Neue Gesichter und Bestrafung auf den Zinnen...
Verfasst: Donnerstag 14. Dezember 2006, 00:26
Es war ein mehr als anstrengender Tag, als Malachai die Burg betrat und diesen Haufen neuer Gesichter sah.
Er wusste, was ihm blühte, doch er musste es tun.
Wie bei jedem Neuling, der durch die Schwelle des Tores einlass bekommt und sein Leben nach dem der Burg richten will, bekam jener das selbe vom Schatten zu hören, was er auch schon den Generationen vor ihnen sagte.
Ein jeder, der auf der Burg verweilte, bis auf die Gründer, kannten diese Worte und bisher hat auch jeder sie ernst genommen.
Zuviele Beispiele des Verrates gab es, etwas, was der Schatten nicht noch einmal Wiederholt sehen will.
Umso größer seine Vorsicht, umso härter seine Worte und umso grausamer seine Taten.
Nur der kleinste Verdacht kann den Tot eines Neulinges bedeuten, frei nach dem Motto, lieber ein toter Unschuldiger als ein lebender Verräter.
Jeder Neuling bekam zu spüren, dass der Schatten ihnen solange misstraute, bis Sie ihm, durch Taten, vom Gegenteil überzeugen könnten.
Sarel war einer, wie er es oft erlebte.
Jemand, der glaubte, er hätte das schlimmste schon erlebt und der Meinung ist, er wäre nicht schwach. Jemand, der sich trotzig gegenüber den Worten des Schattens verhielt, jemand, der sich gleich angegriffen fühlte. Dennoch, gehorchte er den Worten des Schattens, wenn auch nur wiederwillig, war er doch gewillt, die Hierarchie der Burg anzuerkennen.
Eine andere Person war Loreen. Sie war eine der neuen Templer der Burg. Eine Gelehrte, die sich auch so benahm.
Keine Wiederworte, kein schlechter Umgangston. Sie verstand, was man ihr sagen wollte und sah es ein, dass es wichtig seie, Verräter schnell zu entlarven. Wie der Schatten es erwartet hatte, war sie gebildet, um zu verstehen.
Ein anderer war Antonio, er besass als einziger, neben dem Schatten selber, das Privileg, eine Maske zu tragen, rein nur durch seinen Glauben, da er ein Gelöbnis abgelegt hätte.
Er war wohl ein Geschenkt von einem Orden an Khazkal und sollte ihm dienlich sein. Für Malachai war es leichtsinn, angesichts des Krieges, jemanden maskiert auf die Burg aufzunehmen von einem Orden, der ihn unbekannt war. Er würde besonderes Augenmerk bekommen, entschied der Schatten, denn dieser Antonio war für ihn zu ruhig.
Er wusste, dass ein Verräter sich beugen würde, versuchend, nicht aufzufallen und jedem zustimmen, was man ihm sagen würde.
Sollte sich der Verdacht eines Verräters bestätigen, würde die Klinge schneller seine Maske durchrammen, als er mitbekommen würde, dass er entlarvt war.
Polgara war da schon wieder anders davor. Sie kam zur Burg um Schutz zu suchen vor einem Märtyrer, der sie zu Lieben glaubte. Sie schien doch eingeschüchtert von der Gestallt des Schattens, selbst wenn sie versuchte, es zu überspielen, besass der Schatten jenen Eindruck.
Sie hat sich gut integriert und er wusste, dass er ihr auch Schutz geben würde vor Männern, die ihr schlechtes antun würden.
Die letzte war Letitia.
Aufbrausend und Bestimmend wirkend. Er hatte nichts anderes erwartet.
Es kam, ähnlich wie bei Sarel, dass der Schatten ihren Namen erfahren wollte, sie aber eine Demaskierung forderte. Kaum einer auf der Burg kennt das Gesicht des Schattens, geschweige denn seinen wirklichen Namen. So würde er jene Tarnung sicherlich nicht vor jemanden Unbekanntes offenbaren.
Sie war Stur und spitz mit ihrer Zunge. Sie wollte partout nicht verstehen, dass es sein Recht seie und dem Schatten war es zu müheseelig. Er drehte sich kurz um, zu Scartyz und erfragte ihren Namen, gab ihm dann noch zu verstehen, er solle jener Person ausrichten, sofern sie sich beruhigt hatte, dass ihr eine Bestrafung bevor stehe.
Sie protestierte, verwies, dass er sie nicht bestrafen könne und sie sich an den Präfekten wenden würde.
Mit den Worten, es seie ihm egal, sie könne auch zum Burgherren selber gehen, verliess er sie dann.
Natürlich behielt er Recht und Khazkal unterstützte jenes.
Es mag für Letitia ungerecht wirken, aber es musste sein. Disziplin muss auf der Burg
gewahrt werden.
Als er ihr ihre Strafe verkündete, welche aus der Nachtschicht auf den Zinnen, der darauffolgenden Morgenschicht und am Nachmittag die Küchenschicht beinhaltete, hatte Malachai es erreicht, was er wollte und sie zum Extremsten gebracht.
Aufbrausend stampfte sie hinab, ins Quartier der Soldaten um ihre Sachen zu packen.
Malachai folgte ihr und als Sie aus der Tür hinaus treten wollte, hielt er jene zu.
Er sprach mit ihr, er verstand ihre Wut, doch sie musste begreifen, dass so der Werdegang ist und eine Flucht die falsche Entscheidung gewesen wäre.
Trotz ihrer Wut schien sie zu verstehen, sie bedachte ihre Entscheidung, trotz des großen Unmutes und trat so ihren Zinnendienst an.
Armoran, der sich verantwortlich für sie fühlte (und auch an der Tür gelauscht hatte), trat jenem Dienste mit an und klärte sie nun endlich über die Regeln und die Hierarchie der Burg auf.
Der Schatten verweilte noch eine Zeit mit seinem Freund Cyrion. Er genoss die kurze Ruhe, denn wusste er, was ihm bevor stand.
Die Nacht war Kalt und Nass und er musste jene Nacht wieder auf dem Dache des Turmes verbringen, im Schutze der Dunkelheit, wo er einen guten Ausblick auf die Zinnen hatte und deren Wachen.
Er würde erblicken, was er erblicken müsste, wenn er dort oben, sein eines Bein angekniet, das andere die Ziegeln ausgestreckt hinab mit seiner Hand an der Fahne haltend die Nachtwache beobachten würde, wie er es schon so oft tat.
Nur so kann man erfahren, auf welcher Seite eine Person wirklich steht und nur so kann man erkennen, welche Eigenschaften jene wirklich vorzuweisen haben.
Dann, wenn sie es am wenigsten erwarten.
Er wusste, was ihm blühte, doch er musste es tun.
Wie bei jedem Neuling, der durch die Schwelle des Tores einlass bekommt und sein Leben nach dem der Burg richten will, bekam jener das selbe vom Schatten zu hören, was er auch schon den Generationen vor ihnen sagte.
Ein jeder, der auf der Burg verweilte, bis auf die Gründer, kannten diese Worte und bisher hat auch jeder sie ernst genommen.
Zuviele Beispiele des Verrates gab es, etwas, was der Schatten nicht noch einmal Wiederholt sehen will.
Umso größer seine Vorsicht, umso härter seine Worte und umso grausamer seine Taten.
Nur der kleinste Verdacht kann den Tot eines Neulinges bedeuten, frei nach dem Motto, lieber ein toter Unschuldiger als ein lebender Verräter.
Jeder Neuling bekam zu spüren, dass der Schatten ihnen solange misstraute, bis Sie ihm, durch Taten, vom Gegenteil überzeugen könnten.
Sarel war einer, wie er es oft erlebte.
Jemand, der glaubte, er hätte das schlimmste schon erlebt und der Meinung ist, er wäre nicht schwach. Jemand, der sich trotzig gegenüber den Worten des Schattens verhielt, jemand, der sich gleich angegriffen fühlte. Dennoch, gehorchte er den Worten des Schattens, wenn auch nur wiederwillig, war er doch gewillt, die Hierarchie der Burg anzuerkennen.
Eine andere Person war Loreen. Sie war eine der neuen Templer der Burg. Eine Gelehrte, die sich auch so benahm.
Keine Wiederworte, kein schlechter Umgangston. Sie verstand, was man ihr sagen wollte und sah es ein, dass es wichtig seie, Verräter schnell zu entlarven. Wie der Schatten es erwartet hatte, war sie gebildet, um zu verstehen.
Ein anderer war Antonio, er besass als einziger, neben dem Schatten selber, das Privileg, eine Maske zu tragen, rein nur durch seinen Glauben, da er ein Gelöbnis abgelegt hätte.
Er war wohl ein Geschenkt von einem Orden an Khazkal und sollte ihm dienlich sein. Für Malachai war es leichtsinn, angesichts des Krieges, jemanden maskiert auf die Burg aufzunehmen von einem Orden, der ihn unbekannt war. Er würde besonderes Augenmerk bekommen, entschied der Schatten, denn dieser Antonio war für ihn zu ruhig.
Er wusste, dass ein Verräter sich beugen würde, versuchend, nicht aufzufallen und jedem zustimmen, was man ihm sagen würde.
Sollte sich der Verdacht eines Verräters bestätigen, würde die Klinge schneller seine Maske durchrammen, als er mitbekommen würde, dass er entlarvt war.
Polgara war da schon wieder anders davor. Sie kam zur Burg um Schutz zu suchen vor einem Märtyrer, der sie zu Lieben glaubte. Sie schien doch eingeschüchtert von der Gestallt des Schattens, selbst wenn sie versuchte, es zu überspielen, besass der Schatten jenen Eindruck.
Sie hat sich gut integriert und er wusste, dass er ihr auch Schutz geben würde vor Männern, die ihr schlechtes antun würden.
Die letzte war Letitia.
Aufbrausend und Bestimmend wirkend. Er hatte nichts anderes erwartet.
Es kam, ähnlich wie bei Sarel, dass der Schatten ihren Namen erfahren wollte, sie aber eine Demaskierung forderte. Kaum einer auf der Burg kennt das Gesicht des Schattens, geschweige denn seinen wirklichen Namen. So würde er jene Tarnung sicherlich nicht vor jemanden Unbekanntes offenbaren.
Sie war Stur und spitz mit ihrer Zunge. Sie wollte partout nicht verstehen, dass es sein Recht seie und dem Schatten war es zu müheseelig. Er drehte sich kurz um, zu Scartyz und erfragte ihren Namen, gab ihm dann noch zu verstehen, er solle jener Person ausrichten, sofern sie sich beruhigt hatte, dass ihr eine Bestrafung bevor stehe.
Sie protestierte, verwies, dass er sie nicht bestrafen könne und sie sich an den Präfekten wenden würde.
Mit den Worten, es seie ihm egal, sie könne auch zum Burgherren selber gehen, verliess er sie dann.
Natürlich behielt er Recht und Khazkal unterstützte jenes.
Es mag für Letitia ungerecht wirken, aber es musste sein. Disziplin muss auf der Burg
gewahrt werden.
Als er ihr ihre Strafe verkündete, welche aus der Nachtschicht auf den Zinnen, der darauffolgenden Morgenschicht und am Nachmittag die Küchenschicht beinhaltete, hatte Malachai es erreicht, was er wollte und sie zum Extremsten gebracht.
Aufbrausend stampfte sie hinab, ins Quartier der Soldaten um ihre Sachen zu packen.
Malachai folgte ihr und als Sie aus der Tür hinaus treten wollte, hielt er jene zu.
Er sprach mit ihr, er verstand ihre Wut, doch sie musste begreifen, dass so der Werdegang ist und eine Flucht die falsche Entscheidung gewesen wäre.
Trotz ihrer Wut schien sie zu verstehen, sie bedachte ihre Entscheidung, trotz des großen Unmutes und trat so ihren Zinnendienst an.
Armoran, der sich verantwortlich für sie fühlte (und auch an der Tür gelauscht hatte), trat jenem Dienste mit an und klärte sie nun endlich über die Regeln und die Hierarchie der Burg auf.
Der Schatten verweilte noch eine Zeit mit seinem Freund Cyrion. Er genoss die kurze Ruhe, denn wusste er, was ihm bevor stand.
Die Nacht war Kalt und Nass und er musste jene Nacht wieder auf dem Dache des Turmes verbringen, im Schutze der Dunkelheit, wo er einen guten Ausblick auf die Zinnen hatte und deren Wachen.
Er würde erblicken, was er erblicken müsste, wenn er dort oben, sein eines Bein angekniet, das andere die Ziegeln ausgestreckt hinab mit seiner Hand an der Fahne haltend die Nachtwache beobachten würde, wie er es schon so oft tat.
Nur so kann man erfahren, auf welcher Seite eine Person wirklich steht und nur so kann man erkennen, welche Eigenschaften jene wirklich vorzuweisen haben.
Dann, wenn sie es am wenigsten erwarten.