Anfang vom Ende... oder doch neues Leben?
Verfasst: Freitag 29. September 2006, 21:49
Sie schlug das Buch auf, die Rüstung noch am Leib, die Tränen in ihren Augen.
Es waren die Zahlen bis 60 auf der Seite zu sehen. Sechzig Tage, schoss es ihr durch den Kopf. Es waren Sechzig Tage seitdem sie das letzte Mal die Leinenzeug herausgeholt hatte aus der Schublade. Es war eine lange Zeit, sie hatte von Hailey gelernt, dass es zwischen 20 und 30 Tage sein sollten. Aber es waren nun schon sechzig Tage und sie wusste nur zu schmerzlich was dies bedeutete.
Ihr Atem ging schnell, ihr war wieder übel und schwindelig. Wohl von dem schnellen Ritt als auch von ihrem zustand. Sie hatte es bis jetzt Ragnar verschwiegen, sie wollte ihn nicht in Aufruhr bereiten. Hatten sie in letzter Zeit genug um die Ohren gehabt und nun war auch noch Sana entführt worden.
Sie wollte ihrer Schwester helfen, doch wollte sie auch nicht, wie der Rest des Clanes sieht, wie sie sich erbrach. So hatte sie so schnell sie konnte ihr Pferd davon getrieben, bis an die nächsten Bäume, wo sie außer Sichtweite war. Sie wusste, dass Kjartan auch unter diese Aufregung wahrnehmen würde, was mit ihr passierte, so wollte sie erst recht nicht das er es merkte. Es war schändlich… es war verboten und doch, was sollte sie nun ändern. Sie hatte das Gefühl, dass es der Anfang vom Ende war… sie würde verstoßen werden.
Sie musste fort… weg… weit weg von dem Clan.
Müsste einen Ausweg finden… etwas was sie tun konnte.
Sie legte die Hand auf ihren Bauch…
Sie dachte an Ragnar, wie weh sie ihm tun würde, wenn sie nun ihre Sachen packte und wegritt. Doch müsste sie es tun. So riss sie die Seite mit den sechzig Ziffern untereinander aus dem Buch und verfasste kurz einzige Zeilen.
Mein Liebster… mein Trollköpfen…
Ich musste weg… weit weg… so weit wie mein Pferd mich tragen konnte…
An einen Ort… wo nur du weist… das du mich dort findest.
Ich trag dein Herz immer bei mir und werde es klopfen spüren, im Einklang mit deinem weit weg von mir.
Schwer ist mein Herz doch umso schändlicher meine Seele im Angesicht der Ahnen…
Deine Ketiley, für immer mit dir vereint
Von Tränen sind die Worte verwischt doch noch lesbar, so bettet sie den Brief auf dem Knäuel aus Fellen der letzten Nacht und schritt hinaus ihr Pferd nehmend um in der Nacht zu verschwinden.
Es waren die Zahlen bis 60 auf der Seite zu sehen. Sechzig Tage, schoss es ihr durch den Kopf. Es waren Sechzig Tage seitdem sie das letzte Mal die Leinenzeug herausgeholt hatte aus der Schublade. Es war eine lange Zeit, sie hatte von Hailey gelernt, dass es zwischen 20 und 30 Tage sein sollten. Aber es waren nun schon sechzig Tage und sie wusste nur zu schmerzlich was dies bedeutete.
Ihr Atem ging schnell, ihr war wieder übel und schwindelig. Wohl von dem schnellen Ritt als auch von ihrem zustand. Sie hatte es bis jetzt Ragnar verschwiegen, sie wollte ihn nicht in Aufruhr bereiten. Hatten sie in letzter Zeit genug um die Ohren gehabt und nun war auch noch Sana entführt worden.
Sie wollte ihrer Schwester helfen, doch wollte sie auch nicht, wie der Rest des Clanes sieht, wie sie sich erbrach. So hatte sie so schnell sie konnte ihr Pferd davon getrieben, bis an die nächsten Bäume, wo sie außer Sichtweite war. Sie wusste, dass Kjartan auch unter diese Aufregung wahrnehmen würde, was mit ihr passierte, so wollte sie erst recht nicht das er es merkte. Es war schändlich… es war verboten und doch, was sollte sie nun ändern. Sie hatte das Gefühl, dass es der Anfang vom Ende war… sie würde verstoßen werden.
Sie musste fort… weg… weit weg von dem Clan.
Müsste einen Ausweg finden… etwas was sie tun konnte.
Sie legte die Hand auf ihren Bauch…
Sie dachte an Ragnar, wie weh sie ihm tun würde, wenn sie nun ihre Sachen packte und wegritt. Doch müsste sie es tun. So riss sie die Seite mit den sechzig Ziffern untereinander aus dem Buch und verfasste kurz einzige Zeilen.
Mein Liebster… mein Trollköpfen…
Ich musste weg… weit weg… so weit wie mein Pferd mich tragen konnte…
An einen Ort… wo nur du weist… das du mich dort findest.
Ich trag dein Herz immer bei mir und werde es klopfen spüren, im Einklang mit deinem weit weg von mir.
Schwer ist mein Herz doch umso schändlicher meine Seele im Angesicht der Ahnen…
Deine Ketiley, für immer mit dir vereint
Von Tränen sind die Worte verwischt doch noch lesbar, so bettet sie den Brief auf dem Knäuel aus Fellen der letzten Nacht und schritt hinaus ihr Pferd nehmend um in der Nacht zu verschwinden.