Die neue Zunft

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Falco Pendri
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Die neue Zunft

Beitrag von Falco Pendri »

Falco stand zusammen mit Tim und Laurentinne Mc'Murphy im alten T.A.L.E.R. Gebäude,welches nun zu dem Sitz des Handwerkshauses zum Goldenen Handwerk geworden ist. Sie unterhielten sich die meiste Zeit,weil kaum Kunden zu ihnen kamen um sich etwas zu bestellen.Es trübte die Langeweile. Falco aber hoffte,von Minute zu Minute,dass ein Kunde kommen würde und ihnen Arbeit gab,doch er wartete vergebens. Er dachte viel in der Zeit nach,in der er keine Aufträge hatte und bemerkte nach langer Überlegung,das es so nicht weiter gehen dürfte. Es müsse sich etwas bewegen und er und seine Freunde müssen Arbeit erhalten. Doch wie soll er dies anstellen? Er dachte weiter darüber nach und kam zu dem Entschluss eine Zunft zu gründen. Er war von seiner Idee mehr als begeistert und teilte sie einige Tage später Laurentinne und Tim mit,welche beide getrennte Meinungen darüber hatten.Während Tim die Ruhe mochte,aber häufiger Kundschaft hatte,wollte er sich nicht von Falcos Idee in ihren Bann ziehen lassen,da es ihm so gut ginge,wie es gerade für ihn lief. Doch zu Falcos Überraschung fand Laurentinne gefallen an seinem Vorschlag und willigte seinem Angebot,als Mitgründer,der Zunft beizutreten,ein. Laurentinne und Falco sprachen oft darüber,wie es sein muss in einer Zunft zu sein. Falco kannte dieses Gefühl schon,da er einmal ein Mitglied der Holzarbeiterzunft gewesen ist. Er erzählte ihr seine Eindrücke,die er damals gesammelt hatte. Sie fand immer mehr gefallen an der Sache. Doch dann,nach einigen Tagen,kam die Frage auf wo die Zunft gegründet werden sollte. Keiner konnte eine Antwort geben. Dann aber erklärte sich Laurentinne dazu bereit,das Goldene Handwerk zu dem Sitz der Zunft zu machen. Falco war sehr glücklich über die Erkenntnis,einen Sitz für die Zunft zu haben. Nun fehlten ihnen nur noch ein Name und weitere Leute,die mit ihnen zusammen eine Zunft gründen wollten.


Falco begab sich dann,einige Tage später,auf eine lange Reise die ihn mehrere Wochen von seinem Haus,dem Goldenen Handwerk und seinen Freunden fern hielt.Er besuchte seine alte Heimat,in der er wohnte,bevor er in die Ländereien von Varuna zog. Seine Heimatstadt,welche in einem Krieg zerstört wurde,war wieder aufgebaut worden und spross von Leben. Alle Leute waren glücklich so wie sie waren und Falco hoffte,dort,in seiner Heimatstadt, neue Leute für sein Vorhaben für sich zu gewinnen,doch ohne Erfolg. Alle hatten Arbeit und wollten es nicht wagen in neue Ländereien umzusiedeln. Das hörte Falco nicht gerne und fing an,an seinem Vorhaben zu zweifeln. Gibt es denn keine weiteren Leute die mich unterstützen möchten? Glaubten sie,dass ich nicht in der Lage wäre eine Zunft zu leiten? Falco wusste keine Antwort und verließ seine Heimatstadt und reiste weiter umher,durch die verschiedensten Länder,doch fand keine Leute die ihm helfen wollten. Falco,nun ziemlich enttäuscht,kehrte dann in die Gegend um Varuna zurück.

Als er an seinem Haus ankam,bemerkte er,dass eine Nachicht in seinem Postkasten lag. Er selbst wusste nicht von wem sie sein könnte und öffnete sie hastig,in der Hoffnung,einer der vielen Leute,die er auf reisen kennenlernte,hätte seine Meinung geändert und wolle ihm nun helfen. Doch es schrieb keiner der Personen sondern seine liebe gute Freundin Leana Leador. Sie wollte sich einmal wieder mit ihm treffen und Falco verspürte ein Gefühl der Wärme. Er war froh,dass er doch noch in seiner neuen Heimat willkommen war. So wie in seiner Nachicht angekündigt,ritt er zu Leanas bescheidenen Hause und besuchte sie. Als sie ihn erblickte war sie ziemlich überrascht,aber dennoch glücklich ihn zu sehen.Sie bat ihn herein zu kommen und die beiden fingen an sich zu unterhalten. Falco berichtete ihr,dass er auf Reisen gewesen sei und deswegen nicht früher erscheinen konnte. Sie verzeihte ihm. Doch dann kam Falco eine Idee. Es schoss ihm nur so durch den Kopf,aber es war eine Überlegung wert gewesen. Solle er Leana fragen ob sie ihm nicht vielleicht helfen möchte? Er überlegte und überlegte,aber unterhielt sich gleichzeiteig weiter mit ihr,ohne das sie merkte was er vor habe. Doch dann fragte Falco Leana völlg überraschend,ob sie nicht Lust hätte mit ihm und Laurentinne zusammen eine zunft zu gründen. Sie war überrascht und wusste auf die Schnelle keine Antwort. Doch dann,nach einigen Überlegungen ihrerseits,stimmte sie seinem Vorschlag zu. Falco strahlte vor Freude und konnte es nicht glauben,dass seine alte gute Freundin ihm helfen würde. Er fasste neuen Mut und konnte es nicht mehr erwarten die letzte Person zu finden,welche ihm helfen würde,die Zunft zu gründen. Leana und Falco unterhielten sich fleißig und es wurde Nacht. Falco verabschiedete sich dann nach einigen Stunden von ihr und ritt wieder,voller freude,nach Hause.

Am nächsten Tag beschloss Falco Laurentinne aufzusuchen und ihr die freudige Nachicht zu überbringen,doch er konnte sie nicht auffinden. Er erschrak und wusste nicht was er tun sollte. Er hoffte das es ihr gut ging und das nichts mit ihr geschehen sei,in der Zeit, in der er nicht in den Landen war. Schließlich gab er es auf sie zu suchen und hoffte,dass sie ihn bald aufsuchen würde.

Nach einigen Tagen erreichte Falco eine Taube,welche ein zeimlich großes Pergament um einen der Füße gebunden trug. Sie schien Schwierigkeiten gehabt zu haben,als sie zu ihm flog,da das Pergament nicht gerade ein leichtes war. Er band es von ihrem Fuß ab und gab der Taube ein wenig zu essen,bis sie dann wohl glücklich davon flog. Er entrollte das Pergament und konnte nicht glauben was er dort laß. Jemand wollte sein Lehrling sein. Er überlegte und stellte sich die Frage,warum er nun auf einmal einen Lehrling bekommen könnte. Wieso erst jetzt?,dachte er sich. Er verstand es nicht aber war froh das er nun,zum ersten Mal seitdem er hier lebte,einen Lehrling zu bekommen schien. Er nahm ein leeres Pergament zur Hand und verfasste eine Nachicht für diesen Holzarbeiter,der sich bei ihm in die Ausbildung wagen wollte. Falco gab die Nachicht an einen Boten weiter und ließ sie zu dem Manne bringen,welcher dann einige Zeit später vor Falcos Tür stand. Falco öffnete ihm und sie kamen ins Gespräch. Nach einigen Stunden erkannte Falco den Mann,welcher Christoph Spitz hieß,als seinen Lehrling an und bot ihm sogar noch sein Heim als seine vorübergehende Bleibe mit an. Der Junge und in manchen Dingen noch unerfahrene Handwerker war darüber sehr erfreut und bedankte sich des öfteren bei Falco und er schien sehr fleißig und wissensbedürftig zu sein. Er wollte,allein schon am ersten Tag viel von ihm erfahren,doch so viel kann man einer Person am Tag nicht beibringen. Nun,dachte sich Falco und lächelte in sich hinein,hat er endlich die letzte Person gefunden die ihm dabei helfen wird die Zunft zu gründen. Von nun an werden wir als Zunft,hoffentlich,genügend Aufträge bekommen,dachte sich Falco und schaute zufrieden und glücklich,positiv in die mit Arbeit und Gold versehene Zukunft.
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