Man hätte ja beinahe von einem ruhigen Abend sprechen können... Beinahe - Vielmehr war es gähnend langweilig, und selbst das Sitzen in der Taverne brachte Tajara auf keine anderen Gedanken.
Viola... Ihre Opfer, welche sie brachte waren geradezu beängstigend, und dennoch merkete sie nun, was sie wirklich an ihr hatte. Es war das Mindeste, es ihr zu vergelten. Die Liebe konnte stärker sein als man glauben mochte.
Nichtsdestotrotz erhoffte sie sich Ablenkung, die sie nicht fand. Ein Lethar und ein paar seltsame Leute saßen in der Taverne. Es wurde ihr zuviel. Wortlos trank sie ihren Schnaps und verlies die Taverne.
Gerade als sie zu ihrem Pferd gehen wollte hörte sie einen Schmerzensschrei. Er war unnatürlich, seltsam, unangenehm, a direkt markerschütternd. Ein Pfiff durch die Finger und ihr getreues Pferd eilte herbei, wohl selbst von einer Unruhe erfüllt, die man wohl nicht gewohnt war, geradeihr Pferd war dementsprechend mutig. Tajara Selbst empfand Unruhe, aber keine wirkliche Angst. Sie hatte vergessen, was Angst war, zumindest wenn es um ihre Haut ging.
Sie führte ihr Pferd in Richtung dieses Schreis. Und sie sah über die Ecke einen Mann, welcher schnell die Flucht ergriff, während ein andere ein Schwert hielt, bedroht von zwei Raubkatzen, die unnatürlich wirkten. Es war ziemlich konfus, wenn man bedachte, dass es eher Verwirrung war, welche sie sich in Tajara breit machte. An der Wand lag ein verwundeter oder gar toter Bürgerwehrler. Er rührte sich nicht. Und somit konnte sich der Mann keine Hilfe von ihm erhoffen.
Er erschlug den ersten Panther oder Puma, oder was es auch immer sein mochte. Den zweiten Angriff konnte er jedoch nicht standhalten.
Aus ihrer Satteltasche holte sie ihren Langbogen heraus und spannte einen Pfeil während ihr Pferd um das Haus Ritt, so schnell es ging, um den Mann nicht zu verletzen, wenn sie den Pfeil abschoss.
Gerade im rechten Moment kam sie um die Ecke. Das Tier setzte zum Sprung an, der Mann hielt seine Klinge schützend vor sich, die Augen geschlossen - da löste sich ihr Pfeil und bohrte sich in das, was man wohl mit gutem Willen als Fleisch bezeichnen wollte. Wie sein Vorgänger löste sich das Tier einfach auf - mitten im Sprunge, lediglich ein paar Knochenspilitter blieben zurück.
Langsam beruhigten sich beide, zumindest wenn man davon sprechen konnte. Tajara war immer noch zu verwirrt, um den Ernst der Lage richtig zu begreifen... wenn es denn ein Begreifen war. Ihr war klar, der Wehrmann war tot, und es war nichts Natürliches im Spiel. Nein - es war wohl eher die Tatsache mit im Spiel, dass sie die Furcht vielleicht so gut unterdrückte, um sie gar nicht zu bemerken. Ruhig bleiben war vielleicht die beste Lösung. Alleine dieser unnatürliche Schrei der Untiere, der stark an das Krächzen eines Raben erinnerte war Grund genug, Angst zu empfinden. Stattdessen umschlossen ihre Finger den Bogen so fest sie konnten.
"Helf mir", war das erste, was der Mann in seltsamer Ruhe zu ihr sprach. Es ging um die Leiche des Wehrlers. Sie musste gewiss weg. Alle anderen saßen entweder in der Taverne oder hörten schlicht den schrei nicht.
Allerdings schien eines aufzufallen. Der Leichnam war merkwürdig. Erst war es sein Blut, welches aus den offenen Wunden trat... Es trat nicht mehr hervor. Nein - das Blut verwässerte gar, es löste sich auf und floss in den Schnee, und dort wo diese unheilige Flüssigkeit den Schnee berührte verdampfte dieser. Die Haut wurde grau und verweste zusätzlich, es schienen nur noch die blanken knochen übrig zu bleiben.
Als der Körper plötzlich zu zucken begann zuckte sie zurück. Sie spannte erneut einen Pfeil an und schoss ihn auf den Leichnam. Keine Reaktion - jedoch stand er plötzlich klappernd auf und begann mit seiner Hellebarde auf den Mann vor sich einzuschlagen.
Dann ging alles schnell - die Menschen kamen hinzu - vom Friedhof kam eine ganze Horde Skelette, Zombies, Liche... eine ganze kleine Armee - der Kampf begann zu toben. Schwerthieb kam auf Schwerthieb - ein Pfeil durchbohrte einen Zombie, einen Lich, ncoh einen Zombie - dann fühlte sie auf der Straße beim Teich, wohin sie gedrängt wurde einen schmerhaften Stich in sich, es war Übelkeit, schwäche, Schmerz - unerträglich breitete sich dieser in ihr aus, und ein weiterer Untoter hieb auf sie ein.
Bewusstlos sackte sie zu boden und sie sah und hörte nichts mehr...
Der Untod zu Besuch
-
Markus Goldwald
Es war tatsächlich ein verwirrender Abend. Irgendwie war an diesem Abend alles blau: Die grässlich blaue Robe dieses raubeinigen Kerls, der sich nachher doch großzügig zeigen sollte. Die blaue Haut des Letharen. Ja und dann die andere blaue Robe der Frau, an der selbst die Haare blau waren.
Markus saß gerne in der Taverne, da fand man die meisten Kunden und wenn es ein guter Tag war dann stand man am Ende des gleichen nicht nur mit einem Auftrag da der einen vorm Hungertod bewahrte, manchmal fand man sogar ein interessantes Gespräch. Man darf sich da nun gleichwohl keinen Illusionen hingeben, für jemanden mit der geistigen Reife eines 12jährigen ist so einiges von Interesse über das normale Menschen nur die Augen verdrehen könnten.
Nun jedenfalls da saß der Herr Lethar, und der andere komische Kauz. Und die haben sich über was Wichtiges unterhalten, verstanden hat Markus es nicht so ganz. Ja, es ging um eine heilige Stadt, Rahal - er selbst fand sie nur düster, zugig und wenig einladend. Wahrscheinlich würde er die Einladung des Mannes mit der BHR-Brosche -der war auch, wenn er sich recht erinnerte, auch blau- ausschlagen und nicht nocheinmal in die Stadt gehen. Nein, er verstand wahrlich nicht alles, was da am Tresen der Bajarder Taverne geredet wurde, aber es war ja auch egal: Der Kerl mit der blauen Haut wollte sich bei ihm neu einkleiden lassen und das war wichtig. Vielleicht hatte er sich ja grundlos vor ihm gefürchtet und er war garnicht böse. Markus wollte vorsichtig sein ab... Schreie!
Schreiend steht ein Mann im Raum, mit Schwert und Schild wild um sich fuchtelnd, und den Letharen -das war der blaue, hatte Markus gelernt- zur Hilfe rufend. Immerhin war die Robe des Mannes jetzt nichtmehr so hässlich blau. Sie war warm und orange, dafür hatte Markus zwischenzeitlich gesorgt, ja.
Naja als man rannte nach draußen, brrr war es da kalt, und da lief und wackelte allerlei komisches rum. Erst waren da diese Zombies, und andere komische Viecher die halbwegs aufrecht "gingen", und einige haben sogar Feuerbälle geworfen. Vielleicht war denen ja auch kalt, und sie wollten den Schnee schmelzen. Naja aber der Lethar wollte sich von denen lieber fernhalten, also hat Markus es auch so gemacht - sahen auch nicht sehr friedlich aus. Dann musste der Lethare nach Hause, sagte er, und ging zum Hafen... Markus wollte dann lieber am Teich vor der Taverne sehen ob nicht doch noch Menschen da sind. Allein so nachts in Bajard war`s ihm dann doch entschieden zu unheimlich.
Das erste was er sah war die Frau mit den blauen Haaren. Und die reierte sich die Seele aus dem Leib. Markus fragte ob sie auch mit den Wölfen gesoffen hätte -dass die garnicht in der Taverne waren fiel ihm erst später ein- aber irgendwie war die Frau sehr böse, sie schrei ihn an, und schimpfte. "Halts Maul" und "Scheiße" und "Schnauze" sagte sie. BÄH, was für ein dummes Weib.
Danach gab es großes Palaver vor der Bank. Das waren vieleicht viele Leute. Naja, Markus verstand wenig was da geredet wurde, das war viel zu viel, zu schnell und zu laut. Jedenfalls blutete da einer, und die Frau mit den blauen Haaren brüllte, und der Mann mit dem Schwert hüpfte hin und her, und alle suchten den Letharen, und der andere Mann in der grauen Robe wollte jemanden lynchen, und... nein, das waren einfach viel zu viele Informationen.
Aber - hatte der in der grauen Robe vielleicht Recht? Paktierte die Frau mit den blauen Haaren, er hatte sie Waldfrau genannt, mit dem der die Untoten hergeholt hatte? Wenn das stimmte, dann war der nette Herr mit der blauen Haut doch nicht so nett... Markus wurde alles blaue suspekt. Er würde dazu die Wölfe befragen wenn er sie das nächste mal sähe, die machten ihm den Anschein Ahnung zu haben. Zumindest sind es gute Menschen, dessen war er sich sicher.
Und bis dahin... ja bis dahin würde er dem Mann mit der blauen Haut nur sehr sehr vorsichtig entgegentreten, ihm den Rücken nicht zuwenden. Und um die fiese Frau mit den blauen Haaren müsste er sich noch mehr sorgen - so gemein wie die war würde sie ihm bestimmt was Böses tun.
Markus saß gerne in der Taverne, da fand man die meisten Kunden und wenn es ein guter Tag war dann stand man am Ende des gleichen nicht nur mit einem Auftrag da der einen vorm Hungertod bewahrte, manchmal fand man sogar ein interessantes Gespräch. Man darf sich da nun gleichwohl keinen Illusionen hingeben, für jemanden mit der geistigen Reife eines 12jährigen ist so einiges von Interesse über das normale Menschen nur die Augen verdrehen könnten.
Nun jedenfalls da saß der Herr Lethar, und der andere komische Kauz. Und die haben sich über was Wichtiges unterhalten, verstanden hat Markus es nicht so ganz. Ja, es ging um eine heilige Stadt, Rahal - er selbst fand sie nur düster, zugig und wenig einladend. Wahrscheinlich würde er die Einladung des Mannes mit der BHR-Brosche -der war auch, wenn er sich recht erinnerte, auch blau- ausschlagen und nicht nocheinmal in die Stadt gehen. Nein, er verstand wahrlich nicht alles, was da am Tresen der Bajarder Taverne geredet wurde, aber es war ja auch egal: Der Kerl mit der blauen Haut wollte sich bei ihm neu einkleiden lassen und das war wichtig. Vielleicht hatte er sich ja grundlos vor ihm gefürchtet und er war garnicht böse. Markus wollte vorsichtig sein ab... Schreie!
Schreiend steht ein Mann im Raum, mit Schwert und Schild wild um sich fuchtelnd, und den Letharen -das war der blaue, hatte Markus gelernt- zur Hilfe rufend. Immerhin war die Robe des Mannes jetzt nichtmehr so hässlich blau. Sie war warm und orange, dafür hatte Markus zwischenzeitlich gesorgt, ja.
Naja als man rannte nach draußen, brrr war es da kalt, und da lief und wackelte allerlei komisches rum. Erst waren da diese Zombies, und andere komische Viecher die halbwegs aufrecht "gingen", und einige haben sogar Feuerbälle geworfen. Vielleicht war denen ja auch kalt, und sie wollten den Schnee schmelzen. Naja aber der Lethar wollte sich von denen lieber fernhalten, also hat Markus es auch so gemacht - sahen auch nicht sehr friedlich aus. Dann musste der Lethare nach Hause, sagte er, und ging zum Hafen... Markus wollte dann lieber am Teich vor der Taverne sehen ob nicht doch noch Menschen da sind. Allein so nachts in Bajard war`s ihm dann doch entschieden zu unheimlich.
Das erste was er sah war die Frau mit den blauen Haaren. Und die reierte sich die Seele aus dem Leib. Markus fragte ob sie auch mit den Wölfen gesoffen hätte -dass die garnicht in der Taverne waren fiel ihm erst später ein- aber irgendwie war die Frau sehr böse, sie schrei ihn an, und schimpfte. "Halts Maul" und "Scheiße" und "Schnauze" sagte sie. BÄH, was für ein dummes Weib.
Danach gab es großes Palaver vor der Bank. Das waren vieleicht viele Leute. Naja, Markus verstand wenig was da geredet wurde, das war viel zu viel, zu schnell und zu laut. Jedenfalls blutete da einer, und die Frau mit den blauen Haaren brüllte, und der Mann mit dem Schwert hüpfte hin und her, und alle suchten den Letharen, und der andere Mann in der grauen Robe wollte jemanden lynchen, und... nein, das waren einfach viel zu viele Informationen.
Aber - hatte der in der grauen Robe vielleicht Recht? Paktierte die Frau mit den blauen Haaren, er hatte sie Waldfrau genannt, mit dem der die Untoten hergeholt hatte? Wenn das stimmte, dann war der nette Herr mit der blauen Haut doch nicht so nett... Markus wurde alles blaue suspekt. Er würde dazu die Wölfe befragen wenn er sie das nächste mal sähe, die machten ihm den Anschein Ahnung zu haben. Zumindest sind es gute Menschen, dessen war er sich sicher.
Und bis dahin... ja bis dahin würde er dem Mann mit der blauen Haut nur sehr sehr vorsichtig entgegentreten, ihm den Rücken nicht zuwenden. Und um die fiese Frau mit den blauen Haaren müsste er sich noch mehr sorgen - so gemein wie die war würde sie ihm bestimmt was Böses tun.
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Als sie wieder zu sich kam musste sie sich erst Ordnen. Den Bogen hielt sie immer noch fest umklammert. Zuerst wusste sie nicht so recht wo sie war, doch schlagartig kehrte die Erinnerung an die Armee vo Untoten zurück, das Grauen und das Getöse um sie herum. Gegen einen Brechreiz kämpfend, nahm sie das Angebot des Mannes auf, der offenbar Heiler war, ihr aufzuhelfen. Sie bedankte sich, jedoch überfiel sie die Übelkeit erneut und sie rannte, trotz schwacher Kräfte zum Teich und erbrach sich.
Der Kerl der einen dummen spruck abließ, den konnte sie jetzt am allerwenigsten brauchen. Ihr inneres nach außen spuckend, wohl eine Nachwirkung eines Giftzaubers, wie der Heiler meinte, war ihre Laune am Tiefpunkt. Sie war nicht gerüstet! Klar, dass sie da eins übers Fell bekommen hatte. Sie scheinen aber weg zu sein.
Ihr Zeitggefühl schien sie nicht belogen zu haben, sie war keine fünf Minuten bewusstlos gewesen. Als sie den letzten Rest ausspuckte und -hustete reichte ihr der Heiler einen Krug wasser. Damit spülte sie sich erstmal den Mund aus. Der Geschmack in ihrem Mund war widerlich. Sie konnte keinen Kater haben, es war etwas anderes. Die Zeit darauf sackte sie immer wieder kurz ein, ihr wurde Schwarz vor augen, jedoch gerade noch so konnte sie sich dannn wieder aufrichten.
Im Getümmel bei der Bank, der tote... oder nein... der UNOTOTE Wehrler war weg, erkannte sie Vyra, die offenbar versuchte im Chaos Informationen für die Bürgerwehr zu schaffen. Ein Kerl in grauer Robe beschuldigte die Gefährtinnen, sie würden mit Letharen paktieren - so ein Unfug! Sie wurde rasend und beschimpfte ihn, am liebsten hätte sie diesen Lügenbold einen Pfeil zwischen die Beine gejagt, am besten vergiftet. Diese bodenlose Frechheit kaufte ihm zwar keiner ab, jedoch einer, ein ziemlich stupider Kerl von vorhin aus der Taverne schien es anders zu sehen. Beide versuchten einen Mob gegen Tajara aufzustacheln, wohl um sie wegzuschließen. Der geheimnisvolle Kerl in der Rüstung allerdings, sowie der Heiler, Vyra und ein Fremder, der sich als Kriegskoch entpuppte schienen das nicht zu glauben.
Nachdem die Ereignoisse zu Protokoll gegeben wurden erwähnte emand die "Diener Kra'thors" - Kra'thor - ein Schauermärchen von dem Tajara als Kind gehört hatte. Konnte das sein? Die Totenbeschwörer, die anscheinen schonmal VOR ihrem Lager Untote beschworen... - und diese Lügen?
Mal davon abgesehen, dass diese Geschichte aus den Fingern gesogen wurden und es genug Leute gab, die wussten, dass eine Solche Geschichte der Wahrheit nicht entsprach, es könnte böse ausgehen, wenn man eine dumme Horde organisiert und sie gegen die Gefährtinnen aufhetzte, aus welchem Grund auch immer.
Als sich die Aufregung gelegt hatte überfiel sie ein erneuter Schwächeanfall. Der Heiler hatte ihr zuvor ein Mittel gegeben, welches sie trinken sollte, falls der Brechreiz zunahm. Doch Bruno, welcher im Chaos mit den Untoten vorher sehr aufgeregt wurde kam artig herangetrabt und trug Tajara zum Hafen.
Sie erinnerte sich kaum noch daran, wie sie es zurück ins Lager auf Lameriast schaffte, bis auf die tatsache, dass sie mit ihrer Besinnung kämpfen musste, so schwach wie sie war, aber als sie am nächsten Tag aufwachte fühlte sie sich erfrischt und ausgeruht und fand sich doch in ihrem Zelt wieder, zwar voll bekleidet auf ihrem Fell liegend, edoch angenehm ausgeruht, so als ob der Schrecken der vergangenen Nacht nie gewesen wäre.
Dennoch, Ronya musste es erfahren, und so kam es dann auch.
Der Kerl der einen dummen spruck abließ, den konnte sie jetzt am allerwenigsten brauchen. Ihr inneres nach außen spuckend, wohl eine Nachwirkung eines Giftzaubers, wie der Heiler meinte, war ihre Laune am Tiefpunkt. Sie war nicht gerüstet! Klar, dass sie da eins übers Fell bekommen hatte. Sie scheinen aber weg zu sein.
Ihr Zeitggefühl schien sie nicht belogen zu haben, sie war keine fünf Minuten bewusstlos gewesen. Als sie den letzten Rest ausspuckte und -hustete reichte ihr der Heiler einen Krug wasser. Damit spülte sie sich erstmal den Mund aus. Der Geschmack in ihrem Mund war widerlich. Sie konnte keinen Kater haben, es war etwas anderes. Die Zeit darauf sackte sie immer wieder kurz ein, ihr wurde Schwarz vor augen, jedoch gerade noch so konnte sie sich dannn wieder aufrichten.
Im Getümmel bei der Bank, der tote... oder nein... der UNOTOTE Wehrler war weg, erkannte sie Vyra, die offenbar versuchte im Chaos Informationen für die Bürgerwehr zu schaffen. Ein Kerl in grauer Robe beschuldigte die Gefährtinnen, sie würden mit Letharen paktieren - so ein Unfug! Sie wurde rasend und beschimpfte ihn, am liebsten hätte sie diesen Lügenbold einen Pfeil zwischen die Beine gejagt, am besten vergiftet. Diese bodenlose Frechheit kaufte ihm zwar keiner ab, jedoch einer, ein ziemlich stupider Kerl von vorhin aus der Taverne schien es anders zu sehen. Beide versuchten einen Mob gegen Tajara aufzustacheln, wohl um sie wegzuschließen. Der geheimnisvolle Kerl in der Rüstung allerdings, sowie der Heiler, Vyra und ein Fremder, der sich als Kriegskoch entpuppte schienen das nicht zu glauben.
Nachdem die Ereignoisse zu Protokoll gegeben wurden erwähnte emand die "Diener Kra'thors" - Kra'thor - ein Schauermärchen von dem Tajara als Kind gehört hatte. Konnte das sein? Die Totenbeschwörer, die anscheinen schonmal VOR ihrem Lager Untote beschworen... - und diese Lügen?
Mal davon abgesehen, dass diese Geschichte aus den Fingern gesogen wurden und es genug Leute gab, die wussten, dass eine Solche Geschichte der Wahrheit nicht entsprach, es könnte böse ausgehen, wenn man eine dumme Horde organisiert und sie gegen die Gefährtinnen aufhetzte, aus welchem Grund auch immer.
Als sich die Aufregung gelegt hatte überfiel sie ein erneuter Schwächeanfall. Der Heiler hatte ihr zuvor ein Mittel gegeben, welches sie trinken sollte, falls der Brechreiz zunahm. Doch Bruno, welcher im Chaos mit den Untoten vorher sehr aufgeregt wurde kam artig herangetrabt und trug Tajara zum Hafen.
Sie erinnerte sich kaum noch daran, wie sie es zurück ins Lager auf Lameriast schaffte, bis auf die tatsache, dass sie mit ihrer Besinnung kämpfen musste, so schwach wie sie war, aber als sie am nächsten Tag aufwachte fühlte sie sich erfrischt und ausgeruht und fand sich doch in ihrem Zelt wieder, zwar voll bekleidet auf ihrem Fell liegend, edoch angenehm ausgeruht, so als ob der Schrecken der vergangenen Nacht nie gewesen wäre.
Dennoch, Ronya musste es erfahren, und so kam es dann auch.
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Markus Goldwald
Es war erst ein paar Tage her, dass sich in Bajard ein nur semi-lebendiges Schauspiel am kleinen Teich vor der Taverne abgespielt hatte, und Markus hatte noch nicht vergessen was für einen Schrecken ihm der ganze Abend eingejagt hatte.
Heute traf er am Hafen auf Almarr, den stämmigen Clanskrieger, dem er von der Begegnung erzählte, von seiner Unsicherheit was den Handel mit dem Letharen angeht, und davon, was über die Untoten und die Waldweiber gesagt wurde. Anders als sonst lachte Almarr dabei heute nicht. War vieleher ruhig und ernst. Zumindest eine zeitlang.
"Was du da sagst ist sehr wichtig für den Clan, tapferer kleiner Schneider" hatte er gesagt, und das Markus vor dem Jarl nochmal alles erzählen müsse, und dass er bis dahin zu niemandem darüber sprechen dürfe.
Markus wusste nicht warum, weil schließlich müsste das doch inzwischen jeder wissen, man würde ja bestimmt die Menschen nicht ungewarnt lassen. Aber er versprach es Almarr, denn der kannte die Insel schließlich viel besser und länger als er selbst. Wichtig war jetzt erstmal, dass er auf sich Acht gab und nicht verrät, dass er Almarr davon erzählt hat. Das würde die Frau mit den blauen Haaren bestimmt nur wieder wütend machen.
Und was diesen Letharen angeht... Ja er erinnerte sich dessen, was Almarr und Sefa ihm über die Panther erzählt hatten. Böse, hinterlistig... nein, er würde wohl besser mit diesem Mann keine Geschäfte machen.
Heute traf er am Hafen auf Almarr, den stämmigen Clanskrieger, dem er von der Begegnung erzählte, von seiner Unsicherheit was den Handel mit dem Letharen angeht, und davon, was über die Untoten und die Waldweiber gesagt wurde. Anders als sonst lachte Almarr dabei heute nicht. War vieleher ruhig und ernst. Zumindest eine zeitlang.
"Was du da sagst ist sehr wichtig für den Clan, tapferer kleiner Schneider" hatte er gesagt, und das Markus vor dem Jarl nochmal alles erzählen müsse, und dass er bis dahin zu niemandem darüber sprechen dürfe.
Markus wusste nicht warum, weil schließlich müsste das doch inzwischen jeder wissen, man würde ja bestimmt die Menschen nicht ungewarnt lassen. Aber er versprach es Almarr, denn der kannte die Insel schließlich viel besser und länger als er selbst. Wichtig war jetzt erstmal, dass er auf sich Acht gab und nicht verrät, dass er Almarr davon erzählt hat. Das würde die Frau mit den blauen Haaren bestimmt nur wieder wütend machen.
Und was diesen Letharen angeht... Ja er erinnerte sich dessen, was Almarr und Sefa ihm über die Panther erzählt hatten. Böse, hinterlistig... nein, er würde wohl besser mit diesem Mann keine Geschäfte machen.
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Der Tag darauf verlief relativ normal. die Nachwirkungen des Giftes waren mit dem Schlaf verschwunden und ihr Zustand war so weit so gut ganz ausgeruht.
Als sie Xinthra von dem Vorfall erzählte nahm sie es relativ gelassen hin, oder umindest hatte sie eine gesunde Einschätzung. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass plötzlich ein Mob vor dem Lager stünde, würde man schon sehen, was sie davon hätten.
Allmählich begann sich Tajara zu fragen ob es vielleicht ener narbige Kerl war, welcher damals dem Zwergen erzählte, dass ein Lethar in ihrem Lager hausen würde. Es war wohl unsinnig derlei zu glauben, wieso gab es dann immer wieder Idioten, die das tatsächlich tun würden?
Jeder, der halbwegs bei Verstand war müsste doch eigentlich wissen, dass die Schwesternschaft der Gefährtinnen rein gar nichts mit den blauhäutigen Wesen zu schaffen hatte, trotzdem war es sehr kurios. Sollte sie die Augen offen halten und vielleicht Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob sich diese Gerüchte verbreiteten?
Am dritten Tage nach dem Vorfall sattelte sie ihr Pferd und galloppierte zum Hafen, ein Schiff nehmend. Vielleicht würde sie in Bajard schlauer.
Als sie Xinthra von dem Vorfall erzählte nahm sie es relativ gelassen hin, oder umindest hatte sie eine gesunde Einschätzung. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass plötzlich ein Mob vor dem Lager stünde, würde man schon sehen, was sie davon hätten.
Allmählich begann sich Tajara zu fragen ob es vielleicht ener narbige Kerl war, welcher damals dem Zwergen erzählte, dass ein Lethar in ihrem Lager hausen würde. Es war wohl unsinnig derlei zu glauben, wieso gab es dann immer wieder Idioten, die das tatsächlich tun würden?
Jeder, der halbwegs bei Verstand war müsste doch eigentlich wissen, dass die Schwesternschaft der Gefährtinnen rein gar nichts mit den blauhäutigen Wesen zu schaffen hatte, trotzdem war es sehr kurios. Sollte sie die Augen offen halten und vielleicht Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob sich diese Gerüchte verbreiteten?
Am dritten Tage nach dem Vorfall sattelte sie ihr Pferd und galloppierte zum Hafen, ein Schiff nehmend. Vielleicht würde sie in Bajard schlauer.
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Xinthra
Im Bund mit den Letharen.. was ließen sich diese Bauerntölpel noch alles einfallen? Zum Glück gab es genug Personen in Bajard die gescheit genug waren, diesem dahergelaufenen Pöbel keinen Glauben zu schenken, so dass dessen Versuch einen Mob aufzuwiegeln fehlschlug. Von den Untoten Wesen in Bajard hatte Tajara erzählt, Untote Wesen wie man sie zahlreich in unterirdischen Gewölben antreffen konnte. Einzig der Untote Wachmann ließ ein wenig nachdenken. Dass Tajara niedergeschlagen wurde und nach ihrer Ohnmacht sich übergeben hatte, nun, Untote riechen schon von Geburt an nicht sonderlich gut, ebensowenig wie sie appetitlich anzusehen sind, da kann es gut sein dass einem der Schlag eines solchen Verstorbenen die Möglichkeit eröffnet, dem Frühstück wieder guten Tag zu sagen. Oder dem Mittagessen, je nach Tageszeit.
Tajara war wohlauf, saß da am Feuer und erzählte von ihrem Erlebnis so farbig wie eh und je, nichts das darauf schließen ließe, dass Tajara davon einen Schaden genommen hätte. So wurde es hingenommen, denn zu ändern war es zu spät, die Untoten verschwunden, der Möchtegern-Rädelsführer war inzwischen vermutlich von seinem Plan abgekommen und selbst wenn sich ein Mob vor das Tor des Lagers stellen sollte, würde sie dasselbe Schicksal ereilen wie seinerzeit die glücklosen Banditen die versucht hatten, das Lager zu stürmen. Hier jedoch bestand die Möglichkeit, dass der Mob wesentlich kleiner ausfallen würde und bereits beim Anblick der dicken Palisaden des Lagers die Hosen voll hätten.
Vielleicht ließe sich sogar heraus finden, dass die neuerlichen totenbeschwörerischen Aktivitäten der Burg Eisenwart damit zu tun hatten. Man würde sehen.
Tajara war wohlauf, saß da am Feuer und erzählte von ihrem Erlebnis so farbig wie eh und je, nichts das darauf schließen ließe, dass Tajara davon einen Schaden genommen hätte. So wurde es hingenommen, denn zu ändern war es zu spät, die Untoten verschwunden, der Möchtegern-Rädelsführer war inzwischen vermutlich von seinem Plan abgekommen und selbst wenn sich ein Mob vor das Tor des Lagers stellen sollte, würde sie dasselbe Schicksal ereilen wie seinerzeit die glücklosen Banditen die versucht hatten, das Lager zu stürmen. Hier jedoch bestand die Möglichkeit, dass der Mob wesentlich kleiner ausfallen würde und bereits beim Anblick der dicken Palisaden des Lagers die Hosen voll hätten.
Vielleicht ließe sich sogar heraus finden, dass die neuerlichen totenbeschwörerischen Aktivitäten der Burg Eisenwart damit zu tun hatten. Man würde sehen.