Sie hätte nie gedacht, dass es sich so entwickeln würde. Sie war einst ausgezogen ihren Vater stolz zu machen, doch haben sich ihre Prioritäten verlagert. Sie wollte Temora näher sein, wollte ihren Brüdern und Schwestern von nützen sein. Ihrem Posten, den Sir Nevyn ihr anvertraute, nahm sie sehr ernst und sie hatte Freude an dieser Art der Arbeit. Aber auch sonst hatte sich in ihrem Leben viel getan. Sie hatte das Schwert nieder gelegt um sich mit dem Bogen zu üben. Sie hatte zwar so ihre Anfangsschwierigkeiten jedoch übte sie fleißig.
Dann war da noch etwas. Leonar. Einst hatte sie ihm ihr Herz geschenkt. Doch hatte sich auch hier das Blatt gewendet. Er hatte sie verletzt und hatte ihr das Gefühl gegeben unwichtig zu sein. Zwar hatte er sich in aller Öffentlichkeit bei ihr entschuldigt, doch lag dies wohl eher an Lady Sorcha. Farina war gewillt gewesen, Leonar noch eine Chance zu geben, doch wartete sie vergebens auf ein Zeichen seinerseits diese auch zu nutzen. Statt Leonar bemühte sich ein anderer um sie. Farina war anfangs der Überzeugung es wäre reine Freundschaft die Esgaron für sie empfand, doch er belehrte sie eines Besseren. Er tat alles, worauf sie bei Leonar vergebens gewartet hatte. Und als Esgaron dann auch noch beim Sir vorsprach, um die Erlaubnis zu bekommen, um Farina werben zu dürfen, begriff sie endlich das dort mehr war. Sie war zwiegespalten, eigentlich wollte sie Leonar nicht so schnell aufgeben. Doch Esgaron war bereit ihr Herz zu erobern, und zeigte dies immer wieder deutlich. Während Leonar sich immer mehr zurückzog, war Esgaron stets an ihrer Seite. Er sorgte sich um sie und kümmerte sich um sie. Er war sogar bereit für sie Etikettenunterricht zu nehmen. War Farina anfangs gerührt, ob dieser Bemühungen, wuchs ihre Zuneigung zu dem Heiler nun immer mehr. Sie war oft froh über seine unkomplizierte Art, zeigte er ihr doch oft genug was im Leben wichtig war.
Sie war mehr als überrascht, als Esgaron bei der Versammlung plötzlich das Wort erhob, um ihr einen Antrag zu machen. In diesem Moment waren alle Zweifel verschwunden. Es zählte nicht das Esgaron und Farina unterschiedlicher nicht sein konnten und auch nicht, dass Leonar eifersüchtig die Burg verließ. Farina hatte nur noch Augen für ihren Esgaron und war überglücklich. Kurz vergaß sie sogar das alle Augen auf sie lagen und auf ihre Antwort warteten. Dieser Antrag hatte sie so gerührt, dass es ihr schlichtweg die Sprache verschlagen hatte. Endlich fand sie diese wieder, und versprach, Esgaron zu heiraten. Als Sir Nevyn dann auch noch seine Zustimmung gab, war alles perfekt. Kaum nahm sie die Glückwünsche ihrer Brüder und Schwestern war. Sie hatte nur noch Augen für ihren Esgaron. Auch hatte sie Schwierigkeiten, dem restlichen Verlauf der Versammlung zu folgen. In Gedanken war sie schon bei den Vorbereitungen der Festlichkeiten.
Eine wunderbare Zukunft auf Burg Schwertwacht
-
Esgaron
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Die Mauern der Burg Schwertwacht erhoben sich im fahlen Morgenlicht und Nebel bedeckte die Landschaft vor den Mauern, Tau glitzerte auf den Grashalmen als die Sonne ihre Finger danach ausstreckte.
Esgaron stand im Tor der Feste und sein Blick schweifte nachdenklich über das Schauspiel aus funkelnden Tautropfen und dünnen Nebelschwaden vor ihm, viel war geschehen seit er Gerimor erreicht hatte, Gedanken schossen ihm durch den Kopf, doch nie blieben sie lange genug als dass er sie erfassen oder zu ende denken konnte.
Er schüttelte den Kopf um ihn frei zu kriegen, es half nicht wirklich etwas...
Es war einige Tage her das er um Farinas Hand angehalten hatte, doch nagte an ihm fortwährend Selbstzweifel ob er ihre Erwartungen in ihn erfüllen könnte.
Er würde es auf jeden Fall versuchen, es war ein unglaubliches Gefühl gewesen als sie Ja gesagt hatte, er glaubte nicht mehr zu wissen wo oben und unten war.
Mit dem Abstand einiger Tage betrachtet schwand die Aufregung, die anfänglichen Zweifel aber blieben, sie konnten zumindest nicht bis an ihr Lebensende in der Burg wohnen, nicht für immer, er würde eine Lösung finden... bald ... unverzüglich!
Er ließ seinen Blick erneut über die Felder schweifen und betrat den Wehrgang für einen besseren Ausblick, die aufgehende Sonne färbte den Himmel mittlerweile in einem hellen Rot und es war kaum noch Nebel zu entdecken.
Die Flanken des Berges umrahmten alles wie ein Bild, ein Lächeln huschte über Esgarons Gesicht und er nickte beifällig zu dem Gedanken den er soeben gefasst hatte. er eilte die Treppe des Wehrgangs hinab und auf die Pforte zu die ins Innere der Burg führte... es gab viel zu tun.
Esgaron stand im Tor der Feste und sein Blick schweifte nachdenklich über das Schauspiel aus funkelnden Tautropfen und dünnen Nebelschwaden vor ihm, viel war geschehen seit er Gerimor erreicht hatte, Gedanken schossen ihm durch den Kopf, doch nie blieben sie lange genug als dass er sie erfassen oder zu ende denken konnte.
Er schüttelte den Kopf um ihn frei zu kriegen, es half nicht wirklich etwas...
Es war einige Tage her das er um Farinas Hand angehalten hatte, doch nagte an ihm fortwährend Selbstzweifel ob er ihre Erwartungen in ihn erfüllen könnte.
Er würde es auf jeden Fall versuchen, es war ein unglaubliches Gefühl gewesen als sie Ja gesagt hatte, er glaubte nicht mehr zu wissen wo oben und unten war.
Mit dem Abstand einiger Tage betrachtet schwand die Aufregung, die anfänglichen Zweifel aber blieben, sie konnten zumindest nicht bis an ihr Lebensende in der Burg wohnen, nicht für immer, er würde eine Lösung finden... bald ... unverzüglich!
Er ließ seinen Blick erneut über die Felder schweifen und betrat den Wehrgang für einen besseren Ausblick, die aufgehende Sonne färbte den Himmel mittlerweile in einem hellen Rot und es war kaum noch Nebel zu entdecken.
Die Flanken des Berges umrahmten alles wie ein Bild, ein Lächeln huschte über Esgarons Gesicht und er nickte beifällig zu dem Gedanken den er soeben gefasst hatte. er eilte die Treppe des Wehrgangs hinab und auf die Pforte zu die ins Innere der Burg führte... es gab viel zu tun.
-
Farina Sonnental
Sie hatte keine Ahnung von dem, was Esgaron ausheckte. Sie war im Moment so sehr beschäftigt mit ihrer Aufgabe in Burg Schwertwacht, dass sie sogar kaum Zeit für die Planung der Festlichkeiten hatte. Zudem schossen ihr ihr immer wieder wunderbare Gedanken durch den kopf. Immer öfter verfind sie sich in Tagträumen, hörte wie Kinderlachen die Burg erfüllte. Immer wieder musste sie sich zur Vernunft zwingen, es wäre auch einfach zu schön. Sie hoffte inständig, das Temora ihr gnädig gestimmt sei. Doch Esgaron hatte recht, erst die Hochzeit dann die Kinder.
Farina merkte noch nicht einmal etwas, als sie Esgaron und Elyas bei den Bauplanungen entdeckte. Esgarons Erklärung, er würde Elyas nur dabei helfen, reichte ihr vollkommen aus. Der einzige Gedanke der ihr kam, war der, das auch sie später ein Haus bräuchten, schliesslich war in der Burg nicht genügend Platz für einen Stall voll Kinder.
Farina merkte noch nicht einmal etwas, als sie Esgaron und Elyas bei den Bauplanungen entdeckte. Esgarons Erklärung, er würde Elyas nur dabei helfen, reichte ihr vollkommen aus. Der einzige Gedanke der ihr kam, war der, das auch sie später ein Haus bräuchten, schliesslich war in der Burg nicht genügend Platz für einen Stall voll Kinder.