Anfang vom Ende... oder doch neues Leben?

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Ketiley Hinrah

Anfang vom Ende... oder doch neues Leben?

Beitrag von Ketiley Hinrah »

Sie schlug das Buch auf, die Rüstung noch am Leib, die Tränen in ihren Augen.
Es waren die Zahlen bis 60 auf der Seite zu sehen. Sechzig Tage, schoss es ihr durch den Kopf. Es waren Sechzig Tage seitdem sie das letzte Mal die Leinenzeug herausgeholt hatte aus der Schublade. Es war eine lange Zeit, sie hatte von Hailey gelernt, dass es zwischen 20 und 30 Tage sein sollten. Aber es waren nun schon sechzig Tage und sie wusste nur zu schmerzlich was dies bedeutete.
Ihr Atem ging schnell, ihr war wieder übel und schwindelig. Wohl von dem schnellen Ritt als auch von ihrem zustand. Sie hatte es bis jetzt Ragnar verschwiegen, sie wollte ihn nicht in Aufruhr bereiten. Hatten sie in letzter Zeit genug um die Ohren gehabt und nun war auch noch Sana entführt worden.
Sie wollte ihrer Schwester helfen, doch wollte sie auch nicht, wie der Rest des Clanes sieht, wie sie sich erbrach. So hatte sie so schnell sie konnte ihr Pferd davon getrieben, bis an die nächsten Bäume, wo sie außer Sichtweite war. Sie wusste, dass Kjartan auch unter diese Aufregung wahrnehmen würde, was mit ihr passierte, so wollte sie erst recht nicht das er es merkte. Es war schändlich… es war verboten und doch, was sollte sie nun ändern. Sie hatte das Gefühl, dass es der Anfang vom Ende war… sie würde verstoßen werden.
Sie musste fort… weg… weit weg von dem Clan.
Müsste einen Ausweg finden… etwas was sie tun konnte.
Sie legte die Hand auf ihren Bauch…
Sie dachte an Ragnar, wie weh sie ihm tun würde, wenn sie nun ihre Sachen packte und wegritt. Doch müsste sie es tun. So riss sie die Seite mit den sechzig Ziffern untereinander aus dem Buch und verfasste kurz einzige Zeilen.


Mein Liebster… mein Trollköpfen…

Ich musste weg… weit weg… so weit wie mein Pferd mich tragen konnte…
An einen Ort… wo nur du weist… das du mich dort findest.
Ich trag dein Herz immer bei mir und werde es klopfen spüren, im Einklang mit deinem weit weg von mir.
Schwer ist mein Herz doch umso schändlicher meine Seele im Angesicht der Ahnen…

Deine Ketiley, für immer mit dir vereint


Von Tränen sind die Worte verwischt doch noch lesbar, so bettet sie den Brief auf dem Knäuel aus Fellen der letzten Nacht und schritt hinaus ihr Pferd nehmend um in der Nacht zu verschwinden.
Ragnarr Hinrah

Beitrag von Ragnarr Hinrah »

Ragnar kam von der Burg zurück, Sana war in den guten Händen des Schamenens, so brauchte er sich um sie keine Sorgen machen. Er machte sich also auf in seiner Heimat, Grimwould, die nun auch sein gefängniss was, nach Ketiley zu suchen.
Doch war sie nicht da, weder auf der Mauer, noch in dem Thronsaal. Also ging er in das Zimmer von den beiden wo er sich ebenfalls vergeblich umschaute.
Doch dann fand er etwas, ein Zettel zwischen den Fellen.

Er las die Zeilen die sein Liebes, Ketiley, für ihn schrieb.
Er war schockiert als er jene Zeilen las, er konnte es beinahe nicht fassen. Was war seiner Lieben zugestossen das sie verschwindet? Warum lies sie ihn allein, wo er sie doch gerade erst wiederhatte?

Er griff sofort nach dem Rucksack, er packte viele tränke von Kjartan ein, Heilende Tränke und tötende Tränke. Er packte seine Schwerter ein, seine Rüstung und viel trockenes Brot, sowie einige Wasserflaschen.
Der schwere Rucksack war keine sonderliche hilfe für Ragnar doch wusste er, er muss seine Liebe wiederfinden.

Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken schrieb er eilig eine Notiz für Kjartan,

Kjartan, ich muss mich auf die suche machen, was ich suche wirst du sicher wissen. Sag der Kleenen bitte das es mir leid tut, sie in der Stunde der Not zu verlassen und BITTE kümmere dich gut um die Kleene.

Er schob den Brief unter die Tür zu Kjartan in das Zimmer, woraufhin er sich abwendete und hinaus ging. Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken stieg er auf sein Pferd und ritt davon. Er ritt in die ferne, hatte kein genaues Zeil vor Augen, doch wusste er die Dame und seine Liebe zu Ketiley würden ihm die Richtige richtung weisen.
Ragnarr Hinrah

Beitrag von Ragnarr Hinrah »

Ragnar war bereits lange unterwegs, immerwieder dreht er sich um und ritt einige Meter zurück. Sein blick schweifte umher und doch ritt er weiter. Es ging eine ganze Zeit so, bis er schließlich einige Spuren von Hufen fand. Jene entdeckung lies ihn aufatmen und gab ihm neuen ansporn weiter zu suchen. Er ritt in einem kleinen Waldstück, wo er eine Wiese überblicken konnte und auf der anderen Seite den Wald begutachten konnte.

Nach einigen Minuten ritt durch diese kleine Wald stück sah er das pferd von Ketiley an einem See. Es trank etwas Wasser und Ketiley war gerade dabei ihre Wasserflaschen zu füllen.
Ragnar stieg von seinem Pferd und ging nun langsamen und leisen Schrittes auf Ketiley zu. Er legte seine Arme um sie und drückt sie einen Momentlang an sich heran. Ketiley schreckte etwas auf und blickte zu Ragnar, welcher sie nun sanft anlächelt und ihr einen Kuss gab, ehe er ruhig und leise sprach:
Komm mein Liebes, wir reiten zurück. Ich darf Grimwould ney verlassen, villeicht hat Falk es noch ney gemerkt. Wir sprechen auf dem Rückweg, aye?
Ketiley willigte ein. Ragnar legte seine Taschen auf das Pferd von Ketiley und setzte sich auf sein Pferd, woraufhin er Ketiley hochhebte und sie vor sich setzte, er schlung seine Arme um sie und griff die Zügel.
Auf dem Rückweg schwieg Ragnar, er wollte nur noch die zweisamkeit mit seiner Lieben genießen, sie endlich wieder bei sich zu haben.
Sana D´elrah

Beitrag von Sana D´elrah »

Ketiley hatte sie fest umschlossen und noch immer war dieses Nicken, welches zoegerlich Ketiley entsprang in ihrem Kopf, brachten wieder neue Kopfschmerzen und dennoch war sie gluecklich darueber.
Ein kleines Wesen..eine art Nichte von ihr..wenn auch nicht blutsverwandt..

Kraftlos umarmte Sana ihre Schwester und rieb die noch immer rote Wange an jener..Dies war ein Moment wo die Freude die Angst und Panik ueberfloss.
Was sie allerdings etwas bedrueckte das Ragnar kein einziges Mal bei ihr vorbeischaute, auch wenn sie es nicht offen zeigte..

Dann ging ihre Schwester, teilweise bedrueckt das sie etwas getan haette was sie nicht tuen dürfte.., doch wusste Sana wenn erstmal das Handfasting zuende war, wuerde sie sich nur noch freuen..auf eben jenen Welpen..
Sana war stolz auf die zwei der wichtigsten Menschen in ihren Leben..
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