Die 7 Wege der Tugenden

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Damian Bactahl

Die 7 Wege der Tugenden

Beitrag von Damian Bactahl »

Der Schrein der Gerechtigkeit, war seit langer Zeit mit der damaligen Templerin Sanjana Valeth gemacht...

Nachdenklich öffnete der Jungtempler sein Gebetsbuch und musterte dabei sein geschriebenes...

Gerechtigkeit, was bedeuten diese Worte eigentlich, einfach ist sowas auszusprechen, aber wie handelt man Gerecht? Das war eine der Frage des Jungtemplers an Sanjana gewesen....nun zugegeben sie war vielleicht jünger im alter als er, aber älter heißt nicht gleich weiser...Weisheit bekommt man, durch Lesen...und das gehörte zu der Tugend der Geistlichkeit...er dachte kurz abermals nach und verließ seinen letzten Gedanken.

Nein, sagte er sich den Schrein der Geistlichkeit hatte er noch nicht Besucht und er wuerde ihn liebendgerne mit seinen Glaubensbrüdern besuchen, das war ihm vorherbestimmt...er schaute wieder auf sein kleines Gebetsbuch und kurz viel ihm sein 'Augenmerk' auf die 7 Todsünden...wobei seine Gedanken wieder abschweiften....von den 7 Todsünden hatte die Hohetemplerin noch nichts verlesen, waren sie vielleicht so schlimm, dass man sie nicht sehr oft gelehrt hatte im Kloster..?Oder hatten die Templer einfach nur Angst, davor zu berichten und dadurch eine arme Seele in ungnade Fallen wuerde..? Er schuettelte wieder sein Kopf leicht und Blickte aus dem Fenster der Bibliothek zum Baum des Lichtes, ja es war die innere Ruhe die jenes Licht ausstrahlte und man in sein Bann gebracht wurde, vielleicht wurde jeder Besucher, welcher den Baum des Lichtes zum ersten Mal sah von diesem warmen Gefuehl uebermannt...es schien wie eine Droge, wie ein Delirium in dem man fallen koennte...doch man blieb immer Freiwillig stehen und beobachtete die Blätter und diesen Stamm, welcher in jeder Winlage allem Trotzen, ob Winter oder Sommer, Regen oder Schnee, immerzu das gleiche...immerzu diese gleiche Wärme....

Nachdenklich schaute er nun wieder runter auf sein Schreibisch auf dem sich schon 3 Bücher sammelten...sogar die aufgeschriebenen Werke der Gerechtikeit stapelten sich zu vielen Beispielen die dokumentiert wurden und er wusste einfach nicht wie er es richtig deuten sollte. Da war zum einen, das richtige und das falsche entscheiden der Gerechtigkeit, was würde passieren, wenn er einmal vor der Wahl stehen würde ein Urteil zu fällen und ueber Recht und Unrecht zu entscheiden, was waere wenn es gar Leben oder Tod sein würde..? Nein, er ließ den Gedanken schnell wieder Fallen.

Gerecht, was ist Gerecht? fragte er sich wieder..

Die gerechte Seele wird Emotionen gegen Logik abwägen und hiernach beurteilen.

Einer der Sätze welche er abermals und abermals durchlaß. Aber, was bedeuteten sie auf Menschlicher Art und Weise..?
Nun, man muss seine Gefuehle des anderen Unterdrücken und auf Fakten sich beziehen...einfach nur Fakten...und allem was um jene sich spiegeln...
Vorurteile und Gerüchte werden durch die Gerechtigkeit hinfortgewischt.
...und wenn jemand ueber einen, ein schlechtes Bild verbreitet, so darf man dem nicht nachgeben...er nickte bei dieser Annahme...das klang mehr als Logisch...nur dann kann jemand gerecht urteilen...
Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht.
Nun, wie man annehmen kann, gibt es ziemlich viele Dinge, ueber die man streiten kann...Würde der Graf von Hohenfels denn je in Ungnade fallen nur um des Gerechten Willens, so haette er bei einem Templer der die Gerechtigkeit sucht keine Chancen,über sein jetziges Ansehen zu zeigen, dachte er kurz. Er kannte den Grafen nicht gut um so etwas in erwägung zu ziehen, aber als Beispiel diente es alle mal...aber es war nicht nur er sondern auch ein reicher Kaufmann würde damit in Ungnade fallen, wenn er versuchen würde mit seinem Geld, seine gerechten Urtiel zu entziehen....in der Theorie hoert sich sicherlich alles toll und gut an, aber wie war denn nun die Wirklichkeit? Damian schien wieder abzuschweifen und widmete sich des nachfolgenden Satzes
Denn diese Weisheit allein ist es, die die Wahrheit aufdeckt und so zu wahrer Gerechtigkeit führt.
Also ohne Weisheit keine Gerechtigkeit...doch man sollte bedenken ohne Geistlichkeit, keine Weisheit, ohne Bücher keine Geistlichkeit....nun es schien ein kleiner Teufelskreis zu sein...aber man musste gleich bei den Büchern anfangen...es hieß also etwas zu lesen um der Gerechtigkeit genuege zu tun....sein erster Gedanke war schon die Lösung gewesen...aber nun ohne 'Meleti' keine Lösung...
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