Das Ende der Sturmkrähen?
Verfasst: Samstag 25. November 2006, 15:41
Schweißgebadet wachte Magnus wieder auf. Er schnappte kurz nach Luft, sprang aus dem Bett und riss mit einem Ruck die schwere Axt von der Wandhalterung. Noch wie benommen wirbelte er mit der Klinge um sich ehe er bemerkte, dass er mal wieder aus diesem verdammten Traum erwacht ist.
Stille...
Magnus keuchte, seine Muskeln erschlafften ein wenig und es kam ihm vor als ob er seinen Herzschlag in seinem Hirn wie ein Donnern hören würde.
Eine Schweißperle floß langsam an seiner Schläfe herunter. Noch immer stand er da, die Axt mit beiden Händen umschlungen, das tötliche Werkzeug nun zum Boden gerichtet.
,,Verflucht...ich muss verrückt sein...", murmelte er.
Seit Wochen hatte er immer wieder diesen Traum. Den Traum von einem dürren, knochigem Manne in der Kleidung eines Totengräbers. Er erschien ihm immer wieder. Erschien in seinen Träumen und machte ihn für alles verantwortlich...verantwortlich dafür, dass eine Ära zu Ende gehen würde, Verantwortlich dafür, dass die Mannen teilweise hungern mussten, verantwortlich dafür, dass es schon seit Monden keinen anständigen Krieg mehr gab, verantwortlich....ja verantwortlich für alles was ihn tief in seinem Innersten bedrückte, nahezu belastete und zerfraß.
Immer wieder erschien dieser Kerl, immer wieder legte er seine knochigen Fingern auf die muskolösen Schultern des Söldnerhauptmanns und immer wieder redete er auf Magnus ein und machte ihn für alles verantwortlich bis er ihm jedes mal ins Ohr hauchte: ,, Gib es zu du großer Söldner: Deine besten Zeiten sind schon längts vorbei. Du hast vielleicht dein Bestes gegeben, aber was nützen alle Mühen eines Verlieres."
Magnus schloss die Augen. Sein Atmem beruhigte sich nun wieder etwas.
,,Ich muss wirklich verrückt sein", sagte er, fast mit einem Weinen. Er weinte...ja, aber nicht vor Kummer. Sondern vor Erleichterung. ,,Ich sollte mich nicht auf das Geschwätzt eines Gedankenspieles einlassen", log er sich selber vor ,,Ich bin wahrscheinlich nur etwas übermüdet in letzter Zeit."
"Übermüdet bist du...aber nur weil du ein Verlierer bist!"
Magnus erschrak. Er riss die Augen weit auf.
Vor ihm sah eine Gestalt auf seinem Schreibstisch: Groß, schlaksig...diese weiße Haut...dieser große, schwarze Hut. ER war es!!!
Vor lauter Entsetzen wagte Magnus kaum sich zu bewegen. Das kann doch nicht sein? Er sah ihn lebensecht vor sich im Halbdunkeln sitzen. Der Totengräber aus seinen Träumen!!! Das war vollkommen unmöglich. Ja, er musste verrückt sein. Oder träumte er noch immer?
,,Was schaust du mich so blöde an, Dummkopf?", sprach die Gestalt.
Mit schüttelndem Kopf sprang der Totengräber vom Tisch und Schritt langsam auf den Söldner zu. Dieser war wie gelähmt.
,,Tztztz....", der Mann schüttelte den Kopf ,,Begreifst es wohl immer noch nicht, was? Schau dich doch mal um...Magnus....der Große!
Deinen Mannen sind Müde, dein Lager verottet, selbst dein Gaul kommt in die Jahre. Und was ist mit dem Fußfolk? wandern aus...scheren sich nicht mehr um Ländereien....ziehen auf die neuen Inseln.....
Du hast vielleicht dein Bestes gegeben, aber was nützen alle Mühen..."
Der Mann war nun nur einen Schritt von Magnus entfernt. Der Söldner spürte wie sein Herz raste und seine Oberarm sich spannte.
,,Was nützen sie, Magnus...die Mühen eines.."
,,Neiiiin!!", brüllte der Hauptmann und schleuderte mit einem hassverzerrtem Gesicht die Axt herum. Mit einem ohrenbeteubenden Krachen schlug die Klinge in seinen Holtisch ein. Holzschplitter flogen an ihm vorbei.
Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen. Da passierte es:
Ein Schmerz in sein Kopf als würde ihm der Schädel von Innen explodieren. Ächzend ließ er die Waffe fallen und sackte zu Boden. ,,Komische Stelle für einen Muskelkrampf", dachte er und biss die Zähne zusammen um wieder aufstehen zu können. Doch er kam nicht weit. Der Fußboden in seinem Blickfeld färbte sich Rot. Ihm wurde schwindelig, Magnus wischte sich mit dem Handrücken über seinen Mund...er schmeckte twas metallisches....Blut.
Da hämmerte es gegen seine Tür: ,, Magnus, was ist da drinne loß? Was war das für ein Krachen?"
Der Hauptmann hörte die Stimmen seiner Kumpanne nur wie durch einen Wattefilter. Als ob die Welt in zeitlupe an ihm vorbeiziehen würde blickte er sich völlig erschöpft um.
,,Wo ist dieser Hundesohn? Wo ist er? Ich muss ihn doch erwischt haben...wie konnte er nur...."
Das die Tür aufgetreten wurde und ein paar seiner treusten Männer ihn vom Boden aufhoben bekam er schon nicht mehr mit.........
Stille...
Magnus keuchte, seine Muskeln erschlafften ein wenig und es kam ihm vor als ob er seinen Herzschlag in seinem Hirn wie ein Donnern hören würde.
Eine Schweißperle floß langsam an seiner Schläfe herunter. Noch immer stand er da, die Axt mit beiden Händen umschlungen, das tötliche Werkzeug nun zum Boden gerichtet.
,,Verflucht...ich muss verrückt sein...", murmelte er.
Seit Wochen hatte er immer wieder diesen Traum. Den Traum von einem dürren, knochigem Manne in der Kleidung eines Totengräbers. Er erschien ihm immer wieder. Erschien in seinen Träumen und machte ihn für alles verantwortlich...verantwortlich dafür, dass eine Ära zu Ende gehen würde, Verantwortlich dafür, dass die Mannen teilweise hungern mussten, verantwortlich dafür, dass es schon seit Monden keinen anständigen Krieg mehr gab, verantwortlich....ja verantwortlich für alles was ihn tief in seinem Innersten bedrückte, nahezu belastete und zerfraß.
Immer wieder erschien dieser Kerl, immer wieder legte er seine knochigen Fingern auf die muskolösen Schultern des Söldnerhauptmanns und immer wieder redete er auf Magnus ein und machte ihn für alles verantwortlich bis er ihm jedes mal ins Ohr hauchte: ,, Gib es zu du großer Söldner: Deine besten Zeiten sind schon längts vorbei. Du hast vielleicht dein Bestes gegeben, aber was nützen alle Mühen eines Verlieres."
Magnus schloss die Augen. Sein Atmem beruhigte sich nun wieder etwas.
,,Ich muss wirklich verrückt sein", sagte er, fast mit einem Weinen. Er weinte...ja, aber nicht vor Kummer. Sondern vor Erleichterung. ,,Ich sollte mich nicht auf das Geschwätzt eines Gedankenspieles einlassen", log er sich selber vor ,,Ich bin wahrscheinlich nur etwas übermüdet in letzter Zeit."
"Übermüdet bist du...aber nur weil du ein Verlierer bist!"
Magnus erschrak. Er riss die Augen weit auf.
Vor ihm sah eine Gestalt auf seinem Schreibstisch: Groß, schlaksig...diese weiße Haut...dieser große, schwarze Hut. ER war es!!!
Vor lauter Entsetzen wagte Magnus kaum sich zu bewegen. Das kann doch nicht sein? Er sah ihn lebensecht vor sich im Halbdunkeln sitzen. Der Totengräber aus seinen Träumen!!! Das war vollkommen unmöglich. Ja, er musste verrückt sein. Oder träumte er noch immer?
,,Was schaust du mich so blöde an, Dummkopf?", sprach die Gestalt.
Mit schüttelndem Kopf sprang der Totengräber vom Tisch und Schritt langsam auf den Söldner zu. Dieser war wie gelähmt.
,,Tztztz....", der Mann schüttelte den Kopf ,,Begreifst es wohl immer noch nicht, was? Schau dich doch mal um...Magnus....der Große!
Deinen Mannen sind Müde, dein Lager verottet, selbst dein Gaul kommt in die Jahre. Und was ist mit dem Fußfolk? wandern aus...scheren sich nicht mehr um Ländereien....ziehen auf die neuen Inseln.....
Du hast vielleicht dein Bestes gegeben, aber was nützen alle Mühen..."
Der Mann war nun nur einen Schritt von Magnus entfernt. Der Söldner spürte wie sein Herz raste und seine Oberarm sich spannte.
,,Was nützen sie, Magnus...die Mühen eines.."
,,Neiiiin!!", brüllte der Hauptmann und schleuderte mit einem hassverzerrtem Gesicht die Axt herum. Mit einem ohrenbeteubenden Krachen schlug die Klinge in seinen Holtisch ein. Holzschplitter flogen an ihm vorbei.
Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen. Da passierte es:
Ein Schmerz in sein Kopf als würde ihm der Schädel von Innen explodieren. Ächzend ließ er die Waffe fallen und sackte zu Boden. ,,Komische Stelle für einen Muskelkrampf", dachte er und biss die Zähne zusammen um wieder aufstehen zu können. Doch er kam nicht weit. Der Fußboden in seinem Blickfeld färbte sich Rot. Ihm wurde schwindelig, Magnus wischte sich mit dem Handrücken über seinen Mund...er schmeckte twas metallisches....Blut.
Da hämmerte es gegen seine Tür: ,, Magnus, was ist da drinne loß? Was war das für ein Krachen?"
Der Hauptmann hörte die Stimmen seiner Kumpanne nur wie durch einen Wattefilter. Als ob die Welt in zeitlupe an ihm vorbeiziehen würde blickte er sich völlig erschöpft um.
,,Wo ist dieser Hundesohn? Wo ist er? Ich muss ihn doch erwischt haben...wie konnte er nur...."
Das die Tür aufgetreten wurde und ein paar seiner treusten Männer ihn vom Boden aufhoben bekam er schon nicht mehr mit.........