Bandur, so er dahingeschieden war

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Anghar Takgon

Bandur, so er dahingeschieden war

Beitrag von Anghar Takgon »

Bandur war ein starkes Mitglied der Lanze gewesen, doch wurde er in letzter Zeit ziemlich krank. Die Menschen in seinem Umfeld dachten sich nichts dabei, die Leute wurden schliesslich oft krank. Jedoch wurde seine Erkrankung weitaus schlimmer als befürchtet. Ihm erging es immer schlechter, langsam machte man sich Sorgen um ihn. Man holte eilig einen Heiler herbei, jedoch als er sich die Simptome ansah, konnte er diese nicht recht zuordnen. Bandur hatte doch etwas von einer Wunde erzählt, die er sich bei einem Kampf mit einer Kreatur die er nicht zu beschreiben vermochte zugezogen hatte. Es sei auch etwas Blut des Wesens in die Wunde gelangt und habe ihm dort Schmerzen zugefügt. Er konnte nach einigen Tagen nur noch liegen und musste Gepflegt werden. Jedoch half alles nichts, er würde bald dahinscheiden. Jedoch wollte man es nur noch nicht wahr haben. Es wurde alles Mögliche unternommen, um ihn zu retten. Doch das Gift saß zu tief in ihm. Das klagen war groß als er nun von ihnen gegangen war. Anghar persönlich begab sich des Nachts auf den Friedhof und schaufelte ein Grab um ihn zu seiner letzen Ruhe zu betten.
Anghar Takgon

Beitrag von Anghar Takgon »

So er ihn begraben hatte legte er Bandurs Kriegsgeschirr auf das Grab und ging auf ein Knie nieder. Er fing an für ihn zu beten. Temora würde ihn gewiss aufnehmen, war er doch ein Mann der Ehre und des Anstands gewesen. Er beauftrage auch einen Steinmetz damit, eine Statue zu meisseln, die eine seiner Heldentaten wiederspiegelte. Er sollte nicht in Vergessenheit geraten, dafür war er zu treu gewesen.

Er würde keine Trauerfeier veranstalten, jedoch bei der nächsten Versammlung sollte eine Trauerminute gehalten werden. Anghar war bedrückt, immerhin hatte Bandur keine Verwandten gehabt. So schien seine Blutslinie wohl endgültig versiegt.

Langsamen Schrittes begab er sich nun wieder in die Stadt um im Gardequartier seine abendliche Ruhe zu finden. Er träumte in dieser Nacht wirres Zeug, aber erschien Bandur oft in seinem Kopf. Er würde dies verarbeiten müssen, immerhin war Bandur schon fast ein guter Freund gewesen.
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