*Ein Brief ergeht an Liona Mileyra, die Mutter der drei Mileyra Schwestern. Der Brief ist in einer sauber lesbaren Schrift verfasst:*
24. Lenzing. 251, Gerimor
Liebste Mutter,
Ich bin nun den dritten Tag auf Gerimor und muss sagen, die Insel ist ganz schoen, hier gibt es ganz große und schoene Haueser! Heute hat mir Jeanette zum ersten Mal ihr Haus gezeigt, es ist groeßer, als das unsere daheim, außerdem ist es aus Holz. Tammy und Jeanette streiten sich wie immer und Tammy treffe ich wenn ueberhaupt, fast immer nur in der Mine an. Sie wollte nicht mal mit, als wir Jeanette`s Haus besuchen wollten, um "nicht faul zu werden", das nervt richtig, wenn sie sich in die Haare kriegen! Heute war ansonsten ein schoener Tag, das Wetter war gut und wir haben uns in der Taverne mit einem gewissen Gordon unterhalten. Achja, ich bin nun Lehrling, in der Hafenstadt Bajard, bei der Schneidermeisterin Miranda. Sie ist ganz nett und gibt mir auch immer Stoffe und Leder zum ueben. Ihre Mitarbeiterin, ebenfalls Meisterin meint immer, uebung macht den Meister! Und das macht sie auch, deshalb naehe ich jeden Tag, soviel, wie ich nur kann! Ich hoffe euch geht es so gut, wie mir,
in Liebe, Nancy
Familie Mileyra - Der Aufstieg
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Nancy Mileyra
Familie Mileyra - Der Aufstieg
Zuletzt geändert von Nancy Mileyra am Montag 24. März 2008, 17:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Nancy Mileyra
*Einige Stunden verbrachte Nancy noch damit, Kleider zu naehen, Leder zu stapeln, Garn zu spinnen und dieses dann zu Weben. Sie mochte sich gerne anstrengen, fuer ihre Familie. Als sie gerade am einschlafen war, stach sie sich mit der Naehnadel in den Finger, fluchte auf, verband den Finger und naehte weiter. "Ich schaffe es, ich schaffe es!" murmelte sie immer und immer wieder vor sich her. Sie stockte manchmal kurz und dachte an ihre Geschwister, welche in der Mine standen, nach kurzer Zeit jedoch, schlief sie dann ueber ihrem Kleid ein. Nancy traeumte von ihren Schwestern, der Mine, wie sie sich zangten, von ihrem alten und von ihrem neuen zuhause. Als sie aufwachte, sah sie, dass sie vergessen hatte, den Deckel auf den Farbtopf zu setzen. Seufzend ruehrte sie wieder die Farbe zurecht und setzte nun den Deckel fest drauf. Anschließend raeumte sie die Stoff - und Lederreste auf, welche noch herumlagen. Dannach fegte sie den Laden aus, vergewisserte sich nochmal, alles aufgeraeumt zu haben, nickte, ging hinaus und schloß die Tuere hinter sich ab. Sie fuhr erst zu Jeanette´s Haus, wo aber niemand war, also begab sie sich zur Mine, um ihren Schwestern Gesellschaft zu leisten. Sie dachte jedoch nur daran, wie sich ihre Schwestern zanken wuerden und murmelte :"Jaja, Geschwisterliebe"!