Bahlia war nicht immer Bahlia, nein sie war einst in ihrer Familie anders bekannt. Virina Sandström war ihr Name und lebte in Varuna bei ihrer Mutter und ihrem Vater. Ihr Vater war bei der Stadtwache und ihre Mutter kümmerte sich tag täglich um sie und den Haushallt. Die Eltern merkten schnell, dass sie nach ihrem Vater kahm. Mit einem Dickkopf ausgestattet und viel zu kräftig für ein kleines Mädchen. Doch irgendwann kam die Zeit der Wende. Eines Tages im Alter von 10 Sommer folgte sie Ihrem Vater heimlich zum Wachhaus um zu sehen was er Tag täglich so verrichtete, doch er ging nicht zum Wachhaus nein er verließ die Stadt. Nach langem Wege durch den Wald außerhalb Varunas liefen sie auf eine Ruine zu dort knisterte ein Feuer und Lauthalses lachen war zu hören.
Sie kroch langsam an eine zerbröckelte Steinmauer und schaute durch eine Lücke in den Steinen hindurch. Ihr Vater setzte sich zu rauen Männern die verdreckt und hässlich waren. Überall lagen gejagte Tiere herum und ein man saß gefesselt in der Ecke. Ihr Vater grüßte alle freundlich. Er kannte sie? Das kann nicht sein! Schoss es ihr durch den Kopf. Doch das war noch nicht alles, mit einem gezückten Dolch in der Hand verunstaltete ihr Vater den gefesselten Mann und quälte ihn grauenhaft. Erst letztens hörte sie von ihrer Mutter, dass Banditen Geiseln aus Varuna genommen hätten und nun die Städter erpressten. Ihre Welt brach zusammen sie fing an zu weinen was rasch die Aufmerksamkeit der Banditen aus sich zog. Sie bemerkte nicht, dass sie sich langsam mit gezückten Schwertern um die Steinmauer herumschlichen um das Geheule zu suchen. Ihr Vater packte sie an den Kragen und schliff sie näher ans Lager heran. Mit einem ernsten Gesicht schaute er auf sie und schien nach zu denken. Zitternd starrte Virina auf das Feuer und erhielt ihre Fassung nicht so schnell zurück. „Sollen wir sie abstechen?“ sprach einer der Banditen der sich rasch die Faust des Vaters ins Gesicht holte, doch er wägte selber ab dies zu tun.
Niemand sollte erfahren, dass er dafür sorgte, dass es in Varuna unsicherer durch ihn geworden war. Der Vater nickte zu sich selbst bestätigend und zog sie an ihren Armen in den Wald nach einer halben stunde blieb er stehen und zog seinen Dolch und schaute auf Virinas großen traurigen Augen. Er hatte wirklich vor sie zu töten doch ein Rascheln hinter ihnen im Gebüsch störte das Vorhaben. Rasch drehte er sich um und viel direkt zu Boden. Ein Braunbär hatte ihn aus den Stiefeln gehoben und zu Boden gebracht. Virina kauerte sich zusammen, während sie sah wie der Bär ihren Vater zerfetzte und nach getaner Attacke auf sie schaute. Langsam schlich der Bär auf sie zu und schnupperte wild in der Luft. Der Bär blieb stehen und schaute hinter sich dort waren kleine süße Stimmen zu vernehmen es waren ihre junge. Sie hatten sich wohl bedroht gefühlt und dementsprechend handelte die Große Bären Mutter.
Die Jungen rannten auf sie zu und fingen an, an ihr herumzuspielen. Sie verlor für diese Momente Furcht und trauer und ein kleine lächeln entfuhr ihren Lippen. Der Große Bär drehte sich nach einiger Zeit um und die Jungtiere folgten ihr, ganz hinten folgte auch Virina nun ihrer neuen Familie.
Virina wuchs von nun an in einer höhle bei Bären auf und wurde genauso erzogen wie die anderen kleinen Bären. Sie selbst legte ihren Namen ab und gab sich selbst den Namen Bhalia. Sie lernte das überleben, die Reviergründe und die Abscheu allen Großen Bauten der Menschen gegenüber. Das Leben in den Städten war für sie fortan eine Lüge sie traute ihnen nicht mehr. So vermied sie es aus dem Wald zu kommen und dort zu leben. Baumrinde war nicht immer das Leckerste so lernte sie Pflanzen kennen, das Essen von selbst erlegten Tieren, das Fangen von Fischen. Improvisierte Bärenkrallen zierten ihre Hände sie fischte genau wie die Bären. Scharf schaute sie ins Wasser und haute mit ihrer Pranke ins Wasser, Patsch ein Fisch flog hinaus ans Land der vor sich hin zappelte welcher gleich über das ihr noch bekannte Feuer auch gebraten wurde. Sie vermied es mit dem Feuer ihre Bärenfamilie zu verschrecken und war bei ihren Mahlzeiten steht’s allein. Sie glaubte nicht mehr an das was ihrer Mutter oder Vater immer sagte, Temora hier und Eluvie dort nein sie glaubte nun an den Ausgleich und der Fairness der Natur, das Leben und Leben lassen die Macht des Stärkeren.
Immer wenn wilderer in ihrer nähe kamen hörte man ein tiefes erschreckendes Brummen was ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließ und diese ihre Sachen fallen ließen um schnell zu verschwinden. Die fallen gelassenen Sachen und Waffen dienten ihr meist als Werkzeuge oder waren bereits schon nützlich zu verwenden. Sie lernte durch das beobachten, bei den Jägern die meisten Werkzeuge kennen. Besonders den praktischen Bogen konnte sie gut leiden. Mit den Erlegten Tieren dessen Fell, hat sie um ihren Körper gewickelt sieht sie aus wie ein Robuster Bär. Dies ist ihre Geschichte…