Ein Ende ohne Abschied.
Verfasst: Montag 29. Januar 2007, 15:55
Scheinbar ein Tag, wie jeder andere. Eluives Antlitz lächelt über das geschäftigte Treiben der Menekaner. Es war wieder einer Tage, von denen es ruhig etwas mehr geben könnte auf der Insel. Ismaael war bei seiner täglichen Patrouille, aber vielmehr war es wohl eine Visite um zu schauen, wie es den anderen Bürgern ging. Er hielt es einfach für höflich, ab und an die Bekannten zu besuchen, bei den Händlern nachzufragen, wie denn die Geschäfte stehen - alles in allem, ging es ihm, wie auch den betroffenen Personen besser. Wieder hatte er seine ganze Ausrüstung im Schlepptau. Den Bogen trug er über der Schulter, der Köcher war mit mindestens dreißig Pfeilen gefüllt. Der treue Säbel an seiner Seite, den Schild an seinem linken Arm. Er hatte sich allmählich an das ganze Gewicht gewöhnt, nach all den Jahren des Jamaatdaseins. Er hatte genau mit dieser Knochenrüstung schon damit gegen die Sandtitanen gekämpft, später gegen die Blutharpien. Sie war seine zweite Haut geworen und Aalina war es, die sie ihm immer wieder zusammenflickte, auch wenn er ihr ansah, dass sie ihm viel lieber eine neue zusammengestellt hätte. Ismaael setzte nur diesen bettelnden Kleinkindblick auf und schon hatte sie ihm verziehen, welche Mühe sie oft mit dieser Rüstung hatte.
Immernoch war im Hinterkopf des jungen Menekaners dieser Gedanke unbedingt bei Hadiya vorbeischauen zu müssen. Er hatte sie schon eine ganze Ewigkeit nicht gesehen und dies machte ihm Sorge. Trotzdem musste er sich auf seine Arbeit konzentrieren, auch wenn ihm manch andere Frau schon ähnlich nahe kam. Kurz schoßen seine Gedanken durch seinen Kopf und suchten sich seine Erinnerungen zusammen. Es erschreckte ihn, dass ihm auf einmal solche Gedanken kamen. Eilig schüttelte er diese wieder ab und machte weiter mit seinem Streifzug, bis dann auf einmal eine Wache heraneilte und schwer nach Luft schnappte, damit hieß es für ihn, dass etwas nicht stimmte. Er fragte eilig den Wachmann aus, was denn los sei. Es gab wieder Ärger am Ahnengrab und die Wachen waren schwer damit beschäftigen, die Untoten und andere Kreaturen fernzuhalten. Ismaael wies zwei Wachen an, dass sie mit ihm gehen sollten.
Hastige Schritte führten durch die Wüsten, seine zwei Begleiter konnten nur schwer mit dem durchtrainierten Krieger mithalten. Sein Kopf war natürlich auf den Kampf vor sich fixiert, aber dennoch gab es diese Gesichter seiner Familie, die bei ihm herumschwirrten. Jede Schlachte konnte die letzte sein und dies war Ismaael völlig bewusst. So stand er vor den Treppen zum Ahnengrab herunter und atmete tief ein, um dann diese herunterzusteigen. Die Begleiter folgten ihm mit ängstlichem Blick und sie sahen wirklich nicht zuversichtlich aus. Solche Leute konnte er an seiner Seite nicht gebrauchen. Lieber wäre er mit Kemail, Hasib, oder Fuad runter. Unter Umständen sogar mit Ali, auch wenn ihn dieser eher noch selbst verletzt hätte. Was würde Ismaael dafür geben, den Ali endlich als selbstsicheren Mann vor sich zu haben, aber das war wohl eher als utopisch anzusehen.
Die ersten verwesten Leichen lagen auf dem Boden herum, vor ihnen zwei frischgebackene Säbelschwinger, die sich scheinbar beim Kampf überschätzt hatten. Ismaael seufzt und schloss einen kurzen Moment die Augen. Er hasste es gute Männer an diese Untoten zu verlieren. So marschierte er weiter, während die Gesichter seiner Männer deutlich bleicher wurden, als müssten sie sich noch an Ort und Stelle übergeben. Trotz dieser Sache, versuchte er ihnen Mut zu spenden und klopfte beiden auf die Schulter, um dann freundlich zu lächeln.
Dann das bekannte Stöhnen, das nachziehen von abgetrennten Gliedmaßen, die fast nur noch an eigenen Hautfetzen hingen. Blitzschnell zog er seinen Säbel und fuhr durch den ersten Leib, den er zweiteilte. Innerlich spielte sich eine Melodie in ihm ab, eine Musik, die eigentlich nicht für eine Schlacht gedacht war, sondern ein Lied, das ihm das Herz erwärmte. Er hatte immernoch das Gesicht Yameelas vor sich, als sie so zaghaft vor sich hinspielte und doch gab sie ihm mit ihrer zarten Stimme und der Melodie eine Kraft, die aus der Seele heraus kommen musste. Diese Krafte setzte er nun gegen die Wesen ein und zerriss einen Zombie nach dem anderen. Der Krieger links von ihm hatte sich früh zurückgezogen und auch der andere Begleiter war angeschlagen. Ismaael wies diesen an, das Ahnengrab zu verlassen und Verstärkung zu holen. Er selbst rannte tiefer in das Ahnengrab hinein und zog die ZOmbie provozierend mit sich. Dann, als er einen neuen ungewöhnlichen Gang entlanglief, passierte das, was ihm vorher niemals geschehen war, er verlief sich. Eine verdammte Sackgasse und vor ihm nur noch Untote.
Am Tag darauf fand man zwei tote Menekaner auf dem Weg liegen, welche offensichtlich durch zu hohen Blutverlust an Kraft verloren hatten und sich nicht mehr zur Stadt schleppen konnten. Als die Gruppe von Menekanern das Ahnengrab nach dem jungen Jemaat abgesucht hatte, fand sie einen zerbissenen Leib, um den herum mehrere kopflose Zombies herumlagen. Er hatte ihnen einen erbitterten Kampf geliefert, aber manchmal war jeglicher Kampf vergebens.
Immernoch war im Hinterkopf des jungen Menekaners dieser Gedanke unbedingt bei Hadiya vorbeischauen zu müssen. Er hatte sie schon eine ganze Ewigkeit nicht gesehen und dies machte ihm Sorge. Trotzdem musste er sich auf seine Arbeit konzentrieren, auch wenn ihm manch andere Frau schon ähnlich nahe kam. Kurz schoßen seine Gedanken durch seinen Kopf und suchten sich seine Erinnerungen zusammen. Es erschreckte ihn, dass ihm auf einmal solche Gedanken kamen. Eilig schüttelte er diese wieder ab und machte weiter mit seinem Streifzug, bis dann auf einmal eine Wache heraneilte und schwer nach Luft schnappte, damit hieß es für ihn, dass etwas nicht stimmte. Er fragte eilig den Wachmann aus, was denn los sei. Es gab wieder Ärger am Ahnengrab und die Wachen waren schwer damit beschäftigen, die Untoten und andere Kreaturen fernzuhalten. Ismaael wies zwei Wachen an, dass sie mit ihm gehen sollten.
Hastige Schritte führten durch die Wüsten, seine zwei Begleiter konnten nur schwer mit dem durchtrainierten Krieger mithalten. Sein Kopf war natürlich auf den Kampf vor sich fixiert, aber dennoch gab es diese Gesichter seiner Familie, die bei ihm herumschwirrten. Jede Schlachte konnte die letzte sein und dies war Ismaael völlig bewusst. So stand er vor den Treppen zum Ahnengrab herunter und atmete tief ein, um dann diese herunterzusteigen. Die Begleiter folgten ihm mit ängstlichem Blick und sie sahen wirklich nicht zuversichtlich aus. Solche Leute konnte er an seiner Seite nicht gebrauchen. Lieber wäre er mit Kemail, Hasib, oder Fuad runter. Unter Umständen sogar mit Ali, auch wenn ihn dieser eher noch selbst verletzt hätte. Was würde Ismaael dafür geben, den Ali endlich als selbstsicheren Mann vor sich zu haben, aber das war wohl eher als utopisch anzusehen.
Die ersten verwesten Leichen lagen auf dem Boden herum, vor ihnen zwei frischgebackene Säbelschwinger, die sich scheinbar beim Kampf überschätzt hatten. Ismaael seufzt und schloss einen kurzen Moment die Augen. Er hasste es gute Männer an diese Untoten zu verlieren. So marschierte er weiter, während die Gesichter seiner Männer deutlich bleicher wurden, als müssten sie sich noch an Ort und Stelle übergeben. Trotz dieser Sache, versuchte er ihnen Mut zu spenden und klopfte beiden auf die Schulter, um dann freundlich zu lächeln.
Dann das bekannte Stöhnen, das nachziehen von abgetrennten Gliedmaßen, die fast nur noch an eigenen Hautfetzen hingen. Blitzschnell zog er seinen Säbel und fuhr durch den ersten Leib, den er zweiteilte. Innerlich spielte sich eine Melodie in ihm ab, eine Musik, die eigentlich nicht für eine Schlacht gedacht war, sondern ein Lied, das ihm das Herz erwärmte. Er hatte immernoch das Gesicht Yameelas vor sich, als sie so zaghaft vor sich hinspielte und doch gab sie ihm mit ihrer zarten Stimme und der Melodie eine Kraft, die aus der Seele heraus kommen musste. Diese Krafte setzte er nun gegen die Wesen ein und zerriss einen Zombie nach dem anderen. Der Krieger links von ihm hatte sich früh zurückgezogen und auch der andere Begleiter war angeschlagen. Ismaael wies diesen an, das Ahnengrab zu verlassen und Verstärkung zu holen. Er selbst rannte tiefer in das Ahnengrab hinein und zog die ZOmbie provozierend mit sich. Dann, als er einen neuen ungewöhnlichen Gang entlanglief, passierte das, was ihm vorher niemals geschehen war, er verlief sich. Eine verdammte Sackgasse und vor ihm nur noch Untote.
Am Tag darauf fand man zwei tote Menekaner auf dem Weg liegen, welche offensichtlich durch zu hohen Blutverlust an Kraft verloren hatten und sich nicht mehr zur Stadt schleppen konnten. Als die Gruppe von Menekanern das Ahnengrab nach dem jungen Jemaat abgesucht hatte, fand sie einen zerbissenen Leib, um den herum mehrere kopflose Zombies herumlagen. Er hatte ihnen einen erbitterten Kampf geliefert, aber manchmal war jeglicher Kampf vergebens.