Aller Anfang ist Schwer ( Geburt der Akademie)
Verfasst: Donnerstag 8. Februar 2007, 19:28
Wieder legte sie ein Holzscheit in das prasselnde Feuer des Kamins, ihres Kamins, und streckte sich gemütlich davor aus, das heißt so gemütlich wie es ihr schmerzender Rücken zuließ. Sie hasste die Viecher, die sie so schmerzhaft gegen die Wand geschleudert hatten.
Aber sie konnte sich dennoch nicht beschweren. Sie hatte eine Aufgabe und sie hatte ein Heim, auch wenn ihr noch die kalten Nächte am Lagerfeuer gut in Erinnerung waren. Zusammen gekauert hatten sie dagesessen, versucht sich gegenseitig aufzumuntern, sich Hoffnung zu machen. Einen Teil taten ihre Träume um die Nächte durchzuhalten, aber da sich Edwin alle erdenkliche Mühe beim Kochen gab, trug auch das Essen dazu bei, dass die jungen Leute durchhielten. Sie hatten sich vorgenommen eine Akademie aufzubauen. Einen Ort an dem jeder der wollte lernen konnte. Sie wollten nicht mehr in Mitten eines immer währenden Krieges sein. Viele waren Richard gefolgt, weil sie Ruhe wollten, sie sehnten sich nach etwas beständigen. Die Akademie sollte nie in diesen Krieg hineingeraten.
Sie wollten mit ihrer Idee Leuten die Möglichkeit geben, sich sicher zu fühlen. Sie wollten Helfen, für die da sein die allein waren. Helfen in eine Gesellschaft hinein zu kommen und doch keine Verpflichtungen gegenüber glauben oder Herrschaft zu haben.
Doch die härteste Probe stand ihnen jetzt bevor. Die Idee allein genügte nicht, um in dieser Winterlandschaft zu bestehen. Es war mit Nichten ein ruhiger Ort. Aber sie wollten ja leeren dazu gehörte auch das Kämpfen. Wie konnte man das besser als an einem Ort, wo die Praxis der Theorie schnell folgen konnte und dennoch ungefährlich war es nicht, sie mussten schnell arbeiten, um sich zu schützen.
So kalt wie die Nächte waren, so hart waren die Tage. Sie brauchten schnell eine Unterkunft. Holz gab es genug. Zusammen schafften sie es nach unzähligen Stunden, nach etlichen Blessuren, zerstörtem Werkzeug und dem widrigstem Wetter. Doch sie konnten stolz auf sich sein. Das Haus der Akademie stand. Später sollten weitere folgen.
Sie hatten ein Dach über dem Kopf. Doch sie waren zerschlagen und die Motivation und die Träume waren recht zerschlagen. Jetzt hieß es die Akademie aufzubauen und das stellte sich als schwieriger heraus, als das Dach über dem Kopf. Neugierde war geweckt worden, aber noch nicht genug. Zu viel stand noch am Anfang und mit den Wochen kehrte die Niedergeschlagenheit zurück, die sie zuvor verdrängt hatten.
Doch auch das verging. Sie rafften sich auf und versuchten das Beste zu machen. Sie hatten den Grundstein gelegt, nun musste das Gerüst folgen und alles was noch dazu gehörte. Ruhe würden sie so schnell wohl nicht mehr bekommen.
Selina seufzte, als ihr auffiel, wie wackelig das Gerüst noch war. Hätten sie erst versuchen sollen, mit den anderen Gilden auf Lameriast zu reden? Nein es war richtig erst einen Grundstein zu haben. Nun hatten sie angefangen sich ihre Nachbarn näher anzusehen und wer weiß, was sich daraus ergeben konnte. Fröstelnd wickelte sie sich trotz des Feuers in eine Decke. Wie hatte sie in den ersten Wochen auf der Insel gefroren. So sehr, dass sie die Kälte wieder spürte als sie zurück dachte. Nein diesen Platz wollte sie nicht mehr verlieren, auch wenn ihr die Orks nahe der Akademie sorgen machten. Sie hatten Glück gehabt bisher und die junge Frau hoffte inständig, dass dies so bliebe. Sie wusste, der Teil der jetzt vor ihnen lag, war schwieriger als der erste. Nun hieß es für Annerkennung der Akademie zu sorgen. Tausende Ideen schwebten im Kopf der jungen Frau herum, doch wenige waren jetzt umsetzbar. Aber wie hieß es so schön, kommt Zeit kommt Rat. Sie würde erst einmal abwarten was geschieht, wenn sie sich den anderen Gilden näherten.
Etwas anderes blieb ihr kaum übrig.
Wer wusste schon, was auf einem zu kam, doch eines wusste sie, leicht wird es nicht.
Aber sie konnte sich dennoch nicht beschweren. Sie hatte eine Aufgabe und sie hatte ein Heim, auch wenn ihr noch die kalten Nächte am Lagerfeuer gut in Erinnerung waren. Zusammen gekauert hatten sie dagesessen, versucht sich gegenseitig aufzumuntern, sich Hoffnung zu machen. Einen Teil taten ihre Träume um die Nächte durchzuhalten, aber da sich Edwin alle erdenkliche Mühe beim Kochen gab, trug auch das Essen dazu bei, dass die jungen Leute durchhielten. Sie hatten sich vorgenommen eine Akademie aufzubauen. Einen Ort an dem jeder der wollte lernen konnte. Sie wollten nicht mehr in Mitten eines immer währenden Krieges sein. Viele waren Richard gefolgt, weil sie Ruhe wollten, sie sehnten sich nach etwas beständigen. Die Akademie sollte nie in diesen Krieg hineingeraten.
Sie wollten mit ihrer Idee Leuten die Möglichkeit geben, sich sicher zu fühlen. Sie wollten Helfen, für die da sein die allein waren. Helfen in eine Gesellschaft hinein zu kommen und doch keine Verpflichtungen gegenüber glauben oder Herrschaft zu haben.
Doch die härteste Probe stand ihnen jetzt bevor. Die Idee allein genügte nicht, um in dieser Winterlandschaft zu bestehen. Es war mit Nichten ein ruhiger Ort. Aber sie wollten ja leeren dazu gehörte auch das Kämpfen. Wie konnte man das besser als an einem Ort, wo die Praxis der Theorie schnell folgen konnte und dennoch ungefährlich war es nicht, sie mussten schnell arbeiten, um sich zu schützen.
So kalt wie die Nächte waren, so hart waren die Tage. Sie brauchten schnell eine Unterkunft. Holz gab es genug. Zusammen schafften sie es nach unzähligen Stunden, nach etlichen Blessuren, zerstörtem Werkzeug und dem widrigstem Wetter. Doch sie konnten stolz auf sich sein. Das Haus der Akademie stand. Später sollten weitere folgen.
Sie hatten ein Dach über dem Kopf. Doch sie waren zerschlagen und die Motivation und die Träume waren recht zerschlagen. Jetzt hieß es die Akademie aufzubauen und das stellte sich als schwieriger heraus, als das Dach über dem Kopf. Neugierde war geweckt worden, aber noch nicht genug. Zu viel stand noch am Anfang und mit den Wochen kehrte die Niedergeschlagenheit zurück, die sie zuvor verdrängt hatten.
Doch auch das verging. Sie rafften sich auf und versuchten das Beste zu machen. Sie hatten den Grundstein gelegt, nun musste das Gerüst folgen und alles was noch dazu gehörte. Ruhe würden sie so schnell wohl nicht mehr bekommen.
Selina seufzte, als ihr auffiel, wie wackelig das Gerüst noch war. Hätten sie erst versuchen sollen, mit den anderen Gilden auf Lameriast zu reden? Nein es war richtig erst einen Grundstein zu haben. Nun hatten sie angefangen sich ihre Nachbarn näher anzusehen und wer weiß, was sich daraus ergeben konnte. Fröstelnd wickelte sie sich trotz des Feuers in eine Decke. Wie hatte sie in den ersten Wochen auf der Insel gefroren. So sehr, dass sie die Kälte wieder spürte als sie zurück dachte. Nein diesen Platz wollte sie nicht mehr verlieren, auch wenn ihr die Orks nahe der Akademie sorgen machten. Sie hatten Glück gehabt bisher und die junge Frau hoffte inständig, dass dies so bliebe. Sie wusste, der Teil der jetzt vor ihnen lag, war schwieriger als der erste. Nun hieß es für Annerkennung der Akademie zu sorgen. Tausende Ideen schwebten im Kopf der jungen Frau herum, doch wenige waren jetzt umsetzbar. Aber wie hieß es so schön, kommt Zeit kommt Rat. Sie würde erst einmal abwarten was geschieht, wenn sie sich den anderen Gilden näherten.
Etwas anderes blieb ihr kaum übrig.
Wer wusste schon, was auf einem zu kam, doch eines wusste sie, leicht wird es nicht.