Gerüchte von Wegelagerern und Vagabunden oder erschütternde

Antworten
Liuma Leinenbach

Gerüchte von Wegelagerern und Vagabunden oder erschütternde

Beitrag von Liuma Leinenbach »

Lauchen, vorsichtiges Äugen durchs die Fenster, auf die kleines Veränderung achtend, die Tür eine Spalt öffnen, wiederholtes Horchen und Beobachten.
Immer die gleiche Prozedur beim Verlassen der Taverne.

Es war alles gut gegangen. Aber die Angst, es könnte jeden Moment wieder passieren, wollte sich nicht vertreiben lassen. Lady Liliana hatte nach dem Überfall Wachen, die Heilerhaus und Taverne sichern sollten, beantragt. Es gab aber sicher wichtigeres, was Vorrang hatte.

Nach dem die Schafe versorgt waren machte sie sich auf den Weg zum Hafen. Erst am Nächten Tag kehrte sie zurück.
Blutgetränkt die Wiese vorm Haus. Was war geschehen? Hecktische Blicke und schon klappe die Tür hinter ihr zu. Mit dem Rücken ans Holz gelehnt schnappte sie nach Luft. Gut dass die kräftig gebauten Zimmerleute, die in der Nachbarschaft arbeiteten, zu hören waren. Sie müsse nur um Hilfe rufen. Sich wieder beruhigend, ging sie in die Küche um einen Erfrischung zu bereiten, die sie dann gleich hinüber bringen würde.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Ein einfaches Treffen hatte es sein sollen, Charlotta mit der Führerin der Gefährtinnen war dort, und er kam mit Alexandre, Hudgar und Cyprian.
Das Gespräch näherte sich dem Ende als man von draussen hatte Stimmgen gehört, und Rafael befahl Alexandre nach zu sehen.
Als dieser sich dann sichtlich im lautstarken Disput mit einigen Strauchdieben befand, entschloss man sich nach zu sehen.

Tatsächlich war es so.
Alexandre erwische zwei Diebe die ein Schaf unter dem Arm trugen, und es nicht her zu geben gedachten.
Dies änderte sich auch nicht, als nun Rafael mit seiner Gruppe, allesamt schwer gerüstete hinzutraten.
Seltsam Großmaulig gaben sie sich und das Warum war schnell geklärt.
Hinter ihnen rottete sich eine Gruppe von ihnen zusammen.
10 ... 20 Mann mochten es gewesen sein.
Allesamt mit Waffen bewaffnet vom Knüppel bis zum Zweihänder, doch schlecht gerüstet, was ihren Kampfgeist nicht im mindesten schmälerte.

20 Mann ... gegen 6 ausgebildete Kämpfer ...
Hudgar der Mann der alle Waffenarten beherschte und als bester Kämpfer galt... Alexandre, der Knappe der sicher bald die Ritterwürden erlangen würde, und den arnsberger Kampfstil gewohnt war... Cyprian... die beiden Kampferfahrenen Gefrährtinnen... Charlotta schnallte ihren Zweihänder vom Rücken und er selber .. Kronritter des Reiches?
Es sprach von Hohn wenn jene wirklich gedachten an zu greifen.
Es würde in einem schieren Gemetzel enden, und das wollte Rafael nicht wirklich.

Er empfahl den "Bauern" ihre Waffen nieder zu legen.
Er forderte sie mehrmals auf, doch jene dachten nicht einmal daran.
War es Mut oder gar Wahnsinn ... nein eher Dummheit die sie verleiteten.
Sie Johlten und sangen lauthals von ihrem Führer Harokas dem Schlitzer, und sie spotteten über jene die ihnen gegnüber standen und dem Reich.
Einfach niederschlagen ? Dann festnehmen?
Rafael fluchte leise und betete insgeheim Eluive oder Temora möge den Menschen dort Hirn geben.
Sie konnten doch nicht wirklich annehmen einen Hauch einer Chance zu haben.
"Die Waffen weg!" brüllte er ihnen noch einmal entgegen, "Es muss kein Blut fließen."
Aber man hörte nicht. Wer dieser Bauern den Angriffsbefehl gab, vermochte er nicht einmal aus zu machen, als der Mob auf sie einstürmte.

Schon hatte Rafael den Schild erhoben wehrte die ersten Angreifer ab, fast fassungslos darüber das sie es wirklich wagen.
Um ihn herum Kampfgeschrei und das Klingen von Stahl auf Stahl.
Nur für den Moment noch begnügte er sich den Angreifer vor ihm der vehement versuchte auf ihn ein zu dreschen mit dem Schild davon zu schieben, noch immer gehemmt auf jene ein zu schlagen, dann jedoch griff ihn ein zweiter Mann an.
Noch einmal brüllte er sie sollen sich ergeben, dann jedoch wehrte er sich und schlug zurück.
Den einen oder andren verletzte er so das sie flohen aber einigen konnte er einfach nicht mehr helfen.

Als die Schlacht vorbei war befahl er aus Berchgard Hilfe zu holen.
Man möge sich um die Toten kümmern und einen Priester auftreiben.
Bevor er zu seinen Leuten ging.
Alle waren wohlauf. Niemand verletzt.
Selbst Luca der hinter ihnen stand hatte nicht einen Kratzer abbekommen.

Langsam näherte er sich dem einzigsten Gefangenen den sie hatten machen können.
Und er verriet ihm das sie wohl aus dem Räuberlager kamen von dem schon länger die Rede war.
Rafael befahl ihm sie hin zuführen und er bot an es zu tun.
Was dann jedoch kam hätte er sich denken können.
Eine Falle.
Noch während sie gingen, wurden sie erneut angegriffen.
Sie schienen von überall her zu kommen. Ein Heuschreckenschwarm gleich und erneut konnten sie nichts tun als sich zu wehren.
Ihrer Aufforderung sich zu ergeben kamen sie nicht nach, sondern suchten ihr Heil darin zu viert oder fünft auf einen der Gerüsteten zu stürmen. Sie hatten wohl mehr Angst vor ihrem Anführer als vor dem Tode.
Rafael drängte sich oftmals zwischen den Angreifern und Luca der so keine Chancen hatte, aber ewig vermochte auch er nicht auf ihn Acht zu geben.
So war am Ende Luka der einzigste auf seiner Seite der verletzt wurde.
Zum Glück nur eine Gehirnerschütterung.
Was war das schon im Gegenzug zu den vielen Leichen um sie herum.
„Eluive vergebe mir.“ Murmelte Rafael um sich herumschauend, und schickte dann erneut Cyprian los, Gardisten zu holen die das hier aufräumen sollten, und dann einen Priester der sich um die Seelen kümmern sollte.
Es wurde wohl wirklich langsam Zeit sich einmal um diesen Harokas selber zu kümmern.
Trutta van Drachenfels

Beitrag von Trutta van Drachenfels »

Zuletzt geändert von Trutta van Drachenfels am Montag 26. Mai 2008, 12:03, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Liliana van Drachenfels
Beiträge: 723
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Liliana wurde von den Schlachtgetümmel wach und trat vors Haus, doch da war alles schon vorbei. Einige Tote lagen auf dem Boden. Sie ging zu jedem, doch stellte sie jedesmal bedauernd fest, daß sie hier nichts mehr tuen konnte. Es blieb die Verletzung von Luca. Sie half ihm aus seinen Gambeson und verarztete die Wunde. Kurz darauf kam Zoe an und half ihr dabei. Anschließend entspann sich noch ein kleiner Disput zwischen beiden. Zoe wollte ihn mit nehmen zu sich oder ihn zu Lady Darna bringen, was Luca aber anscheinend n icht wollte. Schließlich einigte man sich darauf ihn mit Hilfe einer Bettrolle zum Haus zu tragen. Doch auch hierbei gab es Probleme. Liliana sah eine dunkle Gestalt im Wald, die sich sofort wieder in den Schatten des Waldes zurückzog, kurz darauf tauchte ein Untoter vor ihnen auf, griff nach Zoe. Einen Moment waren sie sich uneinig. Doch Zoe bestand darauf daß Lili zum Anwesen Darna's eilte um Wachen von dort zu holen. So eilte sie dann besorgt los um die Wachen zu alarmieren. Nach kurzem Ritt dort angekommen, informierte sie die Wachen dort und ritt rasch zurück. Die untote Kreatur wurde dann mit vereinten Kräften besiegt, nur noch der, der sie herbeigerufen hatte stand im Schatten unter den Bäumen. Lili sah ihn nicht aber sie spürte seine Anwesenheit. Geht ihr los, ich sichere euren Abzug, rief sie Zoe und Corian zu, die Luca auf der Trage heimbringen wollten. Sie ritt rasch heim und verriegelte die Tür hinter sich. Es war doch recht unheimlich gewesen und Lili war froh als sie zu hause war. Am nächsten Morgen machte sie sich daran die Blutspuren vorm Heilerhaus zu reinigen. Mit viel Wasser und einigen alchemistischen Tränken und Tinkturen wurde den Blutflecken zu Leibe gerückt, bis diese kaum noch sichtbar waren, dann streute sie noch etwas Erde darüber und bald würde man wohl nicht mehr erkennen können, was für ein Blutbad hier stattgefunden hatte.
Bild
Antworten