Ein schreckliches Ende einer Hochzeitsfeier

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Aurana Roosen

Ein schreckliches Ende einer Hochzeitsfeier

Beitrag von Aurana Roosen »

Die Hochzeitsrunde löste sich langsam auf, nach und nach ging Gast um Gast, bis nur noch nach einer Weile, das Brautpaar, zwei ihr Unbekannte von Namen aus Rahal, sie und Cordovan übrig waren. Ein Blick gehen Himmel erinnerte sie, dass Letast auf sie wartete, die Zeit die er ihr noch gegeben hatte. Musst schon lange dahin gestrichen sein, ohne das sie es bemerkt hatte. Aber Cordovan war so in sein Gespräch vertieft das es ihr schwer viel ihn nun zu stöhren. War er doch ihr Leibwächter für den heutigen Abend, denn Letast für sie auserkoren hatte. So musste sie wohl sich eingestehen, dass sie alleine jenen Weg hinter sich bringen musste. Aber war es ihr eigentlich ganz rechtens, sie musste nachdenken, nachdenken über die Ereignisse die am Tag passiert waren. So ging sie in einem Unbeobachteten Moment einfach sich leise verabschiedete von der Hochzeitsgemeinschaft und begab sich auf den Weg, welcher länger werden würde als es sein musste, denn sie wollte den Weg durch den Wald nehmen, um etwas nachzudenken und in sich zu gehen.
Die frische Waldluft würde ihr gut tun, denn wenig geschlafen hatte sie die Nächte, dafür um so mehr getrunken. Der Wein hatte ihre Sinne Abend für Abend betäubt und den Schmerz weggewaschen bis sie betrunken eingeschlafen war.
Langsam bog sie auf den Weg in Richtung Rahal ein, die knirschenden Stiefel auf dem Weg verkündeten, dass sie noch auf jenen lief, waren ihre Gedanken wo anderes. Sie dachte darüber nach, wie sie alleine ohne Letast auf die Hochzeit gekommen war, beschämt von ihrer Kleidung, welche lotternd an ihr Hingen und von Arbeit gekennzeichnet waren. Ein Kleid besaß sie nicht in ihrem Haus, sie lagen in jenem von Letast und an jene kam sie ohne ihn nicht heran. Darüber hinaus musste sie Letast nun auch noch bei den Brautleuten entschuldigen dafür, dass sie als Unbekannte für jene alleine erschien ohne den ehrenwerten Ahad, der eigentlich hätte hier sein sollen an ihrer Seite. Doch nahmen jene es erschrocken nüchtern auf, kannte sie wohl auch die viel Beschäftigkeit von jenem. Sie dürfte sogar bleiben, zu einem Mahl und einem Glas Hochzeitspunsch. Aber stand es ihr gar nicht danach, also setzte sie sich hin und beschloss eine weile zu bleiben um dann unbemerkt das weite suchen zu können ohne dabei unhöfflich zu erscheinen. Jedoch kam es wieder anderes als gedacht. Cordovan war ebenso anwesend und irgendwie war er seltsam. Auf ihre Fragen hin antwortete er schnippisch ihren Glauben in Frage stellend und über alles hinweg stierte er sie förmlich an, als würde er versuchen in ihren Verstand zu dringen.
Jedoch als sie gerade Cordovan davon abbringen wollte sie weiter so anzustieren, kam er…
Letast das Tor hinein, über dem Arm ihre Kleider, sogar verschiedene damit sie sich eines aussuchen konnte. Ihr Herz machte einen unweigerlichen Sprung, als sie sich in der Taverne zurückzog um sich umzukleiden. Wieder heraus kam sie als eine beinahe völlig andere Person. Das Weiße Wallende Kleid lies sie beinahe Engelsartig erscheinen und die langen Haare welche sie nun offen trug umrahmten ihr Gesicht und betonten vor allem ihre Augen. So einigen anwesenden stockte wohl der Atem als sie sie erblickten, doch nicht Letast…
Trocken verabschiedete er sich gerade als sie heraustrat und berichtete ihr etwas abseits das sie in einer halben Stunde bei ihm sein sollte. Es war ihr wie ein Stoß ins Herz gewesen, aber sie konnte nicht anderes als nicken.

Wieder zurück in die Realität gerufen, merkte sie dass sie nun kurz vor der Biegung zum Weg zu den Toren war. Doch hatte sie die ganze Zeit nicht bemerkt, dass sie etwas verfolgte. Etwas strieff durch das Gebüsch in ihrer nähe, eine große Katze, angelockt von dem Geruch von Fleisch aus ihrer Tasche welches sie auf der Hochzeit einsteckte, das niemand bemerkte, dass sie es nicht gegessen hatte. Unsicheren Blickes schaute sie sich um, denn Schritt etwas beschleunigend, doch war es beinahe eine aussichtslose Flucht. Es dauerte nur noch wenige Schritte, bis sie merkte das etwas aus sie spring. Gewischig an ihr Hing und sie zu Boden riss. Jener Puma hing ihr an der Tasche die über ihrer Schulter hing, er zog und zerrte daran, doch hatte sich jene so an ihrem Arm verheddert, dass er jene nicht abziehen konnte. Mit lautem Schreien viel sie zu Boden, versuchend die Tasche zu lösen, doch zog es sie dann schon Richtung der Bäume davon. Sie dachte nicht, dass ein Tier so viel Kraft aufbringen konnte, doch zog jener Puma sie einfach wie eine Puppe hinweg ohne das sie sich wehren konnte und schmerzlich schoß es ihr durch den Kopf, dass sie nicht mal einen Dolch bei sich hatte um die Tasche abzutrennen von ihrem Leib.
Sie merkte nur noch den Schmerz der durch ihren Leib ging als ihre Haare sich in den Büschen verfingen… ausgerissen wurden und dort als Blonde Tropfen hängen blieben.
Wild zog jenes Tier sie planlos durch den Wald, bis plötzlich ihr Bein sich an einem Stamm verfinge, das Tier zog und zehrte, bis unter einem Mark und Bein erschütternde Schrei ihr Bein nachgab und brach, doch ihre Tortur noch nicht beendet.
An einer Lichtung angekommen begann das Tier sich über die Tasche mit Krallen und Zähnen herzumachen. Wohl immer noch geleitet von dem wilden Hunger und dem Geruch welcher von der Tasche aus ging. Geschwächt durch ihre Nächtlichen Eskapaden und den Bruch und den Schmerzen konnte sie sich nicht mal mehr wehren, als der Puma seine Krallen in ihren Arm bohrte und sie begann umher zuschopsen. Doch als ein weitere schlag gegen ihren Arm die Tasche nun endlich lösten, war sie bereits Bewusstlos im Moos gelegen… Und das Tier zufrieden und auf dem Weg mit seiner Beute davon.

[leute die sich an der kleinen privat QUest beteiligen wollen, die nicht LEtast oder Cordovan heisten, können sich gerne per pm, icq ts oder sonstig bei mir melden oder wenn sie zur Hochzeitsgesellschaft gehören, einfach dazuposten, wenns zum thema passt !!! ]
Idril Silberklinge

Beitrag von Idril Silberklinge »

Die Türen der taverne zu bajard öffnen sich, und ein Mann tritt in den Raum! Suchend mit musternden Blicken nach einem freien Platz, schlendert er Richtung des Wirten Othman!

"Das stärkste Bier was du hast sowie einen Schnaps",meinte er in einem Ton voller Frust und Enttäuschung.

Othman schnellte unter hinter den Thresen und öffnete einen kleinen Kasten und holte einen staubigen Schnaps heraus.

"Der ist nicht billig, werter Herr Silberklinge", meinte er nur als er den Schnaps in ein Glas füllte und es ihm vor seine Nase stellte ehe Othman ihm noch das fehlende Bier holte.

"Was ist den passiert Idril?"

Idrils Blicke schweiften durch den Raum, als er dann schliesslich zu Othman sprach:

"Frauen sind mir passiert...und ein Kampf...gen ihren 'Freund'! Letast oder wie sie ihn nannte!"

Sagte er ehe er den Schnaps runter spühlte! Sein Gesicht verzog sich kurz zu einer Grimasse ehe er den griff zu seinem Bier machte, es anhob und einen kräftigen Schluck Bier tätigte.
Erst jetzt musterte Othman den bestürzten Mann und bemerkte erst jetzt die riesige Beule auf seiner Stirn sowie sein dreckiges Gesicht welches mit einem Dreitagesbart geziert ist, welches er sonst so pflegte!

Stunden verbrachte er in der Kneipe ehe eine Dirne ihm ein unanständiges Angebot machte.
Aus Frust nahm er das Angebot an und torkelte mit der hübschen Frau aus der Taverne. Sie bogen gemeinsam in eine Sackgasse ein um den versprochenen Handel
auszuführen, doch es sollte anders kommen als gewollt. Ehe er es in seinem benommenen Alkoholzustand bemerken konnte traf ihn schon eine Faust von hinten und dunkle Gestalten traten auf ihn ein!
Wehrlos und den überraschungsmoment genuss nahmen sie anschliessend sein Hab und Gut und machten sich davon!

Blutend liegend starrte er gen den Sternenhimmel und fragte sich welche Schmerzen wohl mehr schmerzten...die körperlichen oder
die Schmerzen einer Frau für die er Gefühle entwickelte!

Mit Müh und Not versuchte er sich dann aufzurappeln und sich eine Schlafmöglichkeit zu suchen!

Stunden irrte er planlos ohne Gold herum, ehe er sich einfach in eine Ecke fallen liess und einschlief.
Valion Tal

Beitrag von Valion Tal »

Es war nun wohl einige Wochen her, die Begegnung mit der gut gekleideten Dame. Aurana Roosen war wohl ihr Name.
Sie kannte ihn von Tim?! Wieso erinnert Valion sich nicht daran, sie dort gesehen zuhaben? Eigenartig diese Frau.

Eine wirklich schlagkräftige Dame. Sie wusste direkt mit Valions Kommentaren umzugehen und hatte direkt ein Spruch auf Lager. Sie wirkte recht eingebildet auf Valion, aber andererseits auch kühl. Es war schwer sie einzuschätzen.

Und dann ihr Satz: „und keine Angst ich flirte nicht mit Milchjungen.“
Hat sie das auf Valion bezogen? Oder meinte sie die Person auf die Valion wartet? Hmm, irgendwie fand Valion sich direkt angesprochen. Aber er hat eigentlich nicht geflirtet. Dachte sie etwa er hat mit ihr geflirtet?
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Der Tag von Ahsais Hochzeit...

Ja an diesem Tag sah er sie wieder. Sie kam zur Hochzeit....
Sie war nicht gut gekleidet? Und das zur eine Hochzeit?
Ihre von Arbeit gekennzeichnete Kleidung... Hmpf... Doch, das war sie. Aurana Roosen. Sie tauchte zur Hochzeit auf ohne ein hübsches Kleid. Sie zog die Blicke direkt an sich, aber nicht weil sie ein hübsches Kleid trug, nein ganz im Gegenteil... Die verdreckte Kleidung zu einer Hochzeit... Und dann übermittelte sie Ahsai noch ihren Glueckwunsch und dem von Letast.

Letast? Der Mann der Valion hasste. Was hatte sie bloss mit ihm zutun?

Nach kurzer Zeit verliss Valion auch die Feier. Sein Blick schwiff nochmals ueber die Gäste und ihm fiel auf das diese Aurana sich mit Cordovan unterhielt. Cordovan eine Marionette Letast. Anscheinend war sie nicht sounschuldig wie sie immer tat.
Zuviele Leute die um sein Leben trachteten. Und dann war da noch der Mann der Burg Eisenwart, der Valion folgte. Ein Duell entstand und ich glaube sie erkundeten ungewollten jeden Zentimeter des Waldes. Irgendwann waren sie in Rahal angekommen und der Mann der Burg unterlag. Sein Glueck das es kein Duell bis zum Tod war.

Gemütlich ging nun Valion von Rahal los, zog durch die Waelder in richtung seines Hauses. Die Gedanken schwirrten umher...
Letast? Aurana Roosen? Was hatten sie beide miteinander zutun?! Und wieso kam sie mit Arbeitskleidung zu eienr Hochzeit?
Burg Eisenwart? Was wollte dieser Mann eigentlich von ihm?

Dadurch das er auf rahalischen Boden war, blickte er sich trotzalledem aufmerksam um. Es haette ja jemand auftauchen koennen....
Letast

Beitrag von Letast »

langsam ging letast im haus auf und ab und blickte immer wieder auf die türe ... ehe er zu sich selbst zu sprechen begann

sagte ich nicht eine halbe stunde ... oder hab ich mich so missverständlich ausgedrückt

kurz wanderte sein blick auf die kriche .. wo schon der glockenschlag zur 8 stunden zu höhren war ... nun war sie schon eineinhalb stunden zu spät wutendbrannt schnappte sich letast seine kleine tasche die am tisch stand und machte sich auf denn weg zur kutsche von rahal ehe er dort dem kutscher einen beutel münzen hinauf wurf und im scharfen tonfall zu sprechen begann

so schnell wie möglich nach bajard

dort anekommen war der erste weg zu der taverne .. wo sie vor noch nicht einmal 2 stunden sich das letzte mal sahen ... kurz erkundigte er sich bei der wirtin ob noch gäste anwesend waren ... sie verneinte es .. und er machte sich nun zu fuss auf denn rückweg nach rahal .. vieleicht trötteln die beiden ja auch nur ... oder es ist wirklich etwas passiert ...

nach dem etwas längeren fussmarsch kam letast in die kleine waldlichtung vor rahal ... bisher war weit und breit nichts von denn beiden zu sehen schon mehr ausser sich vor zorn das schon wieder etwas passiert ist ... begann letast nun in einem schnelleren schritt zu gehen und begann nun leise über die menekanischen dirnensöhne zu fluchen die laut seiner meinung sicher etwas damit zu dun haben...

kurz vor rahal angekommen weiten sich seine blauen augen ehe er auf das viele blut das noch frisch am boden klebte und das zerrissene kleidungstück blickte etwas schnelleren schrittes ging er auf das kleidungstück zu und lies seinen blick darüber streifen .... ehe sein gesicht kurz aschfahl wurde dann aber sofort seine augen blutrot aufleuchten... ehe er schnellen schrittes in die stadt eilte und sofort denn weg richtung kaserne einschlug ...

noch nicht einmal durch die kasernentüre durchgetretten beginnt er bereits zu brüllen

STELLT SCHWER BEWAFNETE SUCHMANSCHAFT ZUSAMMEN.....
Aurana Roosen

Beitrag von Aurana Roosen »

Zweimal war nun schon die Sonne auf und wieder untergegangen. Es war kalt und ihr Bein fühlte sich langsam immer seltsamer an.
Sie hatte schon das Kleid so weit es ging zerrissen um die Wunde am arm und die kleinen schnittwunden mit ihrer Spucke notdürftig zu säubern, bevor ihr Blut wieder ein wildes Tier anlocken würde.

Doch wurde sie von stunde zu stunde kraftloser. Der Wind zeehrte an dem sowieso schon ausgemerkelten Leib. Die Schmerzen taten es ihm im einklang.
SIe bettete viel, sie tat eigentlich nichts anderes. Laut schrie sie dabei ab und an den Namen Alatars herraus in der Hoffnung sie würde jemand hören, doch gab sie langsam die Hoffnung auf, dass sie noch gefunden werden würde...
Sharay Lessard

Beitrag von Sharay Lessard »

Ihr war diese junge Frau auf der Hochzeit aufgefallen, auch das sie wohl mit Letast liiert sei...
Weiter machte Sharay sich keine Gedanken über die Frau und unterhielt sich weiter mit Rayrrak und anderen Gästen.

Einige Stunden später, im Dämmerlicht wurde Sharay einer Spur gewahr, die aus Blut und aufgerissener Erde zu einem Fetzen Stoff führte....
Aurana Roosen

Beitrag von Aurana Roosen »

Sie war nach einigen Stunden des Gebetes in eine Art meditativen Singsang gefallen, welcher aus Gebetssalmen gestand. Es wischte den Schmerz von ihr, lies sie vergessen, dass sie auf del Waldboden lag, mit einem gebrochenem Bein und kleinen und großen Wunden am ganzen Körper. Jenes Gespräch mit an Alatar selbst oder sogar mit ihm, lies die Welt um sie herum verschwinden, es gab nur noch die Worte die sie sprach und die Antwort aus Gefühlen welche auf sie einströmten. Sie spürte wie er den Schmerz immer weiter von ihr nahm, bis er gänzlich verschwunden war, sie spürte jedoch zugleich auch jene leere in sich, welche sie in Kindertagen immer gespürt hatte, jenes Nichtssein unbedeutet sein niemand der auf sie achtete, was sie tat. Es schnürte ihre Lunge förmlich zusammen jenes Gefühl aus nichts, doch lies sie sich nicht abbringen, sie sprach weiter zu ihrem Gott, zu ihrem einzigen wahren Gott. Alatar.. es war ihr egal geworden ob sie nun hier sterben würde. Aber sie würde im Zwiegespräch mit ihm sterben, denn sie wusste dass er bei ihr war. Sie wusste das er sah, wie sie dalag und zu ihm sprach und seine stille Antwort spürte.
Doch schlagartig wurde es kalt… sehr kalt… die Kälte fraß sich durch ihren Körper, füllte die leere aus. Wurde dann warm wie Feuer, lies sie brennen, förmlich innerlich verbrennen und dann hörte sie ihn. Die Stimme… wie ein Geschrei aus dem Nichts… es war die Stimme des einen… des Gottkönigs persönlich.
„ Ich schenke dir noch eines, ein Leben. DU hast mir immer treu gedient, Aurana, gedient wie es deine Eltern dir gelehrt haben. Gedient mit all deiner Macht deiner Seele und deines Körpers.“, ein schweigen trat ein, indem sie nur noch schreien konnte, so sehr schmerzte ihr Körper, dann sprach er weiter. „ Der Mann an deiner Seite, mein treuster Diener, mit mein mächtigster Diener, ich schickte ihn dir damit du magst leben. Er schenkt dir ein Teil seiner und du wirst ihm dafür ein Teil deiner geben. Verbunden auf ewig werdet ihr so sein und somit du verbunden mit mir. So soll dein Weg sein Aurana der Weg zu einer meiner nachstehenden Diener. Mächtig sollst du werden an der Seite meines Ahads, so mächtig das die Welt vor euch beiden niederknien wird.“, mit einem lauten Gelächter, beinahe eines Fauchens an manchen Momenten, gleich erstarb die Stimme in ihrem Köpf und zurück blieben Fragen von unbändigen Wissensdurst getrieben.

In jener Zeit im Wald, neben der in Trans gefallenen Aurana. Hastig war er von seinem Pferd gesprungen, denn hatte er im Gebüsch sie erblickt. Die Frau, die er Tage gesucht hatte, für welche er nicht die Hoffnung auffinden aufgeben wollte. Doch war er beinahe zu spät gekommen, dass Leben war nur noch schwach in ihr. Aber er würde sie nicht sterben lassen, nicht jene Frau, so wusste er intuitiv was er zu tun hatte. Er breitete die Hände über ihr aus, ging in sich. Und langsam bildeten sich schwarze Schatten aus seinen Händen heraus, flossen hinab wie ein Rinnsal den Berg, auf ihren Körper. Bedeckten sie, umschlungen ihre Wunden, beginnend sie zu heilen. Er gab ihr ein Teil seiner, einen Teil seiner Macht, damit sie mag leben können. Der Schweiß stand ihm auf der Stirn und die Prozedur zehrte an seiner Kraft doch würde er weiter machen, bis sie geheilt ist bis sie wieder die Augen aufschlug und ihn aus ihren graublauen Augen anblicken mochte.
Ihr Körper war nun völlig eingehüllt in den Schatten seiner Macht, drangen in sie ein, ließen den Körper schaudern und ihre Seele aus ihrem Mund heraus schreien. Doch war es nun vollbracht. Sie würde leben…
Als sie die Augen aufschlug war es wie der Segen Alatars persönlich, eine neu aufgeblühte schwarze Rose.
Er befahl ihr sein Pferd zu nehmen, sie musste weg von ihm, er konnte die Kraft nicht länger in sich bändigen, keine Widerrede konnte er zulassen, er musste sich zurückziehen in die Höhle der Ahads, einen Tag müsste er sie wieder alleine lassen.
So ritt das Pferd mit ihr nach Rahal und er, er würde viel ruhe brauchen.


Das Pferd kam vor seinem Haus zum stehen. Sie fühlte sich besser, ihre Wunden waren verheilt, doch war sie noch mager und ausgehungert. Doch konnte Letasts Haushälterin sie nicht überreden etwas zu essen. Sie wollte nicht hineingehen ohne ihn. Ihre Seele schrie nach ihm, genauso wie ihr Herz, welches von sorge erfüllt war. Sie besaß nun einen Teil von ihm und er einen Teil von ihr. Sie spürte, wie schlecht es ihm ging und es zerriss ihr beinahe den Leib. So blieb sie auf der Treppe des Hauses sitzen sich nur überreden lassend eine Decke sich umzulegen und einen Teller warme Suppe zu essen, sie wurde ausharren bis er kam.
Seitdem war ein Tag vergangen, immer noch saß sie auf der Treppe sich nicht wegbewegend, wartend wie ein Panthar auf der jagt auf seine Beute. Und dann sah sie ihn, wie er Heranschritt, den Schritt beschleunigte als er sie saß. Sie in seine Arme schließend, obwohl er immer noch kraftlos und leer war.
Ein Essen, etwas Wein und viel Zweisamkeit genossen sie in ein paar Momenten. Bevor sie hinaufgingen um etwas zu schlafen, waren sie beide noch ausgelaugt.
„Ich liebe dich Letast.“, waren die letzten Worte Auras bevor sie in seinen Armen in das Traumland ging. Ein Traumland, was das erste Mal seid Jahren nicht von den Albträumen ihrer Kindheit handelte, sondern von dem Tag, wo sie in einer Kirche kniete und etwas entgegennahm, was ihre Zukunft auf ewig sein würde.
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