Nachricht aus dem Norden

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Thomas MacFarlainn

Nachricht aus dem Norden

Beitrag von Thomas MacFarlainn »

Als die Nacht über den Ländern Alathairs hereinbricht, machen sich drei der Angurer auf dem Weg, um überall in Gerimor Zettel an die Anschlagsbretter der Städte zu pinnen, und sogar im fernen Menek'Ur wird eine Abschrift hinterlegt.


An die Völker Alathairs

Es ist nicht die Art der Angurer, uns in eure Belange einzumischen, das ist weithin bekannt. Dennoch sind uns Dinge bekannt geworden, die nicht zulassen, dass wir sie schweigend übergehen und als eine reine Angelegenheit unter Südländern betrachten. Wir äußern uns zu dieser Sache, weil sie unsere Ehre und auch unsere Sicherheit betrifft. Uns ist zu Ohren gekommen, sowohl von denen, die sie Freunde, wie auch von denen, die sie Feinde nennen, dass die Mitglieder des Clans Hinrah sich euch gegenüber als Angurer ausgeben. Dies ist nicht die Wahrheit und auch, wenn es uns ansonsten wenig scheren würde, welcher Südländer den anderen belügt, so hat diese Lüge auch für uns Auswirkungen, die wir nicht hinnehmen werden. Im Grunde ist sie nur eine Beleidigung der Ehre und der Tradition unseres Volkes. Das, was der sogenannte Clan Hinrah tut, wird nicht auf unser Volk zurückfallen, die Feinde, die er sich schafft, werden nicht die Unseren sein und die Konflikte, in die uns diese Behauptung hineinziehen könnte, werden wir nicht führen. Wenn diese Leute mit Rahal einen Krieg führen, so wird es nicht unser Krieg sein. Nehmt nicht das, was sie ihre Sitten nennen, als Beispiel für die der Angurer, haltet ihre Worte nicht für die der Angurer und lasst ihre Taten nicht über das Ansehen der Angurer in unserer Welt bestimmen. Kaum etwas teilen wir mit diesem sogenannten Clan und auch wenn Einer von ihnen groß genug für einen Angurer wäre, so macht ihn das noch lange nicht zu einem der Unseren, ob er nun mit seiner Lüge sein Ansehen steigern will, oder denkt, dass er damit Verbündete vorheucheln kann, die er nicht hat.

Um auch den Zweiflern und Unwissenden unter euch zu zeigen, warum dieser sogenannte Clan nicht angurisch sein kann, hört diese Worte, damit ihr wisst, was Angurer tun und was sie sind:

  • Sie leben nicht auf dem Land unserer Ahnen. Dem Land in das Angur unser Volk einst führte und dessen Härten uns zu dem gemacht hat, was wir sind.
  • Weder wir, noch ein anderer Clan Fuachteros hat jemals von einem Clan Hinrah gehört. Auch trägt jeder Clan im Namen die Silbe „Mac“, als Zeichen dafür, dass sie die Erben ihres Begründers sind.
  • Das, was sie Clan nennen, ist nicht durch Blut verbunden. Auch kleine Menschen, die niemals angurisches Blut in ihren Adern haben können, finden sich darunter. Nur ob Jemand für sie nützlich ist, entscheidet, ob er aufgenommen wird, als ginge es um eine Gilde von Krämern in die jeder dahergelaufene Fremde aufgenommen werden kann.
  • Sie tragen nicht die Tracht unseres Volkes, sondern laufen in Geckenkleidern herum. Auch haben sie uns gebeten, ihnen unsere Tracht zu schneidern, da sie selbst dazu nicht fähig sind, als würden Angurer ohne jeden Stolz auf ihre eigenen Werkstücke sein und sie von Fremden erwerben. Es ist unter uns unehrenhaft, etwas zu tragen, das nicht der eigene Clan hergestellt hat, insbesondere die Kilts deren Farbmuster schon seit Generationen unsere Clanszugehörigkeit anzeigen.
  • Kaum Einer von ihnen spricht Angur. Und selbst die, die es erlernt haben, sprechen es nicht, wie wir es tun, sondern wie Fremde. Noch dazu sind Angurer keine Schwätzer, sie sagen, was sie zu sagen haben und kein Wort mehr.
  • Angurer paaren sich nicht mit Menschen und erst recht heiraten sie sie nicht. Geschweige denn, dass sie ihr südländisches Eheweib ihr Dorf verwalten lassen.
  • Angurer unterwerfen sich nicht. Weder den Göttern, noch einer Königin. Die Knechte der Königin auch noch das eigene Dorf bewachen zu lassen, statt, wie alle Angurer es tun würden, ihre Probleme in die eigene Hand zu nehmen um der Welt zu beweisen, dass man des Lebens würdig ist, ist eine besondere Schande. Kein Angure würde sich unter dem Rockzipfel einer Adligen verkriechen, er bestimmt selbst sein Schicksal.
  • Angurische Clans leben unter der Aufsicht der Mimir, die die Traditionen und Werte unseres Volkes hochhalten. Doch der Clan Hinrah hat keinen Mimir, niemand achtet auf die Aufrechterhaltung ihrer Sitten und niemand lauscht der Stimme der Insel. Stirbt ein Mimir, so wird das Wissen weitergegeben, damit auch nachkommende Generationen wissen, woher sie stammen und was sie sind.


Wir verlangen von denen, die sich Clan Hinrah nennen, vor aller Augen und in aller Öffentlichkeit, zuzugeben, dass sie nicht zu unserem Volke gehören und dass sie sich entschuldigen. Nichts, was sie sagen oder tun, soll auf uns zurückfallen. Nichts davon unseren Namen beflecken. Um das zu tun, bleibt ihnen bis zur Abenddämmerung des Tages der Sonne Zeit. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie auf dem Land der Angurer nicht erwünscht. Wir werden ebenfalls keinen Gesandten, Verhandlungen, halbe Eingeständnisse oder weitere Unwahrheiten akzeptieren. Im Angesicht von allen Reichen und Völkern wollen wir diese Klarstellung aus ihrer Feder haben. Geschieht das nicht, so betrachten wir von diesem Zeitpunkt an als in Fehde mit ihnen befindlich. Befolgen sie die Regeln der Fehde nicht, so wird daraus ein Krieg. Kennen sie den Unterschied nicht, so werden wir ihnen ihn lehren.


Thomas MacFarlainn
Führer der Familie und des Clans MacFarlainn
Falk Hinrah

Beitrag von Falk Hinrah »

Berittene Boten überbringen Anschläge nach Bajard, Varuna und Rahal, auf dem Seeweg machen sich Boten auf nach Menek'ur und auch nach Andraste. In Andraste wird schlicht eine Nachricht an das Hafengebäude genagelt bevor der Bote seinen Rückweg antritt.


An alle Bewohner der drei Inseln

Um der Wahrheit genüge zu tun sei hiermit erklärt dass der Clan Hinrah sich niemals als angurisch bezeichnet hat oder bezeichnen wird. Der Clan besteht aus Angehörigen des menschlichen Volkes, einem einzigen Angehörigen angurischen Bluts und wird angeführt von der Familie Hinrah welche durch ihr Auftreten und ihr Aussehen von unwissenden Menschen immer wieder als Angurer bezeichnet werden.

Die stolze Familie Hinrah entstammt einer langen und ehrbaren Linie aus dem Volk der Tieflande Aguaiars. Zu keiner Zeit hat sich ein Mitglied der Familie als von angurischem Blut bezeichnet. Oder eine derartige Verwechslung willentlich bestehen lassen. Wir sind keine Angurer und wollen auch nicht mit diesen verwechselt werden.

Wir sind stolz auf unsere eigene und uralte Tradition. Führen ein Leben nach unseren Vorstellungen und werden es nicht dulden dass unser tiefländisches Erbe in Zweifel gezogen wird. So ist jeder der verbreitet dass sich ehrbare Clansleute der Hinrah als Angurer ausgeben ein Lügner und Betrüger. Er ist darselbst nach Berchgard berufen um vor dem Rat des Clans Rede und Antwort zu stehen um alsdann seine gerechte Strafe zu empfangen.

Dass wir über derartige Beschuldigungen wie das Volk der Angurer sie gegen uns vorbringt erst durch einen Aushang erfahren müssen nehmen wir mit Bedauern zur Kentniss doch ebenso erzürnt es uns und unser gerechter Zorn wird jene treffen, die derartige Lügen zu verbreiten wissen.


Falk, Sohn des Hygeriak, Erbe des Hinrah aus dem edlen Blute derer des Thrail



Die in Andraste angenagelte Botschaft enthält zudem einige weitere Zeilen vor der Unterschrift.


Thomas,

unter keinen Umständen werde ich oder ein Mitglied meines Clans sich jemals für etwas entschuldigen was keiner von uns jeh getan hat. Die von dir vorgebrachten Anschuldigungen sind absurd und beleidigend zugleich.
Ich sehe du hast nicht einmal den Arsch in der Hose dies mit mir persöhnlich zu bereden. Alsdann, wenn du deine Fehde haben willst, so sei es. Dein Schreiben hat meinen Clan und ganz besonders meine Nichte, meine Frau und mich zutiefst beleidigt. Daher nehme ich deine Herausforderung an, nenne mit Ort und Zeit unseres Kampfes, als Waffe wähle ich das Schwert und meine Nichte soll mich begleiten da aus meiner Heimat noch kein Schamane zu uns gestossen ist.

Mögen die Geister entscheiden und diese Auseinandersetzung entgültig beenden. So du siegst werde ich mich dem Urteil der Geister fügen und eine öffentliche Entschuldigung in die Welt tragen, auch wenn ich mir nicht bewusst bin zu irgendeinem Zeitpunkt wissentlich und willentlich eure Ehre befleckt zu haben oder gar eine Verwechslung bestehen zu lassen.
So die Geister mir recht geben verlange ich von dir ein ebenso öffentliches Schreiben in dem sich der Clan MacFarlainn für die Beleidigungen und ungerechtfertigen Beschuldigungen entschuldigt.

Danach herrsche wieder Frieden und es sein kein Streit mehr.
Leyle Darsus

Beitrag von Leyle Darsus »

Leyle ruft einen der Gardisten zu sich, nachdenklich schaut er ihm entgegen und dann nochmals zu dem Schreiben in seiner Hand. Dann schaut er dem herbei gerufendem entschlossen entgegen und trägt diesem auf den Brief direkt nach Fuachtero zu bringen und dort am Hafen den Wachen zu übergeben mit den Worten das dieses Schreiben Thomas Mac Farlainn erhalten solle.



Sehr geehrter Thomas der MacFarlainns

In Rahal kam am gestrigem Tage eure Nachricht an. Ich war sehr verwundert Angurer in Rahal zu sehen, wenn auch gleich sie immer willkommen sind wie du sicher weißt. Doch als ich die Worte las erinnerte ich mich gleich wieder an ein Gespräch welches wir beide führten und welches nun schon länger zurück liegen mag, dennoch stehe ich noch weiterhin zu meinem Wort welches ich dir, dem besten Schmied welchen ich kenne und dem einzigem von welchem ich meine Ruestungen schmieden lassen, gab. Sollte es wahrlich so kommen das kriegerische Handlungen ausgetragen werden müssen, so sei dir gewiss, Leyle Darsus steht hinter dir. So ihr eine Klinge mehr wünscht, wenn gleich ihr sie sicher nicht benötigen würdet, da die Angurer wohl die Stärksten der Krieger unter sich hat, werde ich euch meine zur Hilfe geben.

Leyle Darsus Befehlshaber der Truppen zu Rahal
Caillean Hinrah

Beitrag von Caillean Hinrah »

Mit Entsetzen verfolgte und las die temperamentvolle Frau von Falk, Caillean, das Geschehen um sie herum. Still nahm sie es zur Kenntnis, vorerst. Sie würde ihren Teil leisten, wenn es denn soweit kommen sollte. Sie war nicht wortgewandt und sie verfügte keinerlei Wissen über den Kampf und trotz ihrer Furcht, die eiskalt ihren Rücken heraufkroch und sie zitternd beherrschte, liess sie es sie keinen Moment lang anmerken. Einzig Falk und ihr Clan sah ihre Besorgnis, dunkel und tief, in ihren grünen Augen schimmern.

Furcht war eine Schwäche, die sie oft genug beherrschte, doch Tage, Wochen und Monate die sie schon mit Falk in ständiger und nervenzerreibender Angst um ihrer beider Leben durchlebt hatte, hatte sie ... mhm... nein nicht abstumpfen lassen, aber vertrauter damit werden lassen. Nicht zuletzt hatte es sie und Falk enger aneinander gebunden, als es ihr Band, nein der Bund, den sie mit ihm eingegangen war vor ihrer Reise nach Gerimor, schon getan hatte.

Sie war ein Mensch, aye, und nicht nur der Clan wurde beschimpft, dass er auch Menschen aufnahm. Etwas, was diese arroganten Angurer von der Insel augenscheinlich niemals tun würden. Nein!!

Ihr Menschsein wurde verhöhnt und für minder befunden als diese ... diese... hrmpf. Sie fand keine Worte mehr für die Angurer, als sie still darüber nachdachte. Durch Heirat teilte sie alles mit dem Clan. Sie waren nicht nur Freunde, der ganze Clan zählte für sie als Familie. Jeder hatte seinen Wert. Gwyn, die so wundervoll Schnitzen konnte und damit ihre Holzarbeiten verzierte? Eine Krämerin?!! Culann, der Feinschmied, der so geschickt mit seinen Händen arbeiten konnte? Ein Krämer?!! Rodero, der so hart in der Mine arbeite? Ein Krämer?!! Grim, der ebnso wie sie schmiedete? Ein Krämer?!! Shikara, die Stoffe zu wundervoller Kleidung herstellen konnte? Leder gerben und geschmeidig werden lassen? Oder Rüstungen daraus herstellen? Eine Krämerin?!!
Nein, Handwerkerwaren sie, die hart arbeiteten für den Clan, für alle, damit er seinen Traum eines Tages Leben kann!! Aber niemals Krämer keiner von ihnen war jemals oder würde jemals ein Krämer sein. Sie würde nicht dulden, dass auch nur Einem von ihnen Schimpf angetan wurde. Und sie selber? Sie war Falks Frau, Geliebte, Freundin, seine andere Hälfte, sie war seine Stärke, nur sie verstand es seinen Zorn zu besänftigen, das Biest, wie sie es heimlich nannte, das ihn einmal in Rage, kontrollierte, über fast jede Vernunft hinaus. Sie war Schmiedin, arbeitet hart in der Mine. Bemühte sich um das seelische Wohl ihres Clans. Sie war niemals mehr und niemals weniger!! Und ganz gewiss war sie keine Krämerin!! Ihre Ehre verteidigte Falk, ja der ganze Clan.

Je weiter sie nachdachte, wach liegend, während Falk neben ihr schlief und seinen grossen Körper eng und liebevoll ihren kleinen, wenn auch nicht schwachen Körper, schützend geschlungen, umso mehr loderte der Zorn über diese Unverschämtheit in ihr. Mit jedem Herzschlag pulsierte er wild durch ihren Körper, steigerte sich fast unkontrolliert.
Wie konnten sie es wagen sie dergestalt zu verunglimpfen.

Hass und Zorn, ja Rage, waren Gefühle, die sie bis zur Bewusstlosigkeit negierte, so gut sie es je nach Situation konnte. Wenngleich es in jedem steckte. Niemals hätte Falk Probleme mit den Angurern nach aussen getragen, ja noch dazu es öffentlich gemacht. Das ging gegen sein Ehrgefühl.

Ob verwandt oder nicht, mit dieser hochtrabenden Rasse von Angurern von der Insel. Clansangelegenheiten hielt man im Clan, oder unter den verschieden Clans. Menschen waren weder Tiefländer noch Angurer, und Tiefländer, wie Falk und Aisling... waren kein Angurer. Für sie lag das klar auf der Hand. Selbst Falk wurde wütend wenn man ihn als Mensch betiltelte, als grossen Mensch. Das liess sie schmunzeln. Auch Falk sah auf manche Menschen herab, aber niemals, niemals würde er das Volk der Menschen öffentlich beleidigen wie es Thomas getan hatte.
Aye es gab Ähnlichkeiten. Der Begriff Clan, es gab einen Mimir, wie es Thomas nannte der Traditionen und die Sitten aufrecht erhielt. ein Oberhaupt der den Clan anführte, der Stolz auf die Ahnen, die Grösse....aye und der Stolz, der verdammte Stolz!! Verdammte Macs, dachte sie trotzig, weil sie nicht sehr gut war Beleidigungen für jemanden zu finden.

Stolz war zweischneidig für sie. Er konnte berechtigt sein oder zu unbedachten Handlungen führen, ja genauso eine zerstörerische Kraft wie Hass haben. Falsch verstandener Stolz.....
Aye hochtrabend und zu stolz waren diese MacFairlainns. Auch ein Tiefländer beugte sich nicht vor dem Gesetz der Menschen. Angurer paaren sich nicht mit Menschen!! Das war etwas was sie am meisten verletzte und am härtesten traf. Als wäre sie nur ein TIER.
Es machte sie zornig, zornig weit über die Vernunft hinaus.

Doch wenn man mit jemandem zusammenlebt, muss man Abstriche machen... Kompromisse eingehen. Und der Clan lebte in einem Teil, der von Menschen besiedelt war. Und nein!! Der Clan verkroch sich hinter keinem Adligen. Nein!! der Clan unterwarf sich nicht der Königin. Eigentlich wartete sie nur darauf, dass der Graf von Hohenfels und die Königin sich dazu äusserten. Wurden auch sie nicht beschimpft? Als Tiere? Als Adlige? Ja selbst der Status einer Königin, wurde in Cailleans Augen mit den Worten von Thomas herabgesetzt. Was Adrians Schwester wohl dachte, wenn sie davon erfuhr? Wunderte sich Caillean im Stillen, doch sie sprach nicht darüber.

Eine Fehde? Eine Fehde!! Kampf, Krieg Tod!! Erneut erfasste sie Entsetzen.

Am liebsten würde sie Thomas seine geschriebenen Beleidigungen um die Ohren hauen. Ein Tier war sie also? Ein Tier wurde gefährlich, wenn es sich in die Enge getrieben fühlte. Caillean war selbst in rasendem Zorn weit davon entfernt gefährlich zu sein.


Als sie Falk kennenlernte, hatte sie ihn, wenn er von den Traditionen seiner Ahnen seines Volkes sprach, ihn und das was er verkörperte als barbarisch empfunden. Aye... barbarisch. Barbaren waren keine zivilisierten Menschen. Doch selbst Falk achtete den Glauben anderer und stiess niemanden dergestalt vor den Kopf. Dafür hatte er zu lange unter Menschen gelebt, zu lange Schmerz und Freud mit ihnen geteilt. Stand Seite an Seite mit ihnen , wenn sie seiner Kampfkunst bedurften und ihn um Bestand BATEN. Niemand konnte Falk, dem Tiefländer, stolz auf seine Herkunft und das was er war, befehlen!! Vorallem kein Mensch! Er nannte viele Menschen seine Freunde. respektierte sie für ihren Charakter, für ihre Fähigkeiten. Barbaren waren keine ziviliesierten Menschen.
Doch die MacFairlainns waren für sie viel weniger als Barbaren. Keine Barbaren... nein.... Bauern.. aye das waren sie. Ungeschlachte grobe Bauern. Bauern, die sich in arroganter Manier von allem abgrenzten. Arrogante Bauern, Schweinehunde ohne Ehre. Zum Henker mit der Ehre der verdammten Macs...Doch feinfühliger als Thomas würde sie derartiges niemals aussprechen, nichtmals Falk gegenüber. Es gab Dinge, die behielt man einfach für sich.


Sie verlor sich in Grübeleien und schlief schlecht. Sie hatte keine Angst, fühlte kein Entsetzen. Nur der Zorn wütete in ihr. Zorn und ein Funken von Hass.

Niemand beschmutzte ihre Ehre oder die ihres Clans. Niemand.
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