(Antwortposts erwünscht)
Der Auftrag war klar formuliert.
Es galt einen Mann Namens Malachai Schwarzmourne ausfindig zu machen. Der Auftrag kam direkt vom Schatten der Burg. Als sie das Pergament vorfand und es las dachte sie kurz nach.
Möglicherweise bin ich Tage, wenn nicht gar Wochen weg. Doch ist es wahrlich besser, ich erfülle meinen Auftrag gewissenhaft und entschwinde dereinst von der Burg.
Der Burgherr wusste nun bescheid und sie konnte sich auf den Weg nach Bajard machen, da wo laut Angabe der Name bekannt sein müsste.
Die erste Person die es zu fragen galt war ein logischer Schritt, jemand der vorgeblich alles wusste; Vyra de Lopasz.
Das Gespräch war schnell und ergebnislos. Offenbar war ihr nur sein Wohnhaus geläufig und erklärte ihr, wo jenes zu finden sei. Eine Kleinigkeit, besonders angesichts der Tatsache, dass es eines der wenigen ihr bekannten Häuser auf Gerinor war die ein Grab bei stehen hatten, wenn nicht gar das Einzige. So war auch der Postkasten ewschriftet, was ihre Suche schnell zu einem Ende führte.
Doch galt es nun herauszufinden wie dieser Manne aussah. Das könnte schwieriger werden, und so blieb ihr nicht viel übrig außer den Bürgermeister selbst zu fragen. Spätestens nachdem dieses Gespräch ergebnislos verlief wurde ihr eines klar.
Diese Aufgabe ist wahrlich nicht so einfach zu meistern.
Und so verweilte sie bereits mehrere Tage in Bajard, ab und an zu seinem Haus marschierend um eventuell frische Spuren zu erkennen. Tatsächlich fand sie am heutigen Tag frische Hufspuren sowie ein Pferd. Der Mann musste also zuhause sein.
Wie kann man sich so einem Manne am besten annähern?
Die Antwort fand sie schnell so schnitt sie ihre Robe an, um sie so zerlumpt wie möglich aussehen zu lassen. Die erfrierende Bettlerin wäre eine halbwegs annehmbare lösung.
Um die Spuren zu seinem Haus glaubhaft zu machen rannte sie leichtfüßig zurück und setzte in den Schnee torkelnd anmutende Spuren zu seiner Haustüre.
Schließlich brach sie zusammen, oder vielmehr tat sie so, sich der Tatsache bewusst, es könnte etwas länger dauern bis er endlich daherkäme. Doch sie war vorbereitet.
Oft genug hatte sie sich nahezu der Erfrierungen ausgesetzt um zu testen, wie weit sie ihren Körper belasten könnte, an ihre Grenze gehen, dem Tod so nahe zu sein wie irgend möglich. Und je länger man lag, umso realistischer sah sie nach Erfrieren aus.
So lag sie also bäuchlings im Schnee, die Bewusstlose spielend...
Der Weg zum Schatten (Ein Zwischenspiel)
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Es war ein amüsanter Anblick. Wie sie da lag, im Schnee, in der Kälte, mit den zerrissenen Klamotten. Sie hatte es nicht bemerkt, doch er schaute aus dem Fenster. Ihm würde sicherlich nicht entgehen, wenn da jemand halbtot vor seiner Türe liegen würde, doch die Frage war einfach zu groß: Wielang würde Sie das durchmachen?
Die Kleidung passte, wer er nicht der, der er ist, ein anderer hätte ihr dieses gespielte Leid sicherlich abgenommen, sie in seine warme Stube genommen und den heldenhaften Retter gespielt.
Doch soeiner war er nicht...und das Wissen, weshalb Sie dort lag, machten es ihm einfacher, das zu ignorieren.
Dennoch sollte es noch Interresant werden, als ein fremder Mann jenes arme, gespielte Opfer dort im Schnee fand. Schön, sehr schön, dachte sich Malachai. Würde sie nun diese Scharade weiterspielen? Würde Sie sich gar zu einem Heiler tragen lassen?
Nun war es Zeit, vor die Tür zu treten.
Der Mann bat ihm um hilfe, Malachai verwies ihn nur darauf, dass in Bajard ein Heiler seie. Dann wollte der Mann, dass er ihm half, die Frau dorthin zu tragen.
Nichts da, hiess es. Er würde keinen Helfen, es ist nicht sein Problem und er würde sicherlich es nicht dieser Person zu einfach machen.
Er zeigte sich kalt und unbeeindruckt von den Vorwurfsvollen Blicken dieses Fremden. Er kannte ihn nicht, darum war es ihm egal und er ging wieder hinein.
Weiter beobachtete er das Spiel. Sie erwachte, na welch Zufall. Sie wäre wohl nur ausser Kraft gewesen, sagte Sie. Nun, wenn er es glaubt. Sie sprachen weiter, noch ein wenig, ehe beide sich Richtung Bajard machten.
Gut, sie spielt ihr spiel weiter, sie lässt nicht ihre Tarnung offen um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen.
Sehr gut, dachte sich Malachai, gespannt darauf, was Sie sich als nächstes einfallen liess.
Die Kleidung passte, wer er nicht der, der er ist, ein anderer hätte ihr dieses gespielte Leid sicherlich abgenommen, sie in seine warme Stube genommen und den heldenhaften Retter gespielt.
Doch soeiner war er nicht...und das Wissen, weshalb Sie dort lag, machten es ihm einfacher, das zu ignorieren.
Dennoch sollte es noch Interresant werden, als ein fremder Mann jenes arme, gespielte Opfer dort im Schnee fand. Schön, sehr schön, dachte sich Malachai. Würde sie nun diese Scharade weiterspielen? Würde Sie sich gar zu einem Heiler tragen lassen?
Nun war es Zeit, vor die Tür zu treten.
Der Mann bat ihm um hilfe, Malachai verwies ihn nur darauf, dass in Bajard ein Heiler seie. Dann wollte der Mann, dass er ihm half, die Frau dorthin zu tragen.
Nichts da, hiess es. Er würde keinen Helfen, es ist nicht sein Problem und er würde sicherlich es nicht dieser Person zu einfach machen.
Er zeigte sich kalt und unbeeindruckt von den Vorwurfsvollen Blicken dieses Fremden. Er kannte ihn nicht, darum war es ihm egal und er ging wieder hinein.
Weiter beobachtete er das Spiel. Sie erwachte, na welch Zufall. Sie wäre wohl nur ausser Kraft gewesen, sagte Sie. Nun, wenn er es glaubt. Sie sprachen weiter, noch ein wenig, ehe beide sich Richtung Bajard machten.
Gut, sie spielt ihr spiel weiter, sie lässt nicht ihre Tarnung offen um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen.
Sehr gut, dachte sich Malachai, gespannt darauf, was Sie sich als nächstes einfallen liess.
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