Verbranntes Gefieder
„Blut.“, war der Gedanke, der ihm durch den Kopf ging, als er in diesem Moment seinen Blicken gestattete, sich in den Tiefen des Weinglases zu verlieren, „Blut und Feuer.“. Das Weinglas fühlte sich in seiner linken Hand ungewöhnlich an, fremd. Der rechte Arm war noch immer unter Verbänden versteckt und jeden Tag saß er ein oder zwei Stunden daran und nutzte das Lied, um nachher ja keine Narben zu tragen. Noch immer war der Abend in der Bajarder Taverne frisch vor seinen Augen, sorgsam archiviert im Geist des Magiers.
Eigentlich hatte er angedacht, das Verhalten seines Schülers, Studiosus Inos, zu beobachten. Doch als er, getarnt unter einem selbsterschaffenem Schleier, in den Schankraum trat sah er diese eisblauen Augen, die dunkle Haut, die der vierfach verdammten Pestbringerin zueigen waren. Niemand hatte das kurze Zögern, den unterdrückten Reflex das ganze Haus einfach anzuzünden, bemerkt. Im Bruchteil einer Minute saß er schon mit einem eher dekorativen Wasserglas in Händen da und blickte zu Loreen; Aram, die anderen Gäste der Taverne, insbesondere die beiden Trunkebolde mit den Waffen drängte er ganz an den Rand seines Bewusstseins. Eher Interessiert beobachtete er den Verwirrten, der offenbar das Opfer der Geistesmanipulation der Pestbringerin war und in dem Moment hinaustaumelte als Janus eintrat. Der junge Magier hatte mehr als einen Kampf mit den Raben hinter sich und würde ihn überall hintragen, wo er einen ausmachen konnte. Mit einem hellen Blitzen rief er den dunklen Stab herbei. „Dass Ihr als Rabe Euch hierher traut grenzt an Wahnsinn.“, sagte er und zog damit die Aufmerksamkeit des gesamten Raumes auf sich. Jener würde nicht verstehen – Silvan aber tat es und folgte dem aufeinanderprallen unterschiedlichster Melodien im Hintergrund des Seins. „Ein skurilles Schachspiel.“, sprach die Dienerien. Und das war es. Schlag auf Konter, Konter auf Schlag. Eine Weile wogte der Kampf hin und her, bis die Dunkelhäutige letztlich aufsprang und auch in der diesseitigen Welt das Kreischen des Untodes zu vernehmen war, ein unnatürlicher Nebel entstand und sich Gesichter hinauszeichneten. Geister, wie der Magus wohl erkannte. Im Bruchteil eines Augenblicks dehnte sich die Welt und Janus erschien hinter der Schattenmagierin, um ihr den Stab in den Rücken zu rammen, wurde jedoch selbst vom Nebel erfasst und in seinem weiteren Tun gehindert. Wie so oft versuchte die Rabendienerin zu fliehen – doch diesmal blitzte eine dunkle Klinge auf, als sie auf Taralea an der Tür zustürmte. Impulsartig lies Silvan das Glas fallen und lies das Holz des Tavernenbodens lebendig werden, um ihn unter Loreen wegzuziehen. Erfolgreich: Sie wurde zeitgleich von einem Feuerball des Magiers getroffen und stürzte ohne Halt vor, der Dolch entglitt ihrer Hand und streifte die Heilerin am Arm, während ihr Kleid in Flammen aufging und sie versuchte, dann doch, gehetzt von wütenden Piraten und ein paar Gästen, aus der Taverne zu stürzen, was ihr angesichts der zweiten, jüngeren, Dienerin gelang, die Taralea hinterrücks zu Boden rang und einen Nebel aus knöchernen Splittern auf sie zu entfesseln. Der Adelige, halb fallend, halb bewusst, brachte sich gerade rechtzeitig zwischen die Gefährtin seines ehemaligen Mitschülers und spürte den Stoff seines Hemdes zerreissen, als sich die Projektile in seinen Arm bohrten und ihn unnütz machten. Hinter ihm spürte er das Lied zusammenkrachen, als Janus jegliche weitere Handlung der Dienerin unterband, die nurnoch mit leisen Gebeten versuchte, sich ihrer Vernichtung zu entziehen.
Mit sichtlicher Mühe machte er sich ein Bild von der Situation; die Gäste waren aus der Taverne gestürzt, nurnoch die junge Frau am Boden, Janus, Taralea und Aram waren da. Der junge Hühne von einem Krieger schien mit seinem Schwert niemandem in die Quere kommen zu wollen. Mit einem Mal wallte der Schmerz in seinem Arm auf und ein boshaftes Lächeln zierte Silvans Gesicht, als die Flammen im Kamin in die Höhe loderten und sich ein Elementar aus diesen formte, das auf die Dienerin zukroch, noch wartete, bis jeder Effekt der Paralyse von ihr gewichten war und sich schließlich um sie legte. Mit einem lauten zischen liess er das Wesen an Reinheit verlieren und schaute beinahe genüsslich, ohne zu Blinzeln, zu, wie erst Kleidung, dann Haut, dann Fleisch verbrannte und ein weiterer Diener des Seelenfressers in die Seelenmühle gejad wurde – zumindest dachte er das.
Rabenfeuer
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Silvan von Dragenfurt
Rabenfeuer
Zuletzt geändert von Silvan von Dragenfurt am Freitag 1. Februar 2008, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Aurelia Florentine Vilnet
Der Geschmack von verbranntem Fleisch erfüllte die kleine stickige bajarder Taverne. Hätten die betrunkenen Fischer nicht gewusst, dass soeben ein menschliches Wesen zu Asche verpulvert wurde, so hätte vielleicht so manch einer von ihnen den süßlichen Duft, der ihnen in die Nase stieg und sich allmählich mit den Gerüchen von Fisch und Alkohol vermischte, als angenehm empfunden. Doch nachdem die wenigen tapferen Besucher der Taverne miterlebt hatten, wie eine junge Frau bei lebendigem Leibe verbrannte, war keinem von ihnen noch zum Zechen zumute. Nicht wenige von ihnen beschworen mit flehenden Blicken all ihre bekannten Götter, dass sie niemals dasselbe Schicksal erleiden mussten, ehe sie mit hastigen Schritten hinaus in die Dunkelheit stürzen. Nur noch die, die noch vom Schock oder übermäßigem Alkoholkonsum gelähmt waren, verblieben in der Taverne...
Zurück blieb... ein kleiner Haufen verbrannte Asche sowie blanke weiße Knochen, die sich zu einem kleinen ungeordneten Stapel türmten.
...so schien es....
Als Stille in die Taverne einkehrte und der verdatterte Wirt sich endlich hinter seinem Thresen hervorwagte, eröffnete sich ihm eine ungewohnte Szene. Aus der Asche erhob sich mit unheilvollem Brodeln ein wackeliges Knochengerüst, welches sich allmählich zu einem vollständigen Skelettkörper zusammensetzte. Neues Gewebe wuchs an der Oberfläche der blanken Knochen heran, langsam Muskelsehnen und Knorpel nachbildend. Ein schwerer trockener Duft von verwestem Fleisch strömte in alle Richtungen und ließ den erstaunten Wirt nun noch mehr seine Nase rümpfen.
Die grauschwarzen Nebelschlieren, die die Umrisse des untoten Wesens umschmeichelten, begannen zusehends dichter und fülliger zu werden, während sich die Konturen des Wesens langsam in der Schwärze verloren. Als die Nebelschleier eine sphärische Kugel geformt hatten, erschallte ein hohles höhnendes Lachen, der dem armen Wirt fast sein Herz in die Hose rutschen ließ.
"Bei Eluive, Temora und Horteras... Götter steht mir bei... womit habe ich nur diesen grausigen Anblick verdient..." whisperte der Alte wehleidig- das Schlimmste nun befürchtend.
...doch statt dass ein Dämon oder sonst ein abscheuliches Wesen nun aus der Sphäre hüpfte, lichtete sich der schwärzliche Nebel mit erstaunlicher Geschwindigkeit, einen nackten zerbrechlichen Frauenkörper offenbarend, der für einen kurzen Moment zitternd und wenig bedrohlich die dünnen Arme um die schmalen Schultern umschlungen hielt.
Eine lange lockige blonde Mähne, die bis zu den Schultern herabfiel und das schmale formvollendete Gesicht umrahmte. Dünne, anmutende rosa Lippen, die an den Seiten des zierlichen Mundes von süßen kleinen Grübchen abgelöst wurden. Das spitze Nässchen passend zu den großen meeresblauen Augen, die sich mit einem sehnsüchtigen melancholischen Blick zur Unschuld selbst bekannten, wurde nun etwas gekräuselt, als der jungen Frau gewahr wurde, dass die wenigen verbliebenen Gäste in der Taverne sie mit offenen Münder angafften.
Die letzten ihr verbliebenen Kraftreserven mobilisierend, beschwor sie schlampig ein zerschlissenes Ornat der Rabengemeinschaft, ehe sie sich mit schleppenden Schritten nach draußen kämpfte...
Verblüffung und zum Teil geile Blicke hinter sich lassend....
Zurück blieb... ein kleiner Haufen verbrannte Asche sowie blanke weiße Knochen, die sich zu einem kleinen ungeordneten Stapel türmten.
...so schien es....
Als Stille in die Taverne einkehrte und der verdatterte Wirt sich endlich hinter seinem Thresen hervorwagte, eröffnete sich ihm eine ungewohnte Szene. Aus der Asche erhob sich mit unheilvollem Brodeln ein wackeliges Knochengerüst, welches sich allmählich zu einem vollständigen Skelettkörper zusammensetzte. Neues Gewebe wuchs an der Oberfläche der blanken Knochen heran, langsam Muskelsehnen und Knorpel nachbildend. Ein schwerer trockener Duft von verwestem Fleisch strömte in alle Richtungen und ließ den erstaunten Wirt nun noch mehr seine Nase rümpfen.
Die grauschwarzen Nebelschlieren, die die Umrisse des untoten Wesens umschmeichelten, begannen zusehends dichter und fülliger zu werden, während sich die Konturen des Wesens langsam in der Schwärze verloren. Als die Nebelschleier eine sphärische Kugel geformt hatten, erschallte ein hohles höhnendes Lachen, der dem armen Wirt fast sein Herz in die Hose rutschen ließ.
"Bei Eluive, Temora und Horteras... Götter steht mir bei... womit habe ich nur diesen grausigen Anblick verdient..." whisperte der Alte wehleidig- das Schlimmste nun befürchtend.
...doch statt dass ein Dämon oder sonst ein abscheuliches Wesen nun aus der Sphäre hüpfte, lichtete sich der schwärzliche Nebel mit erstaunlicher Geschwindigkeit, einen nackten zerbrechlichen Frauenkörper offenbarend, der für einen kurzen Moment zitternd und wenig bedrohlich die dünnen Arme um die schmalen Schultern umschlungen hielt.
Eine lange lockige blonde Mähne, die bis zu den Schultern herabfiel und das schmale formvollendete Gesicht umrahmte. Dünne, anmutende rosa Lippen, die an den Seiten des zierlichen Mundes von süßen kleinen Grübchen abgelöst wurden. Das spitze Nässchen passend zu den großen meeresblauen Augen, die sich mit einem sehnsüchtigen melancholischen Blick zur Unschuld selbst bekannten, wurde nun etwas gekräuselt, als der jungen Frau gewahr wurde, dass die wenigen verbliebenen Gäste in der Taverne sie mit offenen Münder angafften.
Die letzten ihr verbliebenen Kraftreserven mobilisierend, beschwor sie schlampig ein zerschlissenes Ornat der Rabengemeinschaft, ehe sie sich mit schleppenden Schritten nach draußen kämpfte...
Verblüffung und zum Teil geile Blicke hinter sich lassend....
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Wijay Loreen
Es war ein Test zum Sondieren der Lage - Ihr Name war im Reich allgemein bekannt, zumindest wusste man nun wer die Pest einst nach Varuna brachte. Die Pestbringern, massenmörderin!
Sie trieb in Bajard, ohne jeder Tarnung zwei Besoffene in einen Streit, subtil einige kleine Gedanken in deren Geist pflanzend und die Situation genießend. Telepathie war äußerst wirksam und äußerst amüsant. Und sie sah gerne zu wie sich Leute gegenseitig in den Wahnsinn trieben ohne dass sie wussten, wer eigentlich die Ursache für das Geschehen war.
Sie wollte sicher gehen um diese Informationen zu verarbeiten. Wie gefährlich ist es ohne Tarnung für sie. Und tatsächlich. Aus einem ruhigen Abend in der Taverne wurde ein Debakel als Janus und seine Bettgespielin auftauchten und sofort zu Agressoren wurden.
Ein skuriles Schachspiel - Schwarz und Weiß - Schach hier, Schach da, aber zum Schachmatt reichte es noch nicht, und ab und an ein Schachmatt vorzutäuschen war durchaus von Vorteil. >Hier würde sie es wohl so weit treiben müssen. Ein Schachmatt. Die Figuren stürmten aufeinander los.
Der Krug in ihrer hand der gegen sie gerichtet werden sollte wurde abgehalten. Telekinese - ein interessanter Aspekt den sie noch erforschen msuste. Versuchte Angriffe die an ihr abprallten - und dann - der Rabenschrei!
Sie stieß den schrillen schrei aus, eine Manifestation ihres Schattens gepackt in Klänge und Misstöne für die Ohren ließen die herzen der Tavernenbesucher erstarren. Dieser Schrei beschwor die Toten herbei - die Lichter gingen aus und aus einem dünnen Schleier zwischen dies und Jenseits stieg Todesnebel auf und manifestierte sich in Geistwesen.
Für sie war es eine Qual sich im Diesseits aufzuhalten. Sie wurden gerufen und sie folgten, doch schmerzte sie ein Verbleib im Diesseits zusehends. Hier nun musste etwas getan werden.
Durch den nebel drangen angriffe auf sie und sie konterte mit Mentaler magie. Die Schwarzmagierin - die Nekromagierin genauer gesagt, musste nun handeln und konnte nur zwei Direktiven bestimmen. Fressen oder gefressen werden. Sterben oder töten. Nun. Sie würde wohl fliehen müssen um sich dem Risiko nicht auszusetzen, doch ein Feuerball hinderte sie daran.
Der Erdboden bewegte sich, ranken ergriffen sie und lösten sich wieder nachdem sie in Janus' Geist einen Schrei entsandte der alles andere als angenehm sein sollte. Und so konnte sie den tödlichen Ranken entkommen.
Die Erde schwankte unter ihr und sie fiel hin als sie gerade nach draußen stürmen wollten und den Dolch zückte den sie in Taraleas Schulter rammen wollte. Loreen hatte Pech und glück zugleich, denn der Dolch rammte sie zumindest, doch fiel sie längs danieder.
Und da traf sie der Feuerbball der ihr biederes Kleid in Brand steckte. Sie fühlte die Hitze und ie Flammen die begannen an ihrem Fleisch zu zehren, und nun musste sie schnell sein um den Anschein zu erwecken, bei lebendigem Leib zu verbrennen.
Die eintretenden passanten staunten nicht schlecht als eine lichterloh in Flammen gewandete Frau aus der Taverne stürmte- Der Schmerz der Silberkugeln war äußerst interessant, doch völlig wirkungslos als sie den Anschein erweckte, sie würde noch im Laufen zu einer Untoten - einer wandelnden Leiche. Eine Illusion auf ganz besondere art. Ein weltliches Auge erkannte die Illusion weil der Geist direkt davon ergriffen wurde, doch ein Tier würde immer noch sie sehen, wie sie mit einem leisen Spruch die Flammen löschte.
Sie lief weiter, eine erneute Kugel traf ihre Schulter und sie wurde zu einem wandelnden Gerippe. Sie floh... Floh... Floh.... und ließ die entsetzte Belegschaft der Taverne Bajards zurück, die wohl kaum wusste wie ihr geschah während die Dienerin des Seelenherren stetig weiterrannte. Sie war entkommen.
Sie merkte kaum dass eine ihrer glaubensschwestern noch im Raum war - sie merkte kaum dass ihr eine Frau Eisenwarts folgte. Sie merkte es erst als sie ihre Wunden versorgte. Den Schmerz hatte sie genossen, er war befreiend, so real, so menschlich. Schmerz, das Geschenk an die Menschen. Oh! Wie hatte er ihr gefehlt!
Doch Wunden mussten sich schließen um nicht daran zu sterben, und als die Kugeln entfernt waren machte sie sich konzentrierend ans Werk. halbnackt wie sie war kniete sie im schnee, die Stoffreste des verbrannten Kleides hingen ihr herab während Brand- und Schusswunden langsam heilten.
Sie trieb in Bajard, ohne jeder Tarnung zwei Besoffene in einen Streit, subtil einige kleine Gedanken in deren Geist pflanzend und die Situation genießend. Telepathie war äußerst wirksam und äußerst amüsant. Und sie sah gerne zu wie sich Leute gegenseitig in den Wahnsinn trieben ohne dass sie wussten, wer eigentlich die Ursache für das Geschehen war.
Sie wollte sicher gehen um diese Informationen zu verarbeiten. Wie gefährlich ist es ohne Tarnung für sie. Und tatsächlich. Aus einem ruhigen Abend in der Taverne wurde ein Debakel als Janus und seine Bettgespielin auftauchten und sofort zu Agressoren wurden.
Ein skuriles Schachspiel - Schwarz und Weiß - Schach hier, Schach da, aber zum Schachmatt reichte es noch nicht, und ab und an ein Schachmatt vorzutäuschen war durchaus von Vorteil. >Hier würde sie es wohl so weit treiben müssen. Ein Schachmatt. Die Figuren stürmten aufeinander los.
Der Krug in ihrer hand der gegen sie gerichtet werden sollte wurde abgehalten. Telekinese - ein interessanter Aspekt den sie noch erforschen msuste. Versuchte Angriffe die an ihr abprallten - und dann - der Rabenschrei!
Sie stieß den schrillen schrei aus, eine Manifestation ihres Schattens gepackt in Klänge und Misstöne für die Ohren ließen die herzen der Tavernenbesucher erstarren. Dieser Schrei beschwor die Toten herbei - die Lichter gingen aus und aus einem dünnen Schleier zwischen dies und Jenseits stieg Todesnebel auf und manifestierte sich in Geistwesen.
Für sie war es eine Qual sich im Diesseits aufzuhalten. Sie wurden gerufen und sie folgten, doch schmerzte sie ein Verbleib im Diesseits zusehends. Hier nun musste etwas getan werden.
Durch den nebel drangen angriffe auf sie und sie konterte mit Mentaler magie. Die Schwarzmagierin - die Nekromagierin genauer gesagt, musste nun handeln und konnte nur zwei Direktiven bestimmen. Fressen oder gefressen werden. Sterben oder töten. Nun. Sie würde wohl fliehen müssen um sich dem Risiko nicht auszusetzen, doch ein Feuerball hinderte sie daran.
Der Erdboden bewegte sich, ranken ergriffen sie und lösten sich wieder nachdem sie in Janus' Geist einen Schrei entsandte der alles andere als angenehm sein sollte. Und so konnte sie den tödlichen Ranken entkommen.
Die Erde schwankte unter ihr und sie fiel hin als sie gerade nach draußen stürmen wollten und den Dolch zückte den sie in Taraleas Schulter rammen wollte. Loreen hatte Pech und glück zugleich, denn der Dolch rammte sie zumindest, doch fiel sie längs danieder.
Und da traf sie der Feuerbball der ihr biederes Kleid in Brand steckte. Sie fühlte die Hitze und ie Flammen die begannen an ihrem Fleisch zu zehren, und nun musste sie schnell sein um den Anschein zu erwecken, bei lebendigem Leib zu verbrennen.
Die eintretenden passanten staunten nicht schlecht als eine lichterloh in Flammen gewandete Frau aus der Taverne stürmte- Der Schmerz der Silberkugeln war äußerst interessant, doch völlig wirkungslos als sie den Anschein erweckte, sie würde noch im Laufen zu einer Untoten - einer wandelnden Leiche. Eine Illusion auf ganz besondere art. Ein weltliches Auge erkannte die Illusion weil der Geist direkt davon ergriffen wurde, doch ein Tier würde immer noch sie sehen, wie sie mit einem leisen Spruch die Flammen löschte.
Sie lief weiter, eine erneute Kugel traf ihre Schulter und sie wurde zu einem wandelnden Gerippe. Sie floh... Floh... Floh.... und ließ die entsetzte Belegschaft der Taverne Bajards zurück, die wohl kaum wusste wie ihr geschah während die Dienerin des Seelenherren stetig weiterrannte. Sie war entkommen.
Sie merkte kaum dass eine ihrer glaubensschwestern noch im Raum war - sie merkte kaum dass ihr eine Frau Eisenwarts folgte. Sie merkte es erst als sie ihre Wunden versorgte. Den Schmerz hatte sie genossen, er war befreiend, so real, so menschlich. Schmerz, das Geschenk an die Menschen. Oh! Wie hatte er ihr gefehlt!
Doch Wunden mussten sich schließen um nicht daran zu sterben, und als die Kugeln entfernt waren machte sie sich konzentrierend ans Werk. halbnackt wie sie war kniete sie im schnee, die Stoffreste des verbrannten Kleides hingen ihr herab während Brand- und Schusswunden langsam heilten.
Zuletzt geändert von Wijay Loreen am Sonntag 3. Februar 2008, 02:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Aram Inos
Es geht doch nichts über Ruhe.
*Sagte er leise und voller Ironie, als er in Taverne bei einem Glas Wasser ein Pergament las. Das wieder einmal in der Taverne die Fetzen flogen interessierte ihn nicht. Es war nichts besonderes mehr. Dass Janus nun jedoch kurz davor war diese Rabenbrut anzuzünden, zog dann doch seine Blicke von dem Pergament. Immerhin wollte er nun sehen, was Janus ihn einst lehrte. Er wollte die Veränderungen im Lied wahrnehmen. Wenn auch seine Fähigkeiten nicht so ausgeprägt waren, als dass er alles spüren konnte.
Doch nun beschwor die Pestbringerin auch noch ihre Diener. Ein ungleicher Kampf. Drei gegen einen. So sprang er auf. Den Arm auf eines der Wesen gerichtet und bereit einen Feuerball auf diese Brut zu schicken.
Der Mann zu seiner Linken schien dies für eine dumme Idee zu halten, als er Arams Arm sanft herunter drückte.*
Ihr denkt doch nicht ernsthaft, was ausrichten zu koennen?
*Sagte dieser Kerl leise*
Auch Kleinvieh macht Mist!
*Entgegnete Er*
Kleinvieh wird von einer Fliegenklatsche erschlagen!
*Murrt der Kerl.
*Wer ist dieser Kerl und was kümmert es ihn was er tut?
Seine Frage wurde bentwortet, als sich plötzlich die Gesichtszüge veränderten und er in das durchaus bekannte Gesicht von Silvan blickte. Da stand er nun. Schaute verwirrt in die Runde und lies die Arbeit die richtigen Magier machen. Die, die sich damit auskannten dieses Gesindel zu vernichten. Silvan hatte Recht. Was könnten seine lächerlichen Feuerbälle schon ausrichten. Zudem durfte er noch garnicht in der Öffentlichkeit Zaubern. Dafür war seine Ausbildung noch nicht weit genug vortgeschritten. Er erkannte seine Aufgabe nun darin dafür zu sorgen, dass sie niemand störte und niemand die Taverne betritt. So stellte er sich an die Tür und betrachtete das Schauspiel.
Ein zufriedenes Lächeln war auf seinem Gesicht zu erkennen, als er auf den kleinen Haufen von Knochen und Asche blickte. Tiefe Genugtuung!*
*Sagte er leise und voller Ironie, als er in Taverne bei einem Glas Wasser ein Pergament las. Das wieder einmal in der Taverne die Fetzen flogen interessierte ihn nicht. Es war nichts besonderes mehr. Dass Janus nun jedoch kurz davor war diese Rabenbrut anzuzünden, zog dann doch seine Blicke von dem Pergament. Immerhin wollte er nun sehen, was Janus ihn einst lehrte. Er wollte die Veränderungen im Lied wahrnehmen. Wenn auch seine Fähigkeiten nicht so ausgeprägt waren, als dass er alles spüren konnte.
Doch nun beschwor die Pestbringerin auch noch ihre Diener. Ein ungleicher Kampf. Drei gegen einen. So sprang er auf. Den Arm auf eines der Wesen gerichtet und bereit einen Feuerball auf diese Brut zu schicken.
Der Mann zu seiner Linken schien dies für eine dumme Idee zu halten, als er Arams Arm sanft herunter drückte.*
Ihr denkt doch nicht ernsthaft, was ausrichten zu koennen?
*Sagte dieser Kerl leise*
Auch Kleinvieh macht Mist!
*Entgegnete Er*
Kleinvieh wird von einer Fliegenklatsche erschlagen!
*Murrt der Kerl.
*Wer ist dieser Kerl und was kümmert es ihn was er tut?
Seine Frage wurde bentwortet, als sich plötzlich die Gesichtszüge veränderten und er in das durchaus bekannte Gesicht von Silvan blickte. Da stand er nun. Schaute verwirrt in die Runde und lies die Arbeit die richtigen Magier machen. Die, die sich damit auskannten dieses Gesindel zu vernichten. Silvan hatte Recht. Was könnten seine lächerlichen Feuerbälle schon ausrichten. Zudem durfte er noch garnicht in der Öffentlichkeit Zaubern. Dafür war seine Ausbildung noch nicht weit genug vortgeschritten. Er erkannte seine Aufgabe nun darin dafür zu sorgen, dass sie niemand störte und niemand die Taverne betritt. So stellte er sich an die Tür und betrachtete das Schauspiel.
Ein zufriedenes Lächeln war auf seinem Gesicht zu erkennen, als er auf den kleinen Haufen von Knochen und Asche blickte. Tiefe Genugtuung!*
Zuletzt geändert von Aram Inos am Sonntag 3. Februar 2008, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Taralea Mirrosil
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nie hätte sie gedacht, dass der Geruch von verbranntem Fleisch eine solche Genugtuung in ihr auslösen könnten.
Taralea saß daheim in der guten Stube, das leise Knistern im Kamin verbreitete behagliche Ruhe. Die Finger glitten immer wieder über ihren Arm. Gerade erst hatte sie die Wunde geschlossen, die letztes Anzeichen für jenen Abend gewesen war. Dieses verfluchte Weib. Sie wurde immer dreister. Bei ihrer letzten einschlägigen Begegnung mit dieser unsäglichen Person, war es eine offenkundige Bedrohung, gehetzte Bluthunde, die sie in Schach gehalten hatten. Diesmal hatte sie es gewagt, Blut zu vergießen. Ihr Blut.
Hätte nun jemand die junge Frau beobachten können, er hätte wahrlich einen seltsamen Anblick erlebt: Der Raum in pure Harmonie gehüllt, die Katze, die schnurrend auf ihren Beinen lag und dann... der sichtbare Zorn in den dunkelgrünen Augen. Ein ungewohnt harter Zug um die sonst stets lächelnden Lippen.
Es war nicht alleine dieses Miststück mit den eisblauen Augen gewesen. Am Ende hatte Taraleas Mitgefühl sie beinahe das Leben gekostet. Als das junge Mädchen hinter ihr das Bewusstsein zu verlieren schien, hatte sie nur einen Moment gezögert: Janus kam zurecht, also wollte sie dem hilflosen Wesen am Boden behilflich sein. Genau dieses Mädchen war es, die ihr hinterher die Klinge an die Kehle gehalten hatte. Unglaublich! Das Schlimme: Sie würde wieder so handeln und jeder, der sie auch nur eine Spur kannte, wusste dies. Es war berechenbar, aber es war ein Zug, den sie nicht abschalten konnte. Ein hilfloses Opfer war nichts, was ihr möglich war zu ignorieren.
Ein unwilliges Schnauben ließ die kleine Katze hinauf in das Gesicht ihres Frauchens blicken, doch die saß noch immer ruhig im Sessel, weiterhin waren die Finger auf ihrem Arm die einzige Regung, die von ihr ausging.
Was ärgerte sie eigentlich am meisten? Dass sie so unachtsam gewesen war? Dass es ausgerechnet Silvan von Dragenfurt gewesen war, der durch seinen Einsatz schlimmere Verletzungen von ihr fern gehalten hatte? Dass es dieser Rabenbrut gelungen war, ihre Melodie zu verunreinigen und sei es auch nur für einige Stunden?
Dieser Fluch war eine gute Lehre gewesen. Wieder und wieder hämmerten Nurias Vorträge über Vorsicht in ihrem Ohr. Doch das taube Gefühl in ihrem Arm und die grauenhaften Dissonanzen in ihrer eigenen Melodie waren einprägsamer.
Verbranntes Fleisch als Genugtuung. Das Biest mit den eisblauen Augen dürfte einige Freude mit Fetzen verbrannten Kleides auf ihrer Haut gehabt haben, das undankbare Gör war tot. Immerhin ein Anfang.
Taralea saß daheim in der guten Stube, das leise Knistern im Kamin verbreitete behagliche Ruhe. Die Finger glitten immer wieder über ihren Arm. Gerade erst hatte sie die Wunde geschlossen, die letztes Anzeichen für jenen Abend gewesen war. Dieses verfluchte Weib. Sie wurde immer dreister. Bei ihrer letzten einschlägigen Begegnung mit dieser unsäglichen Person, war es eine offenkundige Bedrohung, gehetzte Bluthunde, die sie in Schach gehalten hatten. Diesmal hatte sie es gewagt, Blut zu vergießen. Ihr Blut.
Hätte nun jemand die junge Frau beobachten können, er hätte wahrlich einen seltsamen Anblick erlebt: Der Raum in pure Harmonie gehüllt, die Katze, die schnurrend auf ihren Beinen lag und dann... der sichtbare Zorn in den dunkelgrünen Augen. Ein ungewohnt harter Zug um die sonst stets lächelnden Lippen.
Es war nicht alleine dieses Miststück mit den eisblauen Augen gewesen. Am Ende hatte Taraleas Mitgefühl sie beinahe das Leben gekostet. Als das junge Mädchen hinter ihr das Bewusstsein zu verlieren schien, hatte sie nur einen Moment gezögert: Janus kam zurecht, also wollte sie dem hilflosen Wesen am Boden behilflich sein. Genau dieses Mädchen war es, die ihr hinterher die Klinge an die Kehle gehalten hatte. Unglaublich! Das Schlimme: Sie würde wieder so handeln und jeder, der sie auch nur eine Spur kannte, wusste dies. Es war berechenbar, aber es war ein Zug, den sie nicht abschalten konnte. Ein hilfloses Opfer war nichts, was ihr möglich war zu ignorieren.
Ein unwilliges Schnauben ließ die kleine Katze hinauf in das Gesicht ihres Frauchens blicken, doch die saß noch immer ruhig im Sessel, weiterhin waren die Finger auf ihrem Arm die einzige Regung, die von ihr ausging.
Was ärgerte sie eigentlich am meisten? Dass sie so unachtsam gewesen war? Dass es ausgerechnet Silvan von Dragenfurt gewesen war, der durch seinen Einsatz schlimmere Verletzungen von ihr fern gehalten hatte? Dass es dieser Rabenbrut gelungen war, ihre Melodie zu verunreinigen und sei es auch nur für einige Stunden?
Dieser Fluch war eine gute Lehre gewesen. Wieder und wieder hämmerten Nurias Vorträge über Vorsicht in ihrem Ohr. Doch das taube Gefühl in ihrem Arm und die grauenhaften Dissonanzen in ihrer eigenen Melodie waren einprägsamer.
Verbranntes Fleisch als Genugtuung. Das Biest mit den eisblauen Augen dürfte einige Freude mit Fetzen verbrannten Kleides auf ihrer Haut gehabt haben, das undankbare Gör war tot. Immerhin ein Anfang.
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Janus Aethra
Hass und Wut... es waren Dinge, die ein Magier im Laufe seiner Ausbildung zu unterdrücken lernt. Unterdrücken... oder aber kontrollieren.
Es war ein ruhiger Abend in Bajard, als Janus gemeinsam mit Taralea die belebte Taverne betrat, und ihnen bereits ein leichter, alkoholischer Geruch beim Öffnen der Tür entgegen wehte. Ein erster, prüfender Blickschweif über die Anwesenden ließ eine gewisse Ruhe in Janus einkehren – es wirkte friedlich, sein ehemaliger Schüler Inos saß ruhig an einem der Tische, ihm gegenüber eine jüngere Frau, an der er jedoch auf den ersten Blick recht wenig Interesse fand. Die einzig potentielle Unruhequelle waren die Männer an der Theke – sie wirkten Rau und ungepflegt, teilweise trugen sie Schusswaffen bei sich.. doch im Falle eines Falles würden sie wohl keine Gefahr darstellen.
'Gefahr' – das Wort flog Janus durch den Kopf und rief unweigerlich eine Belustigung hervor, die ein skurriles Lächeln auf seine Lippen trieb. Nun war es soweit, dass er selbst dann, wenn er lediglich auf einen Wein die Bajarder Taverne aufsuchte, an Bedrohungen dachte. Panther.. Raben.. sie waren der Grund für diese Vorsicht, wogegen ein Aufeinandertreffen mit einem oder mehreren übermütigen Kämpfern beinahe schon angenehm wirkte.
Ein einzelner Blick um die Ecke ließ jedoch jede Sicherheit wieder in sich zusammen brechen, und die zuvor erlangte Ruhe schlug in eben das um, was die verheerensten Auswirkungen haben könnte – Zorn ... hervorgerufen durch die Erinnerungen, die er mit der dort sitzenden Frau verband.
„Loreen...“, entwich es dem Magier zischend, doch es vergingen nur wenige Augenblicke, bevor er wieder völlige Kontrolle über sein Denken erlangte und er den Zorn zurück in die Tiefen drängte. Doch spürte Janus ihn weiterhin, nicht, weil er ihn nicht zu unterdrücken vermochte, sondern weil er ihn spüren wollte.
Janus fokussierte ihn, als er zum ersten Schlag gegen die Dienerin Kra'thors ansetzte. Gegen die Frau, die das Einzige wagte, das Janus jegliches Mitgefühl und Gnade raubte – sie erhob ihre Hand gegen seine Freunde und seine Gefährtin. Und die Erinnerung daran war es, die Janus antrieb, und seine Zauber immer intensiver werden ließ. Das Klirren von Gläsern, schmerzerfüllte Aufschreie prägten die Geräuschkulisse der Taverne, als ein wilder Kampf zwischen Janus und der Rabendienerin entfachte. Von einem Hieb getroffen taumelte Loreen voran, die einen ohrenbetäubenden Schrei ausstieß, kurz bevor unter den Bodenbrettern dunkle Ranken empor schossen und sich um ihre Gelenke schlangen. Den Sieg vor Augen bereitete Janus einen finalen Zauber vor, doch driftete seine Konzentration zu stark ins Lied, dass er zu spät bemerkte, wie sich ein schemenartiges Wesen auf ihn stürzte und seinen Körper durchdrang. Ein lauter, schriller Schrei ertönte in seinem Kopf und vermochte jegliche Konzentration zu brechen – sein Atem stockte und das Bild vor seinen Augen begann zu verschwimmen, sodass er blind voran stolperte, um sich dem Geist zu entziehen. Mit Erfolg – der Geist verblasste, als Janus voran und damit direkt auf die gelähmte Loreen zustürzte. Jemand warf sich zwischen ihn und sie, doch war Janus Blick nicht klar genug, um genaueres zu erkennen. Haltsuchend griff er nach einer Tischplatte und klammerte sich daran fest, um sich auf den Beinen zu halten. Die rings um ihn ertönenden Geräusche trübten seine Sinne, und nur sehr langsam gelang es ihm wieder, klare Gedanken zu fassen und den Blick zu heben. In dem Moment stürzte jemand an ihm vorbei, den er nur zu gut erkannte – Silvan, in Lumpen gekleidet, sodass sich ein sehr skurriles Bild des Adeligen bot. Doch hatte Janus keine Zeit, weiter darüber nachzudenken, sofort kehrten seine Gedanken zu seinem eigentlichen Ziel zurück – Loreen. Sie stolperte, als sie Richtung Ausgang zu flüchten versuchte, und binnen Sekunden formte Janus eine flammende Kugel und warf sie nach der sich aufrichtenden Frau. Die Kugel zerplatzte auf ihrem Rücken und hüllte ihn für kurze Zeit in eine Stichflamme, die ihr Kleid erfasste und sie innerhalb kürzester Zeit komplett in Flammen stehen ließ. Die in Flammen gehüllte Gestalt stürzte auf die Ausgangstür zu, und es wäre wohl ein leichtes Gewesen, ihr den Gnadenstoß zu geben... doch dann geschah genau das, was als Einziges dazu in der Lage war, Janus daran zu hindern – Ein heller, schmerzerfüllter Schrei drang aus Taraleas Kehle hervor, und als Janus sich umblickte sah er bereits, wie eine andere, zuvor von ihm unbemerkte Frau einen Dolch an ihre Kehle setzte.
Ohne zu zögern riss Janus eine Hand empor und setzte seine gesamte Konzentration dazu ein, die Glieder der Frau erstarren zu lassen, wobei der derart intensiv ausfiel, dass er zu nichts anderem in der Lage war – doch spielte dies auch keine Rolle mehr. Jeder Bewegungsfähigkeit entzogen stand die Frau starr an Ort und Stelle und Taralea befreite sich von der tödlichen Bedrohung, bevor sie alle – Silvan, Taralea, Aram, Janus und ein hektischer, mit Schwert bewaffneter Krieger – die Freundin Loreens umstellten und damit ihr Schicksal besiegelten...
Loreen war geflohen – dieses Mal. Doch würde auch sie ihr Ende finden...
Es war ein ruhiger Abend in Bajard, als Janus gemeinsam mit Taralea die belebte Taverne betrat, und ihnen bereits ein leichter, alkoholischer Geruch beim Öffnen der Tür entgegen wehte. Ein erster, prüfender Blickschweif über die Anwesenden ließ eine gewisse Ruhe in Janus einkehren – es wirkte friedlich, sein ehemaliger Schüler Inos saß ruhig an einem der Tische, ihm gegenüber eine jüngere Frau, an der er jedoch auf den ersten Blick recht wenig Interesse fand. Die einzig potentielle Unruhequelle waren die Männer an der Theke – sie wirkten Rau und ungepflegt, teilweise trugen sie Schusswaffen bei sich.. doch im Falle eines Falles würden sie wohl keine Gefahr darstellen.
'Gefahr' – das Wort flog Janus durch den Kopf und rief unweigerlich eine Belustigung hervor, die ein skurriles Lächeln auf seine Lippen trieb. Nun war es soweit, dass er selbst dann, wenn er lediglich auf einen Wein die Bajarder Taverne aufsuchte, an Bedrohungen dachte. Panther.. Raben.. sie waren der Grund für diese Vorsicht, wogegen ein Aufeinandertreffen mit einem oder mehreren übermütigen Kämpfern beinahe schon angenehm wirkte.
Ein einzelner Blick um die Ecke ließ jedoch jede Sicherheit wieder in sich zusammen brechen, und die zuvor erlangte Ruhe schlug in eben das um, was die verheerensten Auswirkungen haben könnte – Zorn ... hervorgerufen durch die Erinnerungen, die er mit der dort sitzenden Frau verband.
„Loreen...“, entwich es dem Magier zischend, doch es vergingen nur wenige Augenblicke, bevor er wieder völlige Kontrolle über sein Denken erlangte und er den Zorn zurück in die Tiefen drängte. Doch spürte Janus ihn weiterhin, nicht, weil er ihn nicht zu unterdrücken vermochte, sondern weil er ihn spüren wollte.
Janus fokussierte ihn, als er zum ersten Schlag gegen die Dienerin Kra'thors ansetzte. Gegen die Frau, die das Einzige wagte, das Janus jegliches Mitgefühl und Gnade raubte – sie erhob ihre Hand gegen seine Freunde und seine Gefährtin. Und die Erinnerung daran war es, die Janus antrieb, und seine Zauber immer intensiver werden ließ. Das Klirren von Gläsern, schmerzerfüllte Aufschreie prägten die Geräuschkulisse der Taverne, als ein wilder Kampf zwischen Janus und der Rabendienerin entfachte. Von einem Hieb getroffen taumelte Loreen voran, die einen ohrenbetäubenden Schrei ausstieß, kurz bevor unter den Bodenbrettern dunkle Ranken empor schossen und sich um ihre Gelenke schlangen. Den Sieg vor Augen bereitete Janus einen finalen Zauber vor, doch driftete seine Konzentration zu stark ins Lied, dass er zu spät bemerkte, wie sich ein schemenartiges Wesen auf ihn stürzte und seinen Körper durchdrang. Ein lauter, schriller Schrei ertönte in seinem Kopf und vermochte jegliche Konzentration zu brechen – sein Atem stockte und das Bild vor seinen Augen begann zu verschwimmen, sodass er blind voran stolperte, um sich dem Geist zu entziehen. Mit Erfolg – der Geist verblasste, als Janus voran und damit direkt auf die gelähmte Loreen zustürzte. Jemand warf sich zwischen ihn und sie, doch war Janus Blick nicht klar genug, um genaueres zu erkennen. Haltsuchend griff er nach einer Tischplatte und klammerte sich daran fest, um sich auf den Beinen zu halten. Die rings um ihn ertönenden Geräusche trübten seine Sinne, und nur sehr langsam gelang es ihm wieder, klare Gedanken zu fassen und den Blick zu heben. In dem Moment stürzte jemand an ihm vorbei, den er nur zu gut erkannte – Silvan, in Lumpen gekleidet, sodass sich ein sehr skurriles Bild des Adeligen bot. Doch hatte Janus keine Zeit, weiter darüber nachzudenken, sofort kehrten seine Gedanken zu seinem eigentlichen Ziel zurück – Loreen. Sie stolperte, als sie Richtung Ausgang zu flüchten versuchte, und binnen Sekunden formte Janus eine flammende Kugel und warf sie nach der sich aufrichtenden Frau. Die Kugel zerplatzte auf ihrem Rücken und hüllte ihn für kurze Zeit in eine Stichflamme, die ihr Kleid erfasste und sie innerhalb kürzester Zeit komplett in Flammen stehen ließ. Die in Flammen gehüllte Gestalt stürzte auf die Ausgangstür zu, und es wäre wohl ein leichtes Gewesen, ihr den Gnadenstoß zu geben... doch dann geschah genau das, was als Einziges dazu in der Lage war, Janus daran zu hindern – Ein heller, schmerzerfüllter Schrei drang aus Taraleas Kehle hervor, und als Janus sich umblickte sah er bereits, wie eine andere, zuvor von ihm unbemerkte Frau einen Dolch an ihre Kehle setzte.
Ohne zu zögern riss Janus eine Hand empor und setzte seine gesamte Konzentration dazu ein, die Glieder der Frau erstarren zu lassen, wobei der derart intensiv ausfiel, dass er zu nichts anderem in der Lage war – doch spielte dies auch keine Rolle mehr. Jeder Bewegungsfähigkeit entzogen stand die Frau starr an Ort und Stelle und Taralea befreite sich von der tödlichen Bedrohung, bevor sie alle – Silvan, Taralea, Aram, Janus und ein hektischer, mit Schwert bewaffneter Krieger – die Freundin Loreens umstellten und damit ihr Schicksal besiegelten...
Loreen war geflohen – dieses Mal. Doch würde auch sie ihr Ende finden...
Zuletzt geändert von Janus Aethra am Sonntag 3. Februar 2008, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.