Leopold und Radus hatten schon den ganzen Abend in der Taverne gegenüber des Bajarder Handelshauses gesessen.
Sie hatten Karten gespielt, gelacht, etwas gegessen, sich aber den ganzen Abend keinen Alkohol bestellt.
Es war wichtig, dass sie nüchtern waren, sie hatten noch etwas vor...
Als sich die Taverne langsam geleert hatte und auch der Wirt die Pforten geschlossen hatte, erhoben die beiden sich von ihren Plätzen. Unauffällig gewandet überwanden sie den Weg bis zu der stabilen Holzdoppeltür des Handelshauses.
Ruhig und gelassen betraten die Beiden den Ausstellungsraum und ließen ihre Blick noch einmal über die Glasvitrinen gleiten, ehe sie zu der nächsten Durchgangstür traten und Leopold mit einiger Wucht gegen die Tür klopfte.
-Keine Antwort.
Die beiden Diebe sahen sich kurz im Raum um, ehe ihr Blick auf die Glocke fiel.
Leopold ließ kaum Zeit verstreichen, ehe er dafür sorgte, dass die Glocke zweimal laut durch das Handelshaus dröhnte.
-wieder keine Antwort.
Ein knappes Nicken und Radus drückte die Tür nach draußen einen Spalt weit auf, um nach draußen zu spähen.
-Niemand.
Rasch zog er die Tür wieder zu und zischte Leopold zu
"Es geht los..."
Wie von einem Willen getrieben umwickelten die beiden Männer ihre Arme und Hände mit schwarzen Umhängen und stellten sich ausholend vor bestimmte Stellen der Glasvitrinen.
Radus stimme durchschnitt leise die Stille:" Eins.....zwei....Drei!"
Ungebetene Gäste...
-
Jeran Durinc
Ein Dumpfer Ton. Das Glas zersplitterte kurz nach drei fast zeitgleich und so manche Scherbe prasselte auf die Ausstellungsstücke und den Boden vor den Vitrinen. Nun mussten die beiden schnell sein. Sie griffen also in bester Diebesmanier nach den Dingen die sie am meisten begehrten: Einen Kompositbogen und ein Seidenhemd.
Leopold hängte den Bogen sofort um, sodass jener unter der Robe auf seinem Rücken platziert war, während Radus das Hemd hingegen zusammenrollte und verstaute. Beide waren nun bereit die Flucht anzutreten, doch in diesem Moment klopfte es an der Tür.
Rasch entledigte sich Leopold seiner dunklen Robe und stopfte sie in seine Tasche. Ein weiteres Klopfen hallte durch den Raum. Radus schlich kurz zur Tür um den ungebetenen Gast Nummer drei zur Not auszuschalten, doch hatte Leopold die bessere Idee, sie würden ihm lieber etwas vorgaukeln. So erhob Leopold sein Wort und sprach davon, was denn an diesem Ort geschehen sei. Leopold und Radus betrachteten die Vitrine die Leopold zuvor eingeschlagen hatte, als der Mann eintrat.
Kurz erhob auch er das Wort, als sie ihm das ganze geschildert hatten. Ob es ihr Haus sei, wurden sie gefragt, doch die beiden gewitzten Diebe gaben sich beide kurzerhand als Händler aus, welche doch aus Varuna kämen und nur mit den Bajardern handeln wollten. Enttäuscht, dass man ihm kein Pferd verkaufen könne, trat der Mann den Rückzug an.
Einige Momente später folgten ihm auch Leopold und Radus, doch liefen sie ihm nicht nach, ihr Ziel war viel eher die Bank wo sie ihr heiß begehrtes Gut verstauten und sich dann wieder in die Stadt begaben, schließlich durfte der Verlierer des Kartenspiels dem Anderen noch einen ausgeben, ...
Leopold hängte den Bogen sofort um, sodass jener unter der Robe auf seinem Rücken platziert war, während Radus das Hemd hingegen zusammenrollte und verstaute. Beide waren nun bereit die Flucht anzutreten, doch in diesem Moment klopfte es an der Tür.
Rasch entledigte sich Leopold seiner dunklen Robe und stopfte sie in seine Tasche. Ein weiteres Klopfen hallte durch den Raum. Radus schlich kurz zur Tür um den ungebetenen Gast Nummer drei zur Not auszuschalten, doch hatte Leopold die bessere Idee, sie würden ihm lieber etwas vorgaukeln. So erhob Leopold sein Wort und sprach davon, was denn an diesem Ort geschehen sei. Leopold und Radus betrachteten die Vitrine die Leopold zuvor eingeschlagen hatte, als der Mann eintrat.
Kurz erhob auch er das Wort, als sie ihm das ganze geschildert hatten. Ob es ihr Haus sei, wurden sie gefragt, doch die beiden gewitzten Diebe gaben sich beide kurzerhand als Händler aus, welche doch aus Varuna kämen und nur mit den Bajardern handeln wollten. Enttäuscht, dass man ihm kein Pferd verkaufen könne, trat der Mann den Rückzug an.
Einige Momente später folgten ihm auch Leopold und Radus, doch liefen sie ihm nicht nach, ihr Ziel war viel eher die Bank wo sie ihr heiß begehrtes Gut verstauten und sich dann wieder in die Stadt begaben, schließlich durfte der Verlierer des Kartenspiels dem Anderen noch einen ausgeben, ...