schnell lag Amelie wieder auf dem Untersuchungsbett und es wurde alles für die Geburt vorbereitet. Amelie sah immer wieder in Lilis besorgtes Gesicht, und sie wusste, was in ihren Gedanken vorging. Das Kind würde wohl etwas zu früh kommen und dies bereitete ihr Sorgen.
Nun verlief alles in Windeseile und unter großen Schmerzen wurde die Geburt eingeleitet.
Da sonst niemand, außer Lili im Heilerhaus war, die sich wohl Sorgen um Amelies Zustand machte, blieb nicht einmal Zeit, Trutta oder Akarius zu wecken um Rondrian, Amelies Ehemann, zu holen.
Endlich konnte Liliana Amelie ihre kleine Tochter in den Arm legen.
Sehr müde und matt, aber glücklich blickte Amelie auf das Kind.
"Welches Glück, so ein wunderschönes Kind," flüsterte sie zu Liliana.
Alles war überstanden und nun lief Lili schnell um Akarius zu wecken, der sich eiligst aufmachte und Rondrian in Varuna aufsuchte, um ihm die frohe Nachricht zu überbringen.
Amelie ging ein wenig spazieren. Sie hatte sich das angewöhnt, da sie so gerne an der frischen Luft war und so ein wenig Bewegung machte. Zusätzlich hatte wohl Rondrian mal wieder vor lauter Arbeit vergessen nach Hause zu kommen. Herum marschieren taten ihr und dem Kind in ihrem Bauch sehr gut. Außerdem wollte sie wieder sehen, ob der große Felsen in Berchgard ganz hoch oben am Berg noch hielt.
Fabrizio al Cor hatte ihr erzählt, dass der Berg gesprengt werden würde, und da sie von Natur aus sehr neugierig war, führte ihr Weg sie auch heute wieder dorthin.
Und wie jeden Tag stand auch der Schmied wieder an der Mine und verrichtete seine Arbeit.
Freundlich begrüßten sie sich und wechselten ein paar Worte.
Aber Amelie wollte nicht gleich wieder zurück nach Hause. Sie wollte noch ein paar gute Freunde besuchen.
So machte sie sich auf den Weg zu Liliana, ihrer Freundin, die kurz vor Berchgard ihr Haus hatte, Haus und Heilerstube zugleich.
Als sie Liliana in ihrem Haus nicht antraf, ging sie langsam wieder zurück.
Doch bei der Nachbarin Liuma Leinenbach hörte sie ein Stimmengewirr. Als sie vorbeiging erkannte sie Liliana, Herrn Drachenfels und auch Frau Leinenbach.
Sogleich ging sie näher und begrüßte sie alle. Schnell wurde sie ins Gespräch miteinbezogen, und man ging die Stufen hoch um sich oben auf der großen Terrasse hinzusetzen.
Es wurde Wein getrunken, viel erzählt, geplaudert und gelacht, während Amelie an ihrer Bananenmilch nippte.
Schnell merkte Amelie, dass sie müde wurde, dass sie wirklich viel Zeit brauchte um sich zu schonen und auszuruhen.
So verabschiedete sie sich bei allen, als von unten eine Stimme zu hören war.
Eine tiefe Stimme rief immer wieder, "Ein paar Almosen bitte, eine milde Gabe. Bitte ein bisschen Brot für meine sieben Kinder…"
Es war wohl ein Bettler, der für sich und für seine Kinder um Essen und Trinken bat.
Sogleich eilten alle zusammen zum Eingang des Hauses.
Der Mann war in Fetzen gekleidet, er roch eigenartig, irgendwie nach Schnaps und sonst noch übel, hatte völlig zerzauste Haare. Amelie taxierte ihn genau, da fiel ihr Blick auf seine Hand.
Sie sah irgendwie schrecklich aus. Nicht wie eine Hand, sondern…… Amelie konnte es nicht beschreiben, ihr wurde schrecklich übel.
Schnell setzte sie sich auf die Stufe am Eingang und versuchte tief durchzuatmen.
Liliana schien das sogleich zu merken und Amelie stützend nahm sie sie sogleich ins Heilerhaus mit. Der Bettler und Herr Drachenfels folgten.
Amelie legte sich sogleich auf eines der Betten, und als Liliana sie versorgt hatte, schlief Amelie ein.
Doch Amelie wälzte sich im Bett hin und her, immer erschien ihr im Traum der Mann.
Es war schon einige Zeit nach Mitternacht, als Amelie aufwachte, weil sie ein komisches Ziehen und Schmerzen im Bauch verspürte. Erst wusste sie überhaupt nicht, wo sie eigentlich war. Sie sah sich um, rappelte sich vorsichtig auf, nahm die Kerze vom Nachttisch und tapste in Lilianas Heilerstube umher.
Da stieß sie leicht an ein Bett, und als Liliana wohl ziemlich erschrocken hochfuhr, sprach Amelie leise zu ihr und teilte ihr mit, dass sie Wehen hatte.
Sogleich war Liliana putzmunter. Schnell lag Amelie wieder auf dem Untersuchungsbett und es wurde alles für die Geburt vorbereitet. Amelie sah immer wieder in Lilis besorgtes Gesicht, und sie wusste, was in ihren Gedanken vorging. Das Kind würde wohl etwas zu früh kommen und dies bereitete ihr Sorgen.
Nun verlief alles in Windeseile und unter großen Schmerzen wurde die Geburt eingeleitet.
Da sonst niemand, außer Lili im Heilerhaus war, die sich wohl Sorgen um Amelies Zustand machte, blieb nicht einmal Zeit, Trutta oder Akarius zu wecken um Rondrian, Amelies Ehemann, zu holen.
Endlich konnte Liliana Amelie ihre kleine Tochter in den Arm legen.
Sehr müde und matt, aber glücklich blickte Amelie auf das Kind.
"Welches Glück, so ein wunderschönes Kind," flüsterte sie zu Liliana.
Alles war überstanden und nun lief Lili schnell um Akarius zu wecken, der sich eiligst aufmachte und Rondrian in Varuna aufsuchte, um ihm die frohe Nachricht zu überbringen.