Gerettet und doch gefangen
Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 16:50
Mori hatte viel nachgedacht. Es war ein Todeskommando und ohne weitere Informationen sollten sie besser nichts unternehmen. Besser wäre es, wenn sie noch einmal versuchen würden an Informationen heran zukommen.
Es war beschlossen und der Plan fürs erste verschoben. Sie wollten sich noch einmal in Rahal umschauen und machten sich auch sogleich auf den Weg. Mori versuchte sich noch einmal zum Kerker zu schleichen, vielleicht würden die Wachen ja doch ein Wort über ihre Gefangenen verlieren. Doch leider hatte sie kein Glück, kein Wort kam über die Lippen dieser elendigen Wachen. Sie ging zurück zu ihren Begleitern, diese hatten sich im umliegenden Geäst versteckt, um zu berichten das sie bis jetzt noch nichts neues herausgefunden hatte sie sich aber in der Taverne noch mal umhören wollte.
Also ging sie Richtung Taverne, als sie davor stand hielt sie inne. Tavernen waren ihr zuwider, sie mochte weder den Gestank dort noch die Besoffenen dort. Sie wollte gerade hineingehen, um sich umzuhören als ein kleiner Trupp des Weges ging. Schnell sondierte sie die Lage, das sollte doch nicht dieser Gefangene sein?
Sie fasste sich schnell und versuchte den Trupp zu überholen möglichst unauffällig. Als sie vor der Stadt war lies stieß sie einen Rabenschrei aus, um ihre Begleiter zu warnen. Sie indes, tat so als pflücke sie Kräuter und sammelte Pilze. Zum verstecken blieb keine Zeit mehr. Immer wieder schaute sie unauffällig gen Trupp, als plötzlich eine Gardistin auf sie zukam. Ihre Gedanken überschlugen sich, hoffentlich konnten dies Ihre Freunde als Ablenkung nutzen um diesen Nevyn zu befreien. Sie versuchte also die Aufmerksamkeit von noch mehr Gardisten auf sich zu ziehen und es sollte ihr gelingen. Zwei weitere Gardisten kamen auf sie zu, Mori musste kurz schlucken. Sie wusste das ihre Freunde dies beobachten und hoffte sie hätten den Mut diese Gelegenheit zu nutzen. Weiter zögerte sie alles hinaus, selbst als sie die Chance bekam zu gehen blieb sie. Hatten doch diese elendigen Mistgardisten sie beleidigt, die perfekte Chance ihren Begleitern noch mehr Zeit zu verschaffen, doch nichts rührte sich. Weitere Beleidigungen prasselten auf sie ein, nun wurde es selbst ihr genug, was waren das für Menschen? Nun lies sie sich das nicht weiter gefallen, sie gab die Beleidigungen zurück. Damit besiegelte sie ihr Schicksal, sie wurde festgenommen. Immer noch versuchte sie ihre Verhaftung bis zum Schluss hinaus zu zögern, doch es hatte keinen Sinn, ihre Begleiter rührten sich nicht. Also lies sie sich abführen, während sie sich selbst im Gedanken einen Narren schollt.
Da saß sie nun in diesem Loch und musste sich weitere Beleidigungen gefallen lassen. Nur gut das sie nicht auf den Mund gefallen war. Diese Idioten dachten doch tatsächlich, dass sie sich einschüchtern lies. Aber dies würde sie nicht, schließlich hatte sie schon einiges mehr erlebt. Immer wieder hoffte sie das ihre Begleiter nicht auch noch zu ihr stoßen würden. Doch sie kamen nicht. Irgendwie war sie froh, bedeutete es doch das sie in Sicherheit waren. Doch was war mit diesem Nevyn? Wenn sie es wirklich richtig mitbekommen hatte, dann sollte er sowieso freigelassen werden, oder täuschte sie sich?
Plötzlich ging das Tor auf und einer der beiden Gardisten kam hinein. Sie seufzte, was wollte er denn schon wieder? Sie weiter demütigen? Wenn er dies vorhatte, so hatte er nicht mit Mori gerechnet. Um sie zu demütigen brauchte er schon etwas mehr Grips. Doch es kam anders.
Er fesselte, knebelte sie und stülpte ihr einen Sack über den Kopf. Was hatte er vor? Sollte sie jetzt schon vor ein Gericht gestellt werden? So schnell? Sie hatte keinen Schimmer was nun auf sie zukommen sollte. Er zerrte sie aus dem Kerker und ihr blieb nichts als ihm irgendwie hinterher zustolpern. Sie hatte keine Ahnung wo man sie hinführte und ihr Unbehagen wuchs.
Die Gardisten zerrten sie durch die Stadt und schmiedeten Pläne. Hatte sie richtig gehört? Sie wollte sie verkaufen? Nun hatten sie es doch geschafft. Sie hatten ohne es zu merken, sie gedemütigt. Moris Gedanken überschlugen sich. Verkaufen. Diese Idioten waren noch viel schlimmer als sie gedacht hatte. Sie konnte damit leben, wenn man ihr für einen kurzen Zeitraum die Freiheit nahm, aber Verkaufen, das würde ihr auf ewig die Freiheit nehmen.
Fast wünschte sie sich, sie wäre besser zum Tode verurteilt worden. Was sollte nun aus ihr werden und wer würde sie kaufen? Sie hatte keine Ahnung was aus ihr werden sollte und das machte ihr Angst.
Am Hafen von Menek´ur angekommen brannte sogleich die Hitze. Sie war noch nie hier gewesen, doch wusste sie wo sie war. Die zwei Gardisten boten sie feil wie ein Stück Fleisch und sie schienen tatsächlich erfolg zu haben. "Macht Liebe lang" meinten sie immer nur und Mori hätte ihnen an die Gurgel gehen können. Nichts dergleichen würde sie tun, das war klar.
Der eine riss ihr den Sack vom Kopf und schubste sie vor die Füße des Interessenten.
Sie versuchte sich hoch zurappeln und versuchte einen Blick auf diesen zu erhaschen. Und als es ihr gelang, gefror ihr das Blut in den Adern. Es war Fadi. Sie wusste nicht ob sie nun glücklich sein sollte, oder noch größere Angst bekommen sollte. Er handelte mit den zweien einen Preis von 10 Sack Salz aus und die zwei machten sich so schnell wie möglich aus dem Staub.
In seinem Haus dann wurden ihr die Fesseln abgenommen und sie wurde auf Verletzungen untersucht. Sie hatte schon ein paar Blessuren davon getragen doch das war nichts im Vergleich zu der Furcht die sie nun, aufgrund ihrer ungewissen Lage, ausstand. Sie wurde in ihr Sklavendasein eingewiesen, was Mori im ersten Moment noch mehr Furcht einflösste. Dieses Volk hatte so viele Erwartungen an sie und Mori verstand noch nicht mal ihre Sitten. Sie hatte kein Problem zu arbeiten um ihre Ehre wieder herstellen zu können, auch gab sie Fadi ja schon freiwillig ihr Leben, doch machte ihr die Situation dennoch Angst. Und diese Frauen hatten eine Art die sie nicht verstand. Sie unterwarfen sich den Männern und waren sehr auf ihr Auftreten bedacht. Fast hatte sie den Eindruck, sie würden alles und jeden in Gut und Schande unterteilen. Das Mori in ihren Augen zur Schande gehörte hatten sie ihr unmissverständlich klar gemacht. Fadi bemerkte das es Mori demütigte und versuchte immer wieder beschlichtigend einzugreifen. Zwar verstand sie ihre Sprache nicht doch konnte sie die Körpersprache verstehen und die machte ihr Hoffnung. Waren die Frauen auch abweisend so war Fadi doch ein wenig verständnisvoller für ihre Lage. Immer wieder versuchte er ihr die Furcht zu nehmen und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Es verfehlte auch seine Wirkung nicht ganz, zwischendurch sprach sie freier und gab ihm Informationen die er haben wollte. Doch dann nahm das Gespräch eine Wende. Irgendwie kamen sie auf den Fluch der auf ihr lastete zu sprechen und Mori verriet ein wenig zu viel. Ihr Fluch zeigte Wirkung, das Rabenbrandmal das ihr Thrillom eins gab, fing an zu pulsieren und ein stechender, kaum auszuhaltender Schmerz durchzuckte ihren Körper bis zur Bewusstlosigkeit.
Es war beschlossen und der Plan fürs erste verschoben. Sie wollten sich noch einmal in Rahal umschauen und machten sich auch sogleich auf den Weg. Mori versuchte sich noch einmal zum Kerker zu schleichen, vielleicht würden die Wachen ja doch ein Wort über ihre Gefangenen verlieren. Doch leider hatte sie kein Glück, kein Wort kam über die Lippen dieser elendigen Wachen. Sie ging zurück zu ihren Begleitern, diese hatten sich im umliegenden Geäst versteckt, um zu berichten das sie bis jetzt noch nichts neues herausgefunden hatte sie sich aber in der Taverne noch mal umhören wollte.
Also ging sie Richtung Taverne, als sie davor stand hielt sie inne. Tavernen waren ihr zuwider, sie mochte weder den Gestank dort noch die Besoffenen dort. Sie wollte gerade hineingehen, um sich umzuhören als ein kleiner Trupp des Weges ging. Schnell sondierte sie die Lage, das sollte doch nicht dieser Gefangene sein?
Sie fasste sich schnell und versuchte den Trupp zu überholen möglichst unauffällig. Als sie vor der Stadt war lies stieß sie einen Rabenschrei aus, um ihre Begleiter zu warnen. Sie indes, tat so als pflücke sie Kräuter und sammelte Pilze. Zum verstecken blieb keine Zeit mehr. Immer wieder schaute sie unauffällig gen Trupp, als plötzlich eine Gardistin auf sie zukam. Ihre Gedanken überschlugen sich, hoffentlich konnten dies Ihre Freunde als Ablenkung nutzen um diesen Nevyn zu befreien. Sie versuchte also die Aufmerksamkeit von noch mehr Gardisten auf sich zu ziehen und es sollte ihr gelingen. Zwei weitere Gardisten kamen auf sie zu, Mori musste kurz schlucken. Sie wusste das ihre Freunde dies beobachten und hoffte sie hätten den Mut diese Gelegenheit zu nutzen. Weiter zögerte sie alles hinaus, selbst als sie die Chance bekam zu gehen blieb sie. Hatten doch diese elendigen Mistgardisten sie beleidigt, die perfekte Chance ihren Begleitern noch mehr Zeit zu verschaffen, doch nichts rührte sich. Weitere Beleidigungen prasselten auf sie ein, nun wurde es selbst ihr genug, was waren das für Menschen? Nun lies sie sich das nicht weiter gefallen, sie gab die Beleidigungen zurück. Damit besiegelte sie ihr Schicksal, sie wurde festgenommen. Immer noch versuchte sie ihre Verhaftung bis zum Schluss hinaus zu zögern, doch es hatte keinen Sinn, ihre Begleiter rührten sich nicht. Also lies sie sich abführen, während sie sich selbst im Gedanken einen Narren schollt.
Da saß sie nun in diesem Loch und musste sich weitere Beleidigungen gefallen lassen. Nur gut das sie nicht auf den Mund gefallen war. Diese Idioten dachten doch tatsächlich, dass sie sich einschüchtern lies. Aber dies würde sie nicht, schließlich hatte sie schon einiges mehr erlebt. Immer wieder hoffte sie das ihre Begleiter nicht auch noch zu ihr stoßen würden. Doch sie kamen nicht. Irgendwie war sie froh, bedeutete es doch das sie in Sicherheit waren. Doch was war mit diesem Nevyn? Wenn sie es wirklich richtig mitbekommen hatte, dann sollte er sowieso freigelassen werden, oder täuschte sie sich?
Plötzlich ging das Tor auf und einer der beiden Gardisten kam hinein. Sie seufzte, was wollte er denn schon wieder? Sie weiter demütigen? Wenn er dies vorhatte, so hatte er nicht mit Mori gerechnet. Um sie zu demütigen brauchte er schon etwas mehr Grips. Doch es kam anders.
Er fesselte, knebelte sie und stülpte ihr einen Sack über den Kopf. Was hatte er vor? Sollte sie jetzt schon vor ein Gericht gestellt werden? So schnell? Sie hatte keinen Schimmer was nun auf sie zukommen sollte. Er zerrte sie aus dem Kerker und ihr blieb nichts als ihm irgendwie hinterher zustolpern. Sie hatte keine Ahnung wo man sie hinführte und ihr Unbehagen wuchs.
Die Gardisten zerrten sie durch die Stadt und schmiedeten Pläne. Hatte sie richtig gehört? Sie wollte sie verkaufen? Nun hatten sie es doch geschafft. Sie hatten ohne es zu merken, sie gedemütigt. Moris Gedanken überschlugen sich. Verkaufen. Diese Idioten waren noch viel schlimmer als sie gedacht hatte. Sie konnte damit leben, wenn man ihr für einen kurzen Zeitraum die Freiheit nahm, aber Verkaufen, das würde ihr auf ewig die Freiheit nehmen.
Fast wünschte sie sich, sie wäre besser zum Tode verurteilt worden. Was sollte nun aus ihr werden und wer würde sie kaufen? Sie hatte keine Ahnung was aus ihr werden sollte und das machte ihr Angst.
Am Hafen von Menek´ur angekommen brannte sogleich die Hitze. Sie war noch nie hier gewesen, doch wusste sie wo sie war. Die zwei Gardisten boten sie feil wie ein Stück Fleisch und sie schienen tatsächlich erfolg zu haben. "Macht Liebe lang" meinten sie immer nur und Mori hätte ihnen an die Gurgel gehen können. Nichts dergleichen würde sie tun, das war klar.
Der eine riss ihr den Sack vom Kopf und schubste sie vor die Füße des Interessenten.
Sie versuchte sich hoch zurappeln und versuchte einen Blick auf diesen zu erhaschen. Und als es ihr gelang, gefror ihr das Blut in den Adern. Es war Fadi. Sie wusste nicht ob sie nun glücklich sein sollte, oder noch größere Angst bekommen sollte. Er handelte mit den zweien einen Preis von 10 Sack Salz aus und die zwei machten sich so schnell wie möglich aus dem Staub.
In seinem Haus dann wurden ihr die Fesseln abgenommen und sie wurde auf Verletzungen untersucht. Sie hatte schon ein paar Blessuren davon getragen doch das war nichts im Vergleich zu der Furcht die sie nun, aufgrund ihrer ungewissen Lage, ausstand. Sie wurde in ihr Sklavendasein eingewiesen, was Mori im ersten Moment noch mehr Furcht einflösste. Dieses Volk hatte so viele Erwartungen an sie und Mori verstand noch nicht mal ihre Sitten. Sie hatte kein Problem zu arbeiten um ihre Ehre wieder herstellen zu können, auch gab sie Fadi ja schon freiwillig ihr Leben, doch machte ihr die Situation dennoch Angst. Und diese Frauen hatten eine Art die sie nicht verstand. Sie unterwarfen sich den Männern und waren sehr auf ihr Auftreten bedacht. Fast hatte sie den Eindruck, sie würden alles und jeden in Gut und Schande unterteilen. Das Mori in ihren Augen zur Schande gehörte hatten sie ihr unmissverständlich klar gemacht. Fadi bemerkte das es Mori demütigte und versuchte immer wieder beschlichtigend einzugreifen. Zwar verstand sie ihre Sprache nicht doch konnte sie die Körpersprache verstehen und die machte ihr Hoffnung. Waren die Frauen auch abweisend so war Fadi doch ein wenig verständnisvoller für ihre Lage. Immer wieder versuchte er ihr die Furcht zu nehmen und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Es verfehlte auch seine Wirkung nicht ganz, zwischendurch sprach sie freier und gab ihm Informationen die er haben wollte. Doch dann nahm das Gespräch eine Wende. Irgendwie kamen sie auf den Fluch der auf ihr lastete zu sprechen und Mori verriet ein wenig zu viel. Ihr Fluch zeigte Wirkung, das Rabenbrandmal das ihr Thrillom eins gab, fing an zu pulsieren und ein stechender, kaum auszuhaltender Schmerz durchzuckte ihren Körper bis zur Bewusstlosigkeit.