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Ein Schreiben an Aasim Omar

Verfasst: Freitag 23. Mai 2008, 16:41
von Fuad Ifrey
Lange verharrte Fuad an seinem Schreibtisch, ehe er sich endgültig entschloss dem Erhabenen ein Schreiben aufzusetzen.


Folgendes würde er lesen können.



Salam Gepriesener und mit Weisheit Erfüllter

Mit Bestürzung, doch auch demütiger Zuversicht auf euer Mitfühlen zu einem getreuen Diener, schreibe ich euch folgende Zeilen.
Stets achtete ich die Frauen unseres Volkes.
Stets sah ich in ihnen jene die sie sind. Der Rückhalt unseres von Eluive erwählten Volkes.
Sich um den Haushalt und das leibliche, seelische und körperliche Wohl bemühend.

Doch fühle ich mich dieser Tage Verraten, gar verspüre ich eine Verschwörung gegen meine Person.
Eine Verschwörung, die nahezu alle Frauen unseres Reiches einfasst.

Stets waren meine Erwägungen der letzten Zeit, eure Wünsche ein Gesicht zu schenken und sie voranzubringen.
Meine helfende Hand dagegen wurde abgeschmettert, mit Beleidigung aufgefasst und dieser Tage als Ergebnis nur noch mit mildem Belächeln abgetan.

Mit Ratlosigkeit wende ich mich an Euch, der ihr Erfüllt seit, mit dem Segen und der Weisheit unserer Lebensspenderin.
Gar der Statthalter, Zhenzrael aus dem Hause Yazir, will gar ein Urteil über meine Person sprechen, ohne mich um meine Stellungnahme zu bemühen.

Ich bitte euch demütig um Rat.
Möchte ich Eure Gunst und Euer Vertrauen, was ihr in mich als Eure Leibwacher steckt, nicht enttäuschen und jenem stets nachkommen.


Wasser und Schatten möge euch stets unter dem segenden Hauch Eluives zu Teil sein

Fuad Ifrey
Oberhaupt des Hause Ifrey
Leibwache des Hauses Omar

Verfasst: Freitag 23. Mai 2008, 16:50
von Aasim Omar
Zähneknirschend liest der Emir die Worte seines Vertrauten. Worte wie Hand ab...Kopf ab...Entmannen fallen aus seinem Munde ehe er seinen Schreiber eine Antwort diktiert.

Salam Fuad Herr der Ifrey,

mit Sorge vernehme ich deine Worte und es zerfrisst mein Herz zu hören wie mein Volk dem Sittenzerfall zum Opfer fällt. Deine Worte finden bei mir ein offenes Ohr und ich werde mich dieses Problemes annehmen.

Alle welche an diesem Verbrechen beteiligt sind haben sich bei mir einzufinden. Dein gottgleicher Herr ist dabei ein Urteil an jenem Abend zu verkünden. Man soll ohne Furcht sein, denn ich werde gerecht urteilen und doch wird niemand ohne seine passende Strafe davon kommen.

Alle Verurteilten haben das Recht mir für die gerechte Strafe ein Geschenk zu überreichen und mir somit ihren Dank für den Sieg der Gerechtigkeit zu zeigen. Kläre sie hiermit auf und zeige dieses Schreiben als Beweis.

Möge Eluive deinem Haus mit ihrer Wärme Segen spenden.

Aasim Omar