Der Untod zu Besuch
Verfasst: Sonntag 31. Dezember 2006, 14:41
Man hätte ja beinahe von einem ruhigen Abend sprechen können... Beinahe - Vielmehr war es gähnend langweilig, und selbst das Sitzen in der Taverne brachte Tajara auf keine anderen Gedanken.
Viola... Ihre Opfer, welche sie brachte waren geradezu beängstigend, und dennoch merkete sie nun, was sie wirklich an ihr hatte. Es war das Mindeste, es ihr zu vergelten. Die Liebe konnte stärker sein als man glauben mochte.
Nichtsdestotrotz erhoffte sie sich Ablenkung, die sie nicht fand. Ein Lethar und ein paar seltsame Leute saßen in der Taverne. Es wurde ihr zuviel. Wortlos trank sie ihren Schnaps und verlies die Taverne.
Gerade als sie zu ihrem Pferd gehen wollte hörte sie einen Schmerzensschrei. Er war unnatürlich, seltsam, unangenehm, a direkt markerschütternd. Ein Pfiff durch die Finger und ihr getreues Pferd eilte herbei, wohl selbst von einer Unruhe erfüllt, die man wohl nicht gewohnt war, geradeihr Pferd war dementsprechend mutig. Tajara Selbst empfand Unruhe, aber keine wirkliche Angst. Sie hatte vergessen, was Angst war, zumindest wenn es um ihre Haut ging.
Sie führte ihr Pferd in Richtung dieses Schreis. Und sie sah über die Ecke einen Mann, welcher schnell die Flucht ergriff, während ein andere ein Schwert hielt, bedroht von zwei Raubkatzen, die unnatürlich wirkten. Es war ziemlich konfus, wenn man bedachte, dass es eher Verwirrung war, welche sie sich in Tajara breit machte. An der Wand lag ein verwundeter oder gar toter Bürgerwehrler. Er rührte sich nicht. Und somit konnte sich der Mann keine Hilfe von ihm erhoffen.
Er erschlug den ersten Panther oder Puma, oder was es auch immer sein mochte. Den zweiten Angriff konnte er jedoch nicht standhalten.
Aus ihrer Satteltasche holte sie ihren Langbogen heraus und spannte einen Pfeil während ihr Pferd um das Haus Ritt, so schnell es ging, um den Mann nicht zu verletzen, wenn sie den Pfeil abschoss.
Gerade im rechten Moment kam sie um die Ecke. Das Tier setzte zum Sprung an, der Mann hielt seine Klinge schützend vor sich, die Augen geschlossen - da löste sich ihr Pfeil und bohrte sich in das, was man wohl mit gutem Willen als Fleisch bezeichnen wollte. Wie sein Vorgänger löste sich das Tier einfach auf - mitten im Sprunge, lediglich ein paar Knochenspilitter blieben zurück.
Langsam beruhigten sich beide, zumindest wenn man davon sprechen konnte. Tajara war immer noch zu verwirrt, um den Ernst der Lage richtig zu begreifen... wenn es denn ein Begreifen war. Ihr war klar, der Wehrmann war tot, und es war nichts Natürliches im Spiel. Nein - es war wohl eher die Tatsache mit im Spiel, dass sie die Furcht vielleicht so gut unterdrückte, um sie gar nicht zu bemerken. Ruhig bleiben war vielleicht die beste Lösung. Alleine dieser unnatürliche Schrei der Untiere, der stark an das Krächzen eines Raben erinnerte war Grund genug, Angst zu empfinden. Stattdessen umschlossen ihre Finger den Bogen so fest sie konnten.
"Helf mir", war das erste, was der Mann in seltsamer Ruhe zu ihr sprach. Es ging um die Leiche des Wehrlers. Sie musste gewiss weg. Alle anderen saßen entweder in der Taverne oder hörten schlicht den schrei nicht.
Allerdings schien eines aufzufallen. Der Leichnam war merkwürdig. Erst war es sein Blut, welches aus den offenen Wunden trat... Es trat nicht mehr hervor. Nein - das Blut verwässerte gar, es löste sich auf und floss in den Schnee, und dort wo diese unheilige Flüssigkeit den Schnee berührte verdampfte dieser. Die Haut wurde grau und verweste zusätzlich, es schienen nur noch die blanken knochen übrig zu bleiben.
Als der Körper plötzlich zu zucken begann zuckte sie zurück. Sie spannte erneut einen Pfeil an und schoss ihn auf den Leichnam. Keine Reaktion - jedoch stand er plötzlich klappernd auf und begann mit seiner Hellebarde auf den Mann vor sich einzuschlagen.
Dann ging alles schnell - die Menschen kamen hinzu - vom Friedhof kam eine ganze Horde Skelette, Zombies, Liche... eine ganze kleine Armee - der Kampf begann zu toben. Schwerthieb kam auf Schwerthieb - ein Pfeil durchbohrte einen Zombie, einen Lich, ncoh einen Zombie - dann fühlte sie auf der Straße beim Teich, wohin sie gedrängt wurde einen schmerhaften Stich in sich, es war Übelkeit, schwäche, Schmerz - unerträglich breitete sich dieser in ihr aus, und ein weiterer Untoter hieb auf sie ein.
Bewusstlos sackte sie zu boden und sie sah und hörte nichts mehr...
Viola... Ihre Opfer, welche sie brachte waren geradezu beängstigend, und dennoch merkete sie nun, was sie wirklich an ihr hatte. Es war das Mindeste, es ihr zu vergelten. Die Liebe konnte stärker sein als man glauben mochte.
Nichtsdestotrotz erhoffte sie sich Ablenkung, die sie nicht fand. Ein Lethar und ein paar seltsame Leute saßen in der Taverne. Es wurde ihr zuviel. Wortlos trank sie ihren Schnaps und verlies die Taverne.
Gerade als sie zu ihrem Pferd gehen wollte hörte sie einen Schmerzensschrei. Er war unnatürlich, seltsam, unangenehm, a direkt markerschütternd. Ein Pfiff durch die Finger und ihr getreues Pferd eilte herbei, wohl selbst von einer Unruhe erfüllt, die man wohl nicht gewohnt war, geradeihr Pferd war dementsprechend mutig. Tajara Selbst empfand Unruhe, aber keine wirkliche Angst. Sie hatte vergessen, was Angst war, zumindest wenn es um ihre Haut ging.
Sie führte ihr Pferd in Richtung dieses Schreis. Und sie sah über die Ecke einen Mann, welcher schnell die Flucht ergriff, während ein andere ein Schwert hielt, bedroht von zwei Raubkatzen, die unnatürlich wirkten. Es war ziemlich konfus, wenn man bedachte, dass es eher Verwirrung war, welche sie sich in Tajara breit machte. An der Wand lag ein verwundeter oder gar toter Bürgerwehrler. Er rührte sich nicht. Und somit konnte sich der Mann keine Hilfe von ihm erhoffen.
Er erschlug den ersten Panther oder Puma, oder was es auch immer sein mochte. Den zweiten Angriff konnte er jedoch nicht standhalten.
Aus ihrer Satteltasche holte sie ihren Langbogen heraus und spannte einen Pfeil während ihr Pferd um das Haus Ritt, so schnell es ging, um den Mann nicht zu verletzen, wenn sie den Pfeil abschoss.
Gerade im rechten Moment kam sie um die Ecke. Das Tier setzte zum Sprung an, der Mann hielt seine Klinge schützend vor sich, die Augen geschlossen - da löste sich ihr Pfeil und bohrte sich in das, was man wohl mit gutem Willen als Fleisch bezeichnen wollte. Wie sein Vorgänger löste sich das Tier einfach auf - mitten im Sprunge, lediglich ein paar Knochenspilitter blieben zurück.
Langsam beruhigten sich beide, zumindest wenn man davon sprechen konnte. Tajara war immer noch zu verwirrt, um den Ernst der Lage richtig zu begreifen... wenn es denn ein Begreifen war. Ihr war klar, der Wehrmann war tot, und es war nichts Natürliches im Spiel. Nein - es war wohl eher die Tatsache mit im Spiel, dass sie die Furcht vielleicht so gut unterdrückte, um sie gar nicht zu bemerken. Ruhig bleiben war vielleicht die beste Lösung. Alleine dieser unnatürliche Schrei der Untiere, der stark an das Krächzen eines Raben erinnerte war Grund genug, Angst zu empfinden. Stattdessen umschlossen ihre Finger den Bogen so fest sie konnten.
"Helf mir", war das erste, was der Mann in seltsamer Ruhe zu ihr sprach. Es ging um die Leiche des Wehrlers. Sie musste gewiss weg. Alle anderen saßen entweder in der Taverne oder hörten schlicht den schrei nicht.
Allerdings schien eines aufzufallen. Der Leichnam war merkwürdig. Erst war es sein Blut, welches aus den offenen Wunden trat... Es trat nicht mehr hervor. Nein - das Blut verwässerte gar, es löste sich auf und floss in den Schnee, und dort wo diese unheilige Flüssigkeit den Schnee berührte verdampfte dieser. Die Haut wurde grau und verweste zusätzlich, es schienen nur noch die blanken knochen übrig zu bleiben.
Als der Körper plötzlich zu zucken begann zuckte sie zurück. Sie spannte erneut einen Pfeil an und schoss ihn auf den Leichnam. Keine Reaktion - jedoch stand er plötzlich klappernd auf und begann mit seiner Hellebarde auf den Mann vor sich einzuschlagen.
Dann ging alles schnell - die Menschen kamen hinzu - vom Friedhof kam eine ganze Horde Skelette, Zombies, Liche... eine ganze kleine Armee - der Kampf begann zu toben. Schwerthieb kam auf Schwerthieb - ein Pfeil durchbohrte einen Zombie, einen Lich, ncoh einen Zombie - dann fühlte sie auf der Straße beim Teich, wohin sie gedrängt wurde einen schmerhaften Stich in sich, es war Übelkeit, schwäche, Schmerz - unerträglich breitete sich dieser in ihr aus, und ein weiterer Untoter hieb auf sie ein.
Bewusstlos sackte sie zu boden und sie sah und hörte nichts mehr...