Grübelnd saß er vor seinem Arbeitstisch, Nachdenken mochte wirklich zu seiner Lieblingsbeschäftigung geworden zu sein genau wie Farina es sagte.
Doch im Moment fragte er sich warum und worüber er eigentlich nachdachte.
In letzter Zeit war er einfach viel zu zerstreut, immer wieder schweifte er mit den Gedanken von der Arbeit ab – genau wie in diesem Moment – und dachte an… Farina.
Er dachte an eben jene Farina welche vor wenigen Tagen noch Leonar vergöttert, welche für ihn unerreichbar schien…
Er wollte, aber er konnte es ihr nicht sagen, nicht jetzt.
Seit dem gestrigen Gespräch war ihm bewusst was sie ihm bedeutete, in jenem Moment als sie begann darüber zu reden die Bruderschaft zu verlassen. Er musste es ihr sagen, er konnte nicht länger warten…
Doch bevor er es ihr sagen konnte, musste er darüber nachdenken…
Und er dachte nach... bis tief in die Nacht bis seine Gedanken sich mit dem Nebel des wohligen Schlafes vermengten, der Mond war aufgegangen und sein Schein fiel auf den Kopf des Schlafenden welcher vor seinem Tisch zusammengesunken war.