Scheinbar ein Tag, wie jeder andere. Eluives Antlitz lächelt über das geschäftigte Treiben der Menekaner. Es war wieder einer Tage, von denen es ruhig etwas mehr geben könnte auf der Insel. Ismaael war bei seiner täglichen Patrouille, aber vielmehr war es wohl eine Visite um zu schauen, wie es den anderen Bürgern ging. Er hielt es einfach für höflich, ab und an die Bekannten zu besuchen, bei den Händlern nachzufragen, wie denn die Geschäfte stehen - alles in allem, ging es ihm, wie auch den betroffenen Personen besser. Wieder hatte er seine ganze Ausrüstung im Schlepptau. Den Bogen trug er über der Schulter, der Köcher war mit mindestens dreißig Pfeilen gefüllt. Der treue Säbel an seiner Seite, den Schild an seinem linken Arm. Er hatte sich allmählich an das ganze Gewicht gewöhnt, nach all den Jahren des Jamaatdaseins. Er hatte genau mit dieser Knochenrüstung schon damit gegen die Sandtitanen gekämpft, später gegen die Blutharpien. Sie war seine zweite Haut geworen und Aalina war es, die sie ihm immer wieder zusammenflickte, auch wenn er ihr ansah, dass sie ihm viel lieber eine neue zusammengestellt hätte. Ismaael setzte nur diesen bettelnden Kleinkindblick auf und schon hatte sie ihm verziehen, welche Mühe sie oft mit dieser Rüstung hatte.
Immernoch war im Hinterkopf des jungen Menekaners dieser Gedanke unbedingt bei Hadiya vorbeischauen zu müssen. Er hatte sie schon eine ganze Ewigkeit nicht gesehen und dies machte ihm Sorge. Trotzdem musste er sich auf seine Arbeit konzentrieren, auch wenn ihm manch andere Frau schon ähnlich nahe kam. Kurz schoßen seine Gedanken durch seinen Kopf und suchten sich seine Erinnerungen zusammen. Es erschreckte ihn, dass ihm auf einmal solche Gedanken kamen. Eilig schüttelte er diese wieder ab und machte weiter mit seinem Streifzug, bis dann auf einmal eine Wache heraneilte und schwer nach Luft schnappte, damit hieß es für ihn, dass etwas nicht stimmte. Er fragte eilig den Wachmann aus, was denn los sei. Es gab wieder Ärger am Ahnengrab und die Wachen waren schwer damit beschäftigen, die Untoten und andere Kreaturen fernzuhalten. Ismaael wies zwei Wachen an, dass sie mit ihm gehen sollten.
Hastige Schritte führten durch die Wüsten, seine zwei Begleiter konnten nur schwer mit dem durchtrainierten Krieger mithalten. Sein Kopf war natürlich auf den Kampf vor sich fixiert, aber dennoch gab es diese Gesichter seiner Familie, die bei ihm herumschwirrten. Jede Schlachte konnte die letzte sein und dies war Ismaael völlig bewusst. So stand er vor den Treppen zum Ahnengrab herunter und atmete tief ein, um dann diese herunterzusteigen. Die Begleiter folgten ihm mit ängstlichem Blick und sie sahen wirklich nicht zuversichtlich aus. Solche Leute konnte er an seiner Seite nicht gebrauchen. Lieber wäre er mit Kemail, Hasib, oder Fuad runter. Unter Umständen sogar mit Ali, auch wenn ihn dieser eher noch selbst verletzt hätte. Was würde Ismaael dafür geben, den Ali endlich als selbstsicheren Mann vor sich zu haben, aber das war wohl eher als utopisch anzusehen.
Die ersten verwesten Leichen lagen auf dem Boden herum, vor ihnen zwei frischgebackene Säbelschwinger, die sich scheinbar beim Kampf überschätzt hatten. Ismaael seufzt und schloss einen kurzen Moment die Augen. Er hasste es gute Männer an diese Untoten zu verlieren. So marschierte er weiter, während die Gesichter seiner Männer deutlich bleicher wurden, als müssten sie sich noch an Ort und Stelle übergeben. Trotz dieser Sache, versuchte er ihnen Mut zu spenden und klopfte beiden auf die Schulter, um dann freundlich zu lächeln.
Dann das bekannte Stöhnen, das nachziehen von abgetrennten Gliedmaßen, die fast nur noch an eigenen Hautfetzen hingen. Blitzschnell zog er seinen Säbel und fuhr durch den ersten Leib, den er zweiteilte. Innerlich spielte sich eine Melodie in ihm ab, eine Musik, die eigentlich nicht für eine Schlacht gedacht war, sondern ein Lied, das ihm das Herz erwärmte. Er hatte immernoch das Gesicht Yameelas vor sich, als sie so zaghaft vor sich hinspielte und doch gab sie ihm mit ihrer zarten Stimme und der Melodie eine Kraft, die aus der Seele heraus kommen musste. Diese Krafte setzte er nun gegen die Wesen ein und zerriss einen Zombie nach dem anderen. Der Krieger links von ihm hatte sich früh zurückgezogen und auch der andere Begleiter war angeschlagen. Ismaael wies diesen an, das Ahnengrab zu verlassen und Verstärkung zu holen. Er selbst rannte tiefer in das Ahnengrab hinein und zog die ZOmbie provozierend mit sich. Dann, als er einen neuen ungewöhnlichen Gang entlanglief, passierte das, was ihm vorher niemals geschehen war, er verlief sich. Eine verdammte Sackgasse und vor ihm nur noch Untote.
Am Tag darauf fand man zwei tote Menekaner auf dem Weg liegen, welche offensichtlich durch zu hohen Blutverlust an Kraft verloren hatten und sich nicht mehr zur Stadt schleppen konnten. Als die Gruppe von Menekanern das Ahnengrab nach dem jungen Jemaat abgesucht hatte, fand sie einen zerbissenen Leib, um den herum mehrere kopflose Zombies herumlagen. Er hatte ihnen einen erbitterten Kampf geliefert, aber manchmal war jeglicher Kampf vergebens.
Ein Ende ohne Abschied.
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Fuad Ifrey
Fuad hatte gerade Dienst am Stadttor, welches sich zum Hafen hin befand. Ruhig war der Morgen gewesen. Und nichts schien ihn jetzt noch von einem ebendso ruhigen Dienstschluss abbringen zu können.
Doch plötzlich kam eine Gruppe Wachen mit drei großen Leinentüchern Richtung Stadtor gelaufen.
Eine weitere Wache hier einen einige blutverschmierte Waffen und eine Scherpe mit dem Siegel der Masari.
Fuad viel diese Scherpe gleich auf und ehe er sie passieren lies, wollte er wissen was hier geschehen sei und wer jene Menekaner seien.
Trauer doch auch toter ernst spiegelte sich in seiner Mimik wieder.
Als er einen Namen vernahm... Den nahmen Ismaaels... sackte er förmlich zusammen.
Tiefe Trauer überkam ihn. Und zugleich musste er an Yafiah, Ismaaels "Schwester" denken.
Kurz legte er seine Hand auf das Leinentuch in dem Ismaael eingehüllt war. Ehe er den Wachen zunickte und diese die Leichen in die Heileräumer der Akademie schafften.
Fuad blickte den Wachen so lange hinterher bis sie hinter der Brücke verschwanden.
Ein großer und ehrbarer Kämpfer Menek'urs und kehrt zurück in Eluvs schoß. Ismaael war für den jungen Akemi mehr als nur ein vorgesetzter.
Er war der Mann der ihm einst die Hand Yafiahs schenken wollten.
Fuad nannte ihn einen Freund...
Die Nachricht über diesen Vorfall und dem Verlust zweier Wachen und des jungen Jemaat. Sollte sich wohl diesen Tag sehr sschnell verbreiten.
Und auch das Stadthalterbüro sollte diese Botschaft bekommen.
Doch plötzlich kam eine Gruppe Wachen mit drei großen Leinentüchern Richtung Stadtor gelaufen.
Eine weitere Wache hier einen einige blutverschmierte Waffen und eine Scherpe mit dem Siegel der Masari.
Fuad viel diese Scherpe gleich auf und ehe er sie passieren lies, wollte er wissen was hier geschehen sei und wer jene Menekaner seien.
Trauer doch auch toter ernst spiegelte sich in seiner Mimik wieder.
Als er einen Namen vernahm... Den nahmen Ismaaels... sackte er förmlich zusammen.
Tiefe Trauer überkam ihn. Und zugleich musste er an Yafiah, Ismaaels "Schwester" denken.
Kurz legte er seine Hand auf das Leinentuch in dem Ismaael eingehüllt war. Ehe er den Wachen zunickte und diese die Leichen in die Heileräumer der Akademie schafften.
Fuad blickte den Wachen so lange hinterher bis sie hinter der Brücke verschwanden.
Ein großer und ehrbarer Kämpfer Menek'urs und kehrt zurück in Eluvs schoß. Ismaael war für den jungen Akemi mehr als nur ein vorgesetzter.
Er war der Mann der ihm einst die Hand Yafiahs schenken wollten.
Fuad nannte ihn einen Freund...
Die Nachricht über diesen Vorfall und dem Verlust zweier Wachen und des jungen Jemaat. Sollte sich wohl diesen Tag sehr sschnell verbreiten.
Und auch das Stadthalterbüro sollte diese Botschaft bekommen.
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Fadi Yazir
Ein Bote in Trauerbekleidung bringt ein Schreiben zum Haus von Amira Masari.
Salam weise und geschätzte Amira aus dem Hause der Masari,
tief betrübt es mich nach nur so wenigen Tagen erneut ein derartiges Schreiben an das Haus der Masari richten zu müssen. Leider muss ich Euch mitteilen, das Ismaael in der Stätte unserer Ahnen den Tod und zurück zu Eluive fand. Ismaaels Tod mag nicht nur für Euer Haus ein schwerer Verlust sein, sein Tod ist ein nicht ausgleichbarer Verlust für das gesammte Reich und für jeden Einzelnen. Er vollbrachte viel für unser Volk und sein aufrechter Glaube an die Traditionen unseres Volkes als Grundlage seines Handelns ehren ihn, wie Euer gesammtes Haus.
Ich hoffe er wird eine Bestattung erhalten, die seiner würdig ist, möge sein Name nie in Vergessenheit geraten.
Bis auf weiteres übernehmt bitte die Führung des Hauses Masari. Ich bitte um Nachsicht Euch in diesen schweren Zeiten diese weitere Bürde aufzutragen.
Möge Eluive Euch und euer Haus schützen und segnen und vor weiterem Unheil bewahren.

Statthalter Menek'Urs
Salam weise und geschätzte Amira aus dem Hause der Masari,
tief betrübt es mich nach nur so wenigen Tagen erneut ein derartiges Schreiben an das Haus der Masari richten zu müssen. Leider muss ich Euch mitteilen, das Ismaael in der Stätte unserer Ahnen den Tod und zurück zu Eluive fand. Ismaaels Tod mag nicht nur für Euer Haus ein schwerer Verlust sein, sein Tod ist ein nicht ausgleichbarer Verlust für das gesammte Reich und für jeden Einzelnen. Er vollbrachte viel für unser Volk und sein aufrechter Glaube an die Traditionen unseres Volkes als Grundlage seines Handelns ehren ihn, wie Euer gesammtes Haus.
Ich hoffe er wird eine Bestattung erhalten, die seiner würdig ist, möge sein Name nie in Vergessenheit geraten.
Bis auf weiteres übernehmt bitte die Führung des Hauses Masari. Ich bitte um Nachsicht Euch in diesen schweren Zeiten diese weitere Bürde aufzutragen.
Möge Eluive Euch und euer Haus schützen und segnen und vor weiterem Unheil bewahren.
Statthalter Menek'Urs
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Amira
Ihr Finger verkrampften sich, krallten sich in das feine Pergament und zerknitterten es. Ein zittern ging durch ihren ganzen Leib.
Sie hatte schon ein ungutes Gefühl verspürt als sie Boten vor ihrer Tür stehen sah, gekleidet in, der für Menek’ur typischen, Trauerkleidung. Ihr Gedanke galt zunächst Aalina. War etwas mit ihr geschehen? Hatten die Anstrengungen ihrer Schwangerschaft sie vielleicht dahin gerafft?
Doch als sie das Schreiben mit zitternden Händen öffnete und die Zeilen überflog, traf es sie wie ein Schlag mitten in das Gesicht.
Ismaeel...
Alles um sie herum schien sich mit einem mal zu drehen, ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrem Magen breit und Übelkeit stieg in ihr auf. Besorgt sah sie der Bote an, fragte ob er ihr helfen könne, dann sank sie auch schon auf die Knie und musste sich übergeben.
Sie hatte einige Zeit gebraucht bis sie überhaupt wieder Herr ihrer Sinne war, nachdem sie ihren Weinkrampf überstanden hatte. Unsicher hielt sie sich auf den Beinen, den Brief hielt sie noch immer in beiden Händen fest umklammert und wankend setzte sie einen Fuß vor den andere.
Ihre Beine trugen sie zu Aalina...
Sie hatte schon ein ungutes Gefühl verspürt als sie Boten vor ihrer Tür stehen sah, gekleidet in, der für Menek’ur typischen, Trauerkleidung. Ihr Gedanke galt zunächst Aalina. War etwas mit ihr geschehen? Hatten die Anstrengungen ihrer Schwangerschaft sie vielleicht dahin gerafft?
Doch als sie das Schreiben mit zitternden Händen öffnete und die Zeilen überflog, traf es sie wie ein Schlag mitten in das Gesicht.
Ismaeel...
Alles um sie herum schien sich mit einem mal zu drehen, ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrem Magen breit und Übelkeit stieg in ihr auf. Besorgt sah sie der Bote an, fragte ob er ihr helfen könne, dann sank sie auch schon auf die Knie und musste sich übergeben.
Sie hatte einige Zeit gebraucht bis sie überhaupt wieder Herr ihrer Sinne war, nachdem sie ihren Weinkrampf überstanden hatte. Unsicher hielt sie sich auf den Beinen, den Brief hielt sie noch immer in beiden Händen fest umklammert und wankend setzte sie einen Fuß vor den andere.
Ihre Beine trugen sie zu Aalina...