Der Hass im Herzen
Verfasst: Samstag 28. Juli 2007, 20:35
Da stand sie nun, Marmelade auf der Wange den Mann vor sich überaus intensiv ansehend. Wie bei allen Göttern hatte es dazu kommen können? Sie verzehrten sich nacheinander und gleichsam waren sie einander so fern wie es Liebende nur sein konnten. Ein jeder lebte in seiner Welt. Hatte versucht sich in der Welt des Anderen zurecht zu finden und war gescheitert. Was für eine Nacht. Der Abend hatte ungewöhnlich begonnen und durchaus neugierig hatte sie die junge Dame gemustert jene man ihr vorgestellt hatte. Schneiderin wollte sie also werden? Harchja, sie dachte an Teira zurück und wollte schon ablehnen als ihr eine andere Möglichkeit einfiel. Vielleicht hatte sie nicht die nötige Zeit sich um einen Lehrling zu kümmern der Handwerksbund allerdings hatte sie. Die entsprechenden Vorschläge wurden gemacht und sie brachte das junge Ding nach Rahal.
Schon war die Stadt nicht mehr so furchteinflößend wie die letzten Male und zum Bund fand sie rasch, den Weg hatte sie ja nun schon öfters beschritten. Neugierig huschte der Blick durch alle Gassen, viel zu sorglos läutete sie die Glocke an der Türe. Natürlich hatte genau die Richtige ihnen geöffnet und mit einem breiten Lächeln erklärte sie Alexa warum sie hier war und wen sie da mitbrachte. Kurz bevor sie jedoch im Inneren des Hauses verschwinden konnten klangen von der Seite her Schritte auf. Nachtschwarze, seidige Gewandung deren perfekte Beschaffenheit selbst ihr Achtung abforderte - gepaart mit einer stolzen, erhabenen Haltung die sie lediglich vermuten ließ wen sie da vor sich hatte. Zu wenig kannte sie sich mit Stützen und Sitten der Stadt aus doch bestätigte Alexa's Verhalten die Annahme und wenngleich sie ihn überaus faszinierend fand wurde sie befangen. Mit hohen Menschen hatte sie ungern zu tun. Meist waren sie überheblich, selbstherrlich und in gewissen Dingen überaus unangenehm. Manche gaben sich freundlich, gütig nur um dann wieder in ihren Kreisen zu 'verschwinden'. Da waren ihr 'einfache' Menschen um ein vielfaches lieber, gleichsam verlässlicher. Was folgte war jedoch überraschend. Alexa wurde tatsächlich ein hohes Amt übertragen und nachdem er sich endlich wieder abgewandt hatte wirbelte sie nur so auf die Freundin zu. Ihre Hände greifend gratulierte sie überschwänglich und dann fand man endlich den Weg in das Haus.
Der Abend zog sich fort und erst Stunden später brach sie auf die junge Schneiderin bei Alexa und Lucien zurück lassend. Warum auch nicht? Sie war dort gut aufgehoben und würde den Weg zur Kutsche schon gezeigt bekommen. Bevor man allerdings die Stadt verlassen konnte traf sie 2 überaus faszinierende Damen. Kinder des Herrn, ruhig, klein und überaus geheimnisvoll. Sie trat näher, noch kam ihr die gängige Grußfloskel die gleichsam so einiges bekundete nicht über die Lippen. Doch ein deutliches Nicken und nicht wenige Blicke wurden den Beiden zuteil. Eines der Wesen erhob die Stimme und einen Lidschlag später prallte sie zurück. In den Tiefen ihres Wesens wurde etwas angerührt das sie bislang noch nie so intensiv zu spüren bekommen hatte. Hass, Schmerz und gleichsam diese unbändige Wut mit der man gegen alles angehen wollte. Als sie jedoch schwieg ebbte es ab. Was blieb war der Schmerz doch verflog er je mehr die Neugierde wieder überwog. Spielerisches Geplänkel dem sie nicht viel entgegen zu setzen hatte folgte. Weisen vernebelten ihr die Sinne jene sie aus menschlicher Hand noch nicht gehört hatte und später hätte sie nicht sagen können worüber man gesprochen hatte. Die letzte klare Erinnerung beinhaltete die Kutschenfahrt zum Wegkreuz.
Zu Hause angekommen war man zu dritt beisammen gesessen ehe Antarian kam und die Thematik nach geraumer Zeit langsam aber sicher brenzlig wurde. Niemals hätte er gebilligt wo sie sich aufgehalten hatte, wie sie sich in manchen Situationen gegeben hatte und noch immer war ihr seine Meinung wichtig. Tja, und wie hatte es geendet? Marmelade, überall – auf seiner Nase, auf ihrer Wange an ihren Kleidern das klebrige Zeug war nahezu überall verschmiert nachdem sie lange genug herumgealbert hatten. In jenem Momente schienen alle Gedanken und Sorgen nichtig. Am nächsten Morgen jedoch kam die Ernüchterung. Sie wurde wie eine Fremde behandelt und in den Tiefen ihres Herzens wusste sie das es ihm nicht einmal bewusst war. Doch begann die Saat zu keimen, man hatte sie das Hassen gelernt. Würde sie ihn hassen weil sie einander nicht lieben konnten oder gab es Hoffnung? Doch vorerst hielten andere Dinge sie gefangen. Was hatte die Lethra gesagt? Sie hatte zugestimmt, doch was war es gewesen?
Schon war die Stadt nicht mehr so furchteinflößend wie die letzten Male und zum Bund fand sie rasch, den Weg hatte sie ja nun schon öfters beschritten. Neugierig huschte der Blick durch alle Gassen, viel zu sorglos läutete sie die Glocke an der Türe. Natürlich hatte genau die Richtige ihnen geöffnet und mit einem breiten Lächeln erklärte sie Alexa warum sie hier war und wen sie da mitbrachte. Kurz bevor sie jedoch im Inneren des Hauses verschwinden konnten klangen von der Seite her Schritte auf. Nachtschwarze, seidige Gewandung deren perfekte Beschaffenheit selbst ihr Achtung abforderte - gepaart mit einer stolzen, erhabenen Haltung die sie lediglich vermuten ließ wen sie da vor sich hatte. Zu wenig kannte sie sich mit Stützen und Sitten der Stadt aus doch bestätigte Alexa's Verhalten die Annahme und wenngleich sie ihn überaus faszinierend fand wurde sie befangen. Mit hohen Menschen hatte sie ungern zu tun. Meist waren sie überheblich, selbstherrlich und in gewissen Dingen überaus unangenehm. Manche gaben sich freundlich, gütig nur um dann wieder in ihren Kreisen zu 'verschwinden'. Da waren ihr 'einfache' Menschen um ein vielfaches lieber, gleichsam verlässlicher. Was folgte war jedoch überraschend. Alexa wurde tatsächlich ein hohes Amt übertragen und nachdem er sich endlich wieder abgewandt hatte wirbelte sie nur so auf die Freundin zu. Ihre Hände greifend gratulierte sie überschwänglich und dann fand man endlich den Weg in das Haus.
Der Abend zog sich fort und erst Stunden später brach sie auf die junge Schneiderin bei Alexa und Lucien zurück lassend. Warum auch nicht? Sie war dort gut aufgehoben und würde den Weg zur Kutsche schon gezeigt bekommen. Bevor man allerdings die Stadt verlassen konnte traf sie 2 überaus faszinierende Damen. Kinder des Herrn, ruhig, klein und überaus geheimnisvoll. Sie trat näher, noch kam ihr die gängige Grußfloskel die gleichsam so einiges bekundete nicht über die Lippen. Doch ein deutliches Nicken und nicht wenige Blicke wurden den Beiden zuteil. Eines der Wesen erhob die Stimme und einen Lidschlag später prallte sie zurück. In den Tiefen ihres Wesens wurde etwas angerührt das sie bislang noch nie so intensiv zu spüren bekommen hatte. Hass, Schmerz und gleichsam diese unbändige Wut mit der man gegen alles angehen wollte. Als sie jedoch schwieg ebbte es ab. Was blieb war der Schmerz doch verflog er je mehr die Neugierde wieder überwog. Spielerisches Geplänkel dem sie nicht viel entgegen zu setzen hatte folgte. Weisen vernebelten ihr die Sinne jene sie aus menschlicher Hand noch nicht gehört hatte und später hätte sie nicht sagen können worüber man gesprochen hatte. Die letzte klare Erinnerung beinhaltete die Kutschenfahrt zum Wegkreuz.
Zu Hause angekommen war man zu dritt beisammen gesessen ehe Antarian kam und die Thematik nach geraumer Zeit langsam aber sicher brenzlig wurde. Niemals hätte er gebilligt wo sie sich aufgehalten hatte, wie sie sich in manchen Situationen gegeben hatte und noch immer war ihr seine Meinung wichtig. Tja, und wie hatte es geendet? Marmelade, überall – auf seiner Nase, auf ihrer Wange an ihren Kleidern das klebrige Zeug war nahezu überall verschmiert nachdem sie lange genug herumgealbert hatten. In jenem Momente schienen alle Gedanken und Sorgen nichtig. Am nächsten Morgen jedoch kam die Ernüchterung. Sie wurde wie eine Fremde behandelt und in den Tiefen ihres Herzens wusste sie das es ihm nicht einmal bewusst war. Doch begann die Saat zu keimen, man hatte sie das Hassen gelernt. Würde sie ihn hassen weil sie einander nicht lieben konnten oder gab es Hoffnung? Doch vorerst hielten andere Dinge sie gefangen. Was hatte die Lethra gesagt? Sie hatte zugestimmt, doch was war es gewesen?