Der Überfall der Truppen Rahals auf das Dorf Bajard lag nun schon ein paar Wochen zurück, die Schrecken des Kampfes und Brandschatzens waren jedoch noch immer wach im Geiste der Bürger.
So war es denn ein wichtiger Schritt zur Bewältigung, dass der Wideraufbau begonnen hatte, und trotz mangels hochspezialisierter Fachkräfte, wie sie etwa in Reichen wie Varuna zu finden waren, konnten bereits drei Gebäude des öffentlichen Lebens in Bajard renoviert werden. Freilich stand noch viel Arbeit bevor, doch die zugesagte Wiederaufbauhilfe aus Varuna würde den Prozess gewiss beschleunigen, und, so war zu hoffen, noch vor dem vollen Einbruch des Winters zu bewältigen.
Aufbau Bajards
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Leandro Montego
Aufbau Bajards
Zuletzt geändert von Leandro Montego am Mittwoch 21. November 2007, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Antarian von Weylenstein
Hilfe für Bajard
Leandro Montego, er war in Varuna. Man hat Ihm versprechungen gemacht. Und diese versprechungen sollten eingehalten werden. Die Grafschaft hatte schon mehrmals für die Freiheit von Bajard gekämpft. War es doch auch der Wunsch seiner Hoheit das Bajard seine Neutralität behält. Doch was bedeutet Neutralität? Verbrechern obdacht gewähren? Mit sicherheit nicht. Aber Bajard würde das noch lernen. Und es schien so das Bajard mit seinen neuen Bürgermeister wohl doch langsam lernt zu Verstehen. Varuna verlangt von Bajard nicht das Sie Rahaler hinaus werfen oder andere Feinde des Reiches Alumenas. Denn dies wäre dann Patei ergreifend und kein Neutrales - Dorf mehr. Nein, Varuna bittet nur einzehlne Personen, einzehlne Verbrecher entsprechend zubehandeln und Auszuliefern. Denn es kann auch nicht im Sinnen von Bajard sein, Mörder, Vergewaltiger und sonstiges Abschaum beschützen zu müssen? Es wird sich zeigen was die nächsten Wochen und Monate mit sich bringen werden. An diesen Tag war es aber Zeit ein Versprechen einzuhalten. Handwerker des Reiches würden vermehrt auf den Bürgermeister von Bajard zutreten um sich Anweisungen geben zu lassen, welche Gebäude wieder herzurichten sind. Die Versprochene hilfe wird somit Geleistet. Auf das jedes Gebäude vor dem nahenden Wintereinbruch wieder seinen Zweck aufnehmen kann, um die Menschen in den Nächten und Tagen zu wärmen. Und verdammt gute beobachter oder einzehlne Kapitäne würden berichten das 2 Kriegsschiffe des Reiches Alumenas in der nähe von Bajard kreuzen. Der Sinn und Zweck aber bleibt wohl erstmal ein Unbekannt.
Leandro Montego, er war in Varuna. Man hat Ihm versprechungen gemacht. Und diese versprechungen sollten eingehalten werden. Die Grafschaft hatte schon mehrmals für die Freiheit von Bajard gekämpft. War es doch auch der Wunsch seiner Hoheit das Bajard seine Neutralität behält. Doch was bedeutet Neutralität? Verbrechern obdacht gewähren? Mit sicherheit nicht. Aber Bajard würde das noch lernen. Und es schien so das Bajard mit seinen neuen Bürgermeister wohl doch langsam lernt zu Verstehen. Varuna verlangt von Bajard nicht das Sie Rahaler hinaus werfen oder andere Feinde des Reiches Alumenas. Denn dies wäre dann Patei ergreifend und kein Neutrales - Dorf mehr. Nein, Varuna bittet nur einzehlne Personen, einzehlne Verbrecher entsprechend zubehandeln und Auszuliefern. Denn es kann auch nicht im Sinnen von Bajard sein, Mörder, Vergewaltiger und sonstiges Abschaum beschützen zu müssen? Es wird sich zeigen was die nächsten Wochen und Monate mit sich bringen werden. An diesen Tag war es aber Zeit ein Versprechen einzuhalten. Handwerker des Reiches würden vermehrt auf den Bürgermeister von Bajard zutreten um sich Anweisungen geben zu lassen, welche Gebäude wieder herzurichten sind. Die Versprochene hilfe wird somit Geleistet. Auf das jedes Gebäude vor dem nahenden Wintereinbruch wieder seinen Zweck aufnehmen kann, um die Menschen in den Nächten und Tagen zu wärmen. Und verdammt gute beobachter oder einzehlne Kapitäne würden berichten das 2 Kriegsschiffe des Reiches Alumenas in der nähe von Bajard kreuzen. Der Sinn und Zweck aber bleibt wohl erstmal ein Unbekannt.
Zuletzt geändert von Antarian von Weylenstein am Mittwoch 21. November 2007, 16:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Sarah Elisa Lydelle
Sie balancierte nur noch auf einem Bein auf der alten Bank vor dem Haus und musste sich dennoch weiter strecken. Längst zitterte die Hand, welche das Stroh hielt, dass nun statt der verkohlten Büschel am Rand ihres Daches platziert werden sollte. Mit viel Gewackel, Geächze und Augenrollen fand Sarah Elisa endlich den rechten Fleck und zurrte das schöne Strohpaket fester, schließlich wollte sie nicht nochmals in die Verlegenheit kommen ihre Wasserkrüge bei Regenwetter als Auffangbecken missbrauchen.
Seufzend trat sie etwas zurück und betrachtete diese neue, saubere Strohecke ihres Daches mit Argwohn. Sicher, halten würde es und es sah sogar passabel aus, allerdings hatte sie viel zu lange für allein dieses winzige Stück gebraucht. Sarah Elisa zog eine schaurige Grimasse und legte die Hand auf den Rücken um die ersten, schmerzenden Stellen zu reiben. Da lernte sie schon all die Fischersarbeit und bog sich dabei die Wirbel krumm und schief um dann auch noch als schlechtere Dackdeckerin zu ackern. Aber das Dörfchen hatte es bitter nötig und es war nur recht, eher schon schlecht, dass sie sich um ihr eigenes Haus kümmerte.
Trübe wanderte der Blick ihrer olivbraunen Augen über die Straße und erspähte rasch an ein oder der anderen Ecke angebrannte Dachstellen oder verkohltes Holz. Plünderer und Mörder allesamt! Vermutlich hatte eine solch unfaire und feige Handlung noch Flammenopfer gefordert... die Fischerhütten, ganz und gar aus Holz und Stroh, mussten ja gebrannt haben wie Zunder. Sie schauderte und dachte an die Kinder Bajards, hatte sie doch erst vor kurzem das liebenswürdige, kleine Mädchen mit der dunkleren Hautfarbe am Eingang spielen sehen.
Nein, sowas durfte nicht nochmals geschehen und sie musste einen Weg finden auch ihren Hilfebeitrag in die Gemeinde zu bringen.
Grübeln rieb sie sich das Kinn, als ihr plötzlich eine gute Idee kam:
Romain hatte ihr erst letzte Woche gezeigt, wie man Näpfe und dergleichen mit einer Paste aus Fischtran wasserdicht machte. Zugegeben, es roch die ersten Stunden seltsam aber andererseits hielt das Wundermittelchen was es versprach und wegen dem Geruch... Bajard war doch auch ein Fischerdorf. Etwas mehr Fisch dürfte doch nicht soooo sehr auffallen, oder?!
Seufzend trat sie etwas zurück und betrachtete diese neue, saubere Strohecke ihres Daches mit Argwohn. Sicher, halten würde es und es sah sogar passabel aus, allerdings hatte sie viel zu lange für allein dieses winzige Stück gebraucht. Sarah Elisa zog eine schaurige Grimasse und legte die Hand auf den Rücken um die ersten, schmerzenden Stellen zu reiben. Da lernte sie schon all die Fischersarbeit und bog sich dabei die Wirbel krumm und schief um dann auch noch als schlechtere Dackdeckerin zu ackern. Aber das Dörfchen hatte es bitter nötig und es war nur recht, eher schon schlecht, dass sie sich um ihr eigenes Haus kümmerte.
Trübe wanderte der Blick ihrer olivbraunen Augen über die Straße und erspähte rasch an ein oder der anderen Ecke angebrannte Dachstellen oder verkohltes Holz. Plünderer und Mörder allesamt! Vermutlich hatte eine solch unfaire und feige Handlung noch Flammenopfer gefordert... die Fischerhütten, ganz und gar aus Holz und Stroh, mussten ja gebrannt haben wie Zunder. Sie schauderte und dachte an die Kinder Bajards, hatte sie doch erst vor kurzem das liebenswürdige, kleine Mädchen mit der dunkleren Hautfarbe am Eingang spielen sehen.
Nein, sowas durfte nicht nochmals geschehen und sie musste einen Weg finden auch ihren Hilfebeitrag in die Gemeinde zu bringen.
Grübeln rieb sie sich das Kinn, als ihr plötzlich eine gute Idee kam:
Romain hatte ihr erst letzte Woche gezeigt, wie man Näpfe und dergleichen mit einer Paste aus Fischtran wasserdicht machte. Zugegeben, es roch die ersten Stunden seltsam aber andererseits hielt das Wundermittelchen was es versprach und wegen dem Geruch... Bajard war doch auch ein Fischerdorf. Etwas mehr Fisch dürfte doch nicht soooo sehr auffallen, oder?!