Alles hat ein Ende...und einen ganz anderen anfang

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Lamira Poynt

Alles hat ein Ende...und einen ganz anderen anfang

Beitrag von Lamira Poynt »

EIn dunkler Schatten huscht in der Nacht zum Hinrah Clan und ein Zettelchen landet in Argos Postkasten...
Wenn er diesen sich anschaut, wird er keinerlei Unterschrift erkennen, doch das Papier ist eingeweicht, von Traenen..
Dann wird ebenfalls ein Zettel an das Tor Eisenwarts gehangen..und ein Bote mit einem Brief gen Valion Tal geschickt, sowie Ahsai van Gor.

Der erste Brief:

Trauer mag nicht von dauer sein,
gibt es nicht nur die eine,
welche dein herz erweicht,..eines Tages...
Doch ist das meine entfernt davon,
dir ein Leben zu geben,
nach jenem du leben solltest...

Abschied..kein Blick mehr auf den Traum,
keine begegnung mehr von Held und Traum,
denn das eine Leben ist zu weit entfernt,
um es je wieder zu erreichen..
Lebe wohl und lebe deine Traditionen..

die kurze Zeit war wohl die schoenste in meinem Leben..manches soll wohl nicht sein
Lebe wohl...

2. Brief:

Freunde..es ist Zeit zu gehen..eine Rueckkehr steht ausser frage..
Es gibt kein Weg von dort zurueck..
behaltet mich in euren Herzen..
Lamira..

An Theradil,
Ich werde immer deine Erinnerung sein..an das menschliche, auch wenn ich jene verloren habe..heute..
Anbei der Schluessel zu meinem Haus..nun hast du dein eigenes Bad..


3. Brief

Geliebter Bruder,
vergesse mich nicht..
in ewiger Liebe..deine kleine Schwester

4. brief

Geliebter Vater und Onkel,
Mein Weg ist kurz und doch vorbei..
Lebe wohl und streiche mich nicht aus deinem herzen..
Lamira..

Morgen wuerde sie die Reise antreten, bis dahin schlich sie sich in den Wald und kringelte sich zusammen, unter traenen dann den Schlaf findet, der ihr keine wirkliche Kraft spendete..
Die Reise in die Heimat..
Zuletzt geändert von Lamira Poynt am Sonntag 8. Oktober 2006, 23:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Es dauerte nicht lange, als Malachai den Brief in den Händen hielt, welcher an die Burg überreicht wurde. Er schien nachdenklich, als er dies zu lesen began, völlig ruhig und wie es schien ausgelassen.
Sein Arm sank, so auch der Brief und die Finger lösten sich langsam, sodass jener leicht vom Winde getragen zu boden sank.
Er drehte sich, ging hinaus und bestieg sein Pferd.
Er würde sie sicher dort finden, wo er sie immer gefunden hatte und er würde mit ihr reden wollen.
Er würde Wissen wollen, was vor sich ginge, er würde nicht versuchen, sie aufzuhalten, sondern nur Antworten auf seine Fragen zu bekommen.
Es ist ihre Entscheidung, doch ist unklar, ob diese auch die Richtige sei.
Er ritt durch die dunkle Nacht, die Bäume wie der Wald waren ihm in der Nacht vertrauter als am Tage.
Einige Äste peitschten in seinen Gesicht, doch mehr als die kalte Luft sschneiden sie nicht und die Maske wie auch die Kaputze gaben dem Vermummten einigen Schutz.
Das Pferd rutschte förmlich um einen Baum geradeaus auf eine Lichtung zu, wurde langsamer und blieb letzendlich stehen.
Malachai stieg ab, er sah in der Dunkelheit auf der anderen Seite einen Körper liegen, nicht Tot, sondern nur schlafend.
Er ging langsam und leise über den Boden, aus welchem Nebel empor stieg, zielstrebig geradeaus auf den Körper zu. Er stand neben ihr, Sie schien zu schlafen.
Er kniete sich leicht runter und schaute Sie nur an.
Sollte er Sie wecken? Sollte er vielleicht doch Sie ihren Weg gehen lassen und ihr den Abschied nicht so schwer bereiten?
Er stand da, abwartend, wohl ob Sie von sich aus wach werden und ihm somit die Entscheidung abnehmen würde.
Er stand einfach nur da, während der Nebel ihn langsam einhüllte.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Sie hoffte dieser Schlaf wuerde fuer immer sein..hoffte sie muesse dann nicht mehr leiden..Ihr schmerzendes Herz nicht mehr fuehlen...
wahre Liebe und dann durfte sie nicht sein..es zerstörte sie von innen heraus.
Das Glueck war Passé und sie gab sich einfach dem dunklen ungewissem hin, hoffte sie wuerde dann nichts mehr fuehlen..
doch sie war nicht tot auch wenn die trauer sie weiter zerfraß, immer ein Stueck mehr..Dann wachte sie auf und sah den dunklen Himmel der mit ihr weinte, mit ihr die Stunde der Trauer der Zerstörung herbeirief und dann sah sie den Schatten..Malachai..und wieder rinnen ihr die traenen ueber die Wangen, während sie ihn so anblickte und abwartete was er sagen wuerde..
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Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

So war es nun entschieden, sie erwachte, sie sah ihn, sie hatte Kummer und Leid und einige Tränen liefen an ihren Wangen hinab.
Er hatte sich schon lange überlegt, was er tun und sagen würde, wenn er sie findet. Er hatte vor, zu erfragen, ob die Flucht eine Flucht aus Angst wäre und hatte sich vorgenommen, sie zurecht zu stutzen.
Doch das konnte er nun nicht. Egal ob sie fliehen will oder nicht, sie war eine Angehörige der Burg und somit fühlte er sich für sie verantwortlich.
Er kniete sich nieder, seine Hand ging an ihre Wange und er streifte ihr vorsichtig die Träne aus dem Auge.
Trotz seiner Verhüllung, könnte man vermuten, dass er ein aufmunterndes Lächeln versucht aufzusetzen.
Er wusste um ihren Kummer, er wusste wie es ist, wenn man liebt und jene Liebe unerreichbar ist, wie sie einen in die Verzweiflung treiben kann und man die Flucht als Ausweg nutzt. Doch wusste Malachai auch, dass das Leben weiter geht und es sich dennoch schön entwickeln könnte.
Er sprach nicht, er sah nur ihre feuchten Augen und den Gesichtsausdruck.
Dann beugte er sich leicht nach vorne und nahm Sie in den Arm.
Er wollte ihr nur zeigen, dass, selbst wenn Sie es nicht erwartet hätte, er dennoch ein Mensch ist und sich auch um jene kümmerte, wie sie sich um ihn kümmern würden.
Er würde ihr das wertvollste mitgeben, was er mitgeben könnte: Sein Mitgefühl und das Wissen, dass Er für Sie immer da sein wird, wenn sie seine Hilfe braucht.
Er würde nun kein Wort erheben, nur ihr Trost spenden und wartend, auf das, was Sie nun tun würde.
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Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

"Ich denke nicht das ich wiederkommen werde.", sagte sie leise und umarmte ihn ein letztes Mal. "Lebe wohl..ich wuensche dir alles glueck..".
Mit den Worten erhob sie sich schwächer wie nie zuvor..
Wenn die wahre Liebe zerbricht..was gibt es dann noch zu leben?
Sie zwang sich ein freudloses Lächeln auf die Lippen und verschwand dann gen dem Hafen..

Zeit in die Heimat zu reisen..
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Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Malachai stand einfach nur da, die Arme verschrenkt, ihr nachschauend, wie sie im Nebel des Waldes und in der Dunkelheit verschwindet.
Er wollte sie aufhalten, doch er weiss, dass gegen ein gebrochenes Herz keine Kraft der Welt helfen kann.
Sie muss ihren Weg gehen, sie wird ihren Weg gehen und selbst wenn sie es nicht glaubt, so glaubt wenigstens der Schatten, dass man sich zumindest wieder sehen wird.
Auch er verschwindet in seine vertraute Dunkelheit. Doch während Lamira zum Hafen geht, flüstern ihr die Schatten folgendes leise ins Ohr.
"Vergiss uns nicht, so wie wir dich nie vergessen werden.Sei Vorsichtig und alles Glück für dein Leben. Mögest du nun verzweifeln, so sei gewiss und hör auf den Rat, dass das Leben auch noch viele schöne Dinge für dich bereit hält. Vielleicht nicht Heute. Vielleicht nicht Morgen. Doch sie werden kommen und wenn es soweit ist, werden wir uns ab dann auch wieder sehen. Denn ich sage nicht "Machs Gut"....ich sage "Auf Wiedersehen"..."

Dann verschmilzt die Stimme mit dem kühlen Winde der Nacht.
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Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Mit einem Ruck schien das Schiff zu wenden und die kleine Person in der Kajuete wurde dabei gegen die Kajuete geschleudert und ihr wurde schwarz vor Augen.
So merkte sie auch nicht wie die Matrosen sich ihren Scherz trieben und ihre Haare goldblonden einfaerbten..Wusste sie ueberhaupt wie ihre Haarfarbe vorher war?

Sie wachte auf und kopfschmerzen pochten energisch gegen die waende der Schlaefen und sie wusste nicht wo sie war..ihr haar war nass und stank fuercherlich, was die Kopfschmerzen nicht wirklich linderte.

Dann erhob sie sich langsam..es schien wakelig und sie machte sich auf den Weg zum Bullauge und sah dann das wasser..

Da fiehl es ihr schlagartig ein. Ihre Eltern hatten sie ja gewarnt vor den Orks und hatten sie auf dieses Schiff geschickt um zu fluechten..
Sie fuhr sich nochmals ueber den Kopf und sah in den Spiegel..
Hatte sie schon immer solche goldblonden Haare und die Kleider wirkten so fein schon..

Schließlich wuerde sie bald an unbekanntes Land anlegen und so machte sie sich noch etwas frisch um nicht zu leidend auszusehen, was wohl die Schifffahrt des Oefteren bei Menschen verursachte..
Ahsai van Gor

Beitrag von Ahsai van Gor »

Nachdem er seine Insignien angelegt hatte brach er wie jeden Tag zu seinem abendlichen Rundgang durch Rahal auf. Doch diesmal traute er seinen Augen nicht…
Sie stand dort „Lamira“ welche doch erst vor einer handvoll Tagen ihm mitteilte das Sie in die Heimat zurück Fuhr.
Er Rieb sich mehrmals die Augen und Musterte die zierliche Person genau, doch außer das Ihr Haar auf einmal Blond war viel Ihm kein Unterschied auf. Er war sich sicher sie musste es sein! Es musste die für Ihn, auch wen sie nun schon stolze 18 Winter alt war, immer noch kleine Lamira sein. Ein leichtes Gefühl von Freude kam in ihm hervor… doch sollte es nicht lange andauern!

„Wer seiht ihr“
Fragte sie Ihn, als er Sie grüßte, und wie ein Blitz durchzog es Ihn... seine Freude war dahin.
„Was ist los? Was ist geschehen? Wieso erkennt sie mich nicht?“
Schoss es Ihm durch den Kopf und er schaute Sie an. Fest entschlossen Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge Helfen zu wollen bat er Sie mit zu sich nachhause wo er Ihr einige Stücke zeigte welche Sie früher in Filigraner und Meisterlicher weiße für Ihn anfertigte. Doch Sie erkannt Ihr eigenes Zeichen nicht mehr…. Sie scherzte sogar über Ihr meisterliches Zeichen…
Da Sie in wirren Worten Sprach, wie Sie sei Heute das erste Mal in Gerimor Angekommen. Entschloss Ahsai sich dazu, Sie zu Ihrem eigenen Wohle, einzusperren und am Folgenden Tage einen Priester des Einen Herrn sowie einen Heiler Anzuschreiben mit der Bitte sich dem verwirrten Mädchen Anzunehmen.

Als er die Briefe Schrieb, grübelte er noch darüber nach was wohl mit Ihr geschehen sei. Fest entschlossen diesem auf den Grund zu gehen faste er den Entschluss am anderen Tage den Kapitän des Schiffes aufzusuchen welches Sie vor ein par Tagen Mitnahm. Und bei Alathar dachte er sich, ich werde von jenen erfahren was mit Ihr geschah und wen ich es aus Ihren Köpfen Rausprügeln muss.

Als die Briefe geschrieben waren und Sie zu schlafen schien verlies Er sein Haus und setzte Seinen Rundgang fort wie es Seine Pflicht verlangte.
Lamira Poynt

Beitrag von Lamira Poynt »

Gefangen..

Mit letzter Kraft hieb sie nochmal gegen die tuer und blickte dann auf die roten aufgeschuerften haende.
Wieso hatte sie nicht einfach auf ihre Mutter gehoert? Gehe niemals mit Fremden mit. Und jener Mann der sich mit Ahsai vorstellte, war mehr als fremd fuer sie.
Sie sank auf das bett und gruebelte wie sie nur aus diesem Gefaengniss wieder herauskommen wuerde.
Dann beschloss sie doch erstmal abzuwarten..was konnte schon groß passieren?
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