Der Weg zum Verstehen

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Ragnarr Hinrah

Der Weg zum Verstehen

Beitrag von Ragnarr Hinrah »

Ragnar saß bereits einige Zeit alleine an dem Feuer in der hohen Halle.
Er ruhte sich dort von der letzten Drachen jagt aus. Einige kleinere Brandwunden waren an Händen und armen zu erkennen. Doch würden sie keine Narben hinterlassen. Er löste gerade einige seiner Verbände, als Falk die Treppe hinauf stieg. Den blutigen Verband legte Ragnar in die Flammen, wo es leise knisterte als der Verband anfing zu brennen. Falk setzte sich dieses mal nicht auf seinen Thron, nein er setzte sich neben Ragnar. Die beiden Sprachen miteinander. Falk erzählte von den Clanskriegern, wie man zu einem solchen ansehen gelangen würde, wofür sie zuständig seien.
Der Abend wurde allmählich später und Ragnar trank einige Met mit Falk. Falks Erzählungen trafen bei Ragnar auf ein aufmerksames Gehör, da auch Ragnar an ansehen gelangen wollte. Falk schätzte Ragnar sehr, das wusste Ragnar schon seit langem, doch war es ihm nicht genug. Ragnar möchte mehr sein als nur ein einfaches Clansschwert. Allein um sich selbst und seiner Lieben Ketiley zu beweisen das Ragnar ein starker und mutiger Krieger ist.
Falk erzählte davon das Clanskrieger den Clan auf der „Politischenbühne“, wie Falk es nannte, präsentieren. Sie würden sich um Diplomatische Verhandlungen kümmern und was Ragnar doch etwas wunderte... seien Clanskrieger ruhig und greifen nicht zum Schwert, wenn man sie nicht dazu zwingen würde. Es war absolut nicht Ragnars Art geduldig zu warten, nein Ragnar ist ein Hitzkopf, so war es für Ragnar nicht leicht Falks Worten zu folgen.
Doch als er Nachts, mit Ketiley im Arm über Falks Worte nachdachte. Verstand er was Falk ihm sagen wollte, diese Gewissheit beruhigte Ragnar ein wenig und es dauerte nicht lange bis er an Ketileys Seite ein schlief.
Ragnarr Hinrah

Beitrag von Ragnarr Hinrah »

Ragnar's aufenthalt im Kerker tat ihm rein gar nicht gut, er schürte seinen Zorn gegen die Bajarder, die ihn verspotetten, die ihn verprügelten.
Er hörte die bittersüßen Stimmen die ihm immer befahlen sie zu töten, sie zum schweigen zu bringen. Die Stimme, die er soschnell nichtmehr loswerden würde.
Mit seiner Plattenrüstung und seinen Waffen stand Ragnar in der kleinen, bedrückenden Zelle Bajards. Seine Verzweiflung, seine Wut und sein Zorn waren das einzige was neben seinem Hunger und dem Durst anwuchsen. Die Verzweiflung, nicht entkommen zu können. Die Wut, der hilflosigkeit. Der Zorn, auf sich selbst. Das war genug um Ragnar ausrasten zu lassen, er schlug mit den Plattenhandschuhen gegen die Wände, schlug seine klinge gegen jene. Doch war sein erfolg nicht sehr beachtlich. Die Eisenstäbe in der Wand verhinderten das Ragnar die flucht ergriff. So war er der Stimme ausgesetzt, die Stimme die ihm befahl zu töten, sich nichts mehr gefallen zu lassen und sein Schwert zu nutzen.
Ragnar wusste nicht woher es kam, doch wusste er... diese Stimme kommt von einem der Götter, er versucht seit er dies erkannte die Stimme loszuwerden. Niemandem würde er davon erzählen, Kjartan würde es sicher merken doch lässt sich Ragnar nichts weiter anmerken.
Mit viel anstrengung schaffte Ragnar es diese Stimme für einige momente loszuwerden. Die Stimme des Zorns, der Wut und der Verzweiflung verstummten für einen moment. Dies war der moment wo Ragnar seine Augen wieder öffnete. Dort sah er es, den Puren Zorn der Wut. Es war der Berserker, wie Falk ihn nannte, da war sich Ragnar sicher. Es war sein eigener Schatten der über ihn gekommen war.
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