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Auszüge aus dem Tagebuch [Posts erwünscht]
Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 21:13
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Wertes Tagebuch, treuer Freund.
Jetzt bin ich schon bald eine Woche im neuem Lande und ich kann sagen, dass die Entscheidung, hierher zu reisen, die richtige war.
Auch neue Bekanntschaften macht man hier, eine merkwürdiger als die andere, doch sicherlich auch unterhaltsam und jede Person reizvoll auf ihre Weise.
Angefangen mit einem vermummten Manne, welcher wohl ein Meister des Schaches war.
Eher zufällig begegnete ich jenem in der Taverne, als ich einen Schneider suchte und mir sein exzentrischer, aggressiver und geheimnisvoller Kleidungsstil auffiel.
Er saß mit einem anderen Vermummten am Tische. Sein Freund schien nicht gerade einer der schlauesten, ich vermummte sogar, er hätte zu oft etwas mit der Keule auf den Kopf bekommen, denn wenn er einmal sprach, war es sinnloses gestammel, womit, wie ich vermute, er sich versuchte aufzuspielen.
Vielleicht hat jener Probleme, eine Frau zu finden, wäre denkbar, so wie er sich benimmt.
Doch jener andere, dunkel Vermummte war anders davor.
Ich fragte ihn, ob er einen Schneider kenne, der in der Nähe seie. Er sagte nein, doch fügte an, er hätte einiges, ungebrauchtes und fragte, bei Interesse, was ich dafür zahlen wolle.
Ich gab ihm keine Antwort und liess ihn den ersten Schritt machen, er nannte mir einen Preis und ich fiel aus den Latschen.
Sehr teuer, mehr als Teuer, doch es schien sein Ernst zu sein.
Er bot an, ihn in irgendetwas zu schlagen, dann würde ich die Kleidung für einen viel billigeren Preis kriegen.
Selbstsicher war er und ich wählte das falsche Spiel.
In 2 Zügen war ich Schachmatt, macht nichts, war mir eh klar und es war dennoch amüsant. So gewann ich an Erfahrung und verlor nichts.
Wir unterhielten uns noch, sein Gegenüber stammelte weiter nur unwichtiges dazu bei, nicht beachtenswert und so ignorierte ich ihn.
Eine Situation, die er wohl in seinem Leben gewohnt seie.
Wieder zurück zum dunkel Vermummten.
Er fragte mich, was ich wohl für jene Kleidung alles tun würde. Nun...eigendlich viel, solange er nichts bestimmtes von mir wollte.
Ich gab ihm gleich zu verstehen, dass ich keine Frau bin, die sich verkaufen würde und er schien es auch zu verstehen.
Er wollte eher eine andere Doienstleistung von mir haben.
Er bot mir an, wenn ich das Vertrauen eines Mannes gewinnen könnte, sodass jener alles für mich tun würde und jenen Manne zu ihm bringen würde, würde er mir die Kleidung geben.
Ein leichtes Spiel. Männer sind zu berechenbar und was interessiert mich das Leben eines Menschen.
Ich ging darauf ein, sollte jener wohl die erste Seele sein, die ich dem Gott des Todes zur Verfügung stellte.
Der Vermummte erklärte mir, unter schlechtem und unglaubwürdigem Vorwarnd, dass er einen Gräber kenne, der für ihn Leichen wegschaffen würde und er jenen Testen wollte.
Mir egal, soll er meinetwegen die Leiche essen, solange ich das kriege, was ich will.
Er gab mir einen Umhang, als Vorrauszahlung könnte man sagen und so trennten sich erst einmal unsere Wege.
So liebes Tagebuch, so melde ich mich morgen wieder, dann schauen wir einmal, was noch so passiert ist.
"
-Auszug Ende-
Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 21:46
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch.
Neuer Tag, neues Glück?
Nun man könnte es so sagen.
Intrigen und Verrat spiegeln den Alttag der Bewohner hier wieder und es ist köstlich jenem Treiben zuzuschauen.
Was ich meine?
Nun wenn die Götter, wie alle sagen, mich in ihrer Obhut haben, dann haben sie mich wirklich richtig gelenkt -Ich hoffe, liebes Tagebuch, du erkennst die Ironie daraus-...
Nun ich ging heute wieder in die Taverne, im Kopf, einen Mann für diese Vermummte Gestalt zu finden, die er dann seinem Gräber als Leiche geben kann.
Jaja....wir wissen ja.
Nun ich sah einen jungen Mann, der sich mir glatt anbot und erzählte ihm von seinem Glück, dass er mich zum Wein einladen dürfte, worauf er einging.
Ich erkannte, dass er auf jemanden zu warten schien und bald gesellte sich ein anderer dazu.
Mir viel vorallem diese Schwarzen Farbe auf, die sie trugen und wir unterhielten uns ein wenig.
Es war doch recht amüsant, bis zu dem Punkt, andem der Mann ein Schachbrett holte und nach einer Partie fragte.
Da fiel mir wieder die Partie gegen den Vermummten ein.
Ich weiss nicht warum, aber ich erzählte ihnen von diesen Vermummten Manne und seine Aufgabe für mich.
Sie schienen sehr interessiert an ihm zu sein, ja gar, als wüssten sie, wer er war.
Sie sagten mir, dass jene Beschreibung des Mannes auf einen Treffen würde, welcher sehr Gefährlich wäre und viele Feinde im Lande besässe.
Feinde?
Das klingt doch gut.
Meine Neugier wuchs, das schien offen zu sein, selbst für diese beiden Namenlose Ritter, die der Burg Eisenwart angehörten, wie sich heraus stellte.
Nun sie gaben bekannt, dass der Vermummte, der auf den Namen Theradil Morian hört, auch von der Burg gesucht seie und ja, das ein Kopfgeld auf jenen ausgesetzt ist.
Kopfgeld?
Ineteressant.
So unterhielten wir uns noch einige Zeit, tranken Wein und lachten gemeinsam.
Es ist Ratsam, sich Freunde zu schaffen. Was später mit jenen geschehen werde liegt ganz in den Händen von ihnen.
Vielleicht, so ging es mir durch den Kopf, wäre es Ratsam diesen Vermummten, sofern es Theradil Morian ist, zu verraten und ein Kopfgeld zu kassieren.
Was interessieren mich die Feindschaften untereinander.
Ich hege und besitze meine eigenen Ziele, nicht die der anderen und auf ein Leben wird es wohl kaum ankommen.
Dennoch ist eine Aufgabe eine Aufgabe und ein Wort ein Wort.
Ich werde mit Spannung beobachten, wie es sich weiter entwickelt und dir davon erzählen, mein liebes Tagebuch.
So bis morgen
"
-Auszug Ende-
Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 09:37
von Anveena Midame
-Auszug aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Mein liebes, kleines Tagebuch...
Dieses mal traf ich jemanden, dessen Namen ich auch erfuhr.
Es ist eine Frau, ihr Name ist Xantia.
Ich traf sie beim Trainieren an den Übungspuppen, nachdem Sie, der reinen Höfflichkeitshalber, einer anderen Dame nicht eine der beiden Puppen weg nehmen wollte.
Sie schien sehr Kräftig zu sein, hatte aber auch immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen, was mir gefiel.
Sie erzählte mir einiges über sich, so erfuhr ich, dass Sie mit ihrer Freundin Nuala (Fraglich, inwieweit Freundin), wohl kürzlichst ein Haus bezog und es noch einrichten möchte.
Auch das Sie wohl noch ein Zimmer in der Gaststätte hätte und fragte daraufhin, wo ich wohnen würde.
Ach, liebes Tagebuch, ein eigenes Zimmer mit einem eigenen Bett, das wäre etwas.
Doch da muss ich wohl noch etwas warten, denn von nichts kommt nichts.
Xantia bemerkte auch wohl meinen grummelnden Magen und wollte mich zum Essen einladen mit anschliessenden Bummeln durch die Marktstände.
Ich hätte zu gern angenommen, aber das Training hat vorrang, versprach aber, es auf einen späteren Termin zu verschieben.
Wir sprachen noch einige Zeit während des Trainings, dann, als unsere Wege sich trennten, waren wir uuns sicher, dass wir trotzdem noch einmal voneinander hören würden.
Freunde, da bin ich mir sicher, sind Wichtig auf diesem fremden Lande um zu bestehen.
So schreibe ich dir morgen wieder, mein liebes Tagebuch.
Auf Bald
"
-Auszug Ende-
Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 11:33
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch.
Ich liege gerade auf dem warmen, weichen Bett in meinem neuem Zimmer.
Ja du hast recht gehört, ich habe ein eigenes, gemietes Zimmer und ich freu mich so sehr darüber.
Dies habe ich wieder einmal Xantia zu danken.
Ich traf sie wieder, so wie wir es vereinbart hatten.
Sie half mir sehr, erst fand ich eine Schneiderin, Lilly Nehls ihr Name.
Sie färbte mir einiges an Kleidung und Xantia gab mir einiges dafür.
Dann gingen wir zu ihr nach Hause.
Ihr Haus ist schön und liegt direkt am Meer mit einem tollen Ausblick.
Sie gab mir eine Axt, da ich eine vorher kaufen wollte.
Ich habe nämlich vor, mich des Pfeilemachens tätig zu machen, da es mit dem Jagen der Monster wohl noch dauern könnte, ich aber Gold zum Leben brauche.
Auch gab Xantia mir mein erstes Bogenmacherwerkzeug und auch einige Schäfte wie Federn.
Wenn es wieder ein Wink des Gottes ist, der mir einst schon half und mir meinen Wunsch erfüllte, so stehe ich nun tiefer in seiner Schuld.
Denn Xantia kennen zu lernen war ein riesiges Glück in Bajard, diesem kleinen Fischerdorf am Rande von Gerimor.
Xantia wusste, was gemacht werden sollte.
Ohne umwschweife ging sie mit mir dann direkt zur Gaststätte und besorgte mir ein Zimmer.
Ein eigenes Zimmer, nur für mich, das, indem ich gerade auf diesem warmen, weichen Bette liege.
Bisher, liebes Tagebuch, läuft alles besser als ich es geplant habe und ich werde mir sicherlich etwas überlegen, um mich irgendwann bei Xantia revanchieren zu können.
So verbleibe ich erstmal (da ich nun arbeiten muss) liebes Tagebuch...
deine
-Auszug Ende-
Verfasst: Mittwoch 6. Dezember 2006, 19:22
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
ich weiss, ich habe dir länger nicht mehr geschrieben, hatte aber viel zu tun, bezüglich des Holzhackens und Pfeile machens.
Ich kann aber sagen, dass sich mein Gold von Tag zu Tag häuft, schneller als ich gedacht hätte.
Dafür muss ich natürlich wieder meinen Dank an Xantia aussprechen, weshalb ich mir für Sie als Dankeschön noch eine Kleinigkeit überlegen werde.
Desweiteren traf ich heute meinen ersten Anguren.
Er wirkte doch recht unbeholfen, ja gar förmlich Dumm, schien aber friedlich.
Ich wusste von einigen entführten Frauen, die wohl von Anguren geschändet wurden, weshalb ich jenem mit Skepsis gegenüber stand.
Er hob freundlich die Hand, ich tat es ihm gleich und winkte wie er. Er sagte in gebrochener Straße (er scheint die unserer nicht mächtig), ich seie Klug und er suche seinen, wie er es nannte, "Brutha".
Ich schloss daraus, dass er seinen Bruder suchte und versuchte ihm zu erklären, dass ich erst seit kurzem in der Stadt seie, er aber einmal in der Trainingshalle nachfragen sollte.
Ich begriff schnell, dass der Angure kein Wort verstand, so deutete ich ihm, er solle mir folgen, zeigte auf die Übungshalle und gab ihm zu verstehen, dass er da nachfragen sollte.
Er nickte und winkte wieder, liess auch soetwas wie ein Danke heraus, ehe er mit brachialer Gewalt versuchte, durch die Tür zu kommen, blockiert durch seine eigenen Mäntel und Stoffe, die er trug.
Es war doch sehr aufregend und man kann sich diese Größe und diese Kraft dieser Mannen nicht vorstellen, solange man Sie nicht gesehen hat.
So liebes Tagebuch, die Arbeit ruft, ich melde mich, wenn wieder etwas passiert.
Deine...
-Auszug Ende-
Verfasst: Samstag 9. Dezember 2006, 16:55
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
Heute war wieder einmal ein anstrengender Tag.
Du weisst ja, Holzhacken, Schäfte machen, Federn suchen und Pfeile schnitzen. Dann zum Bogner, um diese gewinnbringend zu verkaufen. Das heisst:
Noch Stunden mit ihm über den Preis verhandeln, ehe man dann genervt von dannen zieht.
Aber es lässt sich ja nicht ändern, von nichts kommt nichts und wenn ich mein Leben meinem Ziel widmen will, dann muss ein gewisser Wohlstand her.
Nunja, nach der Arbeit wurde ich von einem Gewitter überrascht und floh zur Taverne. Klitschnass bestellte ich etwas zu trinken und sagte ungeholfen meinen Unmut über das Wetter aus, was mir wohl auch gleich die Aufmerksamkeit der Gäste schenkte.
So lud mich einer, Cyrion sein Name, zu seinem Tisch ein.
Ich kannte diesen Mann, er stellte sich mir einst vor, als ich mit Theradil sprechen wollte und ich verliess jene mit Missmut, da sie ihr Gespräch nur auf Rahal und dortige Geschehnisse knüpften und ich doch wichtigeres zu besprechen hätte.
Ich setzte mich und wollte mein Haar kämmen.
Es sind einfach zu viele und lange auf den Kopf und es ziepte des öfteren.
So bot Cyrion sich an, die Aufgabe zu übernehmen, ich muss sagen, es war gut von mir, sein Angebot anzunehmen, verstand er doch was davon.
So kamen wir ins Gespräch.
Das übliche.
Götter, das Leben nach dem Leben und dem darauffolgenden Tot. Es scheint, als ist sein Glaube auf keinen Gott fixiert, sondern eher daran, dass nach dem Tode man zu seinen Ahnen zurückkehren würde.
Schrecklicher Gedanke, wenn ich zu meinen verstorbenen Vater zurückkehren müsste.
Wir sprachen weiter, über dieses und jenes. Er fragte mich, ob ich Theradil in nächster Zeit sehen würde oder ob ich ihm sagen könnte, dass er ihn treffen möchte. Bin ich denn nun auch seine Bedienstete? Sehe ich aus wie ein Laufbursche?
Nun ich gab zurück, dass ich es nciht wüsste, ihn es aber ausrichten würde. So fragte ich auch gleich zurück, was er wolle und Cyrion sagte mir, dass es um eine Person ginge, über welche er Informationen bräuchte und das es wichtig sei. Ich denke, ich werde dieser Sache weiter nachgehen und so setzten wir unser Gespräch fort. Es war sicherlich interessant und ich konnte bemerken, wie Cyrion, als ich mich nach vorne beugte, in mein Dekollete schaute.
Ich sehe es einfach als Kompliment an und reagierte nicht darauf.
So kamen wir bald auch zum letzten Thema, als ich Preis gab, dass ich die meisten Menschen in dieser Provinz für Verrückt hielte. Er fragte natürlich, wie erwartet, warum und ich erklärte ihn, dass, egal wielang man mit den Männern hier reden würde und egal, was in dieser Zeit alles passieren mag, keiner Sie jemals nach einen Namen fragte.
Es schien ihm nun auch aufgefallen, dass er nicht einmal ihren Namen kannte und holte diese frage natürlich auch wie erwartet nach.
Doch ich tat das, was ich jedesmal tun werde und gab zurück, dass es nun zu spät seie.
Ich stand auf, der Regen war zuende und ich mehr als Müde, habe ich doch wieder die Nacht wenig geschlafen, und gab ihm als Rat, es bei einem nächsten Treffen sofort zu fragen.
So trennten sich unsere Wege, aber ich bleibe optimistisch, dass jener Mann mir nicht zum letzten Mal unter die Augen kam.
So ruhe ich nun, liebes Tagebuch.
Deine....
-Auszug Ende-
Verfasst: Montag 11. Dezember 2006, 19:56
von Cyrion Sha´Ar
Immer noch fand er kein Zeichen von Theradil. Ihn zu finden war nicht leicht, aber er würde weiter Ausschau nach ihm halten. Er wollte mit ihm reden, wollte weiteres von ihm erfahren. Gedankenvoll schweifte sein Blick durch Bajard und fiel auf die Taverne, wo seine Augen hängen blieben. Ob Schattenperle hier war? Er wusste ihren Namen nicht, doch trug sie Kleidung in den Farben von Rauchquarz und schwarzen Perlen und war selbst eine bildhübsche Frau, der Grund, warum ihm dieser Spitzname in den Sinn gekommen war. Die junge Frau hatte sich in Theradils Gesellschaft befunden, als er ihn gesehen hatte, doch war bald darauf gegangen, sichtlich gelangweilt, wenn nicht sogar angewidert von ihren Gesprächsthemen. Ein paar Tage später hatte er sie in der Taverne wieder gesehen. Tropfendnass und fluchend, sichtlich übelgelaunt. Mit leisen Amüsement hatte er sie an seinen Tisch geladen, war er doch stehts bestrebt, mehr über die Leute zu erfahren, die ihm über den Weg liefen – insbesondere, da sie mit Theradil zu tun hatte, den er gerade suchte. Vielleicht konnte sie ihn wissen lassen, das er ihn suchte? Wieder musste er schmunzeln, als sie sich abkämpfte, die nasse Mähne zu bändigen und erbot sich höflich, ihr das Haar zu kämen, etwas, was Frauen ganz gerne hatten und was er gut konnte – er hatte genug Übung mit seinem eigenen hüftlangem Haar. Während er ihr das Haar auskämte, plauderten sie angeregt. Ob sie immer noch nach ihren Auftrag bezüglich Laichen und Totengräbern nachging? Wahrscheinlich würde sie eine Person auswählen, die niemand vermisste, Einen Obdachlosen oder kleinen Dieb, denn das jemand bei diesem Auftrag sterben würde, das glaubte er wohl. Von diesem Thema fanden sie zu den Göttern hin, an deren Existens sie zwar glaubte, aber dabei belief es sich wohl. Offenbar hielt sie nichts von Göttern und jenen, die ihnen huldigten.Oder auch von dem Gedanken, das diese einem das Nachleben verschönern konnten. Ebenso wie sie nichts davon hielt, im Nachleben einem Ahnen zu begegnen. >Sehr zynisch die Frau...< Dachte er bei sich und lächelte leicht. >Dabei...< ging ihm durch den Kopf. >...passt Zynismus so wenig zu ihrem schönen Anlitz.< Oder zu dem Rest ihrer recht hübschen Gestalt. So wie sie sich vorbeugt hatte, um einige ihrer Argumente zu unterstreichen, war er nicht umhin gekommen, einen Blick in die tiefen ihres Dekoltés zu werfen. Feucht und schwer, wie der Stoff ihres Kleides gewesen war, hatte er geklafft und mehr freigegeben, als ihr selbst bewusst gewesen sein mochte... Oder es war ihr egal gewesen, was auch zu ihrem Verhalten gepasst hätte. Wieder schmunzelte Cyrion leicht. Die Frau war etwas sonderbar in ihrem Verhalten, aber es mochte interessant sein, erneut mit ihr zu sprechen... Vielleicht erfuhr er dann auch den Namen von ihr... Obwohl... Schattenperle... es mochte ein passender Name für sie sein. Gedankenvoll ritt er weiter und liess seinen Blick über die Docks schweifen. Theradil musste schliesslich irgendwo sein.
Verfasst: Samstag 16. Dezember 2006, 20:12
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
endlich war es soweit. Endlich erfuhr ich, das ich nicht alleine bin auf der Welt.
Aber von Anfang an.
Ich saß wieder einmal, des ruhens willig, an der Taverne zu Bajard.
Da erblickte ich diese Frau das erste mal. Mit ihrer dunkel gebraten Haut und diesen Schneeweißen Haaren.
Sie unterhielt sich mit einem Mann, der einem erfahrenem Seemann glich, der kaum Sonne abbekommt und wie ein Albino wirkte.
Ich lauschte ihren Worten, sie fragte, ob jener Herr sich mittlerweile in Bajard zurechtfinden würden und schweifte dann auf ihre, nach ihrem Masse, tragische Lebensgeschichte ab.
Sie erzählte, dass ihr ach so geliebter Gatte, dessen Namen ich vergessen habe, an der Pest erkrankte und starb und dass Sie dann zu seinem Grabe gehen würde.
Der Mann hingegen fragte jeden, auch mich, ob man ein Schneider seie. Er suche einen Ledermantel, seiner Aussage zufolge, für die kalten Tage.
Ich hingegen wollte dann zur Bank, als ich eine Frau Säuferling traf, neben ihr ein Recke der Burg Eisenwart.
Ich musste kichern, als ich ihren Namen hörte. Seuferlich nannte ich sie, was sie wohl erzürnte. Herabfallende Worte kamen, wie nicht anders erwartet. Schliesslich fühlen sich alle in diesem Fischerdorf sofort angegriffen, wenn man auch nur einmal lachte.
Egal, so traf ich nun dann die Dame mit dem weißen Haare am Grabe. Ich dachte mir, es wäre eine gute Gelegenheit, sie darüber aufzuklären, dass der Tot nichts schlimmes seie.
Ich erzählte ihr, dass das Leben nur die Prüfung für den Tode seie und dass der tot, welches die Ewigkeit beinhaltet, mehr ist als dieser Hauch vom Leben und dass Sie sich auf den Tode freuen solle, auf die Zeit, in welcher Sie die Ewigkeit mit ihren verstorbenen Liebsten verbringen würde.
Ich wusste Anfangs nicht, warum ich mit dieser Frau sprach, doch mehr und mehr zog sie mich in ihrem Bann und dann erkannte ich, nachdem sie einmal wie zu verschwimmen schien, die wahre Gestalt in jener Frau.
Erst dachte ich, es wäre die Müdigkeit, doch als sie ihre Hand vor meine Augen hielt und ich dann wie am Tage in jener Nacht sehen konnte, wusste ich, wer diese Frau war.
Wir sprachen weiter, ich gebe zu, dass ich ängstlich wie aufgeregt war. Wir unterhielten uns über die Götter, über den Tot und den Sinn des Lebens und mit jedem weiteren Satz, den sie mir sagte, war ich mir sicherer, dass meine Vermutung richtig lag.
Ja, liebes Tagebuch, ich fand eine Gleichgesinnte. Eine Frau, die den Weg, den ich gehen möchte, schon lange geht.
Gerade als wir im Gespräch vertieft war, ritt ein großer, bulliger und dummwirkender Mann an uns vorbei, drehte sein Ross und schaute zu uns.
Ich fragte natürlich, was er wolle, und er begegnete mir, wie üblich in diesem Dorf, mit dem Wort "Schnauze".
Ein Wachmann kam vorbei, doch anstatt jenen Manne die Leviten zu lesen, dass man doch eine Dame nicht anmaulen sollte, stellte er eher wirre Fragen, ob ich oder die arme Witwe es waren, die Untote auf den Friedhof schickten.
Sehen wir denn so aus, als ob wir nichts besseres zu tun hätten?
Nun doch bis zu einer Antwort kam es nicht.
Dieser riesige, bullige Kerl stieg vom Roß ab, an mir vorbei und wollte der Dame mit seiner Faust ins Gesicht schlagen.
Sie konnte ausweichen und der Wachmann tat immer noch nichts.
Er holte abermals aus und ich schubste ihn weg. Er stolperte etwas zur seite und die Witwe ging an mir vorbei.
Nun endlich begriff auch der Wachmann von Bajard, dass es sein Beruf seie, für Ordnung zu sorgen und er mischte sich ein.
Es wurde ein Handgemenge daraus, dieser große Kerl versuchte weiter, warum auch immer, diese Frau zu schlagen. Er war ausser sich und ein weiterer Mann, wohl auch für Bajard tätig, mischte sich ein.
Ich stellte mich immer wieder schützend vor der Frau.
Ich weiss nicht warum, doch ihr durfte nichts geschehen.
Jener Mann war auch eingetroffen, dieser Albino, mit dem sie vorher sprach und ich erkannte nun, dass Sie sich kannten.
Die Frau hob ihren Arm leicht und drückte die Faust zusammen. Es schien, als sie das tat, dass dieser große Kerl Schmerz empfand, welcher aufhörte, wenn sie ihre Faust lockerte.
Ich wusste, dass Sie meinen Schutz nicht bräuchte um sich gegen ihn zu wehren, dennoch tat ich es.
Sie konnten diesen riesigen Wilden zu Boden bringen, doch in seiner Rage zog er sein Schwert und stürmte abermals auf die Frau zu, vor welcher ich stand.
Ich zog meinen Dolch und wartete ab. Im Notfalle würde ich versuchen auszuweichen und ihn jenen in die Brust rammen.
Gerade als er vor mir stand schlug der Wachmann mit seinem Schwertknauf gegen den Kopf des Wilden und er sakte auf die Knie.
Ich nutze die Gelegenheit und trat das Schwert aus seiner Hand, die beiden Mannen stürzten sich wieder auf ihn und schafften es nun, ihn abzuführen.
Mein Heldenmut schien das Interesse eines Trunkenboldes erweckt zu haben.
Ich setzte mich auf die Bank, mein Körper zitterte, doch ich fühlte mich innerlich wohl.
Dieser Zorn, dieser Hass der Menschen. Diese Mordlust. Es war herrlich. Es war schön mit anzusehen, wie die Menschen sich gegenseitig umbringen wollen.
Jener Mann kniete sich vor mir und bewunderte das, was ich tat. Er sagte mir, dass er es vor langer Zeit auch getan hätte, er doch nun aber die Hoffnung verloren hätte.
Ich ermutigte ihn, er solle sich nicht aufgeben, sagte ihm, dass er im Entscheidenden Moment zur Waffe greifen solle und das Böse niederstrecken sollte. Das er töten solle, um das richtige zu tun.
Ich stand auf, gab ihm meine Hand zum hochhelfen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ja, ich wusste, was ich tun sollte, damit man mich mochte, damit man mir gehör schenke und mir glaubte.
Er sagte mir, dass er durch einen Fehler Menschen sterben liess, ich entgegnete, dass es sinnvoll ist, Menschen zu opfern, wenn man dafür mehrere retten kann. Ich ham die Flasche und sagte ihm, er solle aufhören, seinem Leben einen Sinn geben und das ich, wenn ich das nächste male ihn sehe, ermir von seinen Heldentaten berichten würde.
Ich glaube, dass er nun ermutigt ist, sein Schwert zu benutzen, um die bösen Menschen dieser Welt niederzustrecken.
Mehr Tote, für jene, die glauben, der Weg des Friedens.
Ich ging zu der Dame, Rosemarie stellte sie sich nun vor und auch der Herr nannte seinen Namen.
Wir sprachen noch kurz, ehe ich mich dann verabschiedete, aber mit dem Wunsch,d ass Gespräch bei Zeiten fortzuführen.
Ich bin aufgeregt, liebes Tagebuch. Jene Frau ist das, was ich suche. Sie geht den Weg, den ich gehen möchte und muss.
Jene Frau, die als eine unter wenigen weiss, wie das Leben läuft, was es beinhaltet und was man tun muss.
Ich hoffe, ich sehe sie schnellstmöglich wieder und dann werde ich dir genaueres Berichten.
Deine
-Auszug Ende-
Verfasst: Montag 18. Dezember 2006, 23:39
von Wijay Loreen
Dass die Bauern dieses Dorfes Bajard dumm waren, naiv und ziemlich engstirnig stand außer zweifel. Sie lernte genügend Bewohner dieses Kalibers kennen, und sie wusste, dass Leute wie Regado oder Bruno nur eine Sprache verstanden. Schmerz welcher mit Schmerz vergolten Wird. Selbst dem Raben würde sie so eine Seele nicht opfern wollen.
Als sie schließlich diese junge Frau traf und sie über den Tod philosophierte war es ihr, als spreche sie mit einer ihresgleichen. Gleichwohl sie wohl vom Raben noch nie was gehört haben mochte, so schien sie alle Veranlagungen zu besitzen, diesem Weg zu folgen, und, sofern sie jene wiedersehen würde, würde es bestimmt ein interessantes Gespräch geben.
Dieses junge Mädchen, das sie ab und zu unterrichtete ahnte noch nichts. Subtilität und langsames Herantasten würden letztendlich die Wirkung verstärken, die Wirkung dass es ihre freien Entscheidung sein würde.
Dieser religiöse Alatar-Fanatiker, ein Chaos-Ritter wie es aussah, ein Prediger war äußerst dumm. Er glaubte doch tatsächlich, Wijay würde dem Panther folgen. Er war hin und weg, als sie diese Attentate auf Meneks und Angurer verübten, Aporus und sie. Doch es war egal. Er war ihnen nicht feindlich gesinnt, so konnte auch er noch nützlich sein.
Auch der Hauptmann der Wache war ein dummer Mann, sprach etwas wovon er nichts verstand. Er hielt sich wohl für so mächtig, hauptmann einer bauern-bürgerwehr. Er könne genausogut fischer bleiben. Er war es nicht wert. Seine Inkompetenz an sich war schon eine Beleidigung, ihr gegenüber. "Ihr gefallt mir ganz und gar nicht" hatte er gesagt. Er war ein Wurm in ihren Augen. Und er würde einst vor ihr kriechen, sollte er es darauf anleen. Keine große Sache eigentlich.
Doch diese Frau am Friedhof war anders. Wie war nicht dumm. Ganz und gar nicht. Sie musste ihren Weg lediglich noch finden, und so würde es schließlich auch sein. Vielleicht konnte man tatsächlich sagen, sie war die einzig wirklich kluge Bewohnerin dieses Dorfes.
Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2006, 00:43
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
heute war es endlich soweit. Das, worauf ich die ganze Woche hoffte.
Ich traf die Frau wieder, Rosemarie.
Wir führten unser Gespräch immer weiter vor und nach und nach offenbarte sie sich mir. Selbst wenn es nur ein Bruchteil von den Geheimnissen ist, die sie besitzt, ist es das, was ich brauchte.
Ja, sie gab sich mir als Dienerin des Ordens bekannt, die dem Raben dienen: Krathor.
Sie ermutigte mich, sie sagte mir, dass all meine Gefühle, mein Denken, mein Handeln und der Weg, den ich gehen will, richtig sind und dann, jetzt kommt es liebes Tagebuch, bot sie mir an, mich an ihrem Wissen teilhaben zu lassen.
Ja, sie wird mich unterrichten, sie wird für mich der Wegweiser sein, den ich brauchte, damit auch ich mein Leben dem Herren alles Vergänglichen dienen kann.
Sie offenbarte mir schon viel Wissen, zeigte mir die Macht des Einen, als sie meine Augen für die Nacht stärken und ich sehen konnte.
Wir vertieften die Gespräche, sie stellte mir einige Fragen und ich antworte ehrlich auf jene.
Mir war bisher unbekannt, warum jene Frau soviel Vertrauen ausstrahlte, warum ich nur wusste, dass ich ihr alles sagen konnte.
Nun weiss ich es.
Sie wurde vom Raben bestimmt, wie auch einige andere und unser Treffen, so sind wir der Ansicht, kann kein Zufall sein.
Es mag die Möglichkeit bestehen, dass auch ich von Ihm, den wir dienen, bestimmt werde.
Ich fühle es, wenn jemand Unseresgleichen vor mir steht. Ich merke das Vertrauen, dass ich dieser Person geben kann, die Offenheit, die man mir gibt, wie ich sie auch gebe.
Dann erhielt ich auch meinen ersten Auftrag.
Sie fragte mich...ach nein...liebes Tagebuch, dazu mehr, wenn es erfüllt ist.
Wir verabschiedeten uns dann nach einer langen Zeit und ich beschloss die Taverne aufzusuchen.
Ich sass draussen, auf der Bank, da trat sie näher zu mir, ein Mann, der mir Bekannt war, kam zu ihr und wollte mit ihr sprechen.
Sie riet mir flüsternd zur Vorsicht, erwähnte dann, dass jener Mann auch einer der Unseren seie.
Ich wusste es, als ich ihn sah, ehe sie es erwähnte. Das ist es, diese Macht, diese Verbindung zwischen all jenen, die Ihm dienen.
Endlich, liebes Tagebuch, weiss ich, wo mein Platz ist und diesen Platz werde ich erkämpfen mit all meiner Kraft und zu verteidigen wissen.
Ich trat dann in die Taverne, um mir ein neues Getränk zu holen, als ich diese 4 Personen am Tisch sah.
Es waren Beldan Scherenbrück, der Bürgermeister der Stadt, Loran Darragon, Hauptmann der Bürgerwehr, Taralea Mirrosil und Janus Aethra, wie sie sich später mir vorstellten.
Ich bekam mit, wie sie über Untote in der Stadt sprachen und meine Neugierde wurde geweckt. Sprachen sie etwa über Rosemarie?
Der Bürgermeister, trat an den Tresen und ich sprach ihn darauf vorsichtig an.
Du hättest mich sehen sollen, ich tat so, als wüsste ich von nichts. Ein schreckhaftes, kleines Mädchen, dass Angst vor den untoten hat und dieser ach so schönen Staft helfen möchte.
Zudem tat ich so, als wüsste ich nicht, dass es der Bürgermeister vor mir war.
Wir sprachen einiges, er sprach mir Mut zu, wie es ein richtiger Bürgermeister für seine Gevolksschaft tun sollte. Er war Nett und zuvorkommend.
Dann verliess er die Taverne, nachdem ich ihn sagte, natürlich unwissend wie ich gespielt hatte, dass er doch Bürgermeister werden sollte und dann vor Scharm errötete, als man ihn als Bürgermeister verabschiedete und ich den Wirt noch einmal, angeblich zur Sicherheit, nachfragte.
Ich beschloss dann, dass ich diese Taten wegen der Untoten von Rosemarie ablenken müsste.
Ich ging zum Tisch, abermals schüchtern und leicht zitternd und berichtete ihn von einem Manne, der mir als Aufgabe für Kleidung gab, dass ich ein Opfer für ihn holen sollte.
Genau, Theradil. Wer passt da besser als Sündenbock.
Dann kam es noch besser.
Während ich es ihnen sagen wollte, hetzten einige Untote herein.
Ich schrie, war ganz verstört in ihren Augen und rief und weinte, dass Theradil wüsste, dass ich es erzählen wollte und mich nun beseitigen will.
Sie streckten die Skelette nieder.
Welch pracht diese Untoten doch hatten, tat mir deren Zerfall doch im Herzen weh. Ihre Pracht, dieser untote Körper, an dem noch etwas Fleisch an den Knochen hing. Dieser Geruch von Verwesung und das rythmische klappern ihres Unterkiefers.
Es war das erste male, dass ich ein Skelett sah und ich bin überrascht über die Macht, die Krathor seinen Schützlingen gibt.
Nun wie ich sagte, sie wurden leider zurück geschickt von jenen, die da waren.
In der Zeit, ich lag kauernd und weinend auf den Boden, sprach Taralea mich an. Ihr erzählte ich als erstes, was die Aufgabe von Theradil seie, danach, am Tische, als die anderen wiederkamen mit einer verhüllten, verängstigten Frau, erzählte ich es den anderen.
Sie waren sich uneinig, ob er etwas damit zu tun haben könnte, aber einig, dass er, als Krieger, wohl nicht die Macht hätte, dies zu tun.
Sie sprachen dann beschcihtigend auf mich ein, versuchten mich zu beruhigen, dass mir ncihts geschehen würde und das man sich Theradil einmal vorknöpfen würde.
Theradil...als ob ich jenen fürchten würde.
Aber als Opfer war er perfekt. Es passte einfach alles so gut zusammen.
Wir unterhielten uns noch ein wenig, sie stellten mir einige Fragen, ehe ich dann, natürlich zitternd und schluchzend, meinen Heimweg antrat, mit der Begründung, es wäre einfach zuviel des Tages.
Man verabschiedete sich nett und nun, liebes Tagebuch, bin ich ja hier, bei dir, meiner Hüterin der intimsten Geheimnisse.
So schreibe ich dir bald wieder, wenn es etwas neues gibt und das wird es, denn jetzt beginnt er, der Weg, den ich zu bestreiten habe, jenen, den ich suchte und nun gefunden habe dank einer Frau, die sich mir als Rosemarie vorstellte.
Bis dann

-Auszug Ende-
Verfasst: Donnerstag 21. Dezember 2006, 15:05
von Wijay Loreen
Zweifellos, sie hatte das Krächzen des Raben bereits vernommen, und sie folgte dem Weg, dem Weg des Todes.
Unvermeidlich war er wohl, und alle die die Diener des Kra'thor fürchteten fürchteten eigentlich den Tod.
Sie waren doch alles Narren, das erkannte auch diese junge Frau. Heuchler oder verblendet waren sie zumeist. Fanatiker, ihrem Glauben ergeben, traurige Gestalten unter sich.
Und dass sie dieser Frau einen Auftrag erteilte war gut und recht. Sie ahnte, dass jene ihre Sache gut achen würde. Respektaben ohnedies, und sofern sie diese Frau in die Lehre nahm würde ihr ein Privilleg zuteil, sobald der Rabe ihr Potential erkannte.
Abgesehen von Aporus' Dummheit... - sie hatte ihn gewarnt, keine Untoten mehr auf die menschen loszulassen, gerade wo sie spürte, dass man ihr misstraute. Es war doch offensichtlich. dieser dumme Hauptmann verstand es tatsächlich nocht. Und letztlich schien er auch etwas Furcht zu zeigen. Und dann hat dieser Narr tatsächlich Untote Diener beschworen, und diese dann auch noch auf die Menschen in der Taverne losgelassen. Ein sehr dummer Plan. Damit gefährdete er alles was sie sich aufbauen wollte.
Der Burgherr schien Selbiges zu denken. Und was sollte sie nun tun? Gerade jene meinten doch schon zu Anfang, sie solle Diskretion wahren. Und dann hielt sie sich als Einzige daran? Was für einen beschränkten Geist mochten ihre Brüder nur besitzen?
Gleichwohl, es gibt immer einen Ausweg, und ihre neue Schülerin zeigte das Potential sehr rasch. Ein freier Geist, keine Furcht - sie war ihr in vielen Dingen sehr ähnlich. Und so würde sie nun auch ihren Weg zu dem Raben finden. Nichts war ausweglos, und sie würde ihre Belohnung erhalten.
Und so kam die längste Nacht des ahres und sie würde ein Ritual vorbereiten.
Verfasst: Montag 19. März 2007, 15:38
von Anveena Midame
Ihr Blick ist vertieft in jenes, mysteriöse Buch. Woher es kam, was es bedeutete, das ahnte, nein, das wusste Sie.
Schon den ganzen Tag liess sie ihre Augen über das Geschriebene streifen, nicht darüber denkend, es auch nur weg zu legen.
Es war ihr Schicksal, Sie wurde von ihm erwählt.
Es schien wie ein Traum, ein Alptraum würden andere meinen.
Doch für Sie war es eine Befreiung.
Überall die Leichen, die den Boden in Blut tränkten.
Überall das Leid, der Tot und die Qualen, die die Lebenden mit letzter Kraft hinaus schrien, als würde es etwas an ihrem jämmerlichen Schicksal ändern könnten.
Der Tot war unausweichlich für jedes Lebewesen, doch Sie verstanden es nicht.
Umso mehr war es, als Sie sich erhaben über die Toten fühlte. Als Sie, als einzige, dort stand und lachte.
Die Kraft, die sie durchfloss, wie ein heiliger Segen, gab ihr die Macht, über den Tot ein wenig zu herschen.
Sie erwachte mit einem, lächeln im Gesicht.
Er, dessen Namen nie ausgesprochen wird, doch stetig als Rabe bezeichnet, erschien ihr im Traume.
Er erwählte Sie zu seiner Dienerin und gab ihr Kraft, seine ehrvollen Aufgaben auszuführen.
Ein Traum?
Nein.
Als Sie erwachte, lag es neben ihr, dieses Buch, fein verziert und Blutrot.
Daneben Kleidung aus den toten Knochen alter Lebender.
Es war kein Traum, Seelenfängerin, so würde sie sich nun nennen und ihrem Leben einen Sinn geben.
Einen Sinn, der Sie auf den Tot vorbereiten sollte.
Eine Aufgabe um ihren Befreier zu dienen und zu danken, wohl auch in der Hoffnung, seinen Dank weiter zu erfahren.
Nun wandelte Sie auf ihren Weg und nichts würde sie mehr davon abhalten.
Das kleine gequälte Mädchen, was nun zu einer Frau wurde:
Anveena Midame, Dienerin des Krathors und Seelenfängerin.
Erhaben über den Tot.
Verfasst: Donnerstag 22. März 2007, 19:02
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
erst einmal entschuldige ich mich dafür, dass ich solange hab nichts mehr von mir hören lassen.
Doch viel ist Geschehen in letzter Zeit.
Der Gott allem Vergänglichen, der Rabe selber, erwählte mich nun und schenkte mir eine Gabe.
Ja, ich erfuhr seine Macht, ich spürte Sie und ich lerne, sie zu nutzen.
Die Angst vor jenen Wesen, die das Leben hinter sich liessen, jene Wesen, die als Tote über die Welt wandern, ist verflogen.
Es geht sogar soweit, dass ich mit ihnen Fühle, ja, sie als Lebewesen anerkenne.
Ein Skelett brachte mir jene Erkenntnis.
Es schien, als entzöge es sich meiner gewonnenen Macht. Es reagierte nicht auf meine Befehle.
Es kam immer näher, wollte wohl mein Buch haben. Jenes Buch, was der Rabe mir gab.
Ich hielt es fest umklammert, ich hatte Angst, doch ich wich nicht zurück.
Das Skelett kam näher, es streckte seine Hand nach mir aus und ich blieb still stehen.
Es fühlte meine Haare, ich schaute ihm in die leeren Augenhöhlen, doch empfand ich etwas für dieses Wesen. Es schient Mitleid zu sein.
Es wollte mich nur spüren, dann verschwand es langsam im Boden.
Ich streckte meine Hand zu seiner aus, er umklammerte sie und für wenige Sekunden waren wir miteinander verbunden.
Das knochige Wesen, es war kein lebloses Wesen für mich, nein, es war ein Freund. Jemand, der ebenso fühlen vermochte wie ich. Welches sich einsam fühle und missverstanden auf der Welt.
Ein Wesen, dass nach Rache dürstete...so wie ich.
Es wird mein stetiger Begleiter sein, dass weiß ich nun, verbunden durch die Macht des Rabens.
Voller Freude über meine Gaben, suchte ich meine Meisterin auf.
Voller Stolz zeigte ich ihr, wozu ich in der Lage seie und ich merkte, wie auch Sie Stolz für meine Erwählung und meiner Macht empfand.
Ohne zu warten, führte Sie mich in die heiligen Katakomben des Einen. Sie zeigte mir alles, sie sprach mit mir über das, was geschehen war und weitete mich in ihre Geheimnisse ein.
Sie nannte mich nun eine Schwester.
Doch es sollte weiter gehen.
Während unseres Gespräches durfte ich abermals die Macht des Rabens am eigenen Leibe spüren.
Es wurde Kalt und Dunkel und eine geisterhafte Gestalt, in langen Roben und ohne Gesicht, erschien uns.
Ein weiterer, vom Raben gesegneter erschien. Es war kein Zufall.
Jener, welcher sich als Richter vorstellte, war umgeben von einer Schaar Geister. Untote Seelen, die nach Blut dürsteten, verlangen ein Opfer für die Nachricht des Rabens.
Tael verstand, was gemeint war und schnitt sich mit einem Dolch in die Hand. Das Blut liess die Geister in Wallung bringen, sie dürsteten danach, wollten davon trinken, doch der Richter verbietete es.
Meine Meisterin tat es ihm gleich und wollte mir dann den Dolch überreichen.
Doch eine Waffe war nicht nötig, um zu bluten.
Ich presste meine Hand zu einer Faust zusammen, ich bohrte meine Fingernägel ins Fleisch und schnitt mir so die Handfläche auf. Ich öffnete sie und sah das Blut über jene laufen.
So war das Opfer gebracht und die Nachricht sollte nun empfangen werden.
Für 13 Jahre ihres Lebens, als Opfer, bekamen die anderen Beiden den Lob des Rabens für ihre Werke. Ja, sie wurden mit mehr Macht gesegnet und ich selbst vermag dieses schöne Gefühl, selbst wenn es mich nicht direkt betraf, kaum in Worte fassen zu können.
Eine neue Welt, nein, eine neue Wahrheit offenbarte sich mir an einem Tage und ich werde nicht bei meinen Aufgaben versagen.
Erwählt von dem einen, werde ich als Seelenjägerin durch die Landen streifen und Opfer für unseren Gott finden, auf dass auch seine Anerkennung mir wiederfahren wird.
Nun muss ich aber weg, liebes Tagebuch.
Doch du siehst, dass die Welt im Wandel ist und ich bin mittendrin.
So schreibe ich dir wieder, wenn es neues zu erfahren gibt.
Auf Bald
"
Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2007, 16:29
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
entlich, nach langer Pilgerfahrt, bin ich zurückgekehrt nach Gerimor. Jener Insel, die als einziges Land mir antworten gab. Antworten auf mein Leben, antworten, auf mein Tun, mein Denken.
Ja, hier fühle ich mich heimisch und geborgen.
Grund dafür waren sicherlich die Gleichgesinnte, unter ihnen meine Meisterin, die hier hausten, mit denen ich lebte und agierte.
Ja, viel tat sich seit meiner Abfahrt, überraschungen offenbarten sich mir und das staunen bekam ich nur schwer von mir weg,
Vorrangig der Turm des Mondes, das Wahrzeichen für uns Diener des einen. Sicher, Wijay tat abermals ganze Arbeit und zeigte vielmehr, wieviel Sie aus sich hinausbekommen kann.
Doch nicht nur dies, auch waren die darauffolgenden Lehrstunden mit ihr eine wahre Fülle in meinem Wissen.
Wieviel wusste ich bloss nicht, doch mehr, wieviel konnte ich lernen.
Die Reise, die ich mit meiner Meisterin tat, so erschreckend und schön zugleich.
Sie gab mir sofort einen Schlüssel...entlich...hatte ich ein Zuhause.
Der Auftrag den Sie mir gab klang leicht, doch die Zielperson sollte man nicht unterschätzen und ich würde mit äusserster Vorsicht an jene herangehen müssen.
Ja, liebes Tagebuch, du siehst, die Welt ist im Wandel und mit mir, wird sie es auch bleiben.
So schreibe ich dir bald wieder.
deine
"
Verfasst: Freitag 26. Oktober 2007, 23:05
von Anveena Midame
-Auszüge aus dem Tagebuch von Anveena Midame-
"Liebes Tagebuch,
ein Stab...ja ein Stab...so unscheinbar...aus Holz, knorrig und alt...doch kann er unheil für jene Träger bringen...vorallem, wenn diese nicht wissen, wem Sie ihren treuen Stab überreichen.
Wovon ich rede liebes Tagebuch?
Nun, von einem Stab...nicht irgendeinen, nein, sondern von einem mächtigen Druiden namens Serendo.
Ich habe mich über ihn umgehört. Die, die ihn kannten, mochten ihn, beschrieben ihn als höfflichen und hilfsbereiten Manne im gutem Alter.
Hilfsbereit...in der Tat...selbst wenn dies sein Verderbnis bedeuten könnte.
Denn wie wir wissen, schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.
Was geschehen ist liebes Tagebuch?
Nun, alles reine Geschicke unseren allmächtigen Herr des Todes.
Er leitete mich, auf der Suchen nach einem einfachen Stab, zu dieser Gruppe vor Bajard.
Er liess mich stürzen, sicherlich gewollt und er liess mich dazu verleiten, Schmerz vorzutäuschen.
Sie kamen sofort zur Hilfe, diese Narren, und nahmen sich meiner an, einer hilflosen, gutaussehenden würde ich meinen, Frau, die verletzt am Boden lag.
Sie heilten meine Wunden, gabe mir sogar Medizin mit...und dann musste ich zuschlagen.
Dieser Stab, ich wollte ihn haben, mein Begehr, mein Ziel.
Es diente zur Prüfung von der manipulation des menschlichen Geistes und diese Prüfung habe ich bestanden.
Ich stand auf, es war kein Schmerz da, es war vorher auch keiner da. Doch wussten Sie es?
Nein.
So täuschte ich abermals schmerz vor, tat, als würde mir das gehen schwer fallen und erzählte wehmütig, dass ich mir nun ein Stab holen müsste.
Sie reagierten, dieser Serendo.
Er hob seinen Stab und reichte ihn mir.
Er war schön, verziert mit vielen Blättern wie im Herbste leuchteten Sie...und das zu dieser Jahreszeit.
Doch als ich Sie nahmen, fielen Sie tot ab.
Innerlich erschrack ich.
Liess meine Bindung zum Rabengott dies tun, würde man mich enttarnen?
Nein, es war die Druidenmagie, die nur verschwand. Jene Magie, die diese Blätter erschufen.
Ergab mir den Stab...man redete kurz und ich verabschiedete mich.
Ja, dieser Stab, er war ein Druidenstab und selbst wenn die Magie davon verloren gegangen ist, ja, es kann Hoffnung bestehen, dass man ihn vergiften würde, dass eine Brücke möglich seie von diesem Stabe zum Druiden selber, dass Leben für ihn Tot heissen würde, dass Erschaffen gleich Zerstörung wäre.
Es wäre ein machtvolle Ritual nötig, um eine Brücke zu erschaffen und die Druidenmagie zu brechen, doch sicherlich kein unmögliches Unterfangen und dann, mein liebes Tagebuch, wird unser Herr meine Gabe erkennen und schätzen.
Ja, er wird mich belohnen, den Druiden den Tot zu bringen und das, was ihnen lieb und teuer ist zu zerstören.
Bald, liebes Tagebuch, bald ist es soweit.
So schreibe ich dir, was geschah.
Deine
"