Das ihr wohl bekannte Adlersiegel des Ordens der Temora ziert das einfach gehaltene aber saubere Papier der Schriftrolle. So sie es öffnet, wird sie den recht persönlichen aber dennoch höflichen Brief vorfinden, den nur eine Person sich je herausnehmen würde:
Kloster des Ordens der Temora, 08. Schwalbenkunft 248
Temoras Segen und Gruss sei dir entsandt, meine liebe Anara!
Der Grund meines Schreibens ist von wichtiger Natur. Hohe und wichtige Pläne, die mir nun seit längerem im Kopfe entstanden, werden nun endlich konkret.
Dereinst war unser Orden gegründet durch Mannen und Frauen aller Klassen und aller Berufungen. Lang ist es her und vieles war und ist im Wandel. Ich bin alt geworden und niemand ausser unser gütigen Herrin Temora, vermag zu sagen wie lange ich noch in dieser Welt verweile.
Zu gern möchte ich etwas hinterlassen, dass unseren Orden wieder auf die Anfänge zurückblicken lässt und einen Neubeginn ermöglicht. Ein Weg soll es sein, der zurückbringt, was viel zu lang verloren ging. Es geht mir um die Gründung eines weiteren Ordens in dem sich alle Fähigkeiten unter einem Dache einfinden um zu lernen und zu lehren. Verbunden mögen sie sein durch die Tugenden und Lehren, die wir durch Temora empfangen.
Aus diesem Grunde möchte ich hiermit um ein Treffen bitten, so dass wir eine Genehmigung einer solchen Vereinigung, da die deine in jedem Falle von Nöten sein wird, erörtern mögen. Dieser Orden wird ebenso wie das Kloster unter meiner Verantwortung und Leitung stehen.
Ich freue mich auf eine baldige Antwort.
Hochachtungsvoll
Alyssa Arnis
Oberhaupt des Ordens der Temora
Ein Brief ergeht an Königin Anara von Hohenfels
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Anara von Hohenfels
Die junge Königin ging mit dem Schreiben in den Händen vor dem Fenster auf und ab. Sie las ein zweites Mal.
Nicht, dass sie der Heiligkeit die Gründung des Ordens abschlagen würde... jedoch bereitete es ihr Sorge, dass die betagte, fromme Frau sich diese emense Arbeit aufladen wollte.
Als der Sekretär Platz nahm und nach den Anliegen fragte, die heute anstanden, sagte sie mit einem kleinen Seufzer: "Verfasst bitte ein Antwortschreiben an die Heiligkeit." Sie legte ihm den gelesenen Brief vor. "Schreibt ihr bitte, dass ich sie heute nach der Abendandacht erwarte. Meine Nachricht soll durch einen Boten überbracht werden, dem sie dann Bescheid gegen möge, ob ihr der Zeitpunkt recht ist. Ich möchte dann den Brief selbst unterzeichnen."
Damit liess sie den Sekretär seine Arbeit tun und wandte sich der weiteren Post zu.
Nicht, dass sie der Heiligkeit die Gründung des Ordens abschlagen würde... jedoch bereitete es ihr Sorge, dass die betagte, fromme Frau sich diese emense Arbeit aufladen wollte.
Als der Sekretär Platz nahm und nach den Anliegen fragte, die heute anstanden, sagte sie mit einem kleinen Seufzer: "Verfasst bitte ein Antwortschreiben an die Heiligkeit." Sie legte ihm den gelesenen Brief vor. "Schreibt ihr bitte, dass ich sie heute nach der Abendandacht erwarte. Meine Nachricht soll durch einen Boten überbracht werden, dem sie dann Bescheid gegen möge, ob ihr der Zeitpunkt recht ist. Ich möchte dann den Brief selbst unterzeichnen."
Damit liess sie den Sekretär seine Arbeit tun und wandte sich der weiteren Post zu.
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Alyssa Arnis
Mit freundlichem Lächeln war der Bote der Königin empfangen worden, welcher durch Leon vor sie gebracht wurde. Sogleich hiess sie Leon, dem Boten in den Speisesaal zu führen und zu verköstigen, während sie den Brief lesen wollte.
Schliesslich, nach einer angemessenen Ruhezeit für den Boten, schritt sie selbst nun zum Speisesaal und gab ihm ein kurzes Antwortschreiben mit, welches den genannten Termin bestätigte. Nach angemessener Entlohnung entliess sie den Boten schliesslich.
Schliesslich, nach einer angemessenen Ruhezeit für den Boten, schritt sie selbst nun zum Speisesaal und gab ihm ein kurzes Antwortschreiben mit, welches den genannten Termin bestätigte. Nach angemessener Entlohnung entliess sie den Boten schliesslich.